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	<title>Caroline Wolfer | Passion 4my.horse</title>
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	<title>Caroline Wolfer | Passion 4my.horse</title>
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		<title>Wildpferde als Energiequelle des Ursprungs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Caroline Wolfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jul 2024 12:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Reitmagazin]]></category>
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					<description><![CDATA[Was ist eine Beziehung wirklich? Eine wahrhaftige Beziehung zu jemandem aufbauen zu können – einem Menschen, einem Tier oder der Natur – setzt voraus, dass du eine Beziehung zu dir selbst hast]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Wildpferde als Energiequelle des Ursprungs</h1>
<h2>Die Beziehung mit deiner Urnatur</h2>
<p><em><strong>Autorin Caroline Wolfer,</strong> zuerst erschienen im Magazin &#8222;Eine Stimme für Pferde&#8220;</em></p>
<p><strong><em>Was ist eine Beziehung wirklich? Eine wahrhaftige Beziehung zu jemandem aufbauen zu können – einem Menschen, einem Tier oder der Natur – setzt voraus, dass du eine Beziehung zu dir selbst hast. Nicht zu deinem Verstand, sondern zu deiner Urnatur (Seele). Die Urnatur ist der Ursprung des Menschen, welcher immer noch in unseren Zellen gespeichert ist und darauf wartet, dass wir ihn wieder erkennen und leben. Wildpferde leben ihre Urnatur täglich. Von ihnen können wir viel über Beziehungen lernen.</em></strong></p>
<p>Die Energiequelle des Ursprungs stimmt uns auf die Unendlichkeit ein. Unser Verstand grenzt unsere Unendlichkeit ein, in dem er uns erzählt, dass alles so oder so zu sein hat. Der Verstand ist ein wertvolles Werkzeug, aber seine Intelligenz ist sehr eingeschränkt, verglichen mit unserer Urnatur, die noch an unsere hellsinnigen Kanäle angebunden ist. Damit können wir uns mit der Intelligenz der universellen Quelle verbinden. Vor ein paar tausend Jahren hatten wir noch alle Hellsinne vollkommen ausgeprägt, um zu leben und zu überleben.</p>
<h2>Wildpferdebeziehung</h2>
<p>Ein Wildpferd schmunzelt und verdreht die Augen, wenn wir uns mit unserem Verstand identifizieren und ihm glauben, anstatt auf unsere Intuition und Hellsinne zu hören. <em>Auf der Verstandesebene können wir uns mit keinem Pferd verbinden.</em> So gibt es auch keine Beziehung. Vielleicht denkst du, es gibt eine. Das Denken kommt vom Verstand, und dort gibt es keine Gefühle. Unser Denken ist das Resultat gesellschaftlicher Konditionierung und ist nicht in der Lage, die Urbedürfnisse des Menschen zu befriedigen. Gefühle sind die Sprache des Herzens.</p>
<p>Pferde sind auf die Erde gekommen, um unser Bewusstsein zu erweitern und uns wieder mit unserer Essenz zu verbinden, damit wir an eine andere Realität glauben. Unsere Seele ist in Wahrheit unendlich und möchte sich auch mit uns verbinden, sodass jeder Mensch weiss, warum er oder sie auf Erden ist. Aber ihre Stimme ist sehr fein und benutzt die ursprünglichen Kanäle.</p>
<p>Auch Wildpferde nutzen diese ursprünglichen Kanäle und kommunizieren mit unseren Gefühlen, unserem Herz und unserer Seele. Immer. Wenn einer dieser Urkanäle – unser Herz – zu ist, ist keine Beziehung möglich.</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap has-box-shadow-overlay"><div class="box-shadow-overlay"></div><img decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2024/06/Caroline-Beziehung-2_sm.jpg" alt="" title="Caroline Beziehung 2_sm" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3></h3>
<h2>Wie ist es mit der Beziehung zu domestizierten Pferden?</h2>
<p>Auch domestizierte Pferde können sich von ihren Urkanälen entfernt haben, obwohl sie noch die Gene der Wildpferde in sich tragen. Das hängt davon ab, wie stark sie vermenschlicht wurden. Solange du dein Pferd mit deinem Verstand behandelst, Methoden und Konditionierungen anstatt der ursprünglichen Pferdesprache benutzt, entfernst du dein Pferd immer weiter von sich selbst. Vielleicht wird es dann so, wie dein Verstand es möchte, und du findest das Pferd als «brav». Aber die Pferde sind dann nicht mehr «da», sondern im Innern verschwunden und somit geht auch der Zugang zu ihrer Essenz verloren. Viele Pferdeseelen lassen einfach mit sich geschehen und entfernen sich von sich selbst.</p>
<p>Ein Pferd, das eine starke Seele besitzt, wird sich gegen gewisse Methoden wehren. Starke Seelen leben das, was ihre Aufgabe auf Erden ist. Wenn du bereit bist, auf die Botschaft dieser Pferde zu hören und neue Wege zu gehen, sind sie es, die dich begleiten, sodass du wieder zu deiner Essenz zurückfindest.</p>
<p>Das Schöne an den Wildpferden ist, dass sie sich gar nicht von sich entfernen können, denn sonst würden sie nicht mehr leben. Wenn du die Gelegenheit hast, mit ihnen zusammenzukommen, spürst du eine sehr lebendige, pure Energie, die dich zwingt, in dein Jetzt zu kommen. Denn sonst werden Wildpferde nervös oder laufen weg.</p>
<p>Falls du im Jetzt sein kannst, anstatt in der Vergangenheit oder Zukunft, bist du am richtigen Ort und wirst merken, wie erfüllend das ist. Es ist nicht ermüdend, denn du bist – so wie die Wildpferde – an die universelle Quelle «angedockt». Du bist in Beziehung mit allem und allen. Das sind magische Momente, die nicht in Worte zu fassen sind. Da bist du in der Verbindung mit deinem Herzkanal und kannst von diesem «WLAN» herunterladen, was du möchtest und brauchst.</p>
<h2>Wie stelle ich die Beziehung zu mir selbst her?</h2>
<p><span>Der Verstand ist ein Scheibenwischer, der nach links und rechts pendelt, zwischen der Vergangenheit und der Zukunft. Im Jetzt kann er nicht stehen bleiben. Sei bei deinem Pferd und denke an etwas anderes: Dein Pferd merkt in weniger als einer Sekunde, dass du «weg» bist. Du bist in dein Verstandesfeld gewandert und hast deinen Körper verlassen. Eure Verbindung und die Verbindung zu dir selbst geht verloren. </span></p>
<p><span>Beziehung kann nur im Hier und Jetzt stattfinden und den Schlüssel hast du in der Hand – deine Atmung. Atme ein paar Mal – 5 Sekunden ein durch die Nase und 5 Sekunden aus durch den Mund – um ins Hier und Jetzt zu kommen.</span></p>
<p><span>Falls du mit einem Pferd dein Sein im Jetzt trainierst, tue es nicht allzu lange. Denn du wirst müde werden, weil es vermutlich nicht dein Normalzustand ist. Wenn du es immer öfters übst, wirst du erkennen, dass das Pferd dich viel besser respektiert und wahrnimmt. Das kannst du auch mit Menschen üben.</span></p>
<p><em><strong>Foto 1: Florencia Barrabino / Bewusstseinslicht verbindet eine Beziehung</strong></em></p>
<p><em><strong>Foto 2: Caroline Wolfer / Hochsensibilität lässt sehr innige und tiefe Beziehungen zu</strong></em></p></div>
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		<title>Wie Wildpferde mit Stress umgehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Caroline Wolfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2024 12:05:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Gerade bei Wildpferden sind die Ur-Gene noch aktiv – und sie brauchen sie auch. Uhrzeit gibt es bei den Pferden keine. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Wie Wildpferde mit Stress umgehen</h1>
<h2>Was kannst du von ihnen lernen?</h2>
<p><em><strong>Autorin Caroline Wolfer,</strong> zuerst erschienen im Magazin &#8222;Eine Stimme für Pferde&#8220;</em></p>
<h2>Was ist Stress?</h2>
<p>Stress kann man verschiedenartig interpretieren. Wenn ich von interpretieren rede, dann geht es darum, was unser Verstand aus dem Wort macht. Stress ist bei vielen Menschen negativ assoziiert. Das heisst, wenn du das Wort Stress hörst, reagiert dein Körper vielleicht bereits mit Verspannungen, Unruhe und Widerstand.</p>
<h2>Was wir von Wildpferden lernen können</h2>
<p>Stress bedeutet für Pferde etwas anderes. Gerade bei Wildpferden sind die Ur-Gene noch aktiv – und sie brauchen sie auch. Uhrzeit gibt es bei den Pferden keine. Die haben wir Menschen erfunden. Wildpferde leben nach Naturkreisläufen, die sie bestens kennen. Sie fühlen intuitiv, wann das Wetter umschlägt und wohin sie gehen müssen, um Schutz zu finden. Oder wie sie sich in der Herde formieren sollen, um besser geschützt zu sein. Sie wissen genau, wann die Sonne aufgeht und wo sie dann die Sonne auf ihr Fell scheinen lassen können. Wenn es heiss wird, wandern sie in Richtung Wasser. Sie machen immer das, was für ihren Körper und ihr Überleben richtig ist. Ruhen, Fressen, Spielen, zusammen sein, sich liebkosen, Fohlen hüten.</p>
<p>Ich erzähle dir, was ich von den Wildpferden schon alles gelernt habe. Ich bin in Argentinien mit ihnen unterwegs und schlafe da manchmal zwischen zirka 400 Wildpferden, die mich in der riesigen Weite umgeben. In Argentinien gibt es viele Pumas. Die sieht man zwar selten und sie sind auch nicht dauernd anwesend. Ein Wildpferd spürt aber genau, wann ein Puma in der Nähe ist, und verhält sich dann mit grosser Aufmerksamkeit.</p>
<p>Bei einer Geburt kann es sein, dass Pumas angreifen und das Fohlen gefressen wird. Wildpferde machen sich aber nicht im Voraus darüber Sorgen und verfallen schon in Angst oder Stress. Eine Stute ist nicht permanent im Stress, weil vielleicht ein Puma kommen könnte, der ihr das Fohlen nimmt. Wildpferde leben im Jetzt.</p>
<h2>Unser menschlicher Verstand ist nicht im Jetzt zu Hause.</h2>
<p>Er ist in der Vergangenheit unterwegs, die er in die Zukunft projiziert. Also handelt gemäss dem, was er früher erlebt hat. Wenn ein Mensch z. B. ein unangenehmes Erlebnis bei einem Gewitter hatte, kommt er sehr schnell wieder unter Stress, sobald sich ein Gewitter ankündigt.</p>
<p>Ein Pferd macht das anders. Wenn eine Gefahr droht, empfindet es Angst, um Verteidigungs- oder Fluchtenergie zu aktivieren. Wenn ein Gewitter nicht gefährlich erscheint oder der Puma nicht mehr in der Nähe ist, dann ist auch die Angst weg – oder der Stress, wie wir es nennen.</p>
<p>Der Stress der Pferde verschwindet schnell, wenn sie eine gefährliche Situation gemeistert haben. Sie kommen wieder zur Ruhe. Andernfalls wäre ihr Körpersystem viel zu schnell ermüdet. Im ruhigen Sein-Zustand sparen sie Energie, damit sie diese benutzen können, wenn sie gebraucht wird.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap has-box-shadow-overlay"><div class="box-shadow-overlay"></div><img alt="" alt="" fetchpriority="high" decoding="async" width="896" height="340" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2024/06/Caroline-Stress-1_sm-1-e1719316991347.jpg" alt="" title="Stress bei Pferden" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2024/06/Caroline-Stress-1_sm-1-e1719316991347.jpg 896w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2024/06/Caroline-Stress-1_sm-1-e1719316991347-480x182.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 896px, 100vw" class="wp-image-4403147" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Zusammenarbeit von Leitstute und Leithengst</h2>
<p>Wildpferde wissen genau, wann was nötig ist. Die Herde ist ein wichtiges „Schutzinstrument“. Jedes Pferd hat seinen Platz und seine Funktion in der Herde, damit alle Herdenmitglieder sicher sind. Eine Herde besteht hauptsächlich aus Stuten, die fast jedes Jahr fohlen. Unter Wildpferden geht es meist ganz ruhig zu. Es ist nicht so, wie man es in einigen Filmen über Wildpferde sieht: dass oft gekämpft wird und die Herde im Galopp unterwegs ist. Das passiert eher selten.</p>
<p>Ein Leithengst ist sehr präsent, wenn er einen Angreifer bekämpfen muss. Das kann ein anderer Hengst sein, der eine Stute stehlen möchte, ein Mensch oder ein Puma.</p>
<p>Die Leitstute hingegen hat eine andere Funktion. Sie ist die weiseste Stute und hat die beste Wahrnehmung und Intuition, damit sie Gefahren erkennen und dem Leithengst mitteilen kann. Somit kann er seiner Aufgabe nachkommen. Es ist eine klare Zusammenarbeit zwischen weiblich und männlich.</p>
<p>Die anderen Herdentiere fühlen sich durch diese wertvolle Zusammenarbeit gut aufgehoben. Sie stehen den Leittieren mit ihren Qualitäten zur Seite. Ein Leithengst muss nicht alleine arbeiten, und eine Leitstute auch nicht. Es ist immer eine Zusammenarbeit. Eine Ergänzung. Auch das macht die Situation stressfrei.</p>
<h2>Übertragung<i> auf dein Leben</i></h2>
<p>Übertrage diese Situation mal auf dein Leben: Hast du mit deinem Partner auch eine so gut funktionierende Zusammenarbeit? Dann fühlen sich die Kinder pudelwohl. Das ist unsere Herde. Auch bei der Arbeit haben wir unsere „Herde“. Was du ausprobieren kannst: Stell dir bei der Arbeit oder zu Hause die Menschengruppe als Pferdeherde vor. Erinnere dich daran, wie Pferde gefährliche oder schwierige Situationen meistern. Verwandle deinen Chef in einen Leithengst oder dich in eine Leitstute. Wie reagierst du?</p>
<p>Pferde fressen nach einer stressigen Situation sehr bald wieder. Mit Fressen ist der gemütliche Sein-Modus gemeint. Du kannst dich einfach auf dich selbst fokussieren, dich innerlich beobachten. Dann wirst du ruhig.<br />Ich freue mich, wenn du das ausprobierst und dich «in ein Wildpferd verwandelst». Mach das einige Wochen lang und vergleiche dann mit dem Vorher.</p>
<blockquote>
<p><i><br />Viel Glück und ruhige Freude!</i></p>
</blockquote></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Besondere</title>
		<link>https://passion.4my.horse/das-besondere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Caroline Wolfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Dec 2021 18:51:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Besonders sein müssen Autorin: Caroline Wolfer, natural horses Ich glaube, das Besondere an mir ist, nicht mehr besonders sein zu wollen. Als Kindheitsmuster war das &#8222;besonders sein müssen&#8220; eine grosse Last. Und jetzt, in diesem Moment, wo ich mir überlege, mit welchen Angeboten ich den Menschen im nächsten Jahr am meisten dienen kann, bin ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Besonders sein müssen</h1>
<p><em>Autorin: Caroline Wolfer, natural horses</em></p>
<p>Ich glaube, das Besondere an mir ist, nicht mehr besonders sein zu wollen. Als Kindheitsmuster war das &#8222;besonders sein müssen&#8220; eine grosse Last. Und jetzt, in diesem Moment, wo ich mir überlege, mit welchen Angeboten ich den Menschen im nächsten Jahr am meisten dienen kann, bin ich mal wieder über das Muster gestolpert.</p>
<blockquote><p>Kennst du das?</p></blockquote>
<p>Du musst dir etwas ganz Spezielles ausdenken oder etwas Besonderes sein?</p>
<p>Oder ein spezielles Angebot kreiiren. Genauuuuuuuuuuuu. Es muss dann auch einen besonderen Namen haben, ein besonderes Bild dazu und ganz besondere Worte, damit die Leute darauf ansprechen. Vielleicht was Mystisches? Ein Ritual oder so? Das ist doch &#8222;In&#8220;.</p>
<h2>Stress</h2>
<p>&#8230;.</p>
<p>&#8230;.</p>
<p><a class="fmh-colorbox rechts" title="BESCHREIBUNG" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2021/12/Besondere.png"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-7917" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2021/12/Besondere.png" alt="Besinnlicher Winter" width="740" height="552" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2021/12/Besondere.png 740w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2021/12/Besondere-480x358.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 740px, 100vw" /></a></p>
<p>Das wunderschöne Winterwetter lädt mich zum Spazieren ein, und ich erlebe die Natur und die Tiere in ihrer ganz natürlichen Art, ohne dass sie besonders sein müssen. Ein Rotkehlchen fliegt vor mich hin, grinst mich an, zwinkert mir zu, hüpft drei mal auf und ab, schüttelt den Kopf und schon ist es weg.</p>
<p>&#8222;Ja, ja. Hab ich mich mal wieder verirrt&#8220;, merke ich grad. Noch einmal fliegt das Vögelchen eine Runde um meinen Kopf, um sich zu versichern, das ich es begriffen habe, und geht dann wieder.</p>
<h2>Wie macht es die Leitstute?</h2>
<p>&#8222;Ah stimmt. Was sag ich da immer von der Leitstute? Das Besonderste an der Leitstute ist, dass sie es absolut nicht nötig hat, besonders zu sein.&#8220;</p>
<p>Ich merke, wie ein tiefer Atemzug durch meinen Körper fliesst. Der Fluss reisst die unnötigen Gedanken mit und leitet sie in den Boden ab. Zuhause am Computer freue ich mich über das Erlebnis mit dem Rotkehlchen. Es war für mich besonders. Ich spüre mich wieder. Und ich merke, dass ich ja gar noch nie &#8222;In&#8220; sein wollte.</p>
<h2>&#8222;Espectaculos invisibles&#8220;</h2>
<p>So kleine Dinge haben so einen grossen Wert, und oft suchen wir so weit weg. Ich erinnere mich, als ich vor ein paar Jahren in Barcelona einen Demonstrationskurs mit Pferden gegeben hatte, den ich &#8222;Espectaculos invisibles&#8220; genannt hatte. &#8222;Unsichtbare Spektakel&#8220;.</p>
<p>Ein zweiter Atemzug rutscht den Körper hinunter. Diese kleinen Spektakel sind nicht unsichtbar, sie sind fühlbar. Das ist es. Das ist, was ich den Menschen zeigen möchte. Live, und in meinen Texten. Das ganz Banale, Alltägliche, das überall auf uns wartet, um wahrgenommen zu werden und uns mit tiefem Frieden zu beglücken. Und wie ich das so schreibe und alle Wörter rausfliessen dürfen, merke ich, wie es mich erleichtert. Das Teilen erleichtert. Und das Schreiben ist so etwas Wunderbares, wenn es einfach von innen nach aussen geschehen darf. Von alleine.</p>
<blockquote><p>Wie besonders!</p></blockquote>
<hr />
<h3>Die Pferdin</h3>
<blockquote><p>Lust darauf, mehr von Caroline zu lesen?</p></blockquote>
<p class="rtecenter"><a class="btn btn-default" href="https://www.natural-horses.com/buecher" target="_blank" rel="noopener">Das Buch kannst Du hier bestellen</a></p>
<p><a class="fmh-colorbox rechts" title="Die Pferdin" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/05/die_pferdin.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="  wp-image-6059" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/05/die_pferdin.jpg" alt="Die Pferdin" width="253" height="432" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Weg zu Deinem Ursprung</title>
		<link>https://passion.4my.horse/der-weg-zu-deinem-ursprung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Caroline Wolfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2020 09:03:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/fachbeitrag/der-weg-zu-deinem-ursprung/</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Wir Pferde sind dazu da, euch zu helfen, euren Ursprung besser zu spüren. Und zwar sind wir für ALLE da.&#160;Nicht nur für gewisse Personen oder nur unsere Besitzer. Wir zeigen euch permanent, wo ihr von eurem Ursprung abweicht oder was gerade im Weg steht.&#8220; Was wir Pferde für Euch tun Autorin: Caroline Wolfer, natural horses [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Wir Pferde sind dazu da, euch zu helfen, euren Ursprung besser zu spüren. Und zwar sind wir für ALLE da.&nbsp;Nicht nur für gewisse Personen oder nur unsere Besitzer. Wir zeigen euch permanent, wo ihr von eurem Ursprung abweicht oder was gerade im Weg steht.&#8220;</p>
<p><span id="more-7709"></span></p>
<h1>Was wir Pferde für Euch tun</h1>
<p><em>Autorin: Caroline Wolfer, natural horses</em></p>
<blockquote>
<p>Wir Pferde sind dazu da, euch zu helfen, euren Ursprung besser zu spüren. Und zwar sind wir für ALLE da.</p>
</blockquote>
<p>Nicht nur für gewisse Personen oder nur unsere Besitzer. Wir zeigen euch permanent, wo ihr von eurem Ursprung abweicht oder was gerade im Weg steht. Wir haben die grosse Gabe, zu erkennen, was unter der Oberfläche ist, schon lange bevor es in eurem Bewusstsein angelangt ist, an eurer Oberfläche bearbeitbar.</p>
<p>Wenn wir sehen, dass es noch nicht bearbeitbar ist, warten wir. Wir warten und warten und zeigen immer das Gleiche.</p>
<p>Wir wissen, dass es nichts bringt, etwas zu bearbeiten, das noch nicht &#8222;ready&#8220; ist. Wenn es noch nicht &#8222;ready&#8220; ist, meinst du, das Thema gehört zu uns, anstatt zu dir. Das ist ok. Hauptsache du erkennst die Wut, die wir spiegeln, die Eifersucht, den Leistungsdruck, die Angst, die Unsicherheit. Für uns spielt es keine Rolle, ob du es uns zuordnest.</p>
<h2><a class="fmh-colorbox rechts" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/11/legs.jpg" style="font-size: 13px;" title="Zu sich selber kommen inmitten der Pferde"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-7706" alt="Zu sich selber kommen inmitten der Pferde" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/11/legs.jpg" width="800" height="450" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/11/legs.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/11/legs-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /></a></h2>
<h2>Wir sind bedingungslos</h2>
<p>Natürlich sind wir mit unseren Besitzern am meisten verbunden, und arbeiten geduldig an ihnen. Nicht alle sind im Stand, zuzuhören. Auch das ist für uns ok. Wir sind bedingungslos.</p>
<p>Wenn ich als Pferd in die &#8222;Korrektur&#8220; komme, damit ich meinen Ursprung wieder finde, dann geht das nur in dem Tempo, wie die Themen bei meinem Besitzer an die Oberfläche kommen dürfen und bearbeitet werden können. In 2-3 Monaten ist dann einfach bearbeitbar, was sich zeigt und was dringend ist.</p>
<p><a class="fmh-colorbox rechts" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/11/contact.jpg" title="Pferden begegnen"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-7707" alt="Pferden begegnen" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/11/contact.jpg" style="width: 800px; height: 513px;" width="800" height="513" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/11/contact.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/11/contact-480x308.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /></a></p>
<p>Der Weg geht aber weiter, Zwiebelschale um Zwiebelschale. Würde ein Mensch auf einen &#8222;Klapf&#8220; wieder zu seinem Ursprung kommen, würde er wohl in der Psychiatrie landen. Es ginge zu schnell und könnte nicht integriert werden.</p>
<p>Wichtig in den &#8222;Korrekturmonaten&#8220; ist, dass der Mensch eine andere Sichtweise erhält, uns anzuschauen und zu verstehen. Dass er das &#8222;Ich sage wie und was&#8220; mit &#8220; ich höre mal zu und fühle rein&#8220; ersetzt.</p>
<p><a class="fmh-colorbox rechts" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/11/grasen.jpg" title="Pferde auf der Alpweide"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-7708" alt="Pferde auf der Alpweide" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/11/grasen.jpg" width="800" height="600" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/11/grasen.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/11/grasen-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Leitstuten an die Herdenspitze!</title>
		<link>https://passion.4my.horse/leitstuten-die-herdenspitze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Caroline Wolfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Dec 2018 18:24:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/fachbeitrag/leitstuten-die-herdenspitze/</guid>

					<description><![CDATA[Dass Pferde bewusstseinsfördernd sind, ist nichts Neues. Genau so wenig, wie Firmen erkannt haben, dass sie Frauen an Führungspositionen heranlassen sollten. Nur: Wer zeigt ihnen wie? Und was hat das Pferdebewusstsein mit weiblicher Führung zu tun? Mannsweiber an der Firmenspitze oder sogar an der Familienspitze? Geht’s noch? Leitstute oder&#160;Leithengst? Was das Pferdebewusstsein mit weiblicher Führung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Pferde bewusstseinsfördernd sind, ist nichts Neues. Genau so wenig, wie Firmen erkannt haben, dass sie Frauen an Führungspositionen heranlassen sollten. Nur: Wer zeigt ihnen wie? Und was hat das Pferdebewusstsein mit weiblicher Führung zu tun? Mannsweiber an der Firmenspitze oder sogar an der Familienspitze? Geht’s noch?</p>
<p><span id="more-7267"></span></p>
<h1>Leitstute oder&nbsp;Leithengst?</h1>
<h2>Was das Pferdebewusstsein mit weiblicher Führung zu tun hat</h2>
<p><em>Autorin: Caroline Wolfer, <a href="http://www.natural-horses.com/de/" target="_blank" rel="noopener">natural-horses</a></em></p>
<p><strong><em>Dass Pferde bewusstseinsfördernd sind, ist nichts Neues. Genau so wenig, wie Firmen erkannt haben, dass sie Frauen an Führungspositionen heranlassen sollten. Nur: Wer zeigt ihnen wie? Und was hat das Pferdebewusstsein mit weiblicher Führung zu tun? Mannsweiber an der Firmenspitze oder sogar an der Familienspitze? Geht’s noch?</em></strong></p>
<p><a class="fmh-links" href="https://anchor.fm/4myhorse/episodes/Leitstuten-an-die-Herdenspitze--Was-das-Pferdebewusstsein-mit-weiblicher-Fhrung-zu-tun-hat-e2rtg1#_=_" target="_blank" title="Als Podcast anhören" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class=" alignright size-full wp-image-7263" alt="Als Podcast anhören" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/12/leitstuten.png" style="width: 300px; height: 251px; float: right;" width="940" height="788" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/12/leitstuten.png 940w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/12/leitstuten-480x402.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 940px, 100vw" /></a></p>
<p>Gehörst du zu den Frauen, die bei lautem Gepolter den Kopf schütteln und es lieber auf die sanfte Art versuchen? Oder zu den Männern, welche sich nicht wirklich männlich fühlen? Beide Wesensarten sind sich ähnlich und <strong>ziehen sich auch gegenseitig an</strong>;&nbsp;Frauen mit unterdrückter Männlichkeit (beziehungsweise einer ablehnenden Haltung&nbsp;Männern gegenüber)&nbsp;gehen in Resonanz mit Männern, welche ihre Männlichkeit nicht voll ausgebildet haben.</p>
<div>
<p>Doch eine komplett in ihrer Weiblichkeit ruhende Frau sucht sich nicht einen &#8218;halb männlichen Mann&#8216;. Und umgekehrt. So kann sich auch ein Mann nur richtig männlich fühlen, wenn er eine richtig weibliche Frau hat. Das alles geschieht unbewusst.&nbsp;</p>
<p>Im normalen Leben mag es für jede Nuance Platz haben. Wer im Leben aber eine Führungsposition beanspruchen möchte, tut gut daran, sich dieser Aspekte bewusst zu werden. Lernen können wir dabei von den Pferden:</p>
</div>
<h2><a class="fmh-colorbox rechts" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/10/3B6A9560-scaled-1.jpg" style="font-size: 13px;" title="Der Hengst beschnuppert die Stute"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-5363" alt="Caroline Wolfer inmitten der Herde" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/10/3B6A9560-scaled-1.jpg" style="width: 800px; height: 533px;" width="2560" height="1707" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/10/3B6A9560-scaled-1.jpg 2560w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/10/3B6A9560-scaled-1-1280x854.jpg 1280w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/10/3B6A9560-scaled-1-980x653.jpg 980w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/10/3B6A9560-scaled-1-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" /></a></h2>
<h2>Führung nach Kompetenz</h2>
<p>Schauen wir mal eine intakte Pferdeherde an: Deren weises Oberhaupt ist die Leitstute, beziehungsweise die Leitstuten. Denn sie sind ein Team. Es gibt in der Regel nicht nur eine Stute, welche bestimmt, wo’s lang geht, sondern die <strong>ranghohen Stuten wechseln sich je nach ihren Kompetenzen ab.</strong> Weiss eine bei einer gefährlichen Situation besser Bescheid als die Hauptstute, übernimmt sie ganz natürlich die Führung. Ohne Wenn und Aber der anderen, ohne Diskussionen und Gezicke.</p>
<p><strong>Leitstuten bestechen durch ihre Ausstrahlung. </strong>Durch ihre Souveränität, Klarheit, Sensibilität, durch ihr Feingefühl, ihre Entscheidungskraft, ihre Weisheit – und: durch dass sie sich auch mal erlauben können, dem Leithengst eine zu knallen.</p>
<h2>Klar, aber liebevoll.</h2>
<p>Dieser Fakt gefällt den wenigsten Männern an meinen Kursen. Im Geheimen aber wünschen sich viele ein solches weibliches Gegenstück, damit auch sie daran wachsen können. Wenn ich dann frage, ob sie sich denn im Moment vollkommen männlich fühlen, kommt Neugier auf.</p>
<p>Frauen hingegen machen grosse Augen und denken:</p>
<blockquote>
<p>Ich? Eine knallen? Darf ich das? Das will ich nicht.</p>
</blockquote>
<p>Natürlich meine ich das nicht in Gewaltform, sondern in Energieform. Das heisst, man setzt die Energie frei, welche die Leitstute frei setzt, wenn sie ausschlägt. Es geht hier um Energieblockaden im männlichen oder weiblichen Bereich.</p>
<p>In der Gesellschaft ist so etwas verpönt, nicht zuletzt darum, weil viel zu viel unterdrückte Wut in unkanalisierten Aggressionsausbrüchen endet. Auch als moderne Frau lernt man lieb zu sein, für andere zu sorgen und sich anzupassen. Nur geht es hier gar nicht in erster Linie um <em>die Frau</em> oder <em>den</em> <em>Mann</em>. Sondern darum, <strong>das Weibliche und das Männliche bis auf seinen Kern zu verstehen.</strong></p>
<p>Solange wir nur an der Oberfläche rumkratzen, gehen Beziehungen auseinander, oder bleiben fälschlicherweise zusammen, trampen Chefs auf Mitarbeitern rum, verstehen Eltern ihre Kinder nicht und Menschen ihre Pferde.</p>
<h2>Yin-Yang</h2>
<p><strong>Männlich und weiblich sind immer zusammen unterwegs. </strong>So wie im chinesischen Symbol Yin-Yang. Wikipedia beschreibt dieses gut: „Sie stehen für polar einander entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte oder Prinzipien, in dem das weiße Yang (hell, hart, heiß, männlich, aktiv, Bewegung) und das schwarze Yin (dunkel, weich, kalt, weiblich, passiv, Ruhe) gegenüberstehend dargestellt werden.“</p>
<p>In einer Pferdeherde ergänzen sich das Weibliche und das Männliche, sie bekriegen sich nicht, sonst würde die ganze Herde ausgelöscht.</p>
<p>In „Menschenherden“ ist man noch<strong> im Mittelalter stecken geblieben,</strong> und auf der Suche nach dem <em>wie</em>. Bevor aber ein einziges Individuum nicht begriffen hat, <strong>dass es beide Pole bzw. Kräfte <em>in sich</em> trägt</strong>, und dass sie sich <em>beide</em> <em>innerhalb</em> des gleichen Menschen entwickeln möchten und vor allem Frieden schliessen, kann im Aussen Mann und Frau, wie auch Pferd und Mensch nicht reibungsfrei zusammen leben.</p>
<h2><a class="fmh-colorbox rechts" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/12/beschnuppern.jpg" title="Der Hengst beschnuppert die Stute"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-7264" alt="Der Hengst beschnuppert die Stute" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/12/beschnuppern.jpg" style="width: 800px; height: 533px;" width="2400" height="1600" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/12/beschnuppern.jpg 2400w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/12/beschnuppern-1280x853.jpg 1280w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/12/beschnuppern-980x653.jpg 980w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/12/beschnuppern-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2400px, 100vw" /></a></h2>
<h2>Raum für die Persönlichkeit</h2>
<p>Gehen wir noch einmal auf die Leitstute ein: Sie hat nicht die Schönste zu sein, sondern diejenige, die&nbsp;sich am meisten Raum zuspricht. Steht man neben so einer Persönlichkeit, ist ihr Raum sehr präsent. Sie teilt ihn entweder grosszügig mit anderen, oder sie ruht einfach in ihm.</p>
<p>Ihr Umgang mit dem Raum ist bemerkenswert und zieht nach sich, dass alle davon teilhaben möchten. <strong>Sie wirkt wie ein Magnet, dem man gerne hinterher läuft, weil man ihr vertraut.</strong> Wenn andere zanken, geht es an ihr vorbei, fühlt sie sich nicht angegriffen. Denn sie ist sich ihrer selbst und ihrem Raum sehr sicher.</p>
<p>Führt man sich die vielen tollen Eigenschaften der Leitstute genauer vor Augen und überträgt sie auf weibliche Führungspersonen, ist erkennbar, dass die wahre Leitstute meist nicht verstanden und integriert worden ist.</p>
<blockquote>
<p>Also ich soll gleichzeitig sensibel wie auch klar sein, den Tarif durchgeben können aber auch in mir ruhen, in meinem Raum stehen und unangreifbar sein?</p>
</blockquote>
<p>Weil <strong>Sensibilität im Sprachgebrauch eher einen negativen Touch der Schwäche hat </strong>und Klarheit oft mit unterdrückender Dominanz verwechselt wird, steht Frau bald vor dem Berg. Die vielen gesellschaftlichen Vorurteile und Vorstellungen, wie das Weibliche zu sein hat, machen es nicht leicht, die eigene wahre Weiblichkeit zu finden und auszubilden. Vorbilder dazu in Menschenform sind auch spärlich gesät.</p>
<h2>Wie entfalte ich die Weiblichkeit? Die Selbsttäuschung</h2>
<p>Schon lange profiliere ich die Leitstutenführung, ob mit Menschen oder Pferden. In einer Welt, die sich kontinuierlich in vielen Jahrzehnten ein männliches Übergewicht erschaffen hat, ist die Zeit nun reif, dem Gegenstück Platz zu geben. Im Begriff, ein Buch über die Leitstutenführung zu schreiben, da ich ja schon genug lange darüber nachgedacht hatte, wurde ich aber unterbrochen – von meinen Pferden. Und die wissen es immer besser.</p>
<p>Ich hatte das Thema auch nach vielen Jahren Erfahrung immer noch nicht bis auf den Grund begriffen und scheiterte beim Umsetzen im Leben. <strong>Meine Pferde zeigten mir auf, dass ich in eine Falle geraten war: </strong>Als Pferdefrau mit sportlichem Körper verrichtete ich aller Art männliche Arbeiten. In Argentinien unterrichtete ich Gauchos, oftmals mit extremem Macho-Charakter, und sie waren die beste Lebensschule für mich, die mir gezeigt hat, dass man übertriebener Männlichkeit besser nicht mit Männlichkeit begegnet. Denn das artet im Kampf aus.</p>
<p>Nachdem ich das begriffen hatte und es mich aus sehr unangenehmen Situationen rettete, sagte mir mal jemand: <strong>„Kannst du nicht Frau sein?“</strong> Volltreffer in die Wunde.</p>
<p>Und was tat ich seit dem? Ich schaufelte ein riesengrosses Grab, warf meine starke männliche Seite hinein, verschüttete es mit unendlich viel Dreck und verbannte das Grab ins Unterbewusstsein. In der Hoffnung, dass sich nun meine Leitstute zeigen könne. Aber wie sah die in Menschenform aus? Ich zog Röcklein und Absatzschuhe an, bemalte meine Nägel und die Lippen, frisierte meine Haare hübsch, passte mich an, lächelte freundlich, wurde weich, brauchte meine Kraft nicht mehr. <strong>Es half nichts. Und mehr: ich verkümmerte!</strong> Ich spielte mir vor, dass ich in mir ruhend sei. In Wahrheit unterdrückte ich Emotionen.</p>
<h2><a class="fmh-colorbox rechts" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/12/yin_yang_800.jpg" title="Hengst und Stute"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-7265" alt="Hengst und Stute" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/12/yin_yang_800.jpg" style="width: 800px; height: 533px;" width="800" height="533" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/12/yin_yang_800.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/12/yin_yang_800-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /></a></h2>
<h2>Das Puzzleteil</h2>
<p>Nachdem der Kochtopf kurz vor dem Explodieren war, offenbarte mir jemand das fehlende Puzzleteilchen, oder zumindest ein Fehlendes:</p>
<blockquote>
<p>Ein Hengst! Stolzierend, männlich sich präsentierend, stark und muskulös führte er mir die wahre männliche Kraft vor Augen.</p>
</blockquote>
<p><strong>Im gleichen Atemzug sanft, beschützend und sein Leben hergebend für alle Geschöpfe unter seiner Obhut.</strong> Es war höchst berührend, ihn zu beobachten, wie er immer im richtigen Moment das Richtige tat. Fair und klar, und ohne Energieverschwendung.</p>
<p>Es war für mich nicht neu, Hengstverhalten zu beobachten, aber es 24 Stunden lang im Stall zu erleben und dazu die Reaktionen meiner Stuten zu beobachten, war erhellend.</p>
<p>Erst sträubten sich die Stuten gegen das neue, starke Männliche im Stall und verzogen sich mit abweisender Miene. Eine Stute schon älter und lange nicht mehr rossig. Die andere in ihrem weiblichen Teil verkümmert und unterdrückt – Wehen ihrer Vergangenheit. Nach ein paar Wochen fingen beide Stuten an, sich für den galanten, friedvollen Herr zu interessieren und mir fielen die Schuppen von den Augen: Die alte Stute wurde wieder rossig, schien 10 Jahre jünger und blühte vollkommen in ihrer Weiblichkeit auf. Die verknitterte Stute, die noch nie rossig gewesen war, bekam schon einen dicken Bauch nur beim Anblick des Hengstes. Und ein Tag nach dem Deck-Akt begann sie schon für zwei zu fressen. <strong>Ihre Augen wurden weich, ihr Raum entfaltete sich</strong> und sie fing an, ihrem Liebsten ab und zu eine zu knallen. Mittlerweile sind sie ein harmonisches Ehepaar, beide in ihrer wahren Grösse.</p>
<p>Was wollten meine Pferde sagen? Sie zeigten mir im Aussen, was in mir drinnen geschehen war und jetzt geschehen darf:</p>
<blockquote>
<p>Hör auf, dich zu verziehen! Schliesse Frieden mit dem Männlichen<em> in dir</em>, das du begraben hast! Ohne das männliche Puzzleteil kann sich die starke Frau nicht entfalten! Es ist nicht entweder &#8211; oder, es ist sowohl als auch!</p>
</blockquote>
<p>Wie immer galt diese Botschaft nicht nur mir, sondern wollte in meiner Arbeit mit Frauen und Männern umgesetzt werden.</p>
<h2>Doch zuerst musste ich es an mir be-greifen.</h2>
<p>Und so suchte ich nach einer Schaufel und begann das Grab aufzutun, den Dreck abzutragen, der nur dazu diente, das Wahre zu verhüllen. Schicht für Schicht trug ich ab, öffnete ich das Grab, und wanderte ins dunkle unbekannte Loch hinein. Auf dem Weg wurde ich stärker, kräftiger, bestimmter, zielstrebiger, wieder männlicher. Zur gleichen Zeit wuchs in mir das Weiche, Klare, Weise, dem ich zuvor auf den Grund gegangen war und merkte, dass es in keiner Weise darunter litt, dass ich seinem männlichen Gegenstück wieder mehr Luft gab – im Gegenteil: es freute sich, und wusste sich im gleichen Körper drin unterstützt und aufgehoben.</p>
<p>Der Weg ist noch nicht fertig, denn jetzt kommt die Umsetzung. Jetzt gilt es, die beiden Kräfte im richtigen Moment in der richtigen Intensität wahrheitsgetreu bei der richtigen Person anzuwenden: beim Pferd, beim Partner, bei der Partnerin, bei den Eltern, Kindern, Chefs und Mitarbeitern.&nbsp;</p>
<p>In diesem Sinne, in Liebe und mit ganzem Herzen: fröhliches Nachdenken über Hengst und Stute!</p>
<h5>Wenn du magst, <a href="http://aeon.co/videos/what-can-working-with-horses-teach-us-about-power-and-communication" target="_blank" rel="noopener">schau dir den Kurzfilm dazu an</a>.&nbsp;</h5>
<p style="box-sizing: border-box; margin: 0px 0px 20px; padding: 0px; color: rgb(72, 58, 55); font-family: Lato, sans-serif; font-size: 14px;"><a class="fmh-links" href="https://aeon.co/videos/what-can-working-with-horses-teach-us-about-power-and-communication" style="font-family: sans-serif, Arial, Verdana, &quot;Trebuchet MS&quot;; font-size: 13px;" target="_blank" title="Herd of two" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-7266" alt="Herd of two" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/12/herdoftwo.jpg" style="width: 800px; height: 451px;" width="1327" height="748" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/12/herdoftwo.jpg 1327w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/12/herdoftwo-1280x722.jpg 1280w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/12/herdoftwo-980x552.jpg 980w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/12/herdoftwo-480x271.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1327px, 100vw" /></a></p>
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