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	<title>Denra Dürr | Passion 4my.horse</title>
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	<title>Denra Dürr | Passion 4my.horse</title>
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	<item>
		<title>Das Auge des Zyklon</title>
		<link>https://passion.4my.horse/das-auge-des-zyklon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denra Dürr]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 15:11:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist nicht ratsam die Hand ins Zentrum der Kommunikation mit dem Pferd zu stellen, denn dies ist für so manches Problem das beim Reiten entsteht, die Ursache. Zugleich aber kann genau sie das Zünglein an der Waage und das Tüpfelchen auf dem i sein!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Auge des Zyklon</h2>
<p><em>Autor: Denra Dürr (zuerst veröffentlicht am 11.3.2022)</em></p>
<p><strong>Es ist nicht ratsam die Hand ins Zentrum der Kommunikation mit dem Pferd zu stellen, denn dies ist für so manches Problem das beim Reiten entsteht, die Ursache. Zugleich aber kann genau sie das Zünglein an der Waage und das Tüpfelchen auf dem i sein!</strong></p>
<p>Wie die Beine, sollten auch die Hände lediglich dem Sitzzentrum dienen, es unterstützen, aber keinesfalls dominieren. Die Hand hat, wenn mit Gebiss geritten, Zugang zu einem der sensibelsten Bereiche am Pferd, und die Kräfte die wir über Zügel und Gebiss/Kandare zur Verfügung haben, sind enorm! Deshalb sollte im Unterricht und in der Ausbildung des Freizeit-, Amateur- und Berufsreiters, besondere Aufmerksamkeit auf die Schulung einer &#8222;sitzunabhängigen und freundlichen Hand&#8220; gelegt werden.</p>
<p>Hat das Pferd gelernt unserer Hand zu vertrauen und keine Grobheiten durch sie befürchten zu müssen, bietet uns genau diese Sensibilität die Möglichkeit, für einen feinen Dialog zwischen Reiterhand und Pferdemaul.</p>
<p>Erst einer Hand die gelernt hat still, gefühlvoll und unabhängig zu sein, kann sich das Pferd –auch innerlich- hingeben und loslassen. Umgekehrt ist nur ein losgelassenes Pferd in der Lage, eine feine Hand und deren Signale zu „hören“, zu verstehen und darauf zu reagieren.</p>
<p>Wie bei den Beinhilfen, so sind auch bei den Zügelhilfen die Zwischenräume zwischen zwei „Aktionen“ dazu da, das Pferd „antworten“ zu lassen und sich wieder neu zu sensibilisieren. Ein permanentes „Vollquasseln“ des Pferdes mit unseren Einwirkungsmöglichkeiten (ob bewusst oder unbewusst), macht sie taub, sprachlos und dumpf. Dazu zähle ich auch „Abspielen“, „links-rechts ablösen“, „Vibrieren“, „Klingeln“.</p>
<p><a class="fmh-colorbox rechts" title="Die perfekte Hand" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/03/denra.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" size-full wp-image-7960" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/03/denra.jpg" alt="Die perfekte Hand" width="1223" height="642" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/03/denra.jpg 1223w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/03/denra-980x514.jpg 980w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/03/denra-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1223px, 100vw" /></a></p>
<h3>Was sind Grundvoraussetzungen für eine feine Hand?</h3>
<blockquote><p>Du hast gelernt dein Gleichgewicht im Sattel zu finden und es zu halten</p></blockquote>
<p>Solange die Hand beim Gleichgewichtfinden noch helfen muss, ist sie noch nicht bereit für ihre eigentlichen Aufgaben und Möglichkeiten (S. unten).</p>
<h5>Dein Bewegungszentrum ist geschmeidig und vernetzt</h5>
<p>Steifheit oder Instabilität in diesen Bereichen erschweren oder verunmöglichen das Eingehen in die Bewegung des Pferdes. Die Hand wird kompensieren müssen.</p>
<h5>Deine Zügelhand ist mit deinem Sitzzentrum verbunden</h5>
<p>Diese Verbindung ist es, die die Hand stabilisiert und zur Ruhe kommen lässt. Zügel die ausschliesslich aus den Schultern gehalten werden, schwächen die Aufrichtung und Balance der Reiterin und übertragen diese in die Zügel.</p>
<h5>Du trägst die Ellenbogen VOR der Senkrechten</h5>
<p>Die Ellenbogen hinter der Senkrechten, deuten meist auf übermässiges „Nehmen“ und Kontrollieren hin was das Pferd eher frustriert, und in seiner Gehfreude entmutigt. Die Ellenbogen vor der Senkrechten unterstützen die „gebende“ Hand.</p>
<h3>Was sind die Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten der Reiterhand?</h3>
<p>Eine geübte Reiterhand hat viel mehr Möglichkeiten als nur Annehmen, Nachgeben und Verwahren. Im Folgenden einige Beispiele:</p>
<h5>Die begleitende Hand</h5>
<p>Die begleitende Hand steht an erster Stelle in der Ausbildung der/des „jungen“ Reiterin/Reiters als auch in der Ausbildung des jungen Pferdes. Sie ist das Fundament aller weiteren Einsatzmöglichkeiten der Reiterhand. Bevor Reiterin und Reiter lernen ihr Pferd durch weitere Facetten der Handeinwirkung zu beeinflussen, empfehle ich, erst die begleitende Hand zu erlernen. Also eine Hand, die das Pferdemaul in jeder beliebigen Kopfposition weich, verlässlich und ununterbrochen begleiten kann.</p>
<p>So eine Hand stiftet Vertrauen und ist ganz besonders bei jungen Pferden und Pferden die ein Kontakt- und Vertrauensproblem mit der Reiterhand erlernt haben, hilfreich. Hat das Pferd auf diese Weise das Vertrauen in die Hand (wieder) gefunden, wird Anlehnung und spätere Beizäumung auf natürliche Weise daraus entstehen.</p>
<h5>Die führende Hand</h5>
<p>Sie bildet von den Ellenbogen der Reiterin bis zu den Mundwinkeln ihres Pferdes eine Trichterform.</p>
<p>So wie ein Trichter Flüssigkeit sammeln und sie auf einen Punkt lenken kann, so kann der Zügeltrichter die Vorwärtsenergie des Pferdes die „von Hinten“ kommt, sammeln und „nach Vorne“ zum Pferdemaul lenken. Der Zügeltrichter gibt der gesamten Vorhand auch Rahmen, Führung und Stabilität. Dorthin wo der Trichter ausgerichtet wird, dorthin bewegt sich das Pferd. Besonders bei der Jungremonte kommt die führende Hand zur Anwendung und ist dabei sehr hilfreich.</p>
<h5>Die ausbalancierende Hand</h5>
<p>Was für den Seiltänzer seine Stange, ist für das Pferd die ausbalancierende Hand. Die Reiterhand und ihre Zügelführung hat einen grossen Einfluss auf das Gleichgewicht des Pferdes. Sie ist in der Lage, Gewicht umzuverteilen was für das Gleichgewicht und das Geraderichten eine wichtige Rolle spielt. Je nach dem wo ich die Schulter des Pferdes durch den Zügeltrichter positioniere, verändert sich die Belastung der einen oder anderen Schulter. In der Ausbildung eines Pferdes ist die Schiefe, resp. das Geraderichten, ein faszinierendes, nie endendes Thema, und dabei kann die ausbalancierende Hand eine grosse Hilfe sein.</p>
<h5>Die regulierende Hand</h5>
<ul>
<li>Das Annehmen, das Nachgeben und das Verwahren, gehören in dieses Kapitel. Diese drei Vorgänge haben, natürlich auch hier immer im Zusammenspiel mit Sitzzentrum, Bein und nun auch mit der Atmung, eine regulierende Wirkung auf die Vorwärtsenergie des Pferdes.</li>
<li>Die annehmende Hand assistiert dem Sitzzentrum dabei, Energie zu sammeln, sie im Pferd zu behalten und positive Spannung aufzubauen.</li>
<li>Die nachgebende Hand entlässt die gesammelte, oder auch versammelte, Energie in gewünschtem Masse, bis hin zum hingegebenen Zügel.</li>
<li>Die verwahrende (ruhende) Hand bietet dem Pferd Rahmen und lässt es zugleich frei darin. Sie überträgt dem Pferd die „Verantwortung“ für seine Selbsthaltung. Auch wenn die Hand zuweilen eine &#8222;ruhende Festigkeit&#8220; annehmen muss, ist ihre Grundfarbe immer Nachgiebigkeit.</li>
</ul>
<h5>Die formende Hand</h5>
<p>Die formende Hand kann die Stellung im Genick und die Flexion des Halses auslösen. Auf feine Art angewandt, kann diese Vorgehensweise auf Unterkiefer, Genick, Hals und Schultern sehr lösend wirken. Indem die Hand nicht Richtung Bauch oder Leiste zurückgezogen oder eingerollt wird, sondern vom Wiederrist nach innen führt, kommt weniger Druck auf die Zunge, die Ganasche wird nicht gequetscht und somit hat das Pferd keinen Grund Wiederstand aufzubauen. Die äussere Hand begleitet und erlaubt dabei das Längerwerden der äusseren Halsseite.</p>
<p>In Verbindung mit dem Sitzzentrum und den Beinen hat die formende Hand auch grossen Einfluss auf die Hinterhand des Pferdes. Zum rechten Zeitpunkt eingesetzt, kann sie zu mehr Lastaufnahme eines oder beider Hinterbeine des Pferdes führen und so gezielt gymnastizierend Wirken.</p>
<h5>Die aufrichtende Hand</h5>
<p>Wenn du dich schon mit der französischen Reiterei auseinandergesetzt hast, weisst du, dass man den Widerrist, die Halsbasis und die Schulter über den Zügel anheben kann. Dies wiederum ermöglicht dem Pferd, das Becken abzukippen und die Hanken zu beugen.</p>
<p>Dieses Vorgehen sollte man jedoch nicht mit der „absoluten Aufrichtung“ verwechseln, welche einen Bruch zwischen Vor- und Hinterhand auslöst. Jedes aktive Aufrichten durch die Hand muss von Sitz und Bein unterstützt werden, denn diese bilden das Fundament für die aufrichtende Hand.</p>
<p>Was vorne angehoben wird, muss sich hinten senken!</p>
<h5>Die treibende Hand</h5>
<p>Wenn der Energiekreislauf, der das Pferd mühelos vorwärtsgehen lässt, aufgebaut ist und es an die Hand herantritt, kann der Zügel, wie zwei Besenstiele, ein kleinwenig nach vorne geschoben werden. Tritt das Pferd ehrlich und gerne an die Hand, will es diesen Kontakt aufrechterhalten und tritt dadurch dynamischer nach vorne.</p>
<p><a class="fmh-colorbox rechts" title="BESCHREIBUNG" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/03/zyklon.png"><img decoding="async" class=" size-full wp-image-7961" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/03/zyklon.png" alt="Im Auge des Zyklon" width="800" height="533" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/03/zyklon.png 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/03/zyklon-480x320.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /></a></p>
<h3>Abschliessend:</h3>
<p>Die „perfekte“ Hand ist für mich wie das Auge des Zyklon:</p>
<blockquote><p>Es herrscht absolute Stille!</p></blockquote>
<p>Im Zentrum des Bewegungskreislaufes zwischen Pferd und Reiter, ist die Hand der ruhende Pol.</p>
<p>An ihr findet das Pferd Orientierung und Balance. Ist der Energiekreislauf hergestellt, ordnet sich das Skelett des Pferdes neu und es findet eine Art Justierung im Pferdekörper statt. Mehr Energie, mehr Schwung und mehr Leichtigkeit sind die Folge, denn: Das Pferd hat sich selbst geradegerichtet!</p>
<p>Hat deine Handeinwirkung ihren Ursprung im Sitzzentrum, kann sie in Ruhe und Geschmeidigkeit handeln! Das Sitzzentrum ist der Dirigent, Hand und Bein seine Mitspieler.</p>
<h3>Inspiration:</h3>
<ul>
<li>&#8222;Sitze gelassen, aufrecht und zentriert im Sattel. Deine Leisten sind weit, deine Sitzbeinhöcker &#8222;eingestöpselt&#8220; und deine Beine lang, flach und leicht am Pferd.</li>
<li>Richte dich von deinem Beckengrund bis unter deine Schädeldecke (Krone) auf. Deine Hände sind vor dir, als ob sie eine Kostbarkeit trügen.</li>
<li>Stelle nun eine Verbindung zwischen der &#8222;Kernkraft&#8220; in deinem Sitzzentrum und deiner Hand her und sei beidem bewusst.</li>
<li>Dies ist nun der Moment wo die Schultern loslassen können, weil dein Sitzzentrum die Zügelführung übernommen hat!&#8220;</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Regulieren des Reitergewichtes</title>
		<link>https://passion.4my.horse/das-regulieren-des-reitergewichtes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denra Dürr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2025 16:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Denra Dürr erklärt Dir, wie das Reitergewicht den Pferderücken beeinflusst und effektive Gewichtskontrolle im Sattel gelingt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section_0 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_0 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_0 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_0 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><!--more--></p>
<h2>Der Einfluss des Reitergewichtes</h2>
<h3>auf den Pferderücken und sein Bewegungsverhalten ist erheblich</h3>
<p><em>Autor: Denra Dürr (zuerst veröffentlicht im 2019)</em></p>
<p>Ein junges Pferd muss mit anderer Gewichtseinwirkung geritten werden als ein ausgewachsenes. Ein gut trainiertes mit starkem Rücken ist anders belastbar als ein Pferd mit schwacher Rückenmuskulatur, und bei einem Pferd mit steifem Rücken ist nochmals ein anderer Einsatz des Reitergewichtes erforderlich.</p>
<p><strong>Deshalb ist es von grossem Vorteil, wenn wir unser Gewicht im Sattel kontrollieren können.</strong></p>
<p>Hierbei geht es noch nicht um die „Gewichtshilfe“, wie man sie z. B. für halbe und ganze Paraden, Seitengänge oder die Versammlung einsetzt, sondern um das Regulieren des Körpergewichtes an sich.</p>
<blockquote>
<p>Erst indem wir Kontrolle über unser Gewicht erlangen, können wir präzise dosierte und effektive Gewichtshilfen geben!</p>
</blockquote>
</div></div></div></div><div class="et_pb_row_1 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_1 et_pb_column et_pb_column_1_2 et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_1 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Über den richtigen Einsatz von Sitzzentrum und Bein können wir in allen Gangarten und von Moment zu Moment die Belastung des Pferderückens durch unser Gewicht bestimmen – gefühlt auf das Kilo genau.</p>
<p>Dies gelingt am besten, wenn wir uns nicht mit den Knien am Sattel abstützen oder festhalten, sondern unser Körpergewicht durch die Innenseite unserer Beine in die Fussgelenke fliessen lassen. Über die Ballen der grossen Zehen balancieren wir uns dann schlussendlich in den Steigbügeln aus.</p>
</div></div></div><div class="et_pb_column_2 et_pb_column et_pb_column_1_2 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_image_0 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2019/03/reitergewicht1.jpg" class="et_pb_lightbox_image" alt="Ausbalancieren im Steigbügel"><span class="et_pb_image_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2019/03/reitergewicht1.jpg" width="800" height="873" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2019/03/reitergewicht1.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2019/03/reitergewicht1-480x524.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-7139" alt="Ausbalancieren im Steigbügel" title="Ausbalancieren im Steigbügel" /></span></a></div></div></div><div class="et_pb_row_2 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_3 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_2 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p>Wir können unser Gewicht also nicht nur auf den Sitzbeinhöckern und Schambeinästen im Sattel ausbalancieren, sondern wie bei allen Arten des entlastenden Sitzens, auch über die Fussballen im Steigbügel.</p>
</blockquote>
<h3>Leichtigkeit ist für mich der Neutralzustand des Sitzes!</h3>
<p>Ist das Pferd an einen leicht sitzenden Reiter gewöhnt, spürt es jede, auch in Abstufungen einsetzbare Gewichtshilfe sofort. Sitzt die Reiterin dagegen konstant tief und schwer, muss sie einen Weg finden, wie sie z. B. zum Angaloppieren oder für halbe Paraden noch mehr Gewicht einsetzen kann. Dies geschieht dann oft über erhöhten Kreuz- und Schenkeleinsatz in Verbindung mit Rücklage des Oberkörpers und Ziehen am Zügel.</p>
<p>Ein leichter und doch mit dem Pferd verbundener Sitz hat viele Vorteile und ist für Pferd wie Reiter eine angenehme, freundliche und schonende Art, im Sattel zu sitzen. Dieses leichte Sitzen wirkt auf das Pferd motivierend und anregend, besonders wenn sein Temperament eher ruhig ist. Hingegen kann ein etwas schwereres Sitzen ein nervöses und hibbeligen Pferd beruhigen und erden. Doch dafür muss ich mein Gewicht regulieren und im richtigen Moment ein- oder aussetzen können.</p>
</div></div></div></div><div class="et_pb_row_3 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_4 et_pb_column et_pb_column_1_2 et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_3 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>In der Lernphase dieser Sitz - Technik wird hierfür der Oberkörper noch mit einbezogen. Er neigt sich beim Entlasten etwas vor (<em>Entlastungssitz</em>) und richtet sich beim Belasten wieder auf (<em>Vollsitz</em>). Hierbei sollte vermieden werden, in Rücklage zu geraten, denn dadurch würde der Pferderücken zu sehr belastet, und Verspannung wäre die Folge.</p>
</div></div></div><div class="et_pb_column_5 et_pb_column et_pb_column_1_2 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_image_1 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2019/03/reitergewicht2.jpg" class="et_pb_lightbox_image"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2019/03/reitergewicht2.jpg" width="800" height="897" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2019/03/reitergewicht2.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2019/03/reitergewicht2-480x538.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-7140" title="reitergewicht2" /></span></a></div></div></div><div class="et_pb_row_4 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_6 et_pb_column et_pb_column_1_2 et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_4 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Nach einer Zeit des Übens wird der Reiter in der Senkrechten, also im Lot bleiben können, so dass dieses Be- und Entlasstungsspiel von aussen nicht mehr sichtbar ist.</p>
<p>Erst wenn wir das Pferd dazu gebracht haben seinen Rumpf und somit seinen Rücken aufzuspannen (<em>anzuheben</em>), ist es sinnvoll, mit erhöhter Gewichtseinwirkung im Sattel zu arbeiten.</p>
</div></div></div><div class="et_pb_column_7 et_pb_column et_pb_column_1_2 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_image_2 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2019/03/reitergewicht3.jpg" class="et_pb_lightbox_image"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2019/03/reitergewicht3.jpg" title="reitergewicht3" width="800" height="922" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2019/03/reitergewicht3.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2019/03/reitergewicht3-480x553.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-7141" /></span></a></div></div></div><div class="et_pb_row_5 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_8 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_5 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Erst in diesem „aufgespannten“ Zustand ist der Rücken des Pferdes stabil genug, den Reiter (fast) mühelos zu tragen.</p>
<blockquote>
<p>Erkennbar ist dies durch ein angenehmes Sitzgefühl und ein „Von-hinten-mitgenommen-werden“.</p>
</blockquote>
<p>Oft signalisiert ein Pferd den Verlust dieser (<em>Rumpf</em>-) Aufspannung, indem es gegen die Hand geht, sich heraushebt oder hinter den Zügel kommt. Dies liegt meist an ungünstigem Zusammenspiel von Gewichts-, Schenkel- und Handeinwirkung, aber auch an muskulärer und physischer Ermüdung, Überforderung und emotionalem Stress.</p>
<h3>Das ist der Moment – „Das Pferd braucht eine Pause!“</h3>
<p><strong>Der Verlust der Aufspannung steht zudem immer in Verbindung mit einer Störung des Energiekreislaufes,</strong> der diesen tragfähigen Spannungsbogen erschafft und aufrechterhält!</p>
<h4>In diesem Falle ist folgendes Vorgehen zu empfehlen:</h4>
<ul>
<li>den Pferderücken als Erstes entlasten</li>
<li>dann das Sitzzentrum stabilisieren und</li>
<li>mit tiefer Wade den Brustkorb des Pferdes unterstützen</li>
<li>seine Hinterbeine zum Untertreten anzuregen</li>
<li>mit ruhender und weicher Hand die „neue“, von hinten kommende Energie/Dynamik in Empfang nehmen und</li>
<li>sie in den Bewegungskreislauf des Pferdes zurückzuführen.</li>
</ul>
<p><strong>Pferd und Reiterin werden so zu einer Art Perpetuum mobile</strong>, und der Energieverbrauch für die Vorwärtsbewegung reduziert sich auf ein Minimum:</p>
<blockquote>
<p>der Freude-Faktor steigt jedoch auf ein Maximum.</p>
</blockquote>
</div></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rollkur und Co.</title>
		<link>https://passion.4my.horse/rollkur-und-co/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denra Dürr]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2025 15:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Rollkur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/fachbeitrag/rollkur-und-co/</guid>

					<description><![CDATA[Warum werden Methoden wie z. B. die Rollkur immer noch praktiziert, obwohl längst bekannt und belegt ist, was sie beim Pferd anrichten können? Und doch scheinen sie zielführend zu sein. Denn es gibt ReiterInnen, die diese Methode anwenden und damit sehr erfolgreich sind.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_1 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_6 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_9 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_6 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Rollkur und Co. versus Fairness und Respekt</h2>
<h3>Ein Versuch, durch Selbstreflexion Antworten zu finden</h3>
<p><em>Autor: Denra Dürr, Intelligent Reiten - zuerst veröffentlicht im April 2020</em></p>
<p><strong>In diesem Text beschäftige ich mich mit der Frage, warum ReiterInnen die Grenzen von Fairness und des Respektes dem Pferd gegenüber überschreiten.</strong></p>
<p>Warum werden Methoden wie z. B. die Rollkur immer noch praktiziert, obwohl längst bekannt und belegt ist, was sie beim Pferd anrichten können? Und doch scheinen sie zielführend zu sein. Denn es gibt ReiterInnen, die diese Methode anwenden und damit sehr erfolgreich sind.</p>
<p>Vielleicht finde ich Antworten auf dieses  "Warum?" am ehesten, wenn ich meinen eigenen Werdegang und meine Entwicklung als Reiter und Mensch genauer unter die Lupe nehme.</p>
<h3>Alles ist möglich . . .</h3>
<p>Im Menschen sind wohl alle Möglichkeiten des Handelns angelegt. Dieses Handeln zu erforschen und aufzuzeigen, was ich in meinem Werdegang gegenüber Pferden falsch gemacht habe und wo meine Beweggründe dafür gelegen haben mögen, hilft mir Klarheit und Verständnis für mein Handeln zu erlangen, mich weiterzuentwickeln und meinen Beruf und meine Berufung ihrem Ziel näher zu bringen.</p>
<p>Mit dieser Selbstreflexion möchte ich mich selbst noch einmal besser verstehen, wünsche mir aber auch, dass sie zum Nachdenken anregt und vielleicht den einen oder anderen Reitenden aus Sport und Freizeit dazu bewegt, sein eigenes Handeln zu hinterfragen und bei Bedarf zu verändern.</p>
<p>Wenn ich auf die ersten zehn Jahre meines professionellen Weges zurückblicke, empfinde ich keineswegs nur Stolz. Viele Male habe ich in dieser Zeit die Grenzen der Fairness und des Respektes dem Pferd gegenüber überschritten.</p>
<p>Heute suchen mich ReiterInnen und PferdebesitzerInnen auf, weil sie von mir gehört haben als einem achtsamen, respektvollen und erfahrenen Ausbilder und Reitlehrer. Doch wie gesagt, das war nicht immer so. Manchmal muss man vielleicht erst in die eigenen Abgründe blicken, um sich für das Lichte zu entscheiden.</p>
<p>Vor exakt vierzig Jahren begann ich als junger Mann meine Ausbildung zum Bereiter, angetrieben von der Liebe zu diesen wunderbaren Wesen und ihrer Eigenschaft, sich uns Menschen neugierig und offen zuzuwenden.</p>
<h3>Taub geworden . . .</h3>
<p>Eigentlich war ich schon damals ein eher einfühlsamer und empathischer Mensch und viele Dinge, die ich während dieser Jahre meiner Reitsportlaufbahn sah und erlebte, hätten mich schreien, toben und weinen lassen müssen. Doch zu dieser Zeit war das keine Option.</p>
<p>So stumpften meine Empathie und mein Mitgefühl langsam ab und irgendwann hörte ich die Stimme meines Gewissens und des «kleinen Jungen» in mir, der Pferde so sehr liebte, nicht mehr. Ich schütze mich durch Taubheit.</p>
<h3>Der Deal</h3>
<p>Stattdessen bestimmten mein Ehrgeiz und die Angst, nicht zu genügen, wo es langging. Beruflich hatte ich schon sehr bald erste Erfolge zu verzeichnen und mit meinen Kunden und Gönnern bestand die Vereinbarung, dass sie mir ihre Pferde zur Verfügung stellten, um es mir zu ermöglichen, meinen Traum, Weltmeister im Dressurreiten zu werden, zu verwirklichen. Umgekehrt sollte ich mit ihren Pferden erfolgreich sein.</p>
<h3>Vom Umgang mit Grenzen</h3>
<p>Doch immer wieder stiess ich an die Grenzen meines eigenen Könnens und sobald diese erreicht waren, begann ich an mir selbst zu zweifeln, geriet unter Druck und bekam Angst, weder die Erwartungen meiner Kunden und Sponsoren noch meine eigenen erfüllen zu können.</p>
<p>Gefühle der Inkompetenz und Ohnmacht stiegen in mir hoch -  und was tat ich? Genau das, was in meinem Umfeld zu dieser Zeit so üblich war, ich reagierte mit erhöhtem Druck auf meine Pferde. Dazu bediente ich mich fragwürdiger (Hilfs-) Mittel und Techniken, die mir das Gefühl von Macht und Kontrolle zurückgaben und mich ein Stück weit aus meiner Inkompetenz und Ohnmacht befreiten.</p>
<p>Dank dieser Hilfsmittel gelang es mir, die Oberhand zu behalten und die Herrschaft über die Pferde zurückzugewinnen. Wieder «Herr der Lage» zu sein befreite mich aus dem Gefühl der Unzulänglichkeit und gab mir den Glauben an mein vermeintliches reiterliches Können zurück.</p>
<h3>Endlich . . .</h3>
<p>Es war wie das Erwachen aus einem bösen Traum, als ich Jahre später in einem Moment der Verletzlichkeit realisierte, wohin mich dieser Weg geführt hatte.</p>
<p>Eines Tages sass ich nach einem ziemlich harten Training von meinem Pferd ab, blickte in sein Gesicht - und da traf es mich wie ein Schlag. Aus jedem seiner Augen lief eine Träne! Vielleicht war es auch nur Schweiss, doch eine Welle der Traurigkeit und Scham durchflutete mich. Wenige Tage später verabschiedete ich mich von meinem Weltmeister-Traum und mit ihm fielen unendlich viel Druck und Taubheit von mir ab.</p>
<h3>Eine neue Chance</h3>
<p>Seither - und für diesen Moment bin ich sehr dankbar - bin ich Seite an Seite mit den Pferden und nicht mehr gegen sie. Ich gebe mein Bestes, sie in ihrem Dasein als Pferd und Reitpferd zu fördern und dabei ihre Freundschaft zu gewinnen und ihre Würde zu bewahren.</p>
<p>Wenn ich heute ganz ehrlich mit mir bin, erkenne ich, dass ich auf der Suche nach Anerkennung und Erfolg meine eigenen empathischen Wahrnehmungen soweit unterdrückt habe, dass ich die Bedürfnisse meiner Pferde nicht mehr anerkennen und wahren konnte.</p>
<p>Damals besass ich nicht die innere Grösse, meine eigenen Grenzen würdevoll anzunehmen, sondern habe den auf mir lastenden Druck an die Pferde weitergegeben. Mein Verlangen nach Glücksmomenten und Anerkennung, ausgelöst z. B. durch einem Podestplatz und die damit verbundene Ehre, war stärker als ethische Bedenken. Aber wo bleiben, wenn wir als Reitende so agieren, die Glücksmomente und die Ehrung der Pferde?</p>
<h3>Hilfsmittel für wen . . . ?</h3>
<p>Was geschieht bei Anwendungen wie der Rollkur mit ihrem Weitblick, ihrer Hochsensibilität und ihrer Empfindsamkeit? Was geschieht mit ihrer Neugierde, ihrer Ausstrahlung und ihrem Vertrauen? Haben diese Methoden jemals ein Pferd wirklich konzentrierter und motivierter gemacht oder vielleicht doch nur gefügiger? Hat ein Pferd dadurch jemals an Sicherheit und Selbstvertrauen gewonnen? Oder können wir sie dadurch nur leichter dominieren und kontrollieren, so dass wir nicht an unseren Fähigkeiten zweifeln oder unsere Kompetenz hinterfragen müssen?</p>
<p>Diese Fragen habe ich für mich mittlerweile beantwortet, und jeder, der sich auf diesem Weg befindet, darf dies auch für sich tun. Denn trotz vieler Reglemente, was heute noch getan werden darf und was nicht, und wenn doch, wie lange, halten sich viele fragwürdige Methoden nach wie vor hartnäckig.</p>
<h3>Eine Frage der Wahl . . .</h3>
<p>Verordnungen, Gesetze und Androhung von Strafe tragen ihren Teil dazu bei, Pferde besser vor Ausbeutung zu schützen. Wirklicher Wandel geschieht jedoch nur durch Einsicht und radikale Ehrlichkeit bei jedem einzelnen. Schlussendlich geht es doch täglich und immer wieder neu um eine Wahl, die wir bewusst oder unbewusst treffen:</p>
<blockquote>
<p>Entscheide ich mich dafür, meine Vorstellungen und meinen Willen durchzusetzen, oder entscheide ich mich dafür, mich in den Dienst des Pferdes zu stellen und empathisch, freundschaftlich und verletzlich zu bleiben?</p>
</blockquote>
<p><a class="fmh-colorbox rechts" title="Denra Dürr" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/04/Denra_duerr_0.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" alignleft size-full wp-image-7566" style="float: left;" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/04/Denra_duerr_0.jpg" alt="Denra Dürr" width="640" height="382" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/04/Denra_duerr_0.jpg 640w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/04/Denra_duerr_0-480x287.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 640px, 100vw" /></a></p>
</div></div></div></div></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Irrtümer aufdecken</title>
		<link>https://passion.4my.horse/irrtuemer-aufdecken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denra Dürr]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2025 17:05:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/fachbeitrag/irrtuemer-aufdecken/</guid>

					<description><![CDATA[Es gab eine Zeit, da dachte ich, dass es meine primäre Aufgabe als Profi sei, Pferden in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Lektionen ‘beizubringen’.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_2 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_7 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_10 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_7 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Da läuft etwas schief -</h3>
<h2>Merkst Du es nicht?</h2>
<p><em><strong>Autor: Denra Dürr</strong> (zuerst veröffentlicht auf 4my.horse am 10.7.2020)</em></p>
<p>Es gab eine Zeit, da dachte ich, dass es meine primäre Aufgabe als Profi sei, Pferden in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Lektionen ‘beizubringen’. Denn je mehr Lektionen ein Pferd beherrschte, umso teurer konnte es verkauft werden. Frustration bei den Pferden war das Ergebnis und mein Gewissen sagte mir:</p>
<blockquote>
<p>Denra, da läuft etwas schief, merkst Du es nicht?</p>
</blockquote>
<p><a class="fmh-colorbox rechts" title="Denra Dürr" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/07/Denra_duerr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-7497" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/07/Denra_duerr.jpg" alt="Denra Dürr" width="800" height="405" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/07/Denra_duerr.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/07/Denra_duerr-480x243.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /></a></p>
<p>Früher war ich der Meinung, dass man (Dressur-) Pferde intensiv trainieren müsste, um Weiterentwicklung und Erfolg zu erreichen. Gehorsam und Strenge waren dabei unerlässlich. Enttäuschung und Frustration war meinen Pferden anzumerken und mein Gewissen sagte mir:</p>
<blockquote>
<p>Denra, da läuft etwas schief, merkst Du es nicht?</p>
</blockquote>
<p>Früher glaubte ich, dass das energische(!) Vorwärtsreiten das Pferd ins Gleichgewicht bringen würde. Meine Erfahrung war, dass die Pferde sich erschöpft haben und erst recht auf die Hand kamen. Und mein Gewissen sagte mir:</p>
<blockquote>
<p>Denra, das kann es nicht sein, da läuft etwas schief?</p>
</blockquote>
<p>Früher dachte ich, dass der Sporn ein wirksames Mittel dafür sei, trägen, demotivierten und abgestumpften Pferden wieder Beine zu machen. Der Stress und die Frustration bei den Pferden machten mir klar:</p>
<blockquote>
<p>Unsinn, das geht so nicht!</p>
</blockquote>
<p>Früher war ich der Meinung, dass die freie Arbeit mit dem Pferd etwas für «Wendys» und nicht ernst zu nehmen sei. Als Profi schon gar nicht.</p>
<h3>Bis ich meine Irrtümer erkannte.</h3>
<p>Heute weiss ich, dass Lektionen das natürliche Resultat einer freundlichen und seriösen Zusammenarbeit mit dem Pferd sind.</p>
<p>Wo ich früher mit meinem Handeln ihr Vertrauen, ihre Zuneigung und ihre Gesundheit aufs Spiel gesetzt habe, muss ich mir heute mit einer Haltung von Freundlichkeit, Gelassenheit und Nachsicht in der Arbeit darüber keine Sorgen mehr machen.</p>
<p>Heute weiss ich, dass Sporen die bemängelten Zustände langfristig nicht aufheben können, da sie nicht die Ursache von verlorener Motivation und Gehfreude beheben können.</p>
<p>Heute ist die Freiarbeit ein fester Bestandteil in der Ausbildung unserer Pferde. Durch sie erreichen wir eine Vertrauensbasis und Zuwendung, ohne die wir nicht mit der eigentlichen Ausbildung beginnen. Ich denke, Irrtümer gehören zum Mensch-Sein und dienen seiner Weiterentwicklung.</p>
<hr />
<p><a class="fmh-colorbox rechts" title="Denra Dürr" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/07/Denra.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-7498" style="width: 800px; height: 369px;" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/07/Denra.jpg" alt="Denra Dürr" width="800" height="369" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/07/Denra.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/07/Denra-480x221.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /></a></p>
<h3>Denra Dürr</h3>
<p>Ruhe, ein achtsamer Umgang mit Pferd und Reiter und Jahrzehnte langer Erfahrung, bilden die Basis von Denra Dürr in der Ausbildung von Pferd und Reiter. In Kursen, Seminaren und auf seinem Blog gibt er gerne sein Wissen weiter.</p>
</div></div></div></div></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Atem &#8211; eine der feinsten aller Hilfen</title>
		<link>https://passion.4my.horse/der-atem-eine-der-feinsten-aller-hilfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denra Dürr]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Feb 2025 17:23:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/fachbeitrag/der-atem-eine-der-feinsten-aller-hilfen/</guid>

					<description><![CDATA[Gibt man eine Hilfe oder Hilfenkombination verbunden mit dem Atem, wirkt sie auf das Pferd harmonischer und tiefer, und es kann sie leichter annehmen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section_3 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_8 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_11 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_8 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h1>Feine Hilfen</h1>
<h3>Neben inneren Bildern und absichtsvollem Fokussieren ist der Atem eine der subtilsten Hilfen.</h3>
<p><em>Text und Illustration: Denra Dürr I Intelligent Reiten</em></p>
<p><strong>Gibt man eine Hilfe oder Hilfenkombination verbunden mit dem Atem, wirkt sie auf das Pferd harmonischer und tiefer, und es kann sie leichter annehmen. Verbesserte Durchlässigkeit ist die Folge.</strong></p>
<p><strong>Gleiches gilt für den Sitz. Ist er "beatmet", wird er dadurch lebendiger, durchlässiger, fühlender.</strong></p>
<p>Es gibt zwei Grundarten der Atmung, BRUSTATMUNG und BAUCHATMUNG.</p>
<h2>Die Brustatmung</h2>
<p>geschieht mit der Zwischenrippenmuskulatur und zeigt sich durch Atembewegungen im oberen Bereich des Brustkorbs, meist verbunden mit Einziehen des Bauches beim Einatmen. Dabei kommt es zu eher flachen, rasch aufeinanderfolgenden Atemzügen.</p>
<p>Häufig atmen wir so, wenn wir angespannt und gestresst sind. Tiefes, ruhiges Atmen ist dann kaum mehr möglich. Nicht umsonst haben die Wörter "Angst" und "eng" die gleiche sprachliche Wurzel.</p>
<h2>Die Bauchatmung</h2>
<p>ist dagegen durch Auf- und Abbewegungen des Zwerchfells charakterisiert. Äußerlich erkennbar ist sie an Atembewegungen im Bereich von Bauch, Flanken und unterem Rippenbogen in Form einer Weitung beim Einatmen.</p>
<p>Die Bauchatmung bringt Ruhe, entspannt den Körper und verhilft zu klarem Denken und Fühlen. Deshalb sind Techniken wie Yoga, Tai Chi, Chi Gong oder Meditation, bei denen die Bauchatmung eine große Rolle spielt, auch so wertvolle Praktiken, um wieder zu uns zu kommen, uns zu zentrieren und zu erden.</p>
<blockquote>
<p>Das Pferd nimmt diese unterschiedlichen Atemweisen und die damit verbundenen Zustände und Stimmungen wahr und reagiert darauf.</p>
</blockquote>
<p>Kurzes, hektisches Atmen oder gar angehaltener Atem signalisiert dem Pferd Gefahr und kann es in Fluchtbereitschaft versetzen.</p>
<p>Ruhig und tief zu atmen vermittelt dem Pferd hingegen Sicherheit, eines seiner Grundbedürfnisse, um (los-)gelassen bleiben zu können.</p>
<p>Da wir mit dem Atem auch auf das eigene Befinden Einfluss nehmen können, sollten wir uns unseres Atems bewusst werden und ihn nutzen lernen. Dies ist nicht nur im Zusammensein mit unseren Pferden, sondern auch in vielen anderen Lebenslagen sehr hilfreich.</p>
<p>Beim Reiten nutze ich die Bilder vom Atmen im Kreis und vom Atmen in der Vertikalen.</p>
<h2>Im Kreis atmen</h2>
<p>Hier siehst Du einen Reiter in einem Kreis.</p>
</div></div><div class="et_pb_image_3 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/04/1atem.jpg" width="1054" height="746" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/04/1atem.jpg 1054w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/04/1atem-980x694.jpg 980w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/04/1atem-480x340.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1054px, 100vw" class="wp-image-4404015" alt="Mit dem Atem reiten" title="Mit dem Atem reiten" /></span></div><div class="et_pb_text_9 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Die vordere Kreishälfte veranschaulicht Raum und Richtung der Einatmung, also vor dem Reiter und von unten nach oben. Sie wirkt aufrichtend.</p>
<p>Hinter ihm befindet sich der Raum des Ausatmens, von oben nach unten verlaufend und dadurch in der Wirkung setzend.</p>
<h2>Die Praxis</h2>
<p>Um mit dieser Art des Atmens vertraut zu werden, übe sie zuerst im Stehen oder auf einem Stuhl. Nutze auch hier die Kraft der Vorstellung.</p>
<p>Im Sattel empfehle ich, sie zu Beginn für Übergange von einer höheren in eine niedrigere Gangart (vom Schritt zum Halt, vom Trab zum Schritt, vom Galopp zum Trab) anzuwenden.</p>
<p>Später nutze diese Technik dann für alle Übergänge, also auch alle halben Paraden innerhalb einer Gangart.</p>
<p><strong>Und so gehst Du dabei vor:</strong></p>
<h3>1. VORBEREITUNGSPHASE</h3>
<p>Um z. B. den Übergang vom Trab in den Schritt vorzubereiten, atme während der letzten 3 bis 4 Trabtritte ruhig und genussvoll durch die vordere Kreishälfte nach oben ein. Richte Dich dabei innerlich ein wenig auf und werde so etwas leichter im Sattel.</p>
<p>Dies versetzt das Pferd in Bereitschaft.</p>
<h3>2. DIE AUSFÜHRUNGSPHASE</h3>
<p>Um den Übergang vom Trab zum Schritt auszulösen, atme durch die hintere Kreishälfte aus. Dabei schliessen sich die innere und äussere Bauchmuskulatur sowie die untere Rippenmuskulatur ein wenig. Gleichzeitig lasse Dein Gewicht wieder in Dein Becken und somit in den Sattel zurücksinken.</p>
<p><strong>WICHTIG: Gerate dabei mit dem Oberkörper nicht in Rücklage, sondern verbleibe in Deinem inneren Lot.</strong></p>
<h2>In der vertikalen Atmen</h2>
</div></div><div class="et_pb_image_4 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/05/atem2.jpg" width="741" height="553" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/05/atem2.jpg 741w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/05/atem2-480x358.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 741px, 100vw" class="wp-image-4404014" title="atem2" /></span></div><div class="et_pb_text_10 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Bei dieser Atemtechnik fliesst Dein Atem vertikal durch Dich hindurch, beim Einatmen Richtung Himmel und beim Ausatmen zurück zur Erde. Auch dabei schliessen sich die oben genannten Muskelgruppen sanft und stabilisieren Dein Sitzzentrum. Das ist entscheidend für den Übergang. Dazu dann mehr in einem späteren Blog zum Thema "halbe Paraden".</p>
<p>Auch beim Atmen in der Vertikalen geschieht ein Aufrichten und Leichterwerden beim Einatmen und ein Loslassen und gewisses Schwererwerden beim Ausatmen.</p>
<p><strong>WICHTIG: Bewahre dabei Deine innere Aufspannung.</strong></p>
<blockquote>
<p>       Das Atmen im Kreis setze ich bei rückhaltigen Pferden ein, das Atmen in der Vertikalen dagegen eher bei eilenden Pferden.</p>
</blockquote>
<h3>Was geschieht in der Einatmungsphase beim Reiter?</h3>
<ul>
<li>Er fokussiert seine Absicht und bringt sich in Bereitschaft.</li>
<li>Es findet eine innere und äussere Aufrichtung statt.</li>
<li>Er wird leichter im Sattel.</li>
</ul>
<h3>Und was beim Pferd?</h3>
<ul>
<li>Es entsteht Aufmerksamkeit und Bereitschaft.</li>
<li>Es findet ein erster Grad des Aufrichtens statt.</li>
<li>Das Pferd wird aktiver und leichtfüssiger.</li>
</ul>
<h3>Was geschieht in der Ausatmungsphase beim Reiter?</h3>
<ul>
<li>Sein Gewicht sinkt zurück in den Sattel.</li>
<li>Er setzt sich und überträgt dieses Gewicht in die Hinterhand.</li>
<li>Es ist der Moment, den Übergang aus der Hinterhand auszulösen.</li>
</ul>
<h3>Und was beim Pferd?</h3>
<ul>
<li>Es erhält Gewicht in die Hinterhand und setzt sich.</li>
<li>Trag- und Federkraft werden aufgebaut.</li>
<li>Diese Kraft in der Hinterhand entlädt sich kontrolliert in den Übergang.</li>
</ul>
<p>Dieser Vorgang ist eine Hilfe wie jede andere auch.</p>
<p>Sie ist also jeweils nur von kurzer Dauer und muss dann wieder aufgegeben werden. Falls nötig, wird sie erneut eingeleitet, ausgeführt und  beendet.</p>
<hr />
<h2 class="rtecenter">Zusammenfassend:</h2>
<p class="rtecenter">Bewusstes Einatmen richtet Dich auf, macht Dich leichter im Sattel und versetzt Dich in Bereitschaft. Zugleich richtet es Dein Pferd auf, erhebt es und versetzt es in Bereitschaft.</p>
<p class="rtecenter">Bewusstes Ausatmen lässt Dich tiefer einsitzen und bringt Gewicht in die Hinterhand Deines Pferdes. Diese wird vermehrt gebeugt und schafft so beste Voraussetzungen für den Übergang.</p>
</div></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tanzen auf dem Seil</title>
		<link>https://passion.4my.horse/tanzen-auf-dem-seil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denra Dürr]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2024 14:11:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/fachbeitrag/tanzen-auf-dem-seil/</guid>

					<description><![CDATA[Deine Hand ist wie ein Sensor, der dir Informationen über das Gleichgewicht deines Pferdes liefert! Erfahre hier meine Gedanken zu Balance und Gleichgewicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section_4 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_9 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_12 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_11 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Tanzen auf dem Seil</h2>
<h2>Gedanken zu Balance und Gleichgewicht</h2>
<p><em><strong>Autor: Denra Dürr, Intelligent Reiten</strong> (zuerst im 2022 auf 4my.horse veröffentlicht)</em></p>
<p><strong>Du erfährst in diesem Blog:</strong></p>
<ul>
<li><strong>wie dir deine Hand Informationen über das Gleichgewicht deines Pferdes liefert</strong></li>
<li><strong>was Reiter und Seiltänzer gemeinsam haben</strong></li>
<li><strong>dass auch der Reiter seine Balancierstangen hat</strong></li>
<li><strong>was Pferd und Motorrad verbindet</strong></li>
</ul>
<blockquote>
<p>Deine Hand ist wie ein Sensor, der dir Informationen über das Gleichgewicht deines Pferdes liefert!</p>
</blockquote>
<h2>Wie funktioniert dieser Sensor?</h2>
<p>Reite auf einem Reitplatz oder im Gelände geradeaus. Du hast die Zügel aufgenommen und weichen Kontakt zu den Maulwinkeln deines Pferdes. Nun beobachte, welcher deiner beiden Ringfinger mehr Druck, Zug oder Festigkeit erhält.</p>
<p>Ist es dein linker Ringfinger, weist dich dies auf ein Übergewicht in der linken Schulter deines Pferdes hin, ist es der rechte, ist dieses Übergewicht in seiner rechten Schulter. Das heisst: Dein Pferd befindet sich in seiner Vorhand nicht im Gleichgewicht, ist nicht ausbalanciert, und somit auch nicht geradegerichtet!</p>
<p><em><strong>Anmerkung:</strong></em></p>
<p>Häufigste Ursache dafür ist die natürliche Schiefe oder die angerittene Schiefe. Darum sind theoretische und praktische Kenntnisse im Geraderichten von Bedeutung. Nur so kannst du die Begabungen deines Pferdes fördern, es dabei gesund erhalten und Leichtigkeit beim Reiten erfahren.</p>
<p>In meinem Blog <a href="https://www.intelligent-reiten.ch/single-post/2019/02/01/Wege-zum-Geraderichten-Ein-Artikel-aus-dem-Pferdemagazin-Passion-42018-erschienen-am-07112018" target="_blank" rel="noopener">"Wege zum Geraderichten"</a>, erfährst du mehr zu diesem Thema.</p>
<p>So wie die Hand Ungleichgewicht erkennen kann, kann sie zusammen mit Sitzzentrum und Bein verloren gegangenes Gleichgewicht auch wieder herstellen, ganz ähnlich wie ein Hochseiltänzer mit seiner Balancierstange.</p>
</div></div></div></div><div class="et_pb_row_10 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_13 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_image_5 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/seiltaenzerin.png" class="et_pb_lightbox_image" alt="Die Seiltänzerin"><span class="et_pb_image_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/seiltaenzerin.png" width="800" height="500" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/seiltaenzerin.png 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/seiltaenzerin-480x300.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-7647" alt="Die Seiltänzerin" title="Die Seiltänzerin" /></span></a></div><div class="et_pb_text_12 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Balancieren</h2>
<p>Die Kunst des Hochseilakrobaten ist das Balancieren, und Balancieren hat mit Kontrolle des Schwerpunktes zu tun. Kann der Akrobat seinen Schwerpunkt genau über dem Seil halten, ist er im perfekten Gleichgewicht. Dies sind für ihn die „goldenen Momente“. Dabei leistet ihm die Balancierstange gute Dienste und je nach Höhe des Seils sogar überlebenswichtig.</p>
<blockquote>
<p>Auch Reiten ist in seiner Essenz ein Balanceakt.</p>
</blockquote>
</div></div></div></div><div class="et_pb_row_11 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_14 et_pb_column et_pb_column_2_5 et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_13 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><span>Die Spur, auf der ein Pferd geht, ist im Verhältnis zu seiner Masse und Höhe sehr schmal. Wenn du von vorne schaust, ähnelt es mehr einem Motorrad als einem Auto.</span></p>
</div></div></div><div class="et_pb_column_15 et_pb_column et_pb_column_3_5 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_image_6 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/Picasso_pferd_auf_seil.png" class="et_pb_lightbox_image"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/Picasso_pferd_auf_seil.png" title="Picasso_pferd_auf_seil" width="800" height="500" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/Picasso_pferd_auf_seil.png 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/Picasso_pferd_auf_seil-480x300.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-7648" /></span></a></div></div></div><div class="et_pb_row_12 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_16 et_pb_column et_pb_column_2_5 et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_14 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Balance ist für einen Motorradfahrer viel bedeutender als für einen Autofahrer.</p>
<p>Ein Reiter im Sattel muss sich also eher wie ein Motorradfahrer verhalten, besonders in den Kurven.</p>
</div></div></div><div class="et_pb_column_17 et_pb_column et_pb_column_3_5 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_image_7 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/Motorrad_und_auto.png" class="et_pb_lightbox_image"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/Motorrad_und_auto.png" width="800" height="500" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/Motorrad_und_auto.png 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/Motorrad_und_auto-480x300.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-7649" title="Motorrad_und_auto" /></span></a></div></div></div><div class="et_pb_row_13 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_18 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_15 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Kehren wir noch einmal zum Bild des Hochseiltänzers zurück: Anders als er hat der Reiter gleich vier „Balancierstangen“ zur Verfügung:</p>
<h2>#No 1: die Sitzbeinhöcker</h2>
<p>Wenn ein <strong>Sitzbeinhöcker</strong> leicht angehoben wird, erhält der andere mehr Gewicht.</p>
</div></div><div class="et_pb_image_8 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/beckenkippen.png" class="et_pb_lightbox_image"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/beckenkippen.png" width="800" height="500" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/beckenkippen.png 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/beckenkippen-480x300.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-7650" title="beckenkippen" /></span></a></div></div></div><div class="et_pb_row_14 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_19 et_pb_column et_pb_column_1_2 et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_image_9 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/buegeltritt.png" class="et_pb_lightbox_image"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/buegeltritt.png" width="800" height="500" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/buegeltritt.png 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/buegeltritt-480x300.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-7651" title="buegeltritt" /></span></a></div></div><div class="et_pb_column_20 et_pb_column et_pb_column_1_2 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_16 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>#No 2: die Fussballen</h2>
<p>Gibt man mit dem<span> </span><strong>Fussballen</strong><span> </span>des einen grossen Zeh einen leichten Druck in den Bügel, fliesst zu dieser Seite mehr Gewicht.</p>
</div></div></div></div><div class="et_pb_row_15 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_21 et_pb_column et_pb_column_2_5 et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_17 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>#No 3: die Zügel</h2>
<p>Die Schulter, zu der man die Vorhand mit Hilfe des Zügeltrichters führt, erhält mehr Gewicht.</p>
</div></div></div><div class="et_pb_column_22 et_pb_column et_pb_column_3_5 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_image_10 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/Zuegelbalance.png" class="et_pb_lightbox_image"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/Zuegelbalance.png" width="800" height="500" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/Zuegelbalance.png 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/Zuegelbalance-480x300.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-7652" title="Zuegelbalance" /></span></a></div></div></div><div class="et_pb_row_16 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_23 et_pb_column et_pb_column_2_5 et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_image_11 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/Trense_heben.png" class="et_pb_lightbox_image"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/Trense_heben.png" width="800" height="500" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/Trense_heben.png 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/Trense_heben-480x300.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-7653" title="Trense_heben" /></span></a></div></div><div class="et_pb_column_24 et_pb_column et_pb_column_3_5 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_18 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>#No 4:<strong> </strong>das Gebiss</h2>
<p>Hebt man auf der einen Seite das Gebiss leicht an, fliesst Gewicht in die gegenüberliegende Gebisshälfte und Schulter.</p>
</div></div></div></div><div class="et_pb_row_17 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_25 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_19 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2020/08/Trense_heben.png" title="BESCHREIBUNG"></a>Es findet also ein permanentes Umverteilen, Ausgleichen und Harmonisieren von Kräften statt. Und genau darum ist Reiten in seiner Essenz ein Balanceakt.</p>
</blockquote>
<p>Durch das Praktizieren und Erforschen der verschiedenen Balancemöglichkeiten erlangst du mit der Zeit eine Fertigkeit im Sattel, die der eines Seiltänzers oder guten Motorradfahrers gleichkommt.</p>
<h3>Weshalb liegt mir dieses Thema so am Herzen?</h3>
<p><strong>Weil der Grad der Losgelassenheit des Pferdes in direktem Verhältnis zum Grad des gemeinsamen Gleichgewichtes steht. </strong></p>
<blockquote>
<p>Erst im absoluten Gleichgewicht kann ein Pferd seine Kräfte zu 100 Prozent in den Dienst des Reiters stellen und dabei zufrieden sein.</p>
</blockquote>
<p><strong>Dies zu erleben sind <u>meine</u> „goldenen Momente“.</strong></p>
<p>Sie sind rar, doch genau sie sind es, die mich (fast) jeden Tag mit Begeisterung und Vorfreude in den Sattel steigen lassen. Es ist wie eine Reise, auf die ich mich jeden Tag aufs Neue begebe, ohne zu wissen, wie weit und wohin ich bis zum Abend kommen werde.</p>
<p><em>Gerne bin ich für dich da, wenn du hierzu Fragen hast oder Unterstützung wünschst.</em></p>
<hr />
<p>Weiteres zu diesem Thema findest du im Video "Warum einhändig reiten":</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
</div></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gehfreude, die perfekte Basis</title>
		<link>https://passion.4my.horse/gehfreude-die-perfekte-basis/</link>
					<comments>https://passion.4my.horse/gehfreude-die-perfekte-basis/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denra Dürr]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2024 11:37:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Reitmagazin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/?p=4405380</guid>

					<description><![CDATA[Die Gehfreude des jungen Pferdes ist ein kostbares Gut, zu dem wir Sorge tragen müssen. Sie ist ein wesentliches Element für einen erfolgreichen Ausbildungsweg.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section_5 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_18 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_26 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_20 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h1>Gehfreude</h1>
<h2>die perfekte Basis</h2>
<p><em><strong>Autor: Denra Dürr</strong> für das Schweizer Reitmagazin PASSION 3/2024</em></p>
<p>Die Gehfreude des jungen Pferdes ist ein kostbares Gut, zu dem wir Sorge tragen müssen. Sie ist ein wesentliches Element, dass zu einem freudvollen und erfolgreichen Ausbildungsweg beiträgt.</p>
<p>Sie sorgt für Leichtigkeit in der Zusammenarbeit und jedes (Reit-) Pferd wird schön, wenn es sich losgelassen und ungezwungen bewegen darf. Selbstbewusstsein, Motivation und Leistungsbereitschaft werden zusätzlich gefördert. Die Gehfreude wiederspiegelt auch die Lebensfreude eines Pferdes und lässt es von innen Strahlen. Und wenn ich diese Freude wahrnehme, strahle ich mit.</p>
<p>Mit Hilfe der Gehfreude fällt alles leichter!</p>
<blockquote>
<p>Sie verleiht dem Pferd Flügel und lässt auch schwierige Übungen und Lektionen leicht und einfach erscheinen.</p>
</blockquote>
<p>Schwierigkeiten, die im Verlaufe der Ausbildung auftreten, stehen oft im Zusammenhang mit dem Verlust der Gehfreude.</p>
<p>Der Reiter kann anhand der Gehfreude Rückschlüsse auf das physische und emotionale Befinden seines Pferdes ziehen. Sie kann aber auch ein Reflektor dafür sein, wie mit ihm gearbeitet wird. Kostet es den Reiter viel „Aufwand“ sein Pferd motiviert und fleissig zu erhalten, sollte man verschiedene Punkte gezielt hinterfragen.</p>
<h2>Was es zu hinterfragen gilt</h2>
<ul>
<li>In welchem Masse wird die Haltungsform den naturgegebenen (Pferde-) Bedürfnissen gerecht?</li>
<li>Wie steht es mit Sattel, Zaumzeug, Hufpflege, Futter, Weidegang und der Gesundheit allgemein?</li>
<li>Nehme ich seine physische und emotionale Befindlichkeit wahr und gehe ich darauf ein?</li>
<li>Ist mein Sitz angenehm und unterstützend oder eher ein Störfaktor und eine zusätzliche Belastung für mein Pferd?Sind meine Hilfen präzise und freundlich oder diffus und herrisch?</li>
<li>Gestalte ich das Training vielseitig und anregend oder eher monoton und immer nach demselben Schema?</li>
<li>Setze ich mein Pferd durch meine Erwartungen, Vorstellungen und Ambitionen unter Druck?</li>
<li>Gestehe ich meinem Pferd Freiheiten und Mitspracherecht im Training zu, oder will ich es auf Schritt und Tritt kontrollieren und ausschliesslich seinen Gehorsam?</li>
<li>Stehe ich selbst unter Leistungs- und Erfolgsdruck und übertrage diesen auf mein Pferd?</li>
<li>Bin ich eher Jäger oder eher Hirte für mein Pferd?</li>
</ul>
<h2>Erlernter Fleiss?</h2>
</div></div></div></div><div class="et_pb_row_19 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_27 et_pb_column et_pb_column_3_5 et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_21 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><ul></ul>
<p>Ich unterscheide zwischen natürlicher Gehfreude und erlerntem Fleiss. Ein Pferd, das gehfreudig ist, ist in der Regel auch fleissig. Ein fleissiges Pferd muss jedoch nicht zwingend auch gehfreudig sein. Fleiss kann auch ein Zuchtergebnis sein oder auf Gehorsamkeit basieren. Das sind dann eher Pferde, die einen enormen Vorwärtsdrang zeigen, aber auch eine hohe Nervosität.</p>
<p>Ähnlich einem Kind, das die Freude am Lernen verloren hat. Allem, was es noch zu lernen gäbe, stehen Desinteresse, Langeweile, bis hin zu Widerwillen im Weg. Es lernt nicht mehr aus Neugier und Freude, sondern weil es muss und die Konsequenzen fürchtet, wenn es sich nicht fügt.</p>
</div></div></div><div class="et_pb_column_28 et_pb_column et_pb_column_2_5 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_image_12 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2024/09/Denra_Duerr_24.jpeg" width="438" height="640" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2024/09/Denra_Duerr_24.jpeg 438w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2024/09/Denra_Duerr_24-205x300.jpeg 205w" sizes="(max-width: 438px) 100vw, 438px" class="wp-image-4405383" title="Denra_Duerr_24" /></span></div></div></div><div class="et_pb_row_20 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_29 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_22 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Natürliche Geh- und Bewegungsfreude</h2>
<p>Behält ein junges Pferd seine natürliche Geh- und Bewegungsfreude bei, bedeutet dies für mich, dass es in seinem Wesen und seinen Bedürfnissen gesehen und wahrgenommen wird. Sein Wohl steht für den Reiter an erster Stelle und seine Talente und Begabungen, wie auch sein Temperament und seine Schwächen, gestalten den Ausbildungsweg mit.</p>
<p>Der Verlust der natürlichen Gehfreude ist für mich ein ernstzunehmendes Signal. Eine Weiterführung der Ausbildung macht in diesem Falle kaum noch Sinn, da das Fundament, das die Ausbildung trägt, fehlt. Frustration und Unmut können auf beiden Seiten die Folge sein.</p>
<p>Es gibt unterschiedliche Wege dieses Fundament wieder zu stärken. Was sie jedoch alle gemeinsam haben sollten sind Attribute wie Wohlwollen, Geduld, Einfühlungsvermögen, Kreativität, Ermutigung und Freude. Erhöhter Druck und strengere Massnahmen gehören nicht dazu.</p>
<p>Freiarbeit, Freispringen, Spaziergänge, Weidegang, wenn nötig eine längere Auszeit, Lob und Wertschätzung, ermutigende Worte und freundliche Berührung können auch zu mehr Lebensfreude und somit zu seiner Gehfreude beitragen.</p>
<blockquote>
<p>Freude ist ansteckend und bei Lustlosigkeit die beste „Medizin“.</p>
</blockquote>
<p>Während der Arbeit mit den Pferden Freude zu empfinden, ist aus meiner Sicht der grösste Motivator für sie und macht den Unterschied! Alles wird leichter, alles wird einfacher. Das Zusammensein und die Arbeit mit ihnen bereichert mein Leben und ich hoffe, dass es Momente gibt, in denen auch ich eine Bereicherung für ihr Leben bin.</p>
</div></div></div></div><div class="et_pb_row_21 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_30 et_pb_column et_pb_column_1_2 et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_23 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><ul></ul>
<h4>Denra Dürr</h4>
<p>Denra Dürr, selbständiger Reitlehrer und Ausbilder seit 1988, teilt sein Wissen und seine Erfahrungen im persönlichen Unterricht, in Kursen, Seminaren und Vorträgen, in Fachartikeln und auf seinem Blog <a href="http://www.intelligent-reiten.ch">www.intelligent-reiten.ch</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div></div></div><div class="et_pb_column_31 et_pb_column et_pb_column_1_2 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_image_13 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2024/09/Denra_Duerr_Teacher.jpeg" width="640" height="427" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2024/09/Denra_Duerr_Teacher.jpeg 640w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2024/09/Denra_Duerr_Teacher-480x320.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 640px, 100vw" class="wp-image-4405382" title="Denra_Duerr_Teacher" /></span></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Gedanken zur Gehfreude des Pferdes</title>
		<link>https://passion.4my.horse/gedanken-zur-gehfreude-des-pferdes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denra Dürr]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2024 08:03:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/fachbeitrag/gedanken-zur-gehfreude-des-pferdes/</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section_7 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_23 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_33 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_26 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h1>Die Gehfreude des Pferdes</h1>
<p><em><strong>Autor: Denra Dürr</strong> (zuerst veröffentlicht auf 4my.horse im Februar 2018)</em></p>
<p>Wenn Pferde ihre Gehfreude verloren haben, ist jegliche weitere Ausbildung, die eine vergnügliche Zusammenarbeit und Entwicklung zum Ziele hat, zum Scheitern verurteilt. Ohne Gehfreude (oder zumindest ein unbeschwertes und zufriedenes Voranschreiten) fehlt <strong>das Fundament</strong>, auf dem das Kunstwerk einer soliden Pferdeausbildung errichtet werden kann. Ist eine medizinische Ursache ausgeschlossen, helfen weder Supplements oder Ostheos, noch mehr Hafer oder schärfere Sporen, denn die Ursache liegt ganz woanders.</p>
<p>Sich einzugestehen, dass das Pferd Lust und Interesse an der (Zusammen-)Arbeit verloren hat, kann beim denkenden und fühlenden Reiter einen tiefen inneren Prozess auslösen. Lässt er sich darauf ein, kann dieser innere Prozess zu Erkenntnissen führen, die eine Neuorientierung als Reiter und letztendlich auch als Mensch einleiten.</p>
<h4>Kinder und Pferde haben sehr viele Gemeinsamkeiten</h4>
<p>Auch Kinder sind von Natur aus <strong>unschuldig, neugierig und bewegungsfreudig</strong>. Sie wollen spielen, lernen und entdecken - sich selbst, das Leben und dessen Möglichkeiten und Grenzen. Das ist es, was sie später zu starken, selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Menschen macht.</p>
<p>Für diesen Entwicklungsweg brauchen Kinder ein geeignetes Umfeld sowie Vorbilder und Begleiter, die sie unterstützen und ihnen einen sicheren Raum bieten, in dem sie <strong>Ermutigung und Bestärkung erfahren</strong> und ernst gemeinte Antworten auf ihre ernst gemeinten Fragen erhalten.</p>
<p>Fehlt es hieran, verlieren Kinder ihre natürliche Neugier auf das Leben, ihre Freude am Lernen und damit auch ihre Strahlkraft, Genialität und Einzigartigkeit. Die einen ziehen sich in sich zurück, werden brav und angepasst, lernen nur noch für Eltern, Lehrer oder dem lieben Frieden zuwillen. <strong>Andere wählen die Rebellion</strong>, verweigern das Lernen, gehen in Widerstand und Protest, schaden im Extremfall anderen und sich selbst.</p>
<h2>Wenn ein Pferd die Motivation verliert</h2>
<p>Verliert ein Pferd die Motivation, sich zu bewegen und zu lernen und sieht es keinen Sinn und Nutzen in dem, was es tun soll, so geschieht genau das gleiche. Die einen Pferde werden brav, gehorsam und ausdruckslos. Sie haben sich <strong>mit der Monotonie in ihrem Dasein abgefunden</strong>. Andere lehnen sich auf, sind unkonzentriert und stellen uns permanent in Frage. Reagiert der Reiter, meist aus Ohnmacht und begrenzten Möglichkeiten, mit übertriebener Dominanz und Strenge, macht dies die Sache nur noch schlimmer.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div></div><div class="et_pb_image_15 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/02/springen_an_der_hand.jpeg" width="640" height="305" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/02/springen_an_der_hand.jpeg 640w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/02/springen_an_der_hand-480x229.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 640px, 100vw" class="wp-image-7001" title="springen_an_der_hand" /></span></div><div class="et_pb_text_27 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><!--more--></p>
<h2>Gehfreude wieder herstellen</h2>
<p>Zur Wiederherstellung der Gehfreude sehe ich zwei Ansatzpunkte:</p>
<p>Zum einen müssen wir dem Pferd neue Bewegungsmöglichkeiten anbieten, die es aus seinem gewohnten Bewegungsschema und „Trott“ herausholen. <strong>Es muss sich wieder wundern können</strong>, überrascht sein, neue Erfahrungen machen können und frische Impulse erhalten. Der betäubte Geist und die frustrierte Seele müssen „wiederbelebt“ werden. Dabei hilft ein kreativer und abwechslungsreicher Trainingsplan.</p>
<p>Freiarbeit, in der Natur rumbummeln, Springen an der Hand, Springgymnastik, Geschicklichkeitsparcours, Stangen-, Gassen- und Cavalettitraining, Hangbahn u.v.m. können dabei als <strong>Muntermacher </strong>dienen.</p>
<p>Da Verhalten und Entwicklung eines Pferdes auch eng mit seiner Lebenssituation verknüpft sind, sollten wir uns auch diesbezüglich Gedanken machen:</p>
<ul>
<li><em>Wie ist der Lebensraum meines Pferdes gestaltet?</em></li>
<li><em>Welche Räume stehen ihm zur Befriedigung seiner Bedürfnisse zur Verfügung? </em></li>
<li><em>Welche Fürsorge wird ihm zuteil?  </em></li>
<li><em>Sind Hufe, Sattel, Trense und Fütterung in Ordnung?</em></li>
</ul>
<p>Der andere Ansatz ist die Bereitschaft des Reiters, seinen Sitz, seine Hilfengebung und seine innere Haltung zu überprüfen. Hier könnten z. B. folgende Fragen Aufschluss geben:</p>
<h2>Zu Sitz und Hilfengebung:</h2>
<ul>
<li><em>Ist meine Körperspannung zu hoch oder zu niedrig?</em></li>
<li><em>Sitze ich, von Hand und Bein unabhängig, im Gleichgewicht?</em></li>
<li><em>Neige ich dazu, mein Pferd ständig zu kontrollieren oder auf es einzuwirken?</em></li>
<li><em>Kann mein Pferd meinem Sitz und meinen Einwirkungen vertrauen?</em></li>
</ul>
<h2>Zur inneren Haltung:</h2>
<ul>
<li><em>Wie steht es mit meiner eigenen Lebensfreude und Unternehmungslust?</em></li>
<li><em>Warum und zu welchem Zweck reite ich eigentlich?</em></li>
<li><em>Bin ich mir der Hochsensibilität meines Pferdes bewusst?</em></li>
<li><em>Entspricht mein Wissen und Können den Erwartungen und Anforderungen, die ich an mein Pferd stelle?</em></li>
<li><em>Nehme ich meinen täglichen "Gedankenmüll" und die daraus entstandenen Emotionen mit zu meinem Pferd? </em></li>
<li><em>Auf welchen Werten basiert die Partnerschaft zwischen meinem Pferd und mir?</em></li>
</ul>
<h2>Wertvolle Hinweise</h2>
<p>Die Antworten auf diese Fragen können mir<strong> wertvolle Hinweise </strong>geben auf mögliche Ursachen verlorengegangener Motivation und Gehfreude.  Sie verhelfen mir zu Klarheit darüber, mit welcher inneren Haltung ich meinem Pferd begegne, mit ihm arbeite und welche Art von Beziehung ich mit ihm pflege.</p>
<p>Bewusstwerdung ist für den Reifeprozess als Mensch und Reiter unerlässlich. <strong>Einem Verhalten auf den Grund zu gehen</strong>, das mir oder anderen schadet und die Lebensfreude – oder eben die Gehfreude - raubt, braucht anfänglich Mut, denn wir wissen nicht, welche „Dämonen“ sich uns zeigen werden und wo sie sich verbergen.</p>
<p>Wie ein Höhlenforscher mit seiner Stirnlampe können wir uns auf die Suche danach machen, was da im Verborgenen wirkt. Ehrliche Antworten auf unangenehme Fragen werden stets erhellend und befreiend wirken, und<strong> jedes Freierwerden meinerseits wirkt auch befreiend auf mein Pferd.</strong></p>
</div></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gedanken zur Gehfreude</title>
		<link>https://passion.4my.horse/gedanken-zur-gehfreude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denra Dürr]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Mar 2023 06:37:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/fachbeitrag/gedanken-zur-gehfreude/</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
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<div class="et_pb_section_9 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_25 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_35 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_30 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h1>Podcast zur Gehfreude</h1>
<h2>von Denra Dürr</h2>
<p>Wenn wir (Reit-) Pferde sehen, die sich gerne bewegen, weil es ihnen gut geht und sie motiviert sind, macht das etwas mit uns. Wir schauen gerne hin und fühlen uns gut dabei.</p>
<blockquote>
<p>Die Anwesenheit von Gehfreude bringt (Reit-) Pferde zum Strahlen und macht das Arbeiten mit ihnen zum puren Vergnügen!</p>
</blockquote>
<p>Alles geht leichter: das Sitzen, das Lernen, der Muskelaufbau, ja die gesamte Ausbildung. Doch was, wenn sie verloren gegangen ist . . . ?</p>
<p>Wie kann dies geschehen und wie können wir sie wieder herbeirufen? Dazu einige Gedanken . . .<em></em></p>
</div></div><div class="et_pb_code_1 et_pb_code et_pb_module"><div class="et_pb_code_inner"><div></div>

</div></div><div class="et_pb_text_31 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Podcast mit Denra Dürr - Intelligent Reiten</h3>
<p>In den letzten 40 Jahren haben sich viele Erfahrungen, Erkenntnisse und Wissen im Ausbilden und Fördern von Pferd und Reiter in mir angesammelt. Nun ist es Zeit, diese Erfahrungen, Erkenntnisse und dieses Wissen, auch auf für mich eher neuen Wegen, anderen zugänglich zu machen.</p>
<p>Nebst fachlichem Wissen möchte ich aber auch Wissen teilen, dass über meinen Beruf hinausgeht.</p>
<h2>Vom Leben bewegt</h2>
<p>Wir Menschen sind hochkomplexe, empfindende Wesen. Wir werden vom Leben bewegt und haben dadurch die Möglichkeit, uns weiterzuentwickeln. Und jeder Entwicklungsschritt, den wir tun, wirkt sich auf unsere Umwelt, unsere Mitmenschen und ihr Leben aus.</p>
<blockquote>
<p>So wirken wir auch auf unsere Pferd - und sie auf uns!</p>
</blockquote>
<p>Es geht im Grunde um „meine“ Ausbildung, Förderung und Weiterentwicklung und dies ist womöglich das grösste Geschenk, das ich meinen Mitmenschen, mir selbst und den Pferden machen kann.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich mir, dass meine Podcasts Anregung, Inspiration und Ermutigung für dich sein können.</p>
<p><em>Denra Dürr</em></p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Gedanken zur Grundausbildung junger Pferde</title>
		<link>https://passion.4my.horse/gedanken-zur-grundausbildung-junger-pferde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Denra Dürr]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2022 10:58:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/fachbeitrag/gedanken-zur-grundausbildung-junger-pferde/</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
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<div class="et_pb_section_11 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_29 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_40 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_35 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h1>Gedanken zur Grundausbildung junger Pferde</h1>
<h2>und... einfach Reiten</h2>
<p><em>Autor: Denra Dürr</em></p>
<p><strong>Ich vergleiche die Grundausbildung junger Pferde, gerne mit der Primarschulzeit von Kindern. Für beide wird in dieser Zeit im Idealfall ein Fundament gelegt, dass stark genug ist, die kommenden Jahre und die darin enthaltenen Aufgaben, Herausforderungen und Abenteuer, wohlbehalten bestehen zu können.</strong></p>
<p>Es ist eine Zeit, in der, um es mit einem Baum zu vergleichen, die Wurzeln der jungen Pferde, wie auch der Kinder, gestärkt oder geschwächt werden können, in der der Stamm sich aufrichtet oder verbiegt und, in der sich ihre Krone ausbreitet und Früchte tragen, oder beschnitten und verkümmern kann.</p>
</div></div><div class="et_pb_code_3 et_pb_code et_pb_module"><div class="et_pb_code_inner"></div></div></div></div><div class="et_pb_row_30 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_41 et_pb_column et_pb_column_2_5 et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_image_17 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2024/09/Naehe.jpeg" width="480" height="522" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2024/09/Naehe.jpeg 480w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2024/09/Naehe-276x300.jpeg 276w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" class="wp-image-4405410" title="Naehe" /></span></div></div><div class="et_pb_column_42 et_pb_column et_pb_column_3_5 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_36 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h4><em>Podcast mit Denra Dürr</em></h4>
<p><em>In den letzten 40 Jahren haben sich viele Erfahrungen, Erkenntnisse und Wissen im Ausbilden und Fördern von Pferd und Reiter in mir angesammelt. Nun ist es Zeit, diese Erfahrungen, Erkenntnisse und dieses Wissen, auch auf für mich eher neuen Wegen, anderen zugänglich zu machen. Nebst fachlichem Wissen möchte ich aber auch Wissen teilen, dass über meinen Beruf hinausgeht.</em></p>
</div></div></div></div><div class="et_pb_row_31 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_43 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_37 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Vom Leben bewegt</h2>
<p>Wir Menschen sind hochkomplexe, empfindende Wesen. Wir werden vom Leben bewegt und haben dadurch die Möglichkeit, uns weiterzuentwickeln. Und jeder Entwicklungsschritt, den wir tun, wirkt sich auf unsere Umwelt, unsere Mitmenschen und ihr Leben aus.</p>
<blockquote>
<p>So wirken wir auch auf unsere Pferd - und sie auf uns!</p>
</blockquote>
<p>Es geht im Grunde um „meine“ Ausbildung, Förderung und Weiterentwicklung und dies ist womöglich das grösste Geschenk, das ich meinen Mitmenschen, mir selbst und den Pferden machen kann.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich mir, dass meine Podcasts Anregung, Inspiration und Ermutigung für dich sein können.</p>
<p><em>Denra Dürr</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="v1MsoNormal" style="box-sizing: border-box; margin-top: 0px; margin-bottom: 1rem;">
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