Unterwegs auf 6 Beinen - Teil 2
Leseprobe aus "Die Pferdin"
Teil 1 kannst Du hier nachlesen
Autorin: Caroline Wolfer, natural horses, erstveröffentlicht im September 21 auf 4my.horse
Das fuchsfarbene Pferd im steinernen Gehege drängte sich in die hinterste Ecke des Mauergevierts. Möglichst weit von uns entfernt, äugelte es herüber, sich noch nicht sicher, was es von der Situation halten sollte. Seine Gefühle trafen sich mit den meinen. Die Gefühle standen zusammen in der Mitte des Geheges und schienen sich zu unterhalten. «Was machen wir hier? Sollen wir lachen oder weinen?» Und sie fragten sich, ob sie wohl gesehen würden.
Und dieses Versteckspiel fand nicht allein im Gehege statt. Aus den Augenwinkeln sah ich, wie hinter jeder Ecke der uralten Steinmauern Augen hervorlugten, oder Haarbüschel, als hätten die Steine Augen bekommen. Im Dorf der Angestellten war es still. Da war niemand. Nicolas hatte den Angestellten zwar gesagt, dass ich keine Zuschauer wünschte. Das, was hier geschah, war aber die Attraktion.
Man hörte förmlich die Steine aufeinander stehen. Ich hielt meinen Fokus auf den kleinen Fuchs gerichtet. Seine Anwesenheit beruhigte mich, meine Anwesenheit beruhigte ihn. Die Augen zwischen den Steinen rückten in den Hintergrund, wurden unwesentlich. Das erschrockene Pferd war einem Menschen noch nie so nahe gewesen. Zwölf Meter standen wir voneinander entfernt. Mehr erlaubte der extra für den Kurs erbaute Korral nicht. Der Fuchs war eines von zehn Pferden, die wir mit den Gauchos einreiten sollten.

Ich fühlte aus meinem Bauchnabel ein unsichtbares Band wachsen, das sich sogleich mit dem Nabel des Pferdes verband. Der Tanz konnte beginnen. Die Energie der fünf über den Zaun gelehnten Gauchos verriet mir, dass sie gerne eine Niederlage gesehen hätten. Doch der Fuchs hielt mich, an unserem Band gab es nichts zu rütteln. Mit der Dramaturgie von Tangotänzern bewegten wir uns synchron in die eine oder andere Richtung, so langsam wie wir konnten. Der Tanz nahm sich die Zeit, die es dafür brauchte. Bis wir nebeneinanderstanden. Keiner wollte nichts vom anderen. Wir standen nur da in innerer Berührung. Die Tasthaare der Pferdenase fuhren über die Haare meiner Arme. Dann ein leises Pusten. Eine wiederholte Berührung. Ich fühlte die Erlaubnis des Fuchses, meine Hand zu heben und ihn ebenfalls zu berühren.
Kurz darauf war das Halfter am Pferdekopf. Und wir standen da. Mit dem unsichtbaren Band, das nur noch einige Zentimeter lang war. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich meinen Blick erhoben. Das hätte das Pferd eingeschüchtert. So sah ich auch nicht, ob noch Zuschauer da waren oder ob sie schon alle beim Mittagessen saßen. Als ich mich dankend vom Pferd abwandte, waren alle noch genau gleich über den Zaun gelehnt, die Augen immer noch in den Steinen.
Ich hatte nichts gesprochen. Es gab nichts zu sagen. Außer:
«Blickt den Pferden nicht in die Augen.»
Leandro war der ehrgeizigste der fünf Gauchos. Ich merkte, wie schwer erträglich es ihm war, dass eine Frau etwas konnte, was er nicht konnte. Deshalb wollte er zuerst arbeiten. In den Korral ließen wir eine Palominostute. Ihre beiges Fell und die weiße Mähne glitzerten. Es war eines der schönsten der zehn Pferde. Leandros Blick war stechend, herausfordernd, durchdringend. Ich wusste, dass wenn er diesen Blick bei den Pferden anwendete, er sie alle in die Flucht schlagen würde. Doch der junge Gaucho war talentiert und mit einer guten Intuition ausgestattet. Er wusste meine Bewegungen gut nachzuahmen, und die Stute ging ein paar Mal auf seinen Tanz ein.

Sein Problem war die Geduld. Jedes Mal, wenn er ihr näher kam, wollte er sie berühren, und das Pferd galoppierte erschrocken in die entfernte Ecke. Bald war sein Frust zwischen der Einzäunung spürbar. Seine Finger klammerten sich zunehmend mehr um das Lederhalfter. Die Stute wurde immer nervöser. Das Spiel schlug eine falsche Richtung ein. Auf einmal stapfte Leandro mit großen Schritten auf mich zu, drückte mir wütend das Halfter in die Hände und sagte herausfordernd:
«Ich will noch einmal zuschauen, wie das geht.»
Dieses Spiel kannte ich gut. Sie wollten bewiesen haben, dass ich etwas konnte, was sie nicht konnten.
oggeli stieg mit mir ins Gehege. Er flüsterte: «Geh nicht auf das Spiel ein. Verbinde dich mit meinem Herzschlag.» Mein Puls wurde ruhiger, die Nüstern der Palominostute auch. Bald stand sie mir gegenüber. «Jetzt», sagte sie. Und ich legte ihr den Strick über den Hals. Auch wenn ihr Fell überall zuckte, war sie bereit. Ich hätte ihr in diesem Moment das Halfter nicht angezogen, wäre ich alleine gewesen, denn sie war an der Grenze dessen, was ihr möglich war. Ich bat sie innerlich, es diesmal zuzulassen, es sei wichtig. Und so half sie mir, duldete meine Hände, das Leder, die ungewohnte Einengung. Ein Aufatmen ging durch unsere Körper, während sich außerhalb unserer Blase Groll ansammelte wie ein aufziehendes Gewitter. Es war nicht der Zeitpunkt, weiterzufahren.
Ich war mir nicht sicher, ob ich in dieser Nacht gut aufgehoben war alleine im meinem Zimmer. Im Dorf der Gauchos war ich zum wichtigsten Gesprächsthema geworden. Die Frauen beteten in der Dorfkapelle, auf dass sie «sehen» konnten. Eine große Verwirrung war entstanden. Meine Gefängniszelle war zum Zufluchtsort für mich geworden, und ich hoffte, dass von außerhalb niemand die Schlüssel zu meiner Zelle hatte. Angst holte meinen Körper ein wie eine Meereswelle, vor der du nicht wegschwimmen kannst.
Frühmorgens wurde ich geweckt durch Hundegebell. Kurz darauf hallten Stiefelschritte, und ich vernahm ein Poltern gegen meine Tür. «Doña Carolina, Doña Carolina!» Es war Leandros Stimme. Mir stellten sich die Nackenhaare auf. Ich rührte mich nicht. Und wieder: «Doña Carolina, Doña Carolina!» Die Stimme flehte. Ich öffnete die Tür einen Spalt breit. Er habe es nicht gewollt, schrie er. Leandros Augen waren verzerrt vor Angst, er bat mich um Vergebung. Ich verstand nichts. Seinen wirren Sätzen konnte ich entnehmen, dass er nachts mit der Palominostute gearbeitet hatte, sie dabei aber anblickte, worauf er einer höheren Kraft erlag – so nannte er es. Darauf habe er sie mit einem Stock geschlagen, bis das Tier über den Zaun sprang und sich davon machte. Er habe das so nicht gewollt und bitte mich darum um Vergebung.
Langsam, Tröpfchen für Tröpfchen, rieselte es in mich ein, und ich begann, die Informationen zusammenzuspinnen.

Nicolas erschien mit wütender Miene neben Leandro und wollte ihn wegzerren. Doch der verzweifelte junge Mann hielt sich am Türrahmen fest und fragte mit Zittern in der Stimme:
«Warum haben Sie gesagt, dass man den Pferden nicht in die Augen schauen dürfe? Ist das ein ‹Geheimnis›?»
Ich blickte fragend zu Nicolas. Dieser kapierte und gab zur Antwort: «Ja, das ist ein ‹Geheimnis›.»
Es schien, dass das Leben zurückfloss in den jungen Mann vor der Tür. Sein verzerrtes Gesicht wechselte seine Farbe von einem Gipston zu Bordeaux. Ich lächelte ihm zu, und dabei spürte ich das gleiche Band, das mich mit den Pferden im Gehege verband.
Die Stimmung des folgenden Tages war angespannt. Das ganze Dorf wusste vom Vorfall. Leandro schämte sich zutiefst, sein Blick bohrte sich in den Boden. Wie ein kleiner Junge, der bei einem Streich ertappt worden war. Er tat mir leid. Ich ließ mir nichts anmerken. Hinter jedem Stein der Mauer steckte ein Augenpaar. Immer noch. Angespannter denn je. Alle erwarteten, dass ich wütend sei. Dass ich ihn tadeln würde. Das tat ich genau so wenig, wie ich es mit einem Pferd tun würde. Und dann kam der Braune in den Corral. Ein kleiner Hengst, mit dem Leandro arbeiten wollte. Wir waren schon so weit, dass er gesattelt werden konnte. Er war ein eher ruhiges Pferd, ließ auf keine Anzeichen von Nervosität schließen. Ich erkannte, wie wichtig es war, in ganz kleinen Schritten vorzugehen, damit dieses Pferd von Anfang an keine schlechten Erfahrungen machte.
Der Braune verfolgte jede meiner kleinsten Bewegungen aus den Augenwinkeln. Er begutachtete meinen Atem, wo er hinfloss, und wehe, der Atem blieb mir in der Brust stecken! Sogleich war es an der Körperhaltung des Pferdes abzulesen. Ich folgte den Anweisungen des Braunen, in die Füße zu atmen. Er folgte meinen körperlichen Zeichen, gab wiederum Anweisungen. Den rechten Fuß etwas zurück, sonst war der Druck zu viel. Die Augen senken. Zwischen uns war ein ständiger Kommunikationsfluss, der von außen jedoch wohl kaum sichtbar war. Gleichzeitig legte ich in behutsamstem Tempo die Satteldecke auf seinen Rücken, ein bisschen vor, ein bisschen zurück. Seine Ohren spielten. Kaum nahm ich eine gespannte Regung in seinen Augen wahr, hielt ich inne. Entspannten seine Augen sich wieder, machte ich weiter.
Dann der Gurt. Behutsam ließ ich ihn auf der einen Seite runter, darauf bedacht, dass er das Vorderbein nicht berührte. Die Chancen, dass er sonst in die Luft sprang und der Sattel im hohen Bogen durch die Luft flog, wären groß gewesen. Den Sattelgurt unten durchführen, ohne beim Bücken eine brüske Körperbewegung zu machen. Weiter atmen. Achtung beim Berühren des Bauches, innehalten. Ich führte den Gurt in Richtung Schnalle auf meiner Seite, um ihn anzuknoten. Zum x-ten Mal verfluchte ich in mir das rohe Leder der Gauchosättel, das extrem rau in den Fingern lag und sich überhaupt nicht fließend handhaben ließ. Den Knoten zog ich erst ganz locker an. Wenn der Braune springen würde, so geschähe es in dem Moment, wenn er zum ersten Mal den Gurt am Bauch spürte. Das ist ein kritischer Punkt.

Noch ein klein wenig nachziehen, aber nicht zu viel. Seine Augen gaben mir den Rhythmus vor. Sie waren der Druckmesser. Ich konnte noch ein bisschen mehr. Besser, denn würde er bei der nächsten Bewegung bocken, so wäre es gut, wenn der Sattel oben bliebe. Geschafft. Ich atmete aus. Der Braune auch.
Leandro immer noch hinter mir, war dem Geschehen aufmerksam gefolgt. Gerne hätte er das selber machen wollen, aber das war nicht der richtige Moment dafür, und schon gar nicht wäre es der Augenblick für eine Niederlage gewesen, falls ihm etwas misslingen würde.
Einige Tage darauf. Je zwei Augen hinter jedem Stein. Diesmal war Leandro an der Reihe. Er wollte auf den Braunen aufsteigen. In ihm vibrierte es, nicht nur vor Nervosität. Da war ein Wall aus gemischten Emotionen, den er kaum mehr im Zaum zu halten vermochte. Pferde sind Meister im Erkennen von Emotionen, in erster Linie von unterdrückten.
Ich konnte es ihm nicht beibringen. Diese Sprache verstanden Gauchos nicht. Für sie gab es keine Gefühle. Dafür hatten sie keinen Platz. Was sollte ich tun? Dem Braunen sträubten sich fast die Haare. Erkannte Leandro das denn nicht? Sollte ich eingreifen? Ich entschied, dem Geschehen seinen Lauf zu lassen. Ein Stiefel im Steigbügel. Die Augen des Braunen rollten sich. Ein Hüpfer von Leandro – viel zu impulsiv – mit der Absicht, auf dem Rücken des Pferdes zu landen. Der Braune schaffte es nicht mehr, sich zu beherrschen, und Millisekunden später flog er in die Luft, mit allen vieren zugleich, das Maul und die Augen aufgerissen, den Mann zwischen Steigbügel und Sattel mit sich reißend. Ein paar Hüpfer mehr, von einem Rand des Korrals in den andern. Dann eine Staubwolke.
Ich wollte, die Wolke hätte sich nie gelüftet. Ich wusste nicht, was dahinter zu erwarten war. In Leandros verzerrter Miene überwog die Wut. Vielleicht hatte er Schmerzen, doch spürbar bis übers Dorf hinaus war die Wut. Wie eine schwere Gewitterwolke verdüsterte sie alles und drohte zu platzen. Doch Leandro beherrschte sich. Seine Schritte waren trotzig, die Sporen an den Stiefeln klimperten. So schritt er auf mich zu. Ich wusste nicht, wie ich es hätte anstellen sollen, um der erdrückenden schwarzen Wolke zu entfliehen. Worte waren überflüssig. Sein Blick war eindeutig. Ich verstand.
Mit leisen, aber bestimmten Schritten näherte ich mich dem verstörten Braunen. Es war ungeschickt, wenn einem Pferd beim ersten Mal Aufsteigen so etwas widerfuhr. Das wusste ich. Der Druck der noch dunkleren Wolke außerhalb des Korrals war kaum auszuhalten. Wenn ich jetzt nicht aufstieg, glaubte mir niemand mehr. Das wusste ich auch.
Der Atem in den Füßen. Mein Blick nach innen gerichtet. Da drinnen war es ruhig. Da drinnen schien die Sonne. Da drinnen fand ich, was ich in dem Moment brauchte. Es steuerte mich. Ein bisschen Gewicht auf den Steigbügel geben, ein behutsamer Hüpfer. Ich hatte keine Ahnung was ich tat. Es steuerte mich. Ich fand mich auf dem Pferd wieder. Es war ruhig. Es schnaubte. Die Steuerung schien aufgehoben. Ich nahm wieder wahr.

Ponyreiten mit Gaucho
Das Dorf war freundlich. So schien es mir. Die skurrile Situation störte diesmal niemanden. Ich führte einen Gaucho auf einem Pferd spazieren. Tatsächlich. Einmal, als ich es merkte, musste ich beinahe laut rauslachen. Leandro saß auf dem Braunen. Ich auf einem «caballo manso», einem zahmen Pferd. Ich hielt den Braunen an einem langen Führstrick, was ihm Vertrauen gab. Ich glaube nicht, dass so etwas je vorgekommen war. Eine Frau, die einen Gaucho Ponyreiten führt.
Doch das Dorf war freundlich.
Von da an waren alle freundlich. Leandro zeigte mir, wie man Halfter knüpft. Wenn es regnete, knüpfte man Halfter. Mit unglaublicher Hingabe und Konzentration schnitt er das Leder in feine Streifen. Diese wurden dann an einen Nagel gehängt, damit man sie knüpfen konnte. Eins oben, dann eins unten und dann rundherum. Ich eiferte seinen gewandten Fingern nach, um sie zu imitieren. Immer wieder verpasste ich den letzten Schritt und musste von vorne anfangen. Doch vermied ich es, dauernd zu fragen. Gauchos fragen nicht, und sie verstehen sich auch nicht darauf, etwas zu erklären. Sie lernen beim Zuschauen. Sie beobachten und ahmen nach. Wie Kinder. So versuchte ich, dies auch zu tun: «Eins oben, eins unten und rundherum.» Es bildete sich tatsächlich ein schön aussehender Knoten, und aus den Lederstreifen wurde ein kleines Kunstwerk, das aussah wie eine verzierte Schlange. Die Zeit war stehen geblieben.
¨
Gestern hatten wir alles Lederzeug sauber geputzt und eingefettet. «Nimm von dem Herz», hatte mir Leandro gesagt, worauf ich ihn fragend anschaute: «Welches Herz denn?» «Na, das Fett ist im getrockneten Herz, das dort hängt!» Ich blickte mich in der Sattelkammer um, und dort hing tatsächlich ein für mich undefinierbares Organ mit schmierigem Zeugs drin. Der ungewohnte Anblick, verbunden mit dem übelriechenden, noch nicht alten Fett, ließ mich die Nase rümpfen. Ich brauchte eine Weile und ein paar Meter Leder, bis ich meine Finger vorbehaltlos reinstecken konnte, sie mit dem Fett vollschmierte und über das Leder zog. «Das Leder sollte glänzen. Schließlich ist es für das Fest.» Leandros Augen glänzten. Das Fest. Seit Tagen sprach er nur noch von dem Fest. Alles wurde dafür vorbereitet. Für das Fest hatten wir Halfter geknüpft. Alles geputzt. Kühe geschlachtet, ein Riesenloch ausgehoben, um die Kühe darin zu vergraben, mit Gemüse und allem Möglichen gefüllt, und alles wieder zugedeckt. Oben drauf kam ein Feuer. In dem Loch wurden die Tiere mehrere Tage gegart wie in einem großen Backofen. Für das Fest.
Die Pferde waren prachtvoll herausgeputzt. Das in stundenlanger Arbeit geknüpfte und mit Rinderfett polierte Lederzeug wurde nur einmal im Jahr für den Umzug verwendet. Leandro lächelte mir zu. Voller Stolz saß er auf der Palominostute, deren glitzerndes, beiges Fell und die weiße Mähne noch schöner geworden waren. Ich durfte den Moro reiten, ein dunkelgraues Pferd von Leandro. Für den Umzug hatte er mir eigens ein Lasso und ein Halfter geknüpft. Lederarbeiten waren eine Spezialität der Gauchos. Mit viel Sorgfalt wussten viele von ihnen wahre Kunststücke herzustellen. Die Arbeit füllte die Regenwettertage, an denen es keinen Sinn machte, mit den Tieren zu arbeiten.
Ich war die einzige Frau am Umzug. Frauen waren am höchsten Fest des Jahres als Reiterinnen nicht erlaubt, sie hatten auch sonst nichts mit Pferden zu tun. Ich fühlte mich zutiefst geehrt. In einen weißen Poncho eingekleidet, der das halbe Pferd bedeckte. Ein schwarzer Hut, der mir Schatten spendete. Nur Gesandte vom Himmel würden die «Geheimnisse» kennen, erklärte mir Leandro. Und solche Botschafter hätten für Gauchos kein Geschlecht.

Die Pferdin
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