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	<title>4my. Horse | Passion 4my.horse</title>
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	<description>Der Name ist Programm</description>
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		<title>Wenn aus Angst Flucht wird</title>
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		<dc:creator><![CDATA[4my. Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2026 15:37:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Gedanken über Sicherheit Vertrauen und Annäherung und Rückzug.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_0 et_pb_section et_section_regular et_flex_section">
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<div class="et_pb_text_0 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2><span>Gedanken über Sicherheit,</span><span> Vertrauen und Annäherung und Rückzug</span></h2>
<p><strong>In memoriam Adrian Heinen</strong></p>
<p><em>Adrian Heinen schrieb diesen Beitrag im Jahr 2021. Unseres Wissens blieb er damals unveröffentlicht. Nach seinem Tod in diesem Jahr veröffentlichen wir ihn in dankbarer Erinnerung, als fachlichen Denkanstoss eines Menschen, dem das Verständnis zwischen Pferd und Mensch am Herzen lag.</em></p>
<p><span>Der Text wurde redaktionell gegliedert und sprachlich behutsam überarbeitet.</span></p>
<h3><span>Eine andere Perspektive</span></h3>
<p><span>Ich muss es mir einfach von der Seele schreiben – in der Hoffnung, dem einen oder anderen (<em>Lernbegierigen</em>) vielleicht einen Gedankenanstoss zu geben, der dazu führt, dass Pferde anders verstanden und <strong>sowohl Ross als auch Reiter sicherer im Gelände unterwegs sind</strong>. Die folgenden Anregungen sollten grundsätzlich in die Ausbildung zum Reitpferd einfliessen und insbesondere nach einer oft langen Winterpause im Frühjahr geprüft werden.</span></p>
<p><span>Es geht mir nicht um falsch oder richtig, das sind Kategorien, in denen ich nicht denke. <a href="https://fb.watch/5GoQFOp6fJ/" target="_blank" rel="noopener">Das im Video</a> gezeigte Ereignis, aber auch die Bewertung des Geschehens<em> (in den Kommentaren)</em> veranlasst mich vielmehr, hier eine andere Perspektive darzulegen. Die Frage ist doch: Gibt es andere Möglichkeiten? Gibt es Strategien, die mehr Sicherheit und Erfolg versprechen? Das Ereignis gibt jedem die Gelegenheit seine eigenen Entscheidungen, seine eigene Reaktion und seine eigenen Fertigkeiten zu überdenken.</span></p>
<p><span>Es ist klar, dem Reiter ist nicht gelungen, was er wollte. Es geht mir nicht um die Beurteilung der Qualität des Reiters, sondern darum, <strong>welche Möglichkeiten wir alle in einer solchen Situation haben.</strong> Welche Möglichkeit wir dann wählen, wenn wir einmal wissen, welche es gibt, ist jedem selbst überlassen.</span></p>
<blockquote>
<p><span>Es wäre mir viel wert, wenn jemand die folgenden Gedanken aufnimmt, die Strategien ausprobiert und sie als zielführend, zweckmässig und dienlich erfährt.</span></p>
</blockquote>
<p><span>Meine Gedanken werden nur von denjenigen wirklich auf Tauglichkeit geprüft, die diese Zeilen mit einer positiven, offenen Einstellung lesen und ausprobieren. All jenen, die dazu nicht bereit sind, rate ich, ab hier nicht mehr weiter zu lesen, denn sie werden keine ernsthafte und sorgfältige Prüfung mit positiver Einstellung unternehmen und damit kein entsprechendes Resultat erzielen.</span></p>
<p><span>Es liegt mir fern jemanden zu kritisieren. Stattdessen möchte ich eine Perspektive anbieten, die aus über 60 Jahren Erlerntem resultiert und aus dem Wunsch geboren ist, dass es gelingen könnte, diese Welt für Ross und Reiter besser zu machen.</span></p>
</div></div>

<div class="et_pb_image_0 et_pb_image et_pb_module et_flex_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" fetchpriority="high" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/Brauner_Foto_Thilo.png" title="Brauner_Foto_Thilo" width="800" height="533" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/Brauner_Foto_Thilo.png 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/Brauner_Foto_Thilo-480x320.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-4410781" /></span></div>

<div class="et_pb_text_1 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><em>Foto: Thilo Schönebäumer</em></p>
<h3><span>Der Anlass für diese Gedanken</span></h3>
<p><span>Ausgangspunkt ist das Video “Frühlingsgefühle” bei EQUITANAs Firlefranz – sowie Anregungen, Gedanken und mögliche Strategien, um solche Unfälle zu vermeiden und/oder die Auswirkungen zu vermindern:</span></p>
<h3><span>Warum sich gefährliche Muster wiederholen</span></h3>
<p><span>Exakt solche Situationen wie in oben genannten Video zu sehen,<strong> werden nur allzu oft erlebt und als unvermeidlich und unvorhergesehen angenommen.</strong> Es wird auch behauptet, man könne nichts dagegen tun. Es gebe halt Pferde, die seien so. Warum diese fatalistische Ansicht?</span></p>
<p><span>Ich denke dies entsteht durch sich wiederholende und sich selbst bestätigende Erlebnisse und Ereignisketten und das <strong>fehlende Wissen, diese Verhaltensmuster erfolgreich zu durchbrechen.</strong></span></p>
<blockquote>
<p><span>Wenn ich nicht weiss, was ich nicht weiss, kann ich nicht wissen, was ich nicht weiss.</span></p>
</blockquote>
<p><span>Wenn man immer das gleiche erlebt und auf die gleiche Weise reagiert, und das gleiche Resultat erzielt, bedeutet das nicht, dass die Dinge so sein müssen.</span></p>
<p><span>Wir lernen durch das Umfeld, in dem wir uns bewegen und aufhalten, und von jenen, denen wir vertrauen. Dabei ist Imitation der schnellste und effizienteste Weg zu lernen, keine Frage. Was wir in der Pferdewelt wiederholt sehen, wird oft leichtfertig nachgemacht.</span></p>
<p><span>Auch solche unwirksamen und gefährlichen Strategien, wie in diesem Fall zu sehen. Unwirksam, weil nicht wirklich zum Erfolg führend.</span></p>
<p><strong>Erfolg in dieser Situation wäre aus meiner Sicht ein auf feine Signale sofort und im Vertrauen reagierendes Pferd.</strong></p>
<p><span>Das ist doch das, was jeder Reiter möchte.</span></p>
<p><span>Viele Reiter erreichen das leider nie. Die meisten Reiter erreichen das nur dort, wo sie sich oft aufhalten – sei es in der Reithalle, auf dem Platz, im Gelände – aber eben nur dort, wo sie die meiste Zeit verbringen. Obwohl ich davon überzeugt bin, dass die meisten Reiter es erreichen könnten. Es geht um entsprechendes Wissen und Können, und darum dieses im entscheidenden Moment anzuwenden.</span></p>
<p><span>Ich finde, Horsemanship-Kunst ist, wenn ein auf feine Signale sofort und im Vertrauen reagierendes Pferd – überall, auch und vor allem in ungewohnten und unvorgesehenen Situationen auf Signale sofort, fein und im Vertrauen reagiert.</span></p>
<p><span>Dazu gehört auch die Fähigkeit des Reiters, das Pferd nicht zu überfordern und es dort abzuholen, wo es in seiner Entwicklung ist. Es aber auch nicht zu unterfordern. Unter anderem deswegen heisst es Kunst.</span></p>
</div></div>

<div class="et_pb_text_2 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3><span>Wenn das Pferd keinen Ausweg mehr sieht</span></h3>
<p><span>Aber zurück zu der Situation, die Gegenstand dieser Gedankenanregung sein soll:</span></p>
<p><span>Immer wieder an der gleichen, sich wiederholenden Begebenheit zu scheitern <em>(in diesem Fall: Pferd scheut “ganz plötzlich” und ist nicht mehr kontrollierbar)</em> führt zwangsläufig zu der Ansicht, eine bessere Lösung sei unmöglich. Solche Ereignisse sind aber gefährlich und sollten auch nicht unbewusst und wiederholt kreiert werden.</span></p>
<p><span>Der in diesem Fall oft angefügte Kommentar “Glücklicherweise ist Pferd und Reiter nichts passiert”, ist nur oberflächlich richtig. Auch “unvorhersehbar” sind Situation und Reaktion nicht, wenn sie jedes Frühjahr passieren.</span></p>
<p><span>Jedes Pferd ist ein Fluchttier und hat als solches bestimmte, angeborene Verhaltensmuster – wie etwa auch zu steigen, zu beissen, durchzugehen oder zu scheuen – <strong>die Frage ist somit nicht ob es passiert. Die Frage ist, wann es passiert</strong> – und noch viel wichtiger: warum es passiert und wie ich vermeiden kann, dem Pferd das Gefühl zu geben, es hätte keinen anderen Ausweg mehr.</span></p>
<p><span>Jeder Zuschauer wird zustimmen, dass solche Situationen wie im Video zu beobachten, gefährlich sind. Ich kann als Reiter darauf zählen, dass eine “unvorhersehbare Situation” passieren wird, vor allem dann, wenn ich es nicht erwarte. Somit sind solche Situationen unausweichlich und vorhersehbar.</span></p>
<p><span>Was kann ich in Vorbereitung tun, um etwaig entstehenden mentalen, emotionalen und physischen Schaden zu verringern oder gar zu verhindern und die unausweichliche Situation zu deeskalieren anstatt zu eskalieren?</span></p>
</div></div>

<div class="et_pb_text_3 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3><span>Was in der gezeigten Situation geschieht</span></h3>
<p><span>Es ist ersichtlich, dass das Pferd nicht mehr vorwärts will und seine Hinterbeine reflexartig parallel stellt – die klassische, instinktive Vorbereitung zur Flucht. Die Reiterin unterstützt die Fluchtreaktion des Pferdes <em>(im Sinne eines Signals fürs Pferd)</em> noch mit Verkürzen beider Zügel und Schenkeldruck. Wo soll das Pferd denn hin?</span></p>
<p><span>Die Reiterin versucht, das Pferd mit zwei Zügeln unter Kontrolle zu halten. Was denkt das Pferd dabei? Zügel verkürzen wird zu vielen Zwecken gebraucht, vor allem zum Stoppen. Das Pferd steht aber schon und bekommt trotzdem die entsprechende Hilfe/Signal. Angezogene Zügel animieren auch nicht zum Vorwärtsgehen <em>(angezogene Handbremse),</em> obwohl: Da soll das Pferd doch hin?</span></p>
<p><span>Gleichzeitig signalisiert der Schenkeldruck “vorwärts” und/oder Engagement der Hinterbeine, was dem Pferd die Situation aufgrund der vermeintlich drohenden Gefahr und der verkürzten Zügel noch verdriesslicher macht.</span></p>
<blockquote>
<p><span>Vom Pferd aus gesehen alles in allem eine verwirrliche und widersprüchliche Kommunikation und eine angsterregende, zwanghafte Einwirkung, zusätzlich zur drohenden Gefahr.</span></p>
</blockquote>
<p><span>Das alles aus dem Bemühen heraus das Pferd an Ort und Stelle festzuhalten oder vorwärts zu bewegen. Das funktioniert aber bei Pferden nicht. Zum einen kann man ein Pferd nicht festhalten. 500-700 kg Fluchttier hält niemand von uns davon ab, zu flüchten, wenn es sein Leben bedroht und in Gefahr sieht.</span></p>
<p><span>Stellt Euch vor: Ihr habt eine Schlange um Euren Hals. Ihr versucht mit allen Mitteln dieses unheimliche Tier loszuwerden. Dabei werdet Ihr aber von zwei starken Männern festgehalten?!</span></p>
<p>Zum anderen: Wenn ein Pferd so abrupt und vehement erstarrt, geht es selten auf Antreiben sofort ruhig weiter.</p>
<p><span>Aus Pferdesicht: Bei derart kurzen Zügeln spürt das Pferd Druck im Maul und auf der Zunge, gegebenenfalls Schmerz, was die Angst verstärkt. Pressende Schenkel braucht man auch zum Vorwärtstreiben, bewirken aber ein Engagieren der Hinterhand. Beide Signale gleichzeitig ausgeführt bewirken Platzangst. Dazu kommt noch das Klopfen am Hals. Dieses rhythmische Klopfen am Hals wirkt wie eine treibende Gerte. Dem Pferd wird es unmöglich ruhig zu stehen. Wenn es ein Lob sein sollte, dann kommt es zu einem ausgesprochen ungünstigen Zeitpunkt, da das Pferd für seine Angstreaktion gelobt würde. Dies war sicher nicht gemeint. Etwas beruhigender wäre ein Streicheln gewesen. Pferde und Frauen mögen es nicht so beklatscht zu werden. <strong>Somit unterstützt die Reiterin unbewusst den Drang des Pferdes sich zu verdünnisieren.</strong></span></p>
</div></div>

<div class="et_pb_text_4 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3><span>Was das Pferd aus dem Erlebnis lernt</span></h3>
<p><span>Was das Pferd in dieser Situation erlebt und lernt, ist eindeutig:<em> “Ich werde gezwungen, ich kann auf meinem Menschen nicht bauen, er ist meines Vertrauens mein Leben zu schützen nicht würdig, seine Signale sind widersprüchlich und ich kann sie mit Erfolg ignorieren."</em></span></p>
<p><span>Ich fliehe, ich “gewinne” und beweise mir selbst mit der erfolgreichen Flucht, dass ich imstande bin die bessere Entscheidung zu treffen.</span></p>
<p><span>Für die nächste, vergleichbare Situation ist das Pferd jetzt bereits besser vorbereitet auf die gleiche Weise zu reagieren. <strong>Perfektes Training. Nur nicht in die gewünschte Richtung.</strong></span></p>
<p><span>In dieser Situation ist also nicht “nichts” passiert.</span></p>
<p><span>Beide haben ein Erlebnis durchlebt, das negative Spuren hinterlässt, zu enormer Anspannung und möglicherweise erneuter Eskalation in der Zukunft führt. Wir lernen was wir erleben und wir leben was wir erlernt haben, auch die Pferde.</span></p>
<p><span>Was geschieht im Video konkret? Das Pferd möchte abwenden, was die Reiterin vehement verhindert, was das Pferd noch mehr in Spannung bringt. Dann versucht das Pferd rückwärts aus der Gefahrenzone zu gehen. Die Reiterin treibt wiederum vorwärts und stoppt dadurch das Pferd. Die Spannung verstärkt sich noch. Besagte Spannung wird insbesondere durch die Hinterbeine deutlich, die parallel gestellt und untergestellt sind.<strong> Dies gibt dem Pferd maximale Kraft, seine Fluchtreaktion auszuführen.</strong> Dies ist die Kraft, die wir uns bei einer Piaffe, Passage oder Levade wünschen. Da das Pferd nicht abwenden darf, nicht rückwärts aus dem Gefahrenbereich darf und aufgrund der vermeintlich drohenden Gefahr auch nicht entspannen kann <em>(dazu gespannte Zügel und pressende Schenkel)</em> gibt es für das Pferd nur noch begrenzte Möglichkeiten, sein Leben zu retten. Ein Pferd kann sich nur vorwärts, rückwärts, rechts, links, rauf und runter bewegen oder in einer Kombination davon. Wie das aussehen kann sehen wir im Video in Perfektion. Das Pferd geht mit dem Kopf ins Rassembler, hebt den Widerrist und katapultiert sich und Reiter in die Luft und dreht sich dabei noch. Eine äusserst athletische Bewegung, zu einem unglücklichen Zeitpunkt, ausgelöst durch eine vermeintliche Gefahr und verstärkt durch die reflexartigen Reaktionen des Reiters.</span></p>
<h3><span>Deeskalation statt geradliniger Konfrontation</span></h3>
<p><span>Was könnte eine mögliche Lösung sein, die für Pferd und Reiter weniger gefährlich ist und das Pferd bestärkt, vermeintlichen Gefahren mit Mut und Selbstbewusstsein entgegen zu treten, anstatt seinem Instinkt zu folgen und blindlings zu flüchten?</span></p>
<p><span>Trotz des athletischen und erfolgreichen “Not-Abstiegs” der Reiterin ist die von der Reiterin gewählte Vorgehensweise für Pferd und Reiter keine erfolgreiche. Die Reiterin könnte sich alle Knochen gebrochen haben und das Pferd hätte auf der Autobahn oder Bundesstrasse landen und dort sein Leben verlieren oder anderes Leben gefährden können.</span></p>
<p><span>Ich schlage vor: Wir ändern unsere Haltung des geradlinigen (<em>Raubtier</em>)Denkens und verzichten vorerst darauf, geradewegs auf die Gefahr zuzugehen.</span></p>
<p><span>Ein Pferd <em>(das Fluchttier)</em> würde nie im Leben geradewegs auf eine wahrgenommene Gefahr zugehen. Man stelle sich vor wie das Pferd sich fühlen muss! Etwa so wie der Mensch, der vor Schlangen Angst hat. Jemand versucht nun diesen Schlangen Phobiker zu zwingen, sich einer offensichtlichen Giftschlange zu nähern und die Schlange ganz von Nahem zu betrachten. Jede Aufforderung dazu ist ein immenser Druck, der noch mehr Angst auslöst und kaum Vertrauen aufbaut.</span></p>
</div></div>

<div class="et_pb_text_5 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--group--divi-text--divi-font-body--h1yjkjr--nested--r060qjfx82 preset--module--divi-text--6f7ii9e99i"><div class="et_pb_text_inner"><h3><span>Wie Pferde Gefahren beurteilen</span></h3>
<p><span>Wie wählt ein Pferd natürlicherweise seinen Weg?</span></p>
<p><span>Pferde entscheiden immer entsprechend derselben Kriterien, in immer derselben Reihenfolge:</span></p>
<ol>
<li><span>Die Natur des Pferdes <em>(Flucht vor Gefahr bzw. Sicherheit, Komfort und Spiel)</em></span></li>
<li><span>Gelernte, frühere Erfahrungen, in Herde oder Ausbildung</span></li>
<li><span>Die menschliche Einwirkung: ergibt sie aus Sicht des Pferdes Sinn?</span></li>
</ol>
<p><span>Es liegt nicht in der Natur des Pferdes geradewegs auf eine etwaige Gefahr zuzugehen. Pferde sind skeptisch, angeborene Feiglinge, haben Platzangst und flüchten als Beutetier immer in Panik <em>(gefühlt “Todesgefahr”)</em> in unterschiedlicher Ausprägung.</span></p>
</div></div>

<div class="et_pb_text_6 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3><span>Annäherung und Rückzug</span></h3>
<p><span>Ein Pferd folgt von Natur aus dem Konzept "Annäherung und Rückzug"<em> (“Approach and Retreat”).</em></span></p>
<p><span>Dabei bedeutet Rückzug die vom Pferd aus betrachtet notwendige Distanz zur vermeintlichen Gefahr<em> (=natürliche Flucht)</em>, aber auch die proaktive Aktion des Reiters, das Pferd aus der Gefahrenzone zu bringen, und damit zu deeskalieren.</span></p>
<blockquote>
<p><span>Sobald ein Pferd eine Gefahr bemerkt, stoppt es und analysiert die Situation. Es schaut. Es wägt ab. Ok oder nicht okay?</span></p>
</blockquote>
<p><span>Soll heissen: Leben oder Tod? Für das Pferd gibt es kein “vielleicht”. <strong>Es gibt nur ja oder nein.</strong> Wäre es tödlich, Neugier zu zeigen? Als geborene Skeptiker gehen Pferde kein Risiko ein und entscheiden sich beim geringsten Zweifel für die Flucht. “Sicher ist sicher”, entscheidet das Pferd.</span></p>
<p><span>Pferde können Gefahren in 2,5 km Entfernung bemerken. Das ist (<em>schon</em>) die Annäherung: Die Gefahr ist in der Fluchtdistanz des Pferdes angekommen. Näher ran zu gehen, oder die Gefahr näher rankommen zu lassen, würde für das Pferd zuerst mal den sicheren Tod bedeuten. Solange das Pferd schaut und steht/eventuell “einfriert”, befindet es sich in der Analyse. Es wägt ab, ob Rückzug/Flucht überlebensnotwendig ist. Sind Ross und Reiter weit genug von der Gefahr entfernt, kann es stehen bleiben und eventuell entspannen und die Angst verfällt. Dies ist nur möglich, wenn das Pferd dabei nicht gestört wird. Ruhe ist also angesagt und Neutralität. Viele Reiter erkennen den Moment der “Analyse” zwar, aber geben dem Pferd aus welchen Gründen auch immer, nicht genügend Zeit zur Analyse. Oft sind sie dann der Meinung, das Pferd hätte vollkommen “unvorhersehbar” reagiert. Diese Gefahren sind zwar nicht genau vorhersehbar, jeder weiss aber, dass im Leben immer etwas Unvorhergesehenes passieren kann. Leider sind wir Menschen oft nicht bereit diese Reaktion des Pferdes als gegeben zu akzeptieren.</span></p>
<p><span>Kommt das Pferd nach der Analyse zur Erkenntnis, dass alles okay ist, könnten wir weiterreiten. Oft wäre es aber zu Beginn der Ausbildung besser, proaktiv einen Rückzug anzutreten.<em> (Im Video versucht das Pferd genau das durch Abwenden nach rechts oder dann alternativ durch Rückwärtstreten).</em></span></p>
<p><span>Vorsicht beim Weiterreiten: das Pferd könnte gleich wieder an diese “Feine Schwelle” stossen, die erneut den Fluchtinstinkt auslöst.</span></p>
<p><span>Sofern das Pferd nach der Analyse der Gefahr zu der Feststellung kommt, dass die Situation wirklich gefährlich und die Distanz zur Gefahr zu klein ist, ist Rückzug angesagt, d.h. schnellstmögliches Entfernen von der Gefahr. Dabei ist es unwichtig, ob wir Menschen die Situation auch als gefährlich sehen. Wenn wir dem Pferd nicht genügend Zeit geben “zu denken” <em>(aka: zu analysieren)</em> und stattdessen noch gewollt oder unbewusst Druck ausüben, erfolgt meist der sofortige Rückzug/Panik.</span></p>
<p><span>Ausserhalb des Gefahrenbereichs halten Pferde an, schauen zurück und wenden auf der Vorhand. Neugierige(!) Pferde nähern sich nun der Gefahr wieder (<em>approach</em>). Da ja “nichts passiert ist” – es hatte keine Folgen für ihr Leben bzw. den Verlust dessen – kommen sie diesmal etwas näher. Sie schieben sozusagen besagte “Feine Schwelle” etwas in Richtung Gefahr, ihr Zutrauen steigt. Es folgt wiederum der Rückzug. Man kann ja nie wissen. Der aufmerksame Beobachter wird feststellen, dieses Verhalten wiederholt sich so oft bis das Pferd die Gefahr <em>(bzw. den Gegenstand)</em> berührt hat.</span></p>
<p><span>Dieses, dem Pferd natürliche Vorgehen können wir uns zunutze machen. “Approach und retreat” ist das Mittel zum Zweck das Pferd zu lehren, keine Angst zu haben. Wir erfüllen sozusagen sein natürliches Bedürfnis nach Sicherheit.</span></p>
<blockquote>
<p><span>Indem wir das Pferd erleben lassen, dass keine Gefahr besteht in der jeweiligen Situation, lehren wir es, uns zu vertrauen und unsere Signale zu respektieren.</span></p>
</blockquote>
<p><span>Wir müssen bedenken: Dem Pferd stellt sich die Situation als ein “farbiges, tönendes, riechendes und Gefühle auslösendes, gefährliches Bild” dar. Das Pferd reagiert auf Sinneseindrücke und agiert instinktiv.</span></p>
<p><span>Je mehr solcher (<em>vermeintlich</em>) gefährlichen Erfahrungen sie mit uns positiv überwinden, umso weniger werden sie in neuen Situationen ängstlich und “unvorhergesehen” reagieren, und umso leichter fällt es ihnen, unseren Aufforderungen und Anforderungen zu folgen.</span></p>
</div></div>

<div class="et_pb_text_7 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--group--divi-text--divi-font-body--h1yjkjr--nested--r060qjfx82 preset--module--divi-text--135414ef-035a-4f87-9dca-5c6d19acfbc3"><div class="et_pb_text_inner"><h3><span>Was Reiter konkret tun können</span></h3>
<p><span>Also: Was können wir tun?</span></p>
<p>Wir befinden uns in einer vergleichbaren Situation (Video):</p>
<p><strong>Ich schlage vor:</strong></p>
<ul>
<li><span>Sofort absteigen</span></li>
<li><span>Hals seitlich biegen und absteigen</span></li>
<li><span>Rückwärtsrichten und die Gefahrenzone verlassen</span></li>
<li><span>Abwenden mit einer Wendung um 360° auf der Vorhand und eventuell<em> (für den Reiter: vermeintliche; für das Pferd: wahrhaftige)</em> Gefahrenzone vorläufig verlassen</span></li>
<li><span>Abwenden zu einem Schulterherein auf einem sehr engen Kreis</span></li>
</ul>
<p><span>Anmerkung: Diese Vorschläge sind keine Vermeidungstaktik sondern proaktive Prävention zur Schadensminderung.</span></p>
</div></div>

<div class="et_pb_text_8 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3><span>Vorbereitung schafft Sicherheit</span></h3>
<h4>Was können wir präventiv tun?</h4>
<p><span>Alle die folgenden möglichen Strategien können und sollten vorher in Ruhe geübt werden. Damit Pferd und Reiter sie verlässlich abrufen können, wenn die Situation es erfordert.</span></p>
<blockquote>
<p><span>Prior and proper preparation prevents poor performance - </span><span>Pat Parelli</span></p>
</blockquote>
<p><span>Wir wollen nun die einzelnen aufgezählten Strategien beschreiben und den Zweck erklären.</span></p>
<h4>Sofort absteigen</h4>
<p><span>Sofort absteigen (<em>Notabstieg</em>) würde der Reiterin im Video sicher mit Eleganz gelingen. Wann ist der beste Zeitpunkt, abzusteigen? <strong>Wenn man das erste Mal daran denkt!</strong> In dem Moment, wenn uns in den Sinn kommt, absteigen zu “sollen” muss im Grunde augenblicklich der Abstieg folgen. Das Zeitfenster für einen sicheren Notabstieg ist wie man auch in diesem Video sieht sehr klein. Es macht viel Sinn, einen Notabstieg auf beiden Seiten, in einem gesicherten Umfeld, <em>(Reithalle oder Platz)</em> zu üben.</span></p>
<h4>Seitliche Biegung und Absteigen</h4>
<p><span>Den Hals des Pferdes seitlich biegen <em>(“seitliche Biegung”)</em> und absteigen: ist mit ein wenig Übung für viele Reiter leichter möglich. Jedes Pferd, dem man den Hals maximal seitlich biegt, wird irgendwann stehen bleiben <em>(Gelegenheit zum schnellen Absteigen).</em> Wiederholtes Üben dieser seitlichen Biegung in Ruhe oder bis sich Ruhe beim Pferd einstellt und dem Pferd als etwas Gutes vorkommt<em> (es fühlt sich sicher)</em> führt später durch Konditionierung beim Pferd zu einem Verhaltensmuster, das das Pferd bei jeder Aufforderung und in jeder Situation und immer schneller wiederholt. Eine seitliche Biegung des Pferdes um mehr als 30° bewirkt eine Behinderung der Vorwärtsbewegungen und ein Kreuzen der Hinterbeine (<em>disengagement</em>). Das verhindert automatisch eine Parallelstellen der Hinterbeine und vermindert die Gefahr von Piaffe, Galopp, Steigen Levade, Bocken zu einem ungünstigen Zeitpunkt und gibt dem Reiter die Kontrolle über den Motor: Die Hinterhand. Wir trennen sozusagen wie bei einer Kupplung die Kraft des laufenden Motors von den Rädern. Das Pferd kann sich sehr schnell bewegen, es kommt aber nicht von der Stelle. Dies wäre in der beschriebenen Situation auch möglich gewesen, es kann aber nur eingesetzt werden, wenn das Pferd und Reiter darin geübt sind.</span></p>
<h4>Rückwärtsrichten und die Gefahrenzone verlassen</h4>
<p><span>Wenn das Pferd nicht vorwärts gehen will, dann will es schon halb rückwärts. Deshalb wäre es in dieser Situation einfach, dem Pferd etwas “rückwärts” und den Rückzug (“<em>retreat</em>”) zu gestatten. Durch die grössere Distanz zur Gefahr verhindern wir die Eskalation der Angst des Pferdes. Damit vermeiden wir auch, das Pferd weiter “vorwärts” zu drängen, und gestatten ein “instinktgerechtes” “anhalten und observieren”. Nur ein solches Verhalten macht uns in der Perspektive des Pferdes zu einem verlässlichen, respektablen und vertrauenswürdigen Partner.</span></p>
<h4>Abwenden mit einer Wendung auf der Vorhand</h4>
<p><span>Diese Strategie bedingt die seitliche Halsbiegung <em>(siehe oben).</em> Die Wendung wird mit nur einem Zügel ausgeführt und mit einem einseitigen Seitwärts Treiben der Hinterhand kombiniert. Diese Kombination von einseitiger Zügeleinwirkung und seitwärts Treiben der Hinterhand hat ein Kreuzen der Hinterbeine zur Folge, ein sog. “dis-engagement”. Dabei ist wichtig: Linker Zügel, linker Schenkel oder rechter Zügel, rechter Schenkel.</span></p>
<p><span>Jedes Pferd wird umso ruhiger, je länger es sich so bewegt. Eine Strategie, die sich in vielen Situationen als wertvoll erweisen kann. Daraus ergibt sich dann auch die Möglichkeit, in einem etwas ruhigeren Moment kontrolliert abzuspringen. Ich empfehle, diese Manöver in Ruhe und an einem sicheren Ort zu lernen und zu üben.</span></p>
<p><span>Wer diese Übung studiert wird feststellen, dass dieses Manöver einen weiteren Vorteil bietet: Denn in dem Moment, wo die Füsse des Reiters auf dem Boden aufkommen, entfernt sich die Hinterhand vom Reiter. Die Nase des Pferdes hingegen ist dem Reiter zugewandt. Die dadurch entstehende Position vom Pferd zum Reiter wird ein unkontrolliertes <strong>“Davonstürmen” des Pferdes deutlich erschweren und meist verhindern.</strong></span></p>
<h4>Schulterherein auf einem engen Kreis</h4>
<p><span>Auch diese Strategie benötigt Vorbereitung und darüber hinaus ein neues Verständnis für das Manöver “Schulterherein”. Macht ein Pferd ein Schulterherein auf einem engen Kreis, so gehen die Hinterbeine einen weiteren Kreis, kreuzen sich und können nicht mehr schieben. Disengagement. Damit machen die Vorderbeine einen sehr kleinen Kreis und/oder bleiben an Ort. Das Pferd bewegt sich zwar extrem, kommt aber nirgendwo hin. Das Pferd wird nicht festgehalten<em> (siehe oben)</em>, aber es geht auch nicht irgendwo hin. Die eigentliche Flucht ist nur noch schwer möglich.</span></p>
<p><span>Auch durch dieses Manöver wird jedes Pferd umso ruhiger, je länger es sich so bewegt. Eine sichere, gute Alternative um die unerwünschte Kraftentwicklung des Pferdes zur Flucht zu vermeiden. Denn dadurch, dass das Pferd seine Hinterbeine parallel stellen kann, kann es mehr Kraft entwickeln, die Flucht erfolgreich durchzuführen.</span></p>
</div></div>

<div class="et_pb_text_9 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2><span>Das Unvorhersehbare ist Teil des Reitens</span></h2>
<p><span>Aus den Kommentaren ist zu entnehmen, dass Situationen wie im beigefügten Video “unvorhergesehen” und kaum “kontrollierbar” seien. Dem widerspricht aber, dass es kaum einen Reiter gibt, der ein solches Ereignis nicht bereits erlebt hat. Daraus folgere ich, dass die Ausnahmen nur “Glück” hatten. Das wiederum bedeutet für mich aber auch, dass eine solche Situation jedem jederzeit passieren kann.</span></p>
<p><span>Ist es deswegen nicht möglicherweise lohnenswert, sich auf solche unvorhersehbaren und unkontrollierbaren Situation vorzubereiten?</span></p>
<p><span>Wenn doch die Chancen hoch stehen, dass mir passiert, was jedem passiert, dann bereite ich mich doch vor. Warum denn nicht?</span></p>
<h3><span>Vertrauen entsteht durch Vorbereitung</span></h3>
<blockquote>
<p><span>The definition of confidence is knowing that you are prepared for the unthinkable. </span>- Ray Hunt</p>
</blockquote>
<p><em>Eine gute Zeit, Euer Adrian</em></p>
<p><span>© Adrian Heinen, 2021. Alle Rechte vorbehalten</span></p>
</div></div>

<div class="et_pb_text_10 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--group--divi-text--divi-font-body--h1yjkjr--nested--r060qjfx82 preset--module--divi-text--135414ef-035a-4f87-9dca-5c6d19acfbc3"><div class="et_pb_text_inner"><h3><span lang="EN-US">In dankbarer Erinnerung an Adrian Heinen<o:p></o:p></span></h3>
<p class="Vorspann"><span lang="EN-US">Seine Gedanken und sein Wissen bleiben. Als Einladung, Pferde genauer zu beobachten, ihre Reaktionen besser zu verstehen und ihnen auch in schwierigen Situationen ein verlässlicher Partner zu sein.<o:p></o:p></span></p>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
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			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Angeschwollene Beine im Fellwechsel</title>
		<link>https://passion.4my.horse/angeschwollene-beine-im-fellwechsel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[4my. Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 09:35:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/fachbeitrag/angeschwollene-beine-im-fellwechsel/</guid>

					<description><![CDATA[Die Tage werden kürzer - es ist wieder Fellwechselzeit und die Pferde zeigen häufiger angeschwollene Beine. Warum ist das so und was kann man dagegen tun?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_1 et_pb_section et_section_regular et_block_section">
<div class="et_pb_row_1 et_pb_row et_block_row">
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<div class="et_pb_text_11 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Warum haben Pferde im Fellwechsel häufig angelaufene Beine?</h2>
<p><em>Autorin: Michaela von Zerssen, PferdeGesundheitSchweiz</em> im September 2016 für 4my.horse</p>
<p><strong>Die Tage werden kürzer und kühler – es ist wieder Fellwechselzeit und die Pferde zeigen häufiger angeschwollene Beine. Warum ist das so und was kann man dagegen tun?</strong></p>
<p>Fast jeder Pferdebesitzer weiss inzwischen, dass Pferde von der Winterstallhaltung langsam auf die Weidesaison vorbereitet werden müssen. Weniger bekannt ist, dass die Umstellung von der Sommerhaltung in die Stallhaltung genauso langsam erfolgen sollte, damit sich der Verdauungstrakt wieder an den wesentlich höheren Raufaseranteil im Heu gewöhnen kann. Findet diese Umstellung zu rasch statt, führt dies zu einem unerwünschten Gleichgewicht von Mikroorganismen im Darm, was Kotwasser und somit Störungen der Verdauung zur Folge haben kann.  </p>
</div></div>

<div class="et_pb_text_12 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3 class="wp-block-heading">Die zentrale Rolle des Darms</h3>
<p><strong>Der gesunde und gut funktionierende Darm</strong> mit seinen vielen Schleimhautzotten hat eine sehr grosse Oberfläche und spielt bei der Immunabwehr eine zentrale Rolle. Über 75 Prozent der Antikörper produzierenden Zellen befinden sich in der Darmwand. In der Dünndarmschleimhaut befindet sich eine Vielzahl von Lymphknötchen, die oft in Gruppen bis zu 80 Knötchen angesammelt sind. Lymphfollikel kommen vermehrt dort vor, wo die Exposition gegenüber Fremdkörper hoch ist. So lösen eingedrungene Krankheitserreger direkt eine Immunabwehrreaktion aus. Zahlreich sind sie daher in Organen des Lymphgefässsystems wie Lymphknoten, Milz und Mandeln zu finden.</p>
<h3 class="wp-block-heading">Lymphgefässsystem und Blutkreislauf</h3>
<p>Das <strong>Lymphgefässsystem</strong> ist neben dem Blutkreislauf ein zweites Gefässsystem, welches im Wesentlichen der Erhaltung der Unversehrtheit des Körpers dient.</p>
<p>Die Lymphe dient der Regulation des Flüssigkeitsvolumens zwischen den Zellen. Die von der Lymphe umspülten Zellen entnehmen aus ihr die verwendbaren Nahrungsbestandteile und scheiden nicht verwertbare Stoffe in die Gewebsflüssigkeit aus.</p>
<p>Um nicht verwertbare Stoffe, Bakterien und Viren zu eliminieren, durchläuft die Gewebsflüssigkeit in Lymphgefässen zur Reinigung die Lymphknoten, die als Filterstationen dienen.</p>
<p>Über abführende Gefässe verlässt die Flüssigkeit die Lymphknoten und wird durch rhythmische Muskelkontraktionen der Lymphgefässe dem venösen Blutkreislauf zugeführt. <strong>Bei Bewegung kann der Lymphabfluss um das 10 bis 15fache ansteigen.</strong></p>
<h3 class="wp-block-heading">Wenn der Verdauungstrakt überlastet ist</h3>
<p>Bei <strong>Überlastung des Verdauungstrakts durch unsachgemässe Fütterung</strong>, <strong>Entzündungen, Verletzungen</strong> oder <strong>Infektionen</strong> häufen sich Flüssigkeitsansammlungen zwischen den Zellen an. Das Drainagesystem der Lymphe tritt vermehrt in Aktion und sorgt dafür, dass die überständige Flüssigkeit mit ihren Abfallprodukten aufgenommen und sicher beseitigt wird.</p>
<p>Wird nicht die gesamte überständige Gewebsflüssigkeit zurück ins Venensystem transportiert, staut sich diese eiweissreiche Flüssigkeit auf. Es kann zu Umbauprozessen kommen wie Verhärtungen und schliesslich zu einer Behinderung des Abflusses, was sich in Form von Ödemen zeigt.</p>
<h3 class="wp-block-heading">Die wichtige Funktion der Leber</h3>
<p><strong>Die Leber</strong> übernimmt die lebenswichtige Produktion von Proteinen, Gallensekrete, verwertet Nahrungsbestandteile und ist für dessen Abbau verantwortlich. Somit leistet die Leber auch einen überaus wichtigen Beitrag zur Ausscheidung von Stoffwechselprodukten, Medikamenten und Giftstoffen.</p>
<p>Die Gallenflüssigkeit erleichtert die Resorption der Fette, die wegen ihrer Grösse zunächst über die Lymphe transportiert werden, die sie wiederum dem Blutgefässsystem zuführt. Das Fett kann dann über das Blut zu verschiedenen Teilen des Körpers transportiert und dort verwertet oder gespeichert werden.</p>
<p>Ist die Leberfunktion beeinträchtigt, gerät der Flüssigkeitshaushalt des Körpers aus dem Gleichgewicht.</p>
<h3 class="wp-block-heading">Dicke Beine im Fellwechsel vermeiden</h3>
<p>Um <strong>dicke Beine</strong> beim Pferd im Fellwechsel zu vermeiden, kann nebst ausreichender Bewegung der Lymphfluss, die Milz- und Leberfunktion über Lymphdrainage, Akupunktur, Homöopathie und über Teekräuter angeregt werden. Für einen gesunden und gut funktionierenden <strong>Darm</strong> empfehlen wir <strong>Bierhefe</strong>, diese ist in Pelletform sowie in Granulat erhältlich.</p>
<h6 class="wp-block-heading">Einige Heilkräuter die als Lymphfluss anregend beschrieben werden*:</h6>
<ul class="wp-block-list">
<li>Buchweizenkraut</li>
<li>Rosskastanie</li>
<li>Ackerschachtelhalm</li>
<li>Birkenblätter</li>
<li>Ginkgo</li>
</ul>
<h6 class="wp-block-heading">Einige Heilkräuter die für die Leber gut sind*:</h6>
<ul class="wp-block-list">
<li>Löwenzahn</li>
<li>Mariendistelsamen</li>
<li>Kurkuma</li>
<li>Schachtelhalmkraut</li>
<li>Wermut</li>
<li>Wacholder</li>
<li>rote Bete</li>
<li>Brennnessel</li>
<li>Andorn</li>
</ul>
<blockquote class="wp-block-quote">
<p>*Lass Dich von einem ausgewiesenen Therapeuten beraten, welche Kräuter für Dein Pferd am besten geeignet sind.</p>
</blockquote>
</div></div>
</div>
</div>

<div class="et_pb_row_2 et_pb_row et_flex_row">
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<div class="et_pb_image_1 et_pb_image et_pb_module et_flex_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img loading="lazy" alt="" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/09/fellwechsel.jpg" title="fellwechsel" width="800" height="2000" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/09/fellwechsel.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/09/fellwechsel-480x1200.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-6599" /></span></div>
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<div class="et_pb_image_2 et_pb_image et_pb_module et_flex_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img loading="lazy" alt="lymphsystem" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/lymphsystem.jpg" title="lymphsystem" width="800" height="2000" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/lymphsystem.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/lymphsystem-480x1200.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-4410742" /></span></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Podcast: Die Pferdedolmetscherin &#8211; Was will mein Pferd mir sagen?</title>
		<link>https://passion.4my.horse/podcast-die-pferdedolmetscherin-was-will-mein-pferd-mir-sagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[4my. Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 15:36:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/fachbeitrag/podcast-die-pferdedolmetscherin-was-will-mein-pferd-mir-sagen/</guid>

					<description><![CDATA[Nicole Luzar ist Expertin für Persönlichkeitsentwicklung und die Kommunikation mit Pferden. Nicole hat eine Technik entwickelt, mit der sie theoretisch auch mit Pinguinen oder Nashörnern kommunizieren könnte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_2 et_pb_section et_section_regular et_block_section">
<div class="et_pb_row_3 et_pb_row et_block_row">
<div class="et_pb_column_4 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
<div class="et_pb_text_13 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2 class="wp-block-heading">Mit den Pferden sprechen und sie verstehen – das geht.</h2>
<p><strong>Sagt Nicole Luzar. Sie ist Expertin für Persönlichkeitsentwicklung und die Kommunikation mit Pferden. Nicole hat eine Technik entwickelt, mit der sie theoretisch auch mit Pinguinen oder Nashörnern kommunizieren könnte. Aber, weil so viele Pferdebesitzer mit dem Wunsch an sie herangetreten sind, hat sie sich auf Pferde spezialisiert. Deswegen nennt man Nicole auch die Pferdedolmetscherin.</strong></p>
<p><em>Podcast von Karen Golz</em> - auf 4my.horse im Januar 2023 zuerst veröffentlicht</p>
<p>Wie verlässlich die Aussagen der Pferde in dem Gespräch dann sind und wie Nicole Kritikern begegnet, die das alles als „Humbug“ bezeichnen – das erfährst Du in der neuen Podcast-Folge mit der Pferdedolmetscherin.</p>
<p>Wenn Du auch den Wunsch hast, Dein Pferd besser lesen zu lernen, zu verstehen, was es Dir wirklich sagen will, die innere Verbundenheit mit Deinem Pferd zu stärken und so für ein gutes Vertrauensverhältnis zu sorgen - dann solltest Du Dir die Folge unbedingt anhören.</p>
<p><em>Karen Golz: <a href="https://golz-ps.at/" target="_blank" rel="noopener">www.golz-ps.at</a>, <a href="mailto:karen@golz-ps.at">karen@golz-ps.at</a></em></p>
<p><em></em></p>
<p><em>Den Podcast kannst Du hier öffnen:</em></p>
</div></div>

<div class="et_pb_code_0 et_pb_code et_pb_module"><div class="et_pb_code_inner"></div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stallbandagen – gut oder nur gut gemeint?</title>
		<link>https://passion.4my.horse/stallbandagen-gut-oder-nur-gut-gemeint/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[4my. Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 09:49:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/fachbeitrag/stallbandagen-gut-oder-nur-gut-gemeint/</guid>

					<description><![CDATA[Stallbandagen sollen helfen, die Beine in Form zu behalten und werden oftmals auch bereits präventiv angewendet. Sie können jedoch auch durchaus schädlich sein und Tierärzte warnen vor übertriebener Fürsorge am Pferdebein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_3 et_pb_section et_section_regular et_block_section">
<div class="et_pb_row_4 et_pb_row et_block_row">
<div class="et_pb_column_5 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
<div class="et_pb_text_14 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Angelaufene Pferdebeine</h2>
<h3>Vorsicht vor übertriebener Fürsorge</h3>
<p><em>Autor: horses.ch im November 2019 für 4my.horse</em></p>
<p>Gerade bei Pferden in Boxenhaltung kommt es immer wieder vor, dass sie angelaufene Beine bekommen. Stallbandagen sollen helfen, die Beine in Form zu behalten und werden oftmals auch bereits präventiv angewendet. Wer darauf zurückgreift, sollte sich aber auch den Risiken bewusst sein, denn Stallbandagen können durchaus auch schädlich sein und Tierärzte warnen vor übertriebener Fürsorge am Pferdebein.</p>
<p>Pferde haben eine starke Neigung zu Wassereinlagerungen im Gewebe und verfügen über ein sehr druckempfindliches Lymphsystem. Besonders die Pferdebeine sind von solchen Wasseransammlungen betroffen. Werden die Gefässe am Pferdebein nun durch eine Stallbandage komprimiert, kann kein Wasser mehr eingelagert werden und die Beine bleiben dünn.</p>
<h3>Das Lymphsystem muss arbeiten können</h3>
<p>Doch nur schon durch den Druck einer leicht angelegten Bandage wird das Lymphsystem in seiner Arbeit behindert und es können langfristig Schäden entstehen. Wenn man bedenkt, dass Pferde, die zu angelaufenen Beinen neigen, bereits eine Unterfunktion des Lymphsystems haben, so ist der Einsatz von Stallbandagen in diesem Kontext sogar kontraproduktiv. Die richtige Lösung für dieses Problem ist es, dem Pferd zu ermöglichen, dass es sich <strong>ausreichend bewegen</strong> kann.</p>
<p>Ein weiterer negativer Aspekt ist die Temperaturentwicklung unter der Bandage. Während am Pferdebein im Normalzustand etwa 24 Grad gemessen werden können, steigt die Temperatur der Haut unter der Bandage schnell auf 36 Grad, was von den Sehnen nur schlecht vertragen wird. In gewissen Situationen ist nicht auf die Schutzfunktion von Gamaschen und Bandagen zu verzichten, jedoch sollte vom Einsatz während mehrerer Stunden abgesehen werden. Immer wieder hört man auch von Pferden, die Kolikanzeichen zeigen, wenn sie unter den Stallbandagen einen unangenehmen Hitzestau entwickeln.</p>
</div></div>
</div>
</div>

<div class="et_pb_row_5 et_pb_row et_flex_row">
<div class="et_pb_column_6 et_pb_column et_flex_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et_flex_column_12_24 et_flex_column_12_24_tablet et_flex_column_24_24_phone">
<div class="et_pb_image_3 et_pb_image et_pb_module et_flex_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="lymphsystem" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/lymphsystem.jpg" title="lymphsystem" width="800" height="2000" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/lymphsystem.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/lymphsystem-480x1200.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-4410742" /></span></div>
</div>

<div class="et_pb_column_7 et_pb_column et-last-child et_flex_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et_flex_column_12_24 et_flex_column_12_24_tablet et_flex_column_24_24_phone">
<div class="et_pb_text_15 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3 class="wp-block-heading">Druckneurosen</h3>
<p>Zu enge Bandagen oder Gamaschen können zudem Druckneurosen auslösen – bestimmt kennst auch du ein Pferd mit weissen Spuren am Röhrbein, die durch dauerhaften Druck ausgelöst wurden.</p>
<p>Wir hoffen, dich mit diesem Bericht bezüglich der Gefahren von übermässigem Einsatz von Stallbandagen sensibilisiert zu haben. Wenn dein Pferd angelaufene Beine aufgrund eines Lymphstaus hat, solltest du besser versuchen, die Ursache des Problems zu beheben, als die Symptome zu bekämpfen.<a href="https://passion.4my.horse/angeschwollene-beine-im-fellwechsel/" target="_blank" rel="noopener"></a></p>
</div></div>

<div class="et_pb_text_16 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<h4 class="wp-block-heading">Zu diesem Thema passt</h4>
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.4my.horse/fachbeitrag/angeschwollene-beine-im-fellwechsel" target="_blank" rel="noopener"></a><a href="https://passion.4my.horse/angeschwollene-beine-im-fellwechsel/" target="_blank" rel="noopener">Angeschwollene Beine im Fellwechsel</a></li>
</ul>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mein Pferd soll zunehmen</title>
		<link>https://passion.4my.horse/mein-pferd-soll-zunehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[4my. Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 12:36:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fütterung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/fachbeitrag/mein-pferd-soll-zunehmen/</guid>

					<description><![CDATA[Von der Grossmutter hat Cornelia Lausmann das Rezept erhalten, um Kartoffelbällchen herzustellen. Diese werden Pferden verfüttert, die Zunehmen sollen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_4 et_pb_section et_section_regular et_block_section">
<div class="et_pb_row_6 et_pb_row et_block_row">
<div class="et_pb_column_8 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
<div class="et_pb_text_17 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Was tun, wenn das Pferd zu dünn ist?</h2>
<p><em>Gastautorin: Cornelia Lausmann im März 2017 für 4my.horse</em></p>
<p><em><strong>Von der Grossmutter hat Cornelia Lausmann das Rezept erhalten, um Kartoffelbällchen herzustellen. Diese werden Pferden verfüttert, die Zunehmen sollen.</strong></em></p>
<p>Der Fachbeitrag '<a href="https://passion.4my.horse/hilfe-mein-pferd-ist-zu-duenn/" target="_blank" rel="noopener">Hilfe, mein Pferd ist zu dünn</a>' hat grosse Resonanz ausgelöst. Offenbar gibt es mehr Pferde als vermutet, die gewichtsmässig nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen und die gerne ein paar Pfunde mehr auf den <strong>Waschbrett-Rippen</strong> haben möchten.</p>
<p>Zu Lunas Gewichtsproblem hat sich Cornelia Lausmann gemeldet, die mit dem <em>mobilen Pferdeflüsterer</em> eine revolutionäre Idee auf den Markt gebracht hat. Allerdings setzt sie in diesem Fall nicht in erster Linie auf tiefenentspannende Musik, sondern auf <strong>Kartoffelbällchen!</strong></p>
<p>Etwas skeptisch habe ich kurz bei der <a href="https://www.pferdegesundheitschweiz.ch/" target="_blank" rel="noopener">Fütterungsexpertin meines Vertrauens</a> nachgefragt<em> ("Kartoffelbällchen? Wirklich?").</em> Michaela von Zerssens Antwort war erstaunlich entspannt:</p>
<p><em>"Zu früheren Zeiten fütterte man gerne mal <strong>Kartoffelflocken</strong>. Ich selber habe dies lange Zeit vor der Reiskleie auch empfohlen. Das Problem war dann aber, dass Kartoffelflocken nirgendwo mehr erhältlich waren".</em></p>
<p>Und dann folgt der wichtige Nachsatz:</p>
<blockquote>
<p>Genügend Heu ist aber das A und O!</p>
</blockquote>
<h3>Nach Grossmutters Art</h3>
<p><strong>Cornelia Lausmann: </strong>Als ich mir Arons Geburtstagsfoto anschaute, fiel mir auf, dass er nun sicher das Gewicht, das er vor der Kolik im November 2014 hatte, wieder erreicht hat.</p>
<p>Während des Aufenthalts in der Klinik in Hattersheim wegen einer Kolik und auch noch danach hatte Aron doch <strong>sehr abgenommen</strong>, denn er hatte drei Tage gar nichts zu fressen bekommen und war dann mit Heu langsam wieder angefüttert worden. Nach einer Woche konnte langsam wieder Hafer zugefüttert werden.</p>
<p>Ich hatte gehofft, dass Aron sein altes Gewicht mit der Zeit <strong>von ganz allein </strong>wieder bekommen würde, das war aber nicht der Fall. Meine Tochter meinte dann, so ginge das aber nicht, ich müsse etwas unternehmen.</p>
<p>Das tat ich dann auch. Aron bekam jeden Tag gleich wenn ich kam, die Tiefenentspannung zu hören (mindestens eine halbe Stunde, gerne auch länger, denn wir haben festgestellt, dass das das Zunehmen unterstützt) und ich machte ihm <strong>Kartoffelbällchen</strong>. Das Rezept schreibe ich Euch hier auf. Es stammt von meiner Großmutter, die während des zweiten Weltkrieges<strong> etlichen Tieren (nicht nur Pferden) mit diesem Rezept geholfen hat</strong>, die schwierigen Zeiten zu überstehen.</p>
<p>Man kann die Kartoffelbällchen auch in größeren Mengen füttern, aber für Aron war die im Rezept angegeben Menge (als Zusatzfutter) absolut ausreichend, um sein altes Gewicht wieder zu gewinnen.</p>
<h3>Kartoffelbällchen für Pferde</h3>
<p><a class="fmh-colorbox rechts" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2017/03/kartoffelbaellchen.jpg" title="Kartoffelbällchen"><img loading="lazy" decoding="async" class=" alignright size-full wp-image-6793" alt="Kartoffelbällchen" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2017/03/kartoffelbaellchen.jpg" style="float: right;" width="169" height="300" /></a></p>
<p>Welche Zutaten benötigt man?</p>
<ul>
<li>3 Kartoffeln</li>
<li>4 Eßlöffel Haferflocken</li>
<li>2 Esslöffel Öl (Leinöl ist super, es geht aber auch Sonnenblumenöl usw.)</li>
<li>Eine Prise Salz</li>
<li>evtl. Kräuter (Löwenzahn oder Petersilie oder Spitzwegerich oder oder oder)</li>
<li>ein paar Haferflocken oder Mehl, um die Bällchen leichter dem Glas entnehmen zu können.</li>
</ul>
<h3>Zubereitung:</h3>
<ol>
<li>Die Kartofflen weich kochen (20 bis 25 Min), sie dann zerdrücken, (man muss nicht abwarten, bis sie ausgekühlt sind, kann man aber machen)</li>
<li>Öl, Salz, Haferflocken und Kräuter dazugeben und alles gut durchkneten.</li>
<li>Aus dem Teig Bällchen formen, sie in den Extrahaferflocken oder in Mehl wälzen, damit sie nicht so aneinander kleben.</li>
<li>Dann kann man sie – wie ich es mache – in ein Glas geben und sie dann verfüttern.</li>
</ol>
<p>Aron mag seine Kartoffelbällchen nur <strong>frisch</strong>, d.h. sie dürfen nicht älter als einen Tag sein, sonst will er sie nicht mehr. Er bekommt einen Teil der Bällchen, wenn ich komme (einzeln und direkt aus der Hand) und den anderen Teil wenn ich gehe. Er lauert morgens schon immer, wenn ich komme und <strong>freut sich </strong>auf seine Bällchen. Ich kann sie gar nicht schnell genug aus dem Glas nehmen.</p>
<p>Andere Pferde sind, was die Frische der Bällchen anbelangt, nicht so empfindlich und fressen sie auch noch, wenn sie zwei Tage <strong>im Kühlschrank</strong> verbracht haben.</p>
<blockquote>
<p>Ich finde es erstaunlich, dass es mit diesen Bällchen gelingt, das Pferd zum Zunehmen zu bringen.</p>
</blockquote>
<h3>Hier seht Ihr nun die beiden Fotos im Vergleich</h3>
<p>Aron im November 2014 und im April 2015:</p>
</div></div>

<div class="et_pb_image_4 et_pb_image et_pb_module et_flex_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="aron duenn propper" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/Aron_duenn_propper.jpg" title="Aron_duenn_propper" width="800" height="1131" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/Aron_duenn_propper.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/Aron_duenn_propper-480x679.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-4410755" /></span></div>

<div class="et_pb_text_18 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h4>Pferdegewicht messen - eine Einschätzung des Pferdegewichts</h4>
<p>Interessant ist sicher auch, dass man sein Pferd nicht unbedingt wiegen lassen muss, um herauszufinden, wie schwer es ist. <strong>Man kann auch messen und rechnen</strong>. Das geht wie folgt (dabei ist zu beachten, dass in Zentimetern gemessen und gerechnet wird):</p>
</div></div>

<div class="et_pb_image_5 et_pb_image et_pb_module et_flex_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="pferdegewicht messen" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/Pferdegewicht_messen.jpg" title="Pferdegewicht_messen" width="1024" height="756" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/Pferdegewicht_messen.jpg 1024w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/Pferdegewicht_messen-980x724.jpg 980w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/Pferdegewicht_messen-480x354.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" class="wp-image-4410756" /></span></div>

<div class="et_pb_text_19 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Massband rund um den Körperrumpf unmittelbar am hinteren Ende des Widerristes in Höhe der Gurtlage anlegen und Umfang messen.</p>
<ol>
<li>Massband am Buggelenk (als knöcherner Punkt der Schulter ertastbar) anlegen (wenn man alleine misst, ankleben), dann bis zum Sitzbeinhöcker als äusserstem knöchernen Punkt an der Hinterhand etwas seitlich unterhalb des Schweifrübenansatzes messen</li>
<li>Berechnen: Brustumfang x Brustumfang x Körperlänge geteilt durch 11877,4</li>
</ol>
<p><strong>Das Ergebnis nähert sich dem tatsächlichen Gewicht gut an.</strong></p>
<p>Auf diese Weise lässt sich beispielsweise feststellen, wie groß der Unterschied zwischen den Zeitpunkten vor und nach einer Massnahme ist.</p>
<blockquote>
<p>Viel Erfolg beim Umsetzen.</p>
</blockquote>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mangelernährt oder krank?</title>
		<link>https://passion.4my.horse/mangelernaehrt-oder-krank/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[4my. Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 12:45:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fütterung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/fachbeitrag/mangelernaehrt-oder-krank/</guid>

					<description><![CDATA[Mangelernährung heißt nicht unbedingt „dürr und abgemagert“. Mangelernährung hat viele Gesichter.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_5 et_pb_section et_section_regular et_block_section">
<div class="et_pb_row_7 et_pb_row et_block_row">
<div class="et_pb_column_9 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
<div class="et_pb_text_20 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2 class="wp-block-heading">Heu ist nicht gleich Heu!</h2>
<p><strong>In diesem Jahr ist die Anzahl der mangelernährten Pferde signifikant gestiegen. Und jetzt, am Ende des Winters, zeigt sich die ganze Bandbreite der Auswirkungen auf die Pferde. Mangelernährung heißt nicht unbedingt „dürr und abgemagert“. Mangelernährung hat viele Gesichter.</strong></p>
<p><em>Autorin: Conny Röhm, mit ihrer freundlicher Erlaubnis übernommen von ihrer Facebookseite, im März 2017 auf 4my.horse veröffentlicht</em></p>
<p>Graues Fell, müde Augen, Lethargie, Laufunlust, fehlende Muskeln. Infekte, Mauke, Raspe und Verhaltensstörungen. Mit einem Wort: Das Pferd ist krank!</p>
<p>Wo manche jedoch direkt eine schreckliche<em> (und oft nicht vorhandene)</em> Stoffwechselerkrankung vermuten <em>(und leider auch durch die Vielzahl von Ferndiagnosen, <strong>Fehlinformationen </strong>und Behauptungen aus den sozialen Netzwerken darin bestätigt werden)</em>, handelt es sich meistens um ein ganz einfaches Phänomen:</p>
<h3 class="wp-block-heading">Mangelernährung</h3>
<p>Ja, in diesem Jahr (<em>2017</em>) ist die Anzahl der mangelernährten Pferden <strong>signifikant gestiegen</strong>. Und jetzt, am Ende des Winters, zeigt sich die ganze Bandbreite der Auswirkungen auf die Pferde. Mangelernährung heißt nicht unbedingt „dürr und abgemagert“. Mangelernährung hat viele Gesichter.</p>
<figure class="wp-block-image alignright is-resized"><a class="fmh-rechts" href="http://amzn.to/2ngFESA" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2017/03/rashid.jpg" alt="Rashid und Purzel's 31 Goldene Regeln" style="aspect-ratio: 0.7054108216432866; width: 352px; height: auto;" /></a></figure>
<p>In 2016 wurde in weiten Teilen Deutschlands erst äußerst spät gemäht. Das lag am Wetter. So ist das halt. Das sorgt für <strong>sehr sehr niedrige Kohlenhydrat- aber vor allem Eiweißwerte</strong> im Raufutter.</p>
<p>Vor allem stark bemuskelte Pferde und stark behaarte Pferde sind in diesem Jahr von Mangelernährung betroffen. Ja genau, richtig gelesen: Der <strong>pummelige Tinker, der verfressene Haflinger, das gemütliche Quarterhorse</strong> und alle anderen behaarten und bemuskelten Rassen sehen in diesem Frühjahr signifikant schlechter aus als im Vorjahr.</p>
<h3 class="wp-block-heading">Sie können unterernährt sein!</h3>
<p>Und während im letzten Jahr das erste, spät geschnittene Heu Energiegehalt von rund 6,2 MJ ME hatte, sehen wir in diesem Jahr eher 5,1 MJ ME. Der Eiweißgehalt lag bei rund 50g dvRP, in diesem Jahr sind es mancherorts <strong>sogar unter 30g dvRP</strong> im Pferdeheu.</p>
<p>Zu Beginn des Winters freut sich der Besitzer meistens noch, denn viele dieser Rassen neigen ja zu etwas <strong>Einhornspeck </strong>auf den Hüften. Sie haben langsam und kontinuierlich abgenommen. Wenn man aber leider nicht genau hinschaut, dann hat das Lieblingseinhorn zwar abgenommen, weil weniger Energie im Heu war – aber leider auch Masse verloren.</p>
<p>Meist unbemerkt, denn es ist ja noch genug Speck und nun auch Winterfell drauf, <strong>gehen die Muskeln langsam flöten</strong>. Hier und da merkt jemand, dass die Oberlinie auch leider etwas abgenommen hat – aber die meisten reiten im Winter ja auch weniger.</p>
<h3 class="wp-block-heading">Vom Pummelpony zum Hungerhaken</h3>
<figure class="wp-block-image is-resized"><a class="fmh-colorbox rechts" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2017/03/pummelpony.jpg"><img decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2017/03/pummelpony.jpg" alt="Das Pummelpony" style="aspect-ratio: 1.1782032400589102; width: 800px; height: auto;" /></a></figure>
<p> </p>
<p>Stellen wir uns vor, so ein Pummelpony frisst 12 kg Heu pro Tag. Im letzten Winter hat es damit rund 74MJ ME aufgenommen und ist, weil es vielleicht nur 60 MJ ME braucht, kontinuierlich dicker geworden. Vor allem wenn es nicht bewegt wurde. Gleichzeitig hat es rund 600 g dvRP aufgenommen. Etwas zu viel - aber <strong>nicht weiter problematisch.</strong></p>
<p>In diesem Jahr hat es mit seiner Heuration aber nur 61 MJ ME aufgenommen und hat mit etwas Bewegung kontinuierlich Fettmasse abgebaut. Hurra! Leider hat es aber auch nur 360 g dvRP aufgenommen. Sein Bedarf liegt aber vielleicht bei 380g dvRP….<strong>nicht Hurra</strong>. Täglich mindestens -20g Grundbaustein des Lebens.</p>
<h3 class="wp-block-heading">Rationskontrolle</h3>
<p>Sieht Dein Pferd also nicht gut aus – kontrolliere bitte die Ration, bevor Du oder jemand anderes per Ferndiagnose, oder ohne echte Rationskontrolle, Deinem Pferd eine Stoffwechselstörung diagnostizierst und gegebenenfalls selbst die bisher gegebene kleine Kraftfuttermenge streichst. <strong>Lass Dich nicht durch Ferndiagnosen verunsichern! </strong></p>
<p>Überprüfe die Ration, rechne den Bedarf des Pferdes gegen den Gehalt des Futtermittels. Und wenn Du nicht weisst, wie das geht: komm in ein Basiswebinar oder in einen Basiskurs. Oder wirf einen Blick in das Buch „Purzel speckt ab!“ oder riskiere einen ersten Blick in das Thema Pferdefütterung mit dem Buch „Rashid und Purzel’s 31 goldene Regeln zum Glücklich Füttern“.</p>
<blockquote class="wp-block-quote">
<p>Aber streiche keinesfalls einem sowieso schon mangelernährten Tier noch weiter sein Futter.</p>
</blockquote>
<p> </p>
<p> </p>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Von Stummelbeinen und Riesenköpfen</title>
		<link>https://passion.4my.horse/von-stummelbeinen-und-riesenkoepfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[4my. Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 09:29:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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					<description><![CDATA[Die heutigen Handykameras haben eine unglaubliche Qualität erreicht! In einigen Situationen ist das Smartphone einer „richtigen“ Kamera bereits überlegen. Doch es gibt immer noch einige Herausforderungen, die besonders in der Pferdefotografie deutlich werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_6 et_pb_section et_section_regular et_block_section">
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<div class="et_pb_text_21 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Pferde fotografieren mit dem Smartphone</h2>
<h3>Praxistipps einer Pferdefotografin</h3>
<p><em>Autorin: Jessica Freymark, erstveröffentlicht im Februar 2020 auf 4my.horse</em></p>
<p><strong>Die heutigen Handykameras haben eine unglaubliche Qualität erreicht! In einigen Situationen ist das Smartphone einer „richtigen“ Kamera bereits überlegen. Doch es gibt immer noch einige Herausforderungen, die besonders in der Pferdefotografie deutlich werden.</strong></p>
<p>Hast du viele Fotos von deinem Pferd auf deinem Handy? Okay, die Frage ist wohl eher rhetorisch. 😉 Die Antworten reichen meistens von 100 bis zu annähernd 1000 Fotos.</p>
<p>Auch mir als Profi-Fotografin geht es so, dass ich bei meinem Pflegepferd meist nur das Smartphone dabei habe! Und wenn dann das Licht so schön ist, das Pferd so niedlich guckt oder so schön mit den Kumpels spielt… dann fotografiere ich natürlich mit dem Smartphone!</p>
<p>Die heutigen Handykameras haben auch tatsächlich eine unglaubliche Qualität erreicht! In einigen Situationen ist das Smartphone einer „richtigen“ Kamera bereits überlegen. Doch es gibt immer noch einige Herausforderungen, die besonders in der Pferdefotografie deutlich werden.</p>
</div></div>
</div>
</div>

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<div class="et_pb_text_22 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><em>Handyfotos: Wenn der Kopf im Vergleich zum Körper viel zu gross erscheint.</em></p>
</div></div>
</div>
</div>

<div class="et_pb_row_10 et_pb_row et_block_row">
<div class="et_pb_column_13 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
<div class="et_pb_text_23 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Herausforderung Handykamera</h3>
<p>Sich schnell bewegende Pferde in der Dämmerung? Keine Chance! Irgendwas ist immer unscharf.</p>
<p>Wunderschöne Pferde, die sich vor einem komplett unscharfen Hintergrund gut abgrenzen? Kaum machbar (mit einer Ausnahme).</p>
<p>Die größte Schwierigkeit für so eine Kamera ist die „Länge“ eines Pferdes. In dem Moment, wo du dein Pferd von vorne oder schräg von vorne fotografieren möchtest, ist dein Pferd sehr „lang“ im 3-Dimensionalen Raum. Einfacher gesagt: der Pferdekopf ist viel dichter an dir dran als der Pferdehintern. In einem Smartphone wird der Pferdekopf (bzw. der Körperteil, der am dichtesten bei dir ist) daher immer viel größer sein, als das, was weiter weg ist.</p>
<p>Wenn du dann auch noch dicht an deinem Pferd dran stehst und nicht in die Hocke gehst, wird dein Pferd auf dem Foto einen riesige Kopf und ganz kurze Beine haben! Ein Bild, das ich immer wieder und wieder zu sehen bekomme.</p>
<h3>Zwei Tipps für Dich</h3>
<ol>
<li><strong>Geh eher auf Abstand und </strong></li>
<li><strong>hocke dich hin, wenn du Fotos von deinem Pferd machst. </strong></li>
</ol>
<p><strong>​</strong>Dabei ist es übrigens egal, welche Kamera oder welches Smartphone du benutzt. Du wirst sehen, dass die Beachtung dieser beiden Punkte bereits einen großen Unterschied macht!</p>
<p>Tolle Fotos mit Deinem Pferd wünscht Dir</p>
<p><em>Jessica</em></p>
<hr />
<h4>Möchtest du noch mehr lernen?</h4>
<p>Dann hol dir jetzt für 0€ meinen Handy-Leitfaden <a href="https://jessica-freymark.de/pferdeportrait-leitfaden/" target="_blank" rel="noopener">"Pferdeportraits für Anfänger"</a> und tritt meiner <a href="https://www.facebook.com/groups/2854321244689006/" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Gruppe „Achtsame Pferdefotografie</a>“ bei. Sei Teil einer großartigen Community von achtsamen Pferdemenschen, die alle lernen wollen, schöne Fotos von ihrem Pferd zu machen. Egal, was du für eine Kamera hast, ob du Anfänger oder Hobbyfotografin bist. Du bist herzlich Willkommen! Ich freu mich auf dich! 🙂</p>
</div></div>
</div>
</div>

<div class="et_pb_row_11 et_pb_row et_flex_row preset--group--divi-row--divi-spacing--fhabhlbvcn">
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<div class="et_pb_image_7 et_pb_image et_pb_module et_flex_module preset--group--divi-image--divi-box-shadow--hr81m0w--nested--1ajx1y2wos preset--module--divi-image--3qujr0ip0y"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/02/Games.jpg" title="Games" width="421" height="600" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/02/Games.jpg 421w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/02/Games-211x300.jpg 211w" sizes="(max-width: 421px) 100vw, 421px" class="wp-image-7537" /></span></div>

<div class="et_pb_text_24 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><em>Handyfotos: Sich schnell bewegende Pferde in der Dämmerung. Leider unscharf. </em></p>
</div></div>
</div>

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<div class="et_pb_image_8 et_pb_image et_pb_module et_flex_module preset--group--divi-image--divi-box-shadow--hr81m0w--nested--1ajx1y2wos preset--module--divi-image--3qujr0ip0y"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/02/pferdeportrait.jpg" title="pferdeportrait" width="380" height="600" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/02/pferdeportrait.jpg 380w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/02/pferdeportrait-190x300.jpg 190w" sizes="(max-width: 380px) 100vw, 380px" class="wp-image-7538" /></span></div>

<div class="et_pb_text_25 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><em>Ein gelungenes Handy-Foto</em></p>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Leistungsdruck und echter Verbindung</title>
		<link>https://passion.4my.horse/zwischen-leistungsdruck-und-echter-verbindung/</link>
					<comments>https://passion.4my.horse/zwischen-leistungsdruck-und-echter-verbindung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[4my. Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 12:26:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/?p=4409600</guid>

					<description><![CDATA[Die neue RidersDeal-Studie 2026 zeigt: Immer mehr Reiter:innen suchen im Umgang mit Pferden Ruhe, Beziehung und Sinn statt Leistungsdruck. Warum viele dem Turniersport den Rücken kehren – und was das über die Pferdewelt von heute verrät.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section_7 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_12 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_16 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_26 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Zwischen Leistungsdruck und echter Verbindung</h3>
<h4>Was die neue RidersDeal-Studie über die Pferdewelt 2026 verrät</h4>
<p><strong>Die Pferdewelt verändert sich. Vielleicht nicht laut und spektakulär, sondern eher still und Schritt für Schritt. Viele Reiterinnen und Reiter richten ihren Fokus neu aus: weniger höher, schneller, weiter – mehr Beziehung, Ruhe und echtes Erleben mit dem Pferd.</strong></p>
<p>Eine neue Studie von <a href="https://www.ridersdeal.com/reitsportstudie-2026">RidersDeal</a> zeigt nun erstmals in grösserem Umfang, was viele im Alltag bereits spüren: Der klassische Turniersport verliert für einen grossen Teil der Pferdecommunity an Bedeutung. Nicht aus Ablehnung, sondern weil sich Werte und Lebensrealitäten verändern.</p>
<p>Dabei geht es keineswegs um ein „Entweder-oder“. Turniere bleiben für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil der Pferdewelt als sportliche Herausforderung, Begegnungsort oder persönliche Motivation. Gleichzeitig wächst offenbar eine zweite Bewegung: Menschen, die ihr Pferd vor allem als Partner erleben möchten. Nicht als Projekt oder Statussymbol, sondern als Beziehung.</p>
</div></div><div class="et_pb_text_27 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>71 % gehen nicht oder nicht mehr aufs Turnier</h3>
<p>Die Zahl überrascht: 71 % der Befragten geben an, nicht oder nicht mehr an Turnieren teilzunehmen.</p>
<p>Besonders spannend ist dabei der Blick auf die Gründe. Geld steht nicht an erster Stelle. Viel häufiger genannt werden:</p>
<ul>
<li>zu grosser Aufwand</li>
<li>Stress fürs Pferd</li>
<li>organisatorische Belastung</li>
<li>fehlende Vereinbarkeit mit dem Alltag</li>
</ul>
<p>Gerade langjährige Reiterinnen und Reiter scheinen sich bewusst neu auszurichten. Viele möchten offenbar weniger „funktionieren“ und stattdessen wieder stärker spüren, weshalb sie ursprünglich einmal mit Pferden begonnen haben.</p>
<h3>Das Pferd als Ruhepol in einer lauten Zeit</h3>
<p>Vielleicht ist deshalb ein anderer Wert der Studie besonders berührend: Auf die Frage, was ihnen das Pferd gibt, was sonst niemand geben kann, antworteten 41 % mit nur einem Wort:</p>
<p><strong>Ruhe.</strong></p>
<p>In einer Zeit voller Hektik, Dauererreichbarkeit und gesellschaftlichem Druck wirkt diese Antwort fast wie ein Gegenentwurf zur modernen Welt. Pferde werden für viele Menschen offenbar wieder stärker zu einem Ort der Erdung. Zu einem Raum ohne Bewertung, ohne Social-Media-Fassade und ohne permanente Leistungserwartung.</p>
<p>Das passt auch zu einer weiteren Erkenntnis der Studie:</p>
<blockquote>
<p>Der grösste Frust in der Pferdeszene entsteht nicht durch Geld oder politische Diskussionen, sondern durch das soziale Klima. Neid, Lästern, Besserwisserei und Online-Hass machen laut Studie 43 % aller Frustnennungen aus.</p>
</blockquote>
<p>Vielleicht wächst gerade deshalb das Bedürfnis nach echter Gemeinschaft, respektvollem Austausch und einer Pferdewelt, die weniger gegeneinander funktioniert.</p>
</div></div><div class="et_pb_text_28 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Gespart wird zuerst bei sich selbst – nicht beim Pferd</h3>
<p>Auch wirtschaftlich zeichnet die Studie ein interessantes Bild. Zwar spüren 89 % steigende Tierarztkosten deutlich. Dennoch sparen die meisten Pferdehalter zuerst bei sich selbst: bei Ausrüstung, Reitunterricht oder Turnierteilnahmen. Beim Futter oder bei medizinischer Versorgung wird hingegen nur selten gekürzt.</p>
<p>Das zeigt etwas Entscheidendes: Die emotionale Bindung zum Pferd bleibt enorm stark.</p>
<h3>KI im Stall – aber Vertrauen bleibt menschlich</h3>
<p>Bemerkenswert ist auch der Blick auf digitale Entwicklungen: Bereits 60 % der Befragten haben KI-Tools wie ChatGPT für Pferdefragen genutzt.</p>
<p>Und trotzdem bleibt das Vertrauen klar menschlich. <strong>Tierärztinnen, Trainerinnen und Stallkollegen stehen weiterhin deutlich höher im Vertrauensranking als digitale Quellen.</strong> Vielleicht ist genau das die gesunde Balance der Zukunft: Technologie als Unterstützung – aber nicht als Ersatz für Erfahrung, Gefühl und Beziehung.</p>
</div></div><div class="et_pb_text_29 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Eine Pferdewelt im Wandel</h3>
<p>Die RidersDeal-Studie zeichnet kein Bild einer „kriselnden“ Pferdewelt. Eher das einer Welt im Umbruch.</p>
<p><strong>Weg von reinem Funktionieren.</strong><br /><strong>Hin zu mehr Bewusstsein.</strong><br /><strong>Mehr Beziehung.</strong><br /><strong>Mehr Sinn.</strong></p>
<p>Vielleicht entstehen genau daraus neue Formen von Veranstaltungen, Kursen und Begegnungen. Weniger Druck. Mehr Austausch. Weniger Selbstdarstellung. Mehr echte Pferde-Mensch-Momente.</p>
<p>Und vielleicht ist genau das keine Schwäche des Reitsports – sondern seine nächste Entwicklung.</p>
<p>Die vollständige Studie sowie die Kurzfassung findest Du bei <a href="https://www.ridersdeal.com/reitsportstudie-2026?utm_source=chatgpt.com">RidersDeal</a>.<br />Die Pressemitteilung und das Short Deck lagen PASSION zur Verfügung.</p>
</div></div><div class="et_pb_code_1 et_pb_code et_pb_module"><div class="et_pb_code_inner"><div class="_df_book df-container df-loading "  data-slug="ridersdeal-studie-2026-short-deck" data-_slug="ridersdeal-studie-2026-short-deck" _slug="ridersdeal-studie-2026-short-deck" data-title="ridersdeal-studie-2026-short-deck" id="df_4409612" data-df-option="df_option_4409612" ></div><script class="df-shortcode-script" nowprocket type="application/javascript">window.df_option_4409612 = {"source":"https:\/\/passion.4my.horse\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/RidersDeal_Studie_2026_Short_Deck.pdf","outline":[],"overwritePDFOutline":false,"pageSize":"0","slug":"ridersdeal-studie-2026-short-deck","wpOptions":"true","id":4409612}; if(window.DFLIP && window.DFLIP.parseBooks){window.DFLIP.parseBooks();}</script></div></div></div></div><div class="et_pb_row_13 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_17 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_image_9 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/05/Facebook-Event-EXPO.png" width="1920" height="1080" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/05/Facebook-Event-EXPO.png 1920w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/05/Facebook-Event-EXPO-1280x720.png 1280w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/05/Facebook-Event-EXPO-980x551.png 980w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/05/Facebook-Event-EXPO-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" class="wp-image-4409614" title="Facebook Event EXPO" /></span></div><div class="et_pb_text_30 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Vielleicht haben wir genau das gespürt:</p>
<p>Mit der <a href="https://www.4my.horse/pferdewelt/" target="_blank" rel="noopener">PASSION EXPO Pferdewelt 2026</a> möchten wir einen Ort schaffen für Austausch, Inspiration, Wissen und echte Begegnungen rund ums Pferd. Offen für unterschiedliche Wege, Reitweisen und Sichtweisen. Nicht das Gegeneinander soll im Mittelpunkt stehen, sondern das gemeinsame Erleben und Lernen voneinander. 🐴</p>
</div></div><div class="et_pb_module et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_0_wrapper preset--module--divi-button--c42aeb89-9814-44d7-8e84-a9abcb86d45f_wrapper"><a class="et_pb_button_0 et_pb_button et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-button--c42aeb89-9814-44d7-8e84-a9abcb86d45f" href="https://www.4my.horse/tickets-pferdewelt/" target="_blank">Ticket kaufen für den 16. - 18.10.2026</a></div></div></div></div>
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		<title>Krank vor dem Kurs oder Event – und dann?</title>
		<link>https://passion.4my.horse/krank-kurs-event-absage-kosten/</link>
					<comments>https://passion.4my.horse/krank-kurs-event-absage-kosten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[4my. Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 09:16:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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					<description><![CDATA[Wirst Du vor einem Kurs oder Event krank, bleibt oft die Frage: Was passiert mit den Kosten? Erfahre, wie Du Dich als Teilnehmer absichern kannst und warum auch Veranstalter profitieren.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section_8 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_14 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_18 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_31 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Krank vor dem Kurs oder Event – und dann?</h2>
<p>Du freust Dich wochenlang auf einen Kurs oder ein Event. Alles ist geplant und dann kommt etwas dazwischen: Krankheit, ein Ausfall beim Pferd oder ein unerwarteter Termin.</p>
<p>Jetzt stellt sich die entscheidende Frage: <strong>Bekommst Du Dein Kursgeld zurück oder nicht?</strong></p>
<p><strong>Oder</strong>: Du freust Dich auf Deine Kursteilnehmer, hast alles organisiert – Räumlichkeiten gemietet, Verpflegung bestellt, Infrastruktur bereitgestellt und Unterlagen vorbereitet.<br />Und dann melden sich Teilnehmer ab und der knapp kalkulierte Kurs gerät ins Wanken.</p>
<p><strong>Wer kommt nun für die entstehenden Kosten auf?</strong></p>
<p>👉 Genau deshalb brauchen Veranstalter klare und gut kommunizierte Regelungen.</p>
<h3>Ein echter Fall <em>(wie er immer wieder passiert)</em></h3>
<p>Kürzlich haben wir ein Gespräch mitverfolgt, bei dem genau zu diesem Thema eine emotionale Diskussion entflammt ist. Sie verlief sinngemäss etwa so:</p>
<blockquote>
<p>„Ich kann leider nicht kommen, ich bin krank geworden… gibt es eine Rückerstattung?“</p>
</blockquote>
<p><strong><em>„Das tut mir leid – aber gemäss unseren Bedingungen ist der Betrag geschuldet.“</em></strong></p>
<p><em>„Auch mit Arztzeugnis?“</em></p>
<p><strong><em>„Ja…“ </em></strong></p>
<p>Stille. Kein böser Wille und auch keine falschen Absichten. Aber: Frust auf beiden Seiten.</p>
</div></div><div class="et_pb_text_32 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Warum solche Situationen so schwierig sind</h3>
<p>Für Teilnehmer ist es emotional klar:<br />👉 Ich kann nichts dafür.</p>
<p>Für Veranstalter aber auch:<br />👉 Der Platz ist blockiert, die Kosten laufen trotzdem.</p>
<p>Und genau hier entsteht das Dilemma und eine klassische Lose-lose-Situation.</p>
<ul>
<li>Kulanz? → finanzielles Risiko für den Veranstalter</li>
<li>Strikte Regeln? → Enttäuschung beim Teilnehmer</li>
</ul>
</div></div><div class="et_pb_text_33 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--group--divi-text--divi-font-body--h1yjkjr--nested--r060qjfx82 preset--module--divi-text--135414ef-035a-4f87-9dca-5c6d19acfbc3"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Die Lösung, die viele nicht auf dem Radar haben</h3>
<p>Was viele nicht wissen:</p>
<p>👉 Es gibt  <strong>Annullationskostenversicherungen</strong>, die genau solche Fälle abdecken: <br />nicht nur bei Reisen, sondern auch bei Kursen, Seminaren oder Events.</p>
<p>Typische Gründe, die gedeckt sein können:</p>
<ul>
<li>Krankheit oder Unfall</li>
<li>medizinische Notfälle</li>
<li>unvorhersehbare Ereignisse</li>
</ul>
<p><em>👉 Wichtig: Immer die konkreten Bedingungen prüfen.</em></p>
<h3>Was sich dadurch verändert</h3>
<p><strong>Für Teilnehmer</strong></p>
<ul>
<li>Du kannst entspannter buchen</li>
<li>Du gehst kein unnötiges Risiko ein</li>
<li>Auch bei kurzfristigen Ausfällen bist du abgesichert</li>
</ul>
<p><em>👉 Kurz: mehr Freiheit bei der Entscheidung</em></p>
<p><strong>Für Veranstalter</strong></p>
<ul>
<li>Weniger schwierige Diskussionen</li>
<li>Klarere Kommunikation</li>
<li>Professioneller Eindruck</li>
</ul>
<p><em>👉 Und oft auch: zufriedenere Kunden</em></p>
<h3>Wann sich das besonders lohnt</h3>
<p>Eine solche Absicherung ist vor allem sinnvoll bei:</p>
<ul>
<li>mehrtägigen Kursen</li>
<li>höheren Teilnahmegebühren</li>
<li>längerer Vorausbuchung</li>
<li>Events mit begrenzten Plätzen</li>
</ul>
<p><strong>Also genau dort, wo ein Ausfall wirklich ins Gewicht fällt.</strong></p>
</div></div><div class="et_pb_text_34 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Unser Tipp aus der Praxis</h3>
<p>Wenn du regelmässig an Kursen oder Events teilnimmst, lohnt es sich, das Thema einmal bewusst anzuschauen. So brauchst Du keine unterschwellige Angst mehr zu haben und hast Klarheit. Denn im entscheidenden Moment ist es ein grosser Unterschied, ob man sagen kann:</p>
<p><em>„Pech gehabt…“ </em>oder <strong>„Zum Glück habe ich daran gedacht.“</strong></p>
<p><a href="https://www.magroup-online.com/WL/TMD/CH/de?agency=WL13155084" target="_blank" rel="noopener">👉 Hier kannst Du prüfen, ob sich eine Absicherung für Dich lohnt</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p>Solche Situationen gehören leider zum echten Leben dazu.<br />Umso schöner, wenn man Lösungen kennt, die beiden Seiten helfen</p>
</blockquote>
</div></div></div></div><div class="et_pb_row_15 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_19 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_35 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Für Veranstalter</h2>
<h4>Das solltest du beachten</h4>
<p>Wenn du selbst Kurse oder Events organisierst, lohnt sich ein kurzer Blick auf die wichtigsten Punkte rund um Annullationslösungen:</p>
<ul>
<li>Klare Kommunikation gegenüber Teilnehmenden</li>
<li>Transparente Bedingungen bei Abmeldungen</li>
<li>Option einer freiwilligen Versicherung</li>
</ul>
<p>👉 Unsere Empfehlung: <a href="https://www.magroup-online.com/WL/TMD/CH/de?agency=WL13155084" target="_blank" rel="noopener">Allianz Versicherung - Details direkt bei der Allianz</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Muster-Regelung - ready to go!</strong></h3>
<p>Lade dir die Muster-Regelung herunter und passe sie direkt für deine eigenen Kurse an.<br /><em>Du kannst diese Vorlage direkt verwenden oder als PDF herunterladen und an dein eigenes Angebot anpassen. </em><em><strong>Tipp</strong>: Mit eigenem Logo und leicht angepassten Bedingungen wirkt deine Kommunikation besonders professionell.</em></p>
<p><strong>👉 Kostenlose Vorlage für deine eigenen Kurse – direkt anschauen oder herunterladen.</strong></p>
</div></div><div class="et_pb_code_2 et_pb_code et_pb_module"><div class="et_pb_code_inner"><div class="_df_book df-container df-loading "  data-slug="4409518" data-_slug="4409518" _slug="4409518" data-title="" id="df_4409518" data-df-option="df_option_4409518" ></div><script class="df-shortcode-script" nowprocket type="application/javascript">window.df_option_4409518 = {"source":"https:\/\/passion.4my.horse\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Rueckverguetung-bei-verhinderter-Kursteilnahme.pdf","outline":[],"overwritePDFOutline":false,"pageSize":"0","slug":"4409518","wpOptions":"true","id":4409518}; if(window.DFLIP && window.DFLIP.parseBooks){window.DFLIP.parseBooks();}</script></div></div></div></div></div>
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		<item>
		<title>Inhaltsstoffe beurteilen</title>
		<link>https://passion.4my.horse/inhaltsstoffe-beurteilen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[4my. Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 09:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/fachbeitrag/inhaltsstoffe-beurteilen/</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_10 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_17 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_21 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_37 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Inhaltsstoffe beurteilen</h2>
<p><strong>Dies ist Teil 3 einer kleinen, zeitlosen Challenge, die wir im 2018 für Pferdefreunde lancierten.</strong><em> ( Erstveröffentlichung im Juni 2022)</em></p>
<h5><em><a href="https://www.kikolily.com/" target="_blank" rel="noopener">Eine Inspiration von Nicole Anhalt, Kikolily</a></em></h5>
<h3>Die Aufgabe</h3>
<p>Du kaufst wahrscheinlich möglichst gesunde oder Bio-Nahrungsmittel und möchtest Gutes für die Umwelt tun. Und wenn es um Dein Pferd geht?</p>
<p>Kannst Du aufgrund der Inhaltsstoffe beurteilen, ob Deine Pferdepflege-Produkte natürlich oder künstlich hergestellt sind? Und wenn ja, weisst Du ob die Inhaltsstoffe potentiell gefährlich für Dich, Dein Pferd und die Umwelt sind?</p>
<blockquote>
<p>Ich lade Dich ein, Deine Putzkiste hervor zu holen und Deine Pflegeprodukte für Dein Pferd genauer anzuschauen.</p>
</blockquote>
<p><a class="fmh-colorbox rechts" title="Schweifpflege" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/06/spray.png"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-8000" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/06/spray.png" alt="Schweifpflege" width="800" height="533" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/06/spray.png 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/06/spray-480x320.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /></a></p>
<h3>Die Achtsamkeit</h3>
<p>Hast Du alle Inhaltsstoffe Deiner Pflegeprodukte identifizieren können? Waren sie auf den Etiketten ersichtlich? Und wenn ja, wusstest welcher Inhaltsstoff was bewirkt und ob er synthetisch oder natürlich ist? Und wenn nein, hast Du sie auf der Webseite des Herstellers finden können?</p>
<p>Naturkosmetik und natürliche Pferdepflege stehen für mich auf der gleichen Stufe. Wenn wir für uns über mehr Natürlichkeit und Umweltschutz nachdenken und zum Beispiel die Bienen schützen wollen, dann ist es für mich logisch, dass wir das auch auf unsere Pferde und Pferdepflege übertragen.</p>
<blockquote>
<p>Pferdepflege-Produkte gelten vor dem Gesetz als Chemikalien und nicht alle Inhaltsstoffe müssen deklariert werden. Künstliche Inhaltsstoffe sind potentiell für Dich, Dein Pferd und die Umwelt schädlich.</p>
</blockquote>
<p>Bezeichnungen wie „naturell“, „natürlich“, „natural” sind irreführend. Es sind keine geschützten Bezeichnungen, jeder Hersteller kann sie nach Belieben einsetzen – sogar, wenn das Produkt nur aus synthetischen Stoffen hergestellt ist. Hersteller verwenden oft synthetische Stoffe, weil es billiger ist und wir Verbraucher ahnungslos sind.</p>
<h5>Hier zwei Beispiele</h5>
<p>Mähnensprays enthalten z. B. meistens Silikon. Silikone legen sich wie eine undurchdringliche Schicht – wie ein Regenmantel - um Schweif und Mähne. Das erzielt einen sofortigen Glättungseffekt. Die Haare werden dann zwar toll kämmbar, aber leider lässt sich Silikon nicht so ohne weiteres wieder auswaschen und mit jeder Anwendung lagert sich mehr Silikon ab. Zudem sind Silikone noch oder nur schwer biologisch abbaubar und es ist nicht eindeutig geklärt, welche langfristigen Folgen der Masseneinsatz von Silikonen auf die Umwelt hat.</p>
<p>Bremsen- und Fliegensprays enthalten oft entweder DEET, Icaridin oder auch Permethrin. DEET ist eine Chemikalie, die amerikanische Soldaten im Vietnamkrieg vor Ungeziefer schützte. Sie ist sehr wirksam gegen Mücken, ist aber so aggressiv, dass sie Plastik schmelzen und Sattel, Zaumzeug, Reithosen etc. beschädigen kann. Zudem ist beim Menschen nachgewiesen, dass DEET in zu hohen Konzentrationen u.a. zu neurologischen Einschränkungen führt. Icaridin wiederum ist zwar für Kinder ab zwei Jahren zugelassen, kann aber Juckreiz und Allergien auslösen. Reizungen zeigen sich durch Hautschuppungen und –irritationen. Wichtig ist, dass Du diesen Stoff nicht auf offene Wunden aufträgst und Dein Pferd ihn nicht in die Augen bekommt oder einatmet. Es sollte nicht mit den Schleimhäuten in Kontakt kommen. Das gleiche gilt für DEET.</p>
<p><strong>Wenn Du ausführlichere Informationen hierzu und zur Pferdehaut und Pferdefell möchtest, kannst Du Dir mein kostenlosen e-book auf <a href="http://www.kikolily.com/de" target="_blank" rel="noopener">www.kikolily.com</a> herunter laden.</strong></p>
<blockquote>
<p>Mit dieser Aufgabe möchte ich Dich darauf aufmerksam machen, dass wir meistens gar nicht wissen, was wir eigentlich auf unsere Pferde sprühen und schmieren und welche Auswirkungen dies fürs Pferd, für Dich und auch die Umwelt hat.</p>
</blockquote>
<h3>Die Expertin</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2017/09/Nicole-Anhalt-Founder-Kikolily-300x183.jpg" width="300" height="183" alt="" class="wp-image-3777 size-medium" style="float: right;" /> </p>
<p>Mein Name ist Nicole Anhalt und das Wohl unserer Pferde und wie wir sie behandeln, liegt mir ganz besonders am Herzen.</p>
<p>Mit <a href="http://www.kikolily.com/de" target="_blank" rel="noopener">meiner Marke Kikolily</a> biete ich Dir eine 100% natürliche Alternative auf pflanzlicher Basis, welche in der Wirksamkeit den traditionellen Produktion in keiner Weise nachsteht! Pferdepflege, die in der Schweiz von Hand hergestellt wird!</p>
<p>Die Produkte werden aus hochwertigen, pflanzlichen Zutaten und ohne schädliche Chemikalien hergestellt - von Pferdekennern entworfen und von Profis entwickelt. Die Produkte sind fast komplett biologisch abbaubar und das Verpackungskonzept beruht auf einem Nachfüllsystem.</p>
<p>Das Sortiment umfasst ein Mähnenspray, dass man nur sparsam verwenden muss, ein Shampoo ohne Schaummittel und ein 100% effektives Bremsen- und Fliegenspray.</p>
<h3><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/06/Challenge_Nicole_Anhalt.pdf" target="_blank" rel="noopener">Das PDF zur Aufgabe findest Du hier</a></h3>
<hr />
<h3>Hier findest Du alle Teile der Challenge</h3>
<ul class="kopf_li">
<li><a href="https://www.4my.horse/fachbeitrag/prioritaeten" target="_blank" rel="noopener">Prioritäten</a></li>
<li><a href="https://www.4my.horse/fachbeitrag/zirkuslektionen" target="_blank" rel="noopener">Zirkuslektionen</a></li>
<li><a href="https://www.4my.horse/fachbeitrag/inhaltsstoffe-beurteilen" target="_blank" rel="noopener">Inhalttstoffe beurteilen</a></li>
<li><a href="https://www.4my.horse/fachbeitrag/futter" target="_blank" rel="noopener">Futter</a></li>
<li><a href="https://www.4my.horse/fachbeitrag/emotionen" target="_blank" rel="noopener">Emotionen</a></li>
</ul>
</div></div></div></div></div>]]></content:encoded>
					
		
		
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