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	<title>Katja Hammerschmidt | Passion 4my.horse</title>
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	<title>Katja Hammerschmidt | Passion 4my.horse</title>
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		<title>Die mentale Gesundheit Deines Pferdes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja Hammerschmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2025 17:12:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Katja Hammerschmidt gibt Dir Tipps, wie Du erkennen kannst, ob es Deinem Pferd mental gut geht. Und wir schauen uns an, wie Du seine Psyche positiv beeinflussen kannst. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section_0 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_0 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_0 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_0 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Die mentale Gesundheit Deines Pferdes ist genauso wichtig wie die körperliche</h2>
<p>Die mentale und geistige Gesundheit eines Pferdes ist von entscheidender Bedeutung für seine Gesamtgesundheit und sein Wohlbefinden. In diesem Blogartikel werden wir uns die <strong>wichtigsten Einflussfaktoren auf die mentale und geistige Gesundheit</strong> genauer ansehen. Ich gebe Dir Tipps, wie Du erkennen kannst, ob es Deinem Pferd mental gut geht. Und wir schauen uns an, wie Du seine <strong>Psyche positiv beeinflussen kannst.</strong></p>
<p><em><strong>Spoiler:</strong> telepathische Tierkommunikation und körperorientiertes, traumasensibles Coaching mittels Seelenlauf können Dich dabei unterstützen.</em></p>
<h3>Die wichtigsten Einflussfaktoren auf die mentale Gesundheit Deines Pferdes</h3>
<h4>1. Stress und Überforderung</h4>
<p>Andauernder Stress und Überforderung versetzen den Körper eines Pferdes in eine <strong>ständige Alarmbereitschaft.</strong> Der Körper produziert vermehrt <strong>Stresshormone</strong> wie Cortisol. <strong>Dies wirkt sich negativ auf seine körperliche und psychische Gesundheit aus</strong>. Chronischer Stress kann das <strong>Immunsystem schwächen</strong> und die <strong>Anfälligkeit für Krankheiten erhöhen.</strong> Training und Arbeitsbelastung eines Pferdes sollten daher an seine individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse angepasst sein. Dadurch werden Stressfaktoren minimiert und damit die körperliche Gesundheit des Pferdes gefördert.</p>
<h4>2. Langeweile und Unterforderung</h4>
<p>Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor ist Unterforderung. Wenn ein Pferd nicht genügend geistig und körperlich gefordert wird, kann das Belohnungszentrum in seinem Gehirn weniger aktiviert werden, was zu <strong>Frustration</strong> und möglicherweise sogar zu <strong>Depressionen</strong> führen kann. Interessante Aufgaben, wie das Erlernen neuer Fähigkeiten oder das Lösen von Rätseln ermutigen Pferde, sich zu bewegen und zu agieren. Abwechslung und stimulierende Aktivitäten im Alltag eines Pferdes tragen zur Erhaltung der mentalen und körperlichen Fitness bei.</p>
<h4>3. Lebensqualität</h4>
<p>Die Lebensqualität eines Pferdes spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für seine mentale Gesundheit. Permanenter Stress in der Herde, zu viel Zeit in der Box, zu lange Fresspausen oder fehlende soziale Kontakte zu anderen Pferden können das <strong>Wohlbefinden und die Ausgeglichenheit des Pferdes</strong> beeinträchtigen. Genügend Zeit im Freien, ein regelmäßiges Futterangebot und sozialer Kontakt zu anderen Pferden erhöht seine Lebensqualität ganz entscheidend.</p>
<h4>4. Vertrauen und Bindung</h4>
<p>Das Pferd ist ein Herdentier. <strong>Ohne positive Erfahrungen und Interaktionen mit Artgenossen und Menschen kann ein Pferd kein Vertrauen zum Menschen aufbauen</strong> und fühlt sich nicht sicher. Investiere daher Zeit und Energie in den Aufbau einer starken Bindung zu Deinem Pferd und sorge dafür, dass es positive Erfahrungen mit anderen Pferden und Menschen macht.</p>
<h4>5. Autonomie und Selbstwert</h4>
<p>Weitere wichtige Faktoren für die mentale Gesundheit eines Pferdes sind seine Autonomie und sein Selbstwertgefühl. <strong>Funktionieren müssen, permanente Fremdbestimmung und erlernte Hilflosigkeit können dazu führen, dass das Selbstwertgefühl des Pferdes sinkt</strong> und sein mentales Wohlbefinden beeinträchtigt wird. Gib Deinem Pferd daher die Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen und seine Umgebung zu erkunden, und respektiere seine individuellen Bedürfnisse und Grenzen.</p>
<h3>Daran erkennst du, dass Dein Pferd mental gut aufgestellt ist</h3>
<p>Ein gutes Indiz für eine stabile mentale Verfassung Deines Pferdes ist seine <strong>Lebensfreude</strong>. Dein Pferd ist meistens gut gelaunt und entspannt. Es bewegt sich gern, ist vital und neuen Dingen gegenüber neugierig und aufgeschlossen.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Punkt ist die <strong>körperliche Gesundheit</strong> Deines Pferdes. Dein Pferd ist fit und hat keine chronischen Erkrankungen. Kotwasser, Koliken, magen- oder Darmprobleme sind Euch fremd.</p>
<p>Das <strong>Sozialverhalten</strong> Deines Pferdes gegenüber seinen Artgenossen spielt ebenfalls eine große Rolle. Dein Pferd ist freundlich und aufgeschlossen gegenüber anderen Pferden. Mit Freunden wird regelmäßig Fellpflege betrieben, gespielt oder gemeinsam gedöst.</p>
<p><strong>Fressverhalten:</strong> Deinem Pferd steht immer ausreichend Rauhfutter zur Verfügung. Und nein, das muss nicht 24/7 Heu sein. Rauhfutter heisst z.B. auch Stroh und Knabberäste. Äste enthalten wertvolle Spurenelemente und Mineralstoffe und haben wenig Kalorien. Fresspausen gibt es nicht oder sie werden so kurz wie möglich gehalten. Dein Pferd ist entspannt, wenn es gemeinsam mit anderen Pferden frisst.</p>
<p>Beobachte das <strong>Schlafverhalten</strong> deines Pferdes. Schläft Dein Pferd nicht nur im Stehen, sondern legt sich auch regelmäßig ab, ist das ein weiterer Hinweis auf eine gute mentale Verfassung.</p>
<p>Die <strong>Beziehung zwischen Dir und Deinem Pferd</strong> ist ein weiterer Indikator, wie Dein Pferd mental aufgestellt ist. Dein Pferd ist gern mit Dir zusammen. Es begrüßt Dich manchmal brummelnd und lässt sich gern aufhalftern und von der Weide führen. Beim Reiten, Spielen am Boden oder Spazieren gehen ist es mit Energie und Freude dabei.</p>
<p>Nicht zuletzt spielt <strong>Deine Selbstfürsorge</strong> eine wichtige Rolle. Du erkennst Deine Bedürfnisse und sorgst gut für Dich selbst. Du kannst Grenzen setzen. Wenn Du zum Stall kommst, bist Du entspannt im Hier und Jetzt mit Deinem Pferd. So zeigst Du Deinem Pferd, dass Du ein verlässlicher Partner bist.</p>
<p><strong>Last but not least</strong> sind die Autonomie und das Selbstwertgefühl Deines Pferdes zu nennen. Dein Pferd präsentiert sich stolz und selbstsicher. Es zeigt, was ihm gefällt und was ihm nicht gut tut – durch sein Verhalten oder mit Emotionen und Energien. Es darf auch mal Nein sagen. Es weiß, dass es von Dir so gehört, gesehen und geliebt wird, wie es wirklich ist – mit allen Stärken und Schwächen.</p>
<blockquote>
<p>„Wir leben gern mit den Menschen zusammen, aber die Menschen müssen begreifen, daß die Pferde – wir – fühlende Wesen sind, nicht Maschinen. Wir haben uns freiwillig in Eure Obhut begeben. Wenn wir das nicht aus freien Stücken wollen würden, könnte uns kein Mensch zwingen. Wir sind soviel stärker als ihr glaubt. Deshalb behandelt uns mit Respekt und Güte und respektiert unsere grundlegenden Bedürfnisse. Zwingt uns nicht Euren Willen auf.“</p>
<footer>— Pferdebotschaft von Bellissima 2021<strong></strong></footer>
</blockquote>
</div></div><div class="et_pb_text_1 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Schau Dir dein Pferd an!</h5>
<p>Die körperlichen Zeichen sind oft die einfachsten Indikatoren für das Wohlbefinden eines Pferdes. Wie sehen seine Augen aus? Sind sie offen oder geschlossen? Wirken sie glücklich oder traurig? Bildet das Augenlid ein Dreieck oder ist es rund und entspannt? Achte auch auf seine Ohren, sein Fell und seinen Körper. Wie verhält es sich? Wie frisst es? All diese Aspekte können Hinweise auf den mentalen Zustand Deines Pferdes geben.</p>
<h5>2. Beobachte sein Verhalten gegenüber Artgenossen!</h5>
<p>Ist es freundlich und aufgeschlossen gegenüber anderen Pferden? Oder zeigt es ein aggressives und abweisendes Verhalten? Hat es Freunde und spielt es gern? Eine gesunde soziale Interaktion ist ein gutes Zeichen für die mentale und geistige Gesundheit Deines Pferdes.</p>
<h5>3. Wie reagiert Dein Pferd auf Dich?</h5>
<p>Die Art und Weise, wie dein Pferd auf dich reagiert, kann ebenfalls Aufschluss über seinen mentalen Zustand geben. Freut es sich, wenn du kommst? Lässt es sich gern von dir führen, putzen, reiten? Hat es Spaß, wenn ihr etwas gemeinsam macht?</p>
<h5>4. Bau Dir ein fundiertes Wissen über Pferde auf!</h5>
<p>Je mehr Du weisst, umso sicherer bist Du in Deinen Entscheidungen. Je mehr Du weisst, umso besser kannst Du den Zustand Deines Pferdes beurteilen. Je mehr Du weisst, umso eher kannst Du den "Pferdeexperten" die richtigen Fragen stellen und beurteilen, ob ihre Vorgehensweise für Dich und Dein Pferd passt.</p>
<h5>5. Hör auf Dein Bauchgefühl!</h5>
<p>Manchmal ist es wichtig, alles auszublenden, was Pferdeexperten und Stallkolleginnen sagen, und auf das eigene Bauchgefühl/die eigene Intuition zu hören. Du kennst Dein Pferd am besten. Du kannst am besten beurteilen, ob es sich wohl fühlt oder nicht.</p>
<h2>Zu guter Letzt…</h2>
<p>Indikatoren bzw. Hinweise darauf, ob sich Dein Pferd wohlfühlt und mental gut aufgestellt ist, gibt es viele. Beobachte Dein Pferd gut und schau Dir immer das „<strong>Gesamtbild</strong>“ an. Man kann mentale und geistige Gesundheit nicht nur an einem Kriterium oder einem Moment festmachen. Und es sind nicht immer nur die „hard facts“, die zählen. <strong>Deine Intuition ist dabei genauso wichtig.</strong></p>
<p>Wenn Du nicht weiter weißt, wenn Dein innerer Zweifler Dir sagt, da stimmt was nicht... dann <strong>sprich mit Deinem Pferd!</strong> Es hat eine eigene Meinung. Es kann Dir sagen, was ihm gefällt und was nicht.</p>
<p>Die mentale und geistige Gesundheit Deines Pferdes hängt von so vielen Faktoren ab. Nicht alle, aber viele kannst Du beeinflussen. Dadurch machst Du das Leben Deines Pferdes so viel lebenswerter.</p>
<p>Und vergiss nicht, Dein Pferd ist ein Individuum. Es gibt nicht die eine einzige richtige Lösung für alle Pferde.</p>
<p><strong>Dein Pferd wird es Dir danken!</strong></p>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Was steckt hinter der Widersetzlichkeit Deines Pferdes?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja Hammerschmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2025 09:58:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Kein Pferd verweigert sich, einfach weil es keine Lust hat. Im Gegenteil - sie geben sich die größte Mühe zu verstehen und zu erfüllen, was wir von ihnen erwarten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section_1 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_1 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_1 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_2 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Kein Pferd macht absichtlich etwas falsch</h2>
<h3>Was steckt hinter der Widersetzlichkeit Deines Pferdes?</h3>
<p>Dein Pferd widersetzt sich, ist ungehorsam, macht nicht, was Du Dir wünscht? Du hast ein "<strong>Problempferd</strong>"?</p>
<p>... mal abgesehen davon, dass es Deinen Alltag mit Pferd nicht wirklich leicht macht - ich fühl Dich da total - sage ich: <em>"Freu Dich darüber, denn Dein Pferd spricht mit Dir!"</em></p>
<blockquote>
<p>Herzlichen Glückwunsch! Und das meine ich ernst...</p>
</blockquote>
<p><strong>Kein Pferd macht absichtlich etwas falsch.</strong> Kein Pferd widersetzt sich ohne Grund. Kein Pferd verweigert sich, einfach weil es keine Lust hat. Im Gegenteil - alle Pferde, die ich kenne, geben sich die größte Mühe zu verstehen und zu erfüllen, was wir von ihnen erwarten.</p>
<p>Lass uns da mal näher hinschauen...</p>
<hr />
<h4>Inhaltsverzeichnis</h4>
<ol>
<li><a href="#anker_01">Die Mechanismen des Pferdes, um Angst und Stress zu meistern</a></li>
<li><a href="#anker_02">Beispiel 1: Dein Pferd wird böse, wenn Du satteln oder gurten möchtest</a></li>
<li><a href="#anker_03">Beispiel 2: Dein Pferd mag nicht mit Dir zusammen den Hof verlassen</a></li>
<li><a href="#anker_04">Beispiel 3: Mein Pferd hat am Putzplatz nach den anderen Pferden getreten</a></li>
<li><a href="#anker_05">Das kannst Du tun, wenn Dein Pferd nicht macht, was Du Dir von ihm wünscht</a></li>
<li><a href="#anker_06">Als ersten Schritt...</a></li>
<li><a href="#anker_07">Und danach...</a></li>
<li><a href="#anker_08">Brauchst Du Unterstützung?</a></li>
</ol>
</div></div><div class="et_pb_text_3 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default" id="anker_01"><div class="et_pb_text_inner"><h4>1. Die Mechanismen des Pferdes, um Angst und Stress zu meistern</h4>
<h5>Flight, Fight, Freeze, Flirt</h5>
<p>Das Pferd ist ein Fluchttier. Erkennt es eine Gefahr, reagiert es reflexartig mit Flucht (<em>= Fight</em>) oder Kampf (<em>= Fight)</em> oder Einfrieren (<em>= Freeze)</em>. Eine weitere Option des Pferdes ist die beschwichtigende Kommunikation <em>(= Flirt)</em>, um eine Gefahr oder Stress abzuwenden.</p>
<ul>
<li><strong>FLIGHT</strong><br />In der Regel wird ein Pferd versuchen zu fliehen, wenn es Gefahr wahrnimmt und Angst bekommt.</li>
<li><strong>FIGHT</strong><br />Manche Pferde entscheiden sich, bei Gefahr zu kämpfen, wenn eine Flucht nicht möglich oder aussichtsreich ist. Wittert die Stute Gefahr für sich und ihr Fohlen, wird sie vermutlich eher kämpfen, als mit dem Fohlen zu fliehen. Ist ein Pferd in extremer Bedrängnis ohne Fluchtmöglichkeit ist der Kampf eine seiner Optionen. Auch Hengste wählen in manchen Situationen den Kampf.</li>
<li><strong>FREEZE</strong><br />Es gibt aber auch Pferde, die sich tot stellen bzw. einfrieren, sobald sie einer Gefahr oder extremem Stress ausgesetzt sind. Nach außen wirken diese Pferde total ruhig und abgeklärt. Sie geben sich, als könnte die Situation sie gar nicht aus der Ruhe bringen. Innerlich sind sie jedoch total angespannt und gestresst und fürchten um ihr Leben.</li>
<li><strong>FLIRT</strong><br />Ein Konflikt in der Herde oder ein Mensch, der dem Pferd droht, wird meistens nicht als lebensbedrohlich eingestuft. Pferde versuchen in dem Fall, die Situation durch Beschwichtigungsgesten zu klären. Das kann ein Gähnen sein oder Leerkauen. Auch Kopfschütteln oder Wegschauen dienen der Deeskalation.</li>
</ul>
<p>Welche Strategie das Pferd wählt, um eine Gefahren- oder Stresssituation abzuwenden, hängt von unterschiedlichen <strong>Faktoren</strong> ab. Unter anderem:</p>
<ul>
<li>Wie lebensbedrohlich wird die Lage eingeschätzt? Beim Säbelzahntiger ergreift das Pferd die Flucht. Beim Menschen wird es vielleicht eher beschwichtigen.</li>
<li>Was für einen Charakter hat das Pferd? Araber werden eher zur Flucht neigen, als Kaltblüter.</li>
<li>In welchem Umfeld tritt die Gefahr auf? Im Gebirge ist eine Flucht wesentlich gefährlicher als in der Steppe.</li>
<li>"Was bringt mir diese Erkenntnis in Bezug auf mein Pferd?", fragst Du Dich jetzt. Ich gebe Dir ein paar Beispiele:</li>
</ul>
</div></div><div class="et_pb_text_4 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default" id="anker_02"><div class="et_pb_text_inner"><h4>Beispiel 1: Dein Pferd wird böse, wenn Du satteln oder gurten möchtest</h4>
<p>Dein Pferd steht am Putzplatz, weil Du satteln möchtest. Es ist angebunden, weil man das ja in Pensionsställen in der Regel so macht. Es kann also nicht weglaufen.</p>
<p>Ist diese Situation unangenehm für Dein Pferd, wird es z.B. zunächst den Kopf zur Seite drehen oder ein Stück weggehen (FLIRT), sobald es den Sattel sieht. Es will Dir mitteilen, dass etwas an der Situation nicht in Ordnung ist. Vielleicht hat es Schmerzen, der Sattel passt nicht oder es ist kitzelig oder das Anbinden am Putzplatz ist mit einer unangenehmen Erinnerung verknüpft.</p>
<p>Beachtest Du seine Signale nicht und versuchst den Sattel aufzulegen, wird es Dir vielleicht mit angelegten Ohren drohen oder auch nach Dir schnappen (FIGHT). Weglaufen (FLIGHT) kann es ja nicht. Denn es ist angebunden. Wenn Du Dein Pferd jetzt für sein Verhalten strafst und es sattelst, kann es dazu kommen, dass Dein Pferd einfriert und sich nicht mehr gegen das Satteln wehrt (FREEZE). Das heißt aber nicht, dass es mit dem Satteln einverstanden ist. Das heißt nur, Dein Pferd sieht keinen Ausweg mehr aus dieser belastenden Situation.</p>
<p>Wenn Du Dein Pferd in so einer Situation strafst, weil es sich nicht "gebührlich" benimmt, wird das sein Verhalten in keiner Weise verbessern. Im Gegenteil, Dein Pferd versteht gar nicht, warum es jetzt gestraft wird. Es möchte Dir ja nur mitteilen, dass etwas nicht in Ordnung ist.</p>
</div></div><div class="et_pb_text_5 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default" id="anker_03"><div class="et_pb_text_inner"><h4>Beispiel 2: Dein Pferd mag nicht mit Dir zusammen den Hof verlassen</h4>
<p>Du möchtest mit Deinem Pferd spazieren gehen oder ausreiten. Schon an der Aufstiegshilfe bleibt Dein Pferd nicht ruhig stehen, damit Du aufsitzen kannst. Es dreht sich weg oder geht einige Schritte zurück (<strong>FLIGHT</strong>). Vielleicht legt es auch nur die Ohren an, um seinen Unmut kundzutun (<strong>FLIRT</strong>) oder Dir zu drohen (<strong>FIGHT</strong>). Dir gelingt es schließlich aufzusitzen und Du reitest los. Aber Dein Pferd weigert sich aber den Hof zu verlassen. Es bleibt einfach stehen und geht keinen Schritt weiter (<strong>FREEZE</strong>).</p>
<p>Versuchst Du jetzt, Dein Pferd vorwärts zu zwingen, z.B. durch Schläge mit der Gerte oder Druck mit den Sporen, kann es sein, dass nichts passiert. Dein Pferd bleibt weiter stehen und rührt sich nicht. Ist Deine Bestrafung unangenehm genug, hat Dein Pferd die Wahl zwischen Pest oder Cholera: mit seinem Menschen auszureiten, obwohl es z.B. Angst davor bzw. Schmerzen hat oder die Schläge weiter aushalten. Ist die Bestrafung für Dein Pferd schrecklicher, wird es vermutlich irgendwann weitergehen. Aber dann ist es im Modus der e<strong>rlernten Hilflosigkeit</strong> angekommen. Jeder Ausweg aus dieser Situation ist für Dein Pferd mit Angst und/oder Stress verbunden.</p>
<blockquote>
<p>Frag Dich bitte, "Was kann die Ursache für sein Verhalten sein?", anstatt Dein Pferd einfach nur vorwärts zu zwingen.</p>
</blockquote>
<p>Vielleicht kannst Du ihm für den Ausritt nicht genug Sicherheit geben. Vielleicht tun ihm die Hufe weh. Vielleicht hat Dein Pferd in der Ferne ein gruseliges Geräusch gehört. Oder es hat Schmerzen, weil der Sattel nicht passt. Es gibt viele mögliche Ursachen. Aber das sind alles Ursachen, an denen man mit Einfühlungsvermögen, Geduld und Übung etwas ändern kann. Druck und Zwang bewirken nur kurzfristig etwas - wenn überhaupt.</p>
</div></div><div class="et_pb_text_6 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default" id="anker_03"><div class="et_pb_text_inner"><h4>Beispiel 3: Mein Pferd hat am Putzplatz nach den anderen Pferden getreten</h4>
<p>Jetzt noch ein ganz anderes Beispiel dafür, dass wir manchmal die Aktionen bzw. Reaktionen unserer Pferde falsch deuten...</p>
<p>Stand mein Pferd Maël am Putzplatz und jemand führte sein Pferd hinter meinem entlang, trat mein Pferd gezielt nach dem anderen Pferd. Ihr müsst wissen, dass Maël ein sehr sanftmütiges Pferd und allen anderen Pferden im Stall freundlich gesinnt ist. Umso unerklärlicher für mich, warum er auf einmal nach den anderen Pferden trat.</p>
<p>Die Auflösung der Frage erhielt ich in einem Gespräch mit ihm. Von alleine wäre ich wohl nie im Leben drauf gekommen...</p>
<p>Maël hatte bemerkt, dass ich öfters genervt war, wenn jemand am Putzplatz an uns vorbei ging. Ich musste dann nämlich meistens das Putzen unterbrechen und Platz machen. <strong>Also wollte er mir helfen,</strong> indem er nach den anderen Pferden trat und diese dann - so seine Überlegung - zukünftig nicht mehr an uns vorbei gingen.</p>
<p>Was hätte es gebracht, wenn ich ihn für sein Austreten gestraft hätte?</p>
<blockquote>
<p>"Hört auf das, was wir ohne Worte sagen. Seht den Sinn hinter dem, was wir euch zeigen. Folgt eurer Intuition. Folgt der Liebe. Denn wir Pferde lieben euch Menschen. Wir sind gerne bei euch. Sonst würden wir uns nicht so viel Unsinn von euch gefallen lassen." Pferdebotschaft von Maël 2023</p>
</blockquote>
</div></div><div class="et_pb_text_7 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default" id="anker_05"><div class="et_pb_text_inner"><h4>2. Das kannst Du tun, wenn Dein Pferd nicht macht, was Du Dir von ihm wünscht</h4>
<p><strong>Als ersten Schritt...</strong></p>
<p>Wenn Dein Pferd ungehorsam, widersetzlich ist, hat das immer einen Grund.</p>
<p>Ungehorsam, Widersetzlichkeit, Verweigerung - das kannst Du alles aus Deinem Vokabular streichen. Und streich aus Deiner Wahrnehmung auch gleich die Kommentare von Trainern oder Stallkollegen:<em> "Der verarscht Dich nur." "Dem musst Du mal zeigen, wer das sagen hat." "Mach dem mal Dampf unterm Hintern."</em></p>
<p><strong>Druck und Strafe</strong> führen Dich <strong>nie zum Ziel.</strong> Druck und Strafe <strong>verzögern oder verhindern</strong> Lernprozesse. Druck und Strafe <strong>erzeugen Stress und Angst.</strong> Und es wird immer etwas geben, was Deinem Pferd mehr Angst macht, als Dein Druck oder Deine Strafe.</p>
<p>Macht Dein Pferd nicht, was Du Dir von ihm wünscht, bleib ruhig und entspannt. Und dann geh auf <strong>Ursachenforschung</strong> und frag Dich</p>
<ul>
<li>Hast Du Dich klar ausgedrückt?</li>
<li>Bist Du fokussiert und selbstsicher?</li>
<li>Kann Dein Pferd Deine Anfrage körperlich umsetzen?</li>
<li>Hat Dein Pferd Schmerzen oder ist es krank?</li>
<li>Ist die Ausrüstung optimal auf Dein Pferd angepasst?</li>
<li>Hat Dein Pferd vor etwas Angst?</li>
<li>Vielleicht versuchst Du kleinschrittiger an die Sache heranzugehen.</li>
</ul>
<p>Darüber hinaus <strong>erkundige Dich nach der Vergangenheit Deines Pferdes</strong>. Hat es Ereignisse in der Vergangenheit gegeben, die Dein Pferd nachhaltig traumatisiert haben? Diese Ereignisse können auch heute noch das Verhalten von Deinem Pferd beeinflussen.</p>
</div></div><div class="et_pb_text_8 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default" id="anker_07"><div class="et_pb_text_inner"><h4>Und danach...</h4>
<p><strong>Achtsame und respektvolle Kommunikation</strong> auf Augenhöhe mit Deinem Pferd wird Dich Deinem Ziel näher bringen.</p>
<p><strong>Arbeite an Dir selbst.</strong> Verbessere Deine Fitness und Dein reiterliches Können. Erweitere Dein Wissen über Pferde. Schule Deine Wahrnehmung und Intuition. Arbeite daran, Deinem Pferd ein verlässlicher Partner zu sein. Welche Ereignisse der Vergangenheit haben Dich geprägt? Welche alten Glaubenssätze hindern Dich an Deiner Entwicklung?</p>
<blockquote>
<p>"Echt jetzt?", fragst Du. "Ja, echt jetzt.", sag ich.</p>
</blockquote>
<p>Die Arbeit an Dir wird die Beziehung zu Deinem Pferd nachhaltig verbessern.</p>
<p>Und was Du noch tun kannst...</p>
<p><strong>Sprich mal mit Deinem Pferd mittels telepathischer Tierkommunikation.</strong> Hör Dir seine Sicht der Dinge an. Oft haben Pferde ganz passable Ideen, wie man ein Problem lösen kann. Und auch bei Deinem Pferd kannst Du z.B. mit Hilfe von körperorientiertem, traumasensiblen Coaching (Seelenlauf) schauen, welche vergangenen Ereignisse heute noch prägend für sein Verhalten sind. Diese aufzulösen bzw. zu integrieren - wie man so schön sagt - wird Euch in Eurer gemeinsamen Entwicklung ein ganzes Stück weiter nach vorne bringen.</p>
</div></div><div class="et_pb_text_9 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default" id="anker_08"><div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p>💖 Pferde sind hochsensibel. Sie nehmen, Energien wahr. Sie reagieren auf unsere Gefühle. Sie hören und sehen Dinge, die wir nicht wahrnehmen, weil sie zu weit entfernt sind. Sie kommunizieren mit uns erst ganz leise. Nur wenn wir nicht richtig zuhören, werden sie laut. 💖</p>
</blockquote>
<h3>Brauchst Du Unterstützung?</h3>
<p>Schreib mir eine Nachricht oder schick 'ne Whatsapp und wir überlegen, wie wir zusammenarbeiten können.</p>
</div></div><div class="et_pb_module et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_0_wrapper preset--module--divi-button--default_wrapper"><a class="et_pb_button_0 et_pb_button et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-button--default" href="https://www.katjahammerschmidt.de/kontakt">Zum Briefkasten von Katja</a></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Stallwechsel ohne Stress</title>
		<link>https://passion.4my.horse/stallwechsel-ohne-stress/</link>
					<comments>https://passion.4my.horse/stallwechsel-ohne-stress/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja Hammerschmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2025 14:47:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/?p=4406619</guid>

					<description><![CDATA[Ein stressfreier Stallwechsel kann gelingen mit einer guten Planung und Vorbereitung Deines Pferdes.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section_2 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_2 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_2 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_10 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default" id="anker_stress"><div class="et_pb_text_inner"><h1>Ein Stallwechsel ohne Stress ist eine Herausforderung</h1>
<h3>Wie Tierkommunikation und Seelenlauf-Coaching Dich und Dein Pferd unterstützen können</h3>
<p><em><strong>Autorin / Foto:</strong> © Katja Hammerschmidt Fotografie</em></p>
<p>Einen Stallwechsel ohne Stress vorzunehmen, ist sowohl für Dein Pferd als auch für Dich als Besitzerin eine große Herausforderung. Es geht nicht nur um die praktische Planung – auch emotionale und mentale Aspekte spielen eine große Rolle.</p>
<p>Als ich vor Kurzem mit meinem Pferd Maël nach 7 Jahren den Stall gewechselt habe, wurde mir wieder bewusst, wie wichtig es ist, unsere Pferde in solche Entscheidungen einzubeziehen. Nur so können sie ohne Stress und mit Vertrauen auf diese Herausforderungen reagieren.</p>
<p>In diesem Blogbeitrag möchte ich Dir zeigen, wie telepathische Tierkommunikation und Seelenlauf-Coaching dabei helfen können, solche Situationen für Dich und Dein Pferd zu meistern.</p>
<p><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></p>
<ol>
<li><a href="#anker_stress">Ein Stallwechsel ist eine Herausforderung</a></li>
<li><a href="#anker_tk">Die Bedeutung der Tierkommunikation - Dein Pferd mit einbeziehen</a></li>
<li><a href="#anker_coaching">Seelenlauf-Coaching - Klarheit und Ruhe für Dich und Dein Pferd</a></li>
<li><a href="#anker_stallwechsel">Tipps für einen stressfreien Stallwechsel - so kannst Du Dein Pferd vorbereiten</a></li>
<li><a href="#anker_fazit">Fazit - Dein Pferd als Partner in Entscheidungen</a></li>
</ol>
</div></div><div class="et_pb_text_11 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default" id="anker_tk"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Die Bedeutung der Tierkommunikation - Dein Pferd mit einbeziehen</h2>
<p>Pferde sind Individuen mit Vorlieben und Abneigungen. Viele Pferde lieben Routinen und eine Umgebung, die ihnen vertraut ist. Pferde knüpfen Freundschaften, die ein Leben lang halten. Du kannst Dir also vorstellen, dass ein Stallwechsel für Dein Pferd eine echt stressige Angelegenheit ist.</p>
<p>Deshalb ist es so wichtig, dass wir mit unseren Pferden kommunizieren und sie in unsere Entscheidungen einbinden – vor allem bei so großen Veränderungen. Das hat mir mein eigener Stallwechsel nochmal deutlich vor Augen geführt.</p>
<h3>Wie Tierkommunikation bei der Vorbereitung auf Veränderungen helfen kann</h3>
<p>Telepathische Tierkommunikation ermöglicht es uns, direkt mit unseren Pferden in Verbindung zu gehen und zu sprechen. Wir können ihnen unsere Absichten und Gedanken erklären und sie an unserer Entscheidungsfindung teilhaben lassen. Die Pferde können uns im Gegenzug ihre Sicht der Dinge schildern. Oftmals haben Pferde Vorschläge, was ihnen helfen könnte, die stressige Situation besser zu meistern. Dabei geht es nicht nur darum, ihnen zu sagen, was passieren wird, sondern auch das "Warum" zu erklären.</p>
<p>Vor dem Stallwechsel habe ich Maël beispielsweise gefragt, wie er sich fühlt und ob es für ihn okay ist, seine alten Freunde zu verlassen. Seine Antwort war erstaunlich gelassen: <em>"Ich habe noch genug Zeit, mich zu verabschieden – und freue mich auf meinen neuen Freund."</em></p>
<p>Hätte ich ihm nicht erzählt, dass wir in einen neuen Stall umziehen, hätte ich ihm die Möglichkeit genommen, sich von seinen alten Freunden zu verabschieden. Ohne telepathische Tierkommunikation wäre es auch schwierig gewesen, ihm zu erklären, warum der Umzug nötig ist.</p>
<p>Besonders meine größte Sorge – der Transport im Pferdeanhänger – war ein Punkt, der mich im Vorfeld stark beschäftigte. Maël hatte bei früheren Transporten schlechte Erfahrungen gemacht und seine Bereitschaft, in den Anhänger zu steigen, war gleich null. Das konnte ich bis zum Zeitpunkt des Umzugs auch nicht durch Verladetraining ändern. Doch im Pferdegespräch konnte ich klären, ob bzw. dass er mit dem Umzug einverstanden ist. Am Tag des Umzugs stand er innerhalb von 20 Minuten ruhig im Anhänger, bereit für das neue Abenteuer.</p>
<p>Es ist unglaublich wichtig, dass wir unsere Pferde in Entscheidungen einbeziehen und ihnen ein Mitspracherecht geben. Wenn Maël nicht gewusst hätte, warum wir umziehen oder warum er in den Anhänger steigen soll, hätte er sich niemals freiwillig verladen lassen. <em>(Er kann nämlich sturer sein als ein Esel! 😅)</em></p>
<blockquote><p>"Warum hat Gott mir vier Füße gegeben, wenn ich fahren soll? Das kann doch nicht für mich bestimmt sein. Ich mochte das noch nie und habe es nur widerwillig ertragen." Zitat von Maël</p></blockquote>
</div></div><div class="et_pb_text_12 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Wie Du Dein Pferd darüber hinaus auf Veränderungen vorbereiten kannst</h3>
<ol>
<li><strong>Gedanken formen</strong><br />
Stelle Dir bildlich vor, wie Dein Pferd die neue Situation meistert – mit Gelassenheit und Neugier. Diese positiven Gedanken und Emotionen übertragen sich auf Dein Pferd.</li>
<li><strong>Klare und ruhige Worte</strong><br />
Sprich mit Deinem Pferd und sag ihm, was passiert bzw. was Du planst. Erklär ihm, warum Du diese Entscheidung triffst und dass es in Sicherheit ist. Dein Pferd wird Dich verstehen und Deine Worte wirken beruhigend.</li>
<li><strong>Berührung als Unterstützung</strong>Während Du mit Deinem Pferd sprichst, halte sanften Körperkontakt. Streicheln und Berührung vermitteln Sicherheit und Vertrauen.</li>
</ol>
</div></div><div class="et_pb_text_13 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default" id="anker_coaching"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Seelenlauf-Coaching - Klarheit und Ruhe für Dich und Dein Pferd</h3>
<p>Pferde sind unglaublich feinfühlige Wesen. Sie spüren Deine Unsicherheiten und Ängste und reagieren darauf, egal wie sehr Du versucht sie zu überspielen. Daher war es wichtig, dass ich mit der Entscheidung für den neuen Stall ganz klar und sicher war.</p>
<p>Neben der telepathischen Tierkommunikation hat mir der Seelenlauf enorm geholfen, den Stallwechsel emotional und mental zu meistern, so dass ich auf mein Bauchgefühl hören und die Entscheidung für den neuen Stall im Vertrauen treffen konnte.</p>
<p>Der Seelenlauf ist eine körperorientierte Methode, die viel in der Traumatherapie eingesetzt wird. Den Seelenlauf kannst Du aber auch ganz großartig als Entscheidungshilfe heranziehen. Mich unterstützt er in intensiven Situationen immer wieder.</p>
<h2>Warum ist der Seelenlauf so kraftvoll?</h2>
<p>Der Seelenlauf bringt Dich in Kontakt mit Deiner Intuition. Gerade in Situationen, in denen der Kopf voller Zweifel und Sorgen ist, hilft er dabei, klare Entscheidungen zu treffen und dabei ruhig und zentriert zu bleiben. Bei der Entscheidung für den neuen Stall habe ich mich oft gefragt, ob dieser wirklich der Richtige für Maël ist, ob er sich mit den anderen Pferden verstehen wird oder ob der Umzugsstress für ihn zu groß wäre.</p>
<p>Im Seelenlauf konnte ich diese Sorgen loslassen und darauf vertrauen, dass mein Bauchgefühl mich richtig leitet. Sobald ich selbst ruhiger und gelassener wurde, übertrug sich diese Energie auch auf Maël.</p>
<h3>Wie der Seelenlauf Dir helfen kann</h3>
<p><strong>Klarheit</strong><br />
Der Seelenlauf bringt Ruhe in Deine Überlegungen und hilft Dir, klare Entscheidungen zu treffen. So kannst Du Deine Zweifel ad acta legen.</p>
<p><strong>Vertrauen</strong><br />
Er stärkt das Vertrauen in Dich selbst und die Verbindung zu Deinem Pferd. Dies ist besonders wichtig, wenn Du vor großen Entscheidungen wie einem Stallwechsel stehst.</p>
<p><strong>Ausgeglichenheit</strong><br />
Der Seelenlauf hilft Dir, Dein inneres Gleichgewicht zwischen Verstand und Intuition herzustellen. Diese innere Harmonie überträgt sich auch auf Dein Pferd.</p>
</div></div><div class="et_pb_text_14 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default" id="anker_seelenlauf"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Seelenlauf-Coaching - Klarheit und Ruhe für Dich und Dein Pferd</h3>
<p>Pferde sind unglaublich feinfühlige Wesen. Sie spüren Deine Unsicherheiten und Ängste und reagieren darauf, egal wie sehr Du versucht sie zu überspielen. Daher war es wichtig, dass ich mit der Entscheidung für den neuen Stall ganz klar und sicher war.</p>
<p>Neben der telepathischen Tierkommunikation hat mir der Seelenlauf enorm geholfen, den Stallwechsel emotional und mental zu meistern, so dass ich auf mein Bauchgefühl hören und die Entscheidung für den neuen Stall im Vertrauen treffen konnte.</p>
<p>Der Seelenlauf ist eine körperorientierte Methode, die viel in der Traumatherapie eingesetzt wird. Den Seelenlauf kannst Du aber auch ganz großartig als Entscheidungshilfe heranziehen. Mich unterstützt er in intensiven Situationen immer wieder.</p>
<h2>Warum ist der Seelenlauf so kraftvoll?</h2>
<p>Der Seelenlauf bringt Dich in Kontakt mit Deiner Intuition. Gerade in Situationen, in denen der Kopf voller Zweifel und Sorgen ist, hilft er dabei, klare Entscheidungen zu treffen und dabei ruhig und zentriert zu bleiben. Bei der Entscheidung für den neuen Stall habe ich mich oft gefragt, ob dieser wirklich der Richtige für Maël ist, ob er sich mit den anderen Pferden verstehen wird oder ob der Umzugsstress für ihn zu groß wäre.</p>
<p>Im Seelenlauf konnte ich diese Sorgen loslassen und darauf vertrauen, dass mein Bauchgefühl mich richtig leitet. Sobald ich selbst ruhiger und gelassener wurde, übertrug sich diese Energie auch auf Maël.</p>
<h3>Wie der Seelenlauf Dir helfen kann</h3>
<p><strong>Klarheit</strong><br />
Der Seelenlauf bringt Ruhe in Deine Überlegungen und hilft Dir, klare Entscheidungen zu treffen. So kannst Du Deine Zweifel ad acta legen.</p>
<p><strong>Vertrauen</strong><br />
Er stärkt das Vertrauen in Dich selbst und die Verbindung zu Deinem Pferd. Dies ist besonders wichtig, wenn Du vor großen Entscheidungen wie einem Stallwechsel stehst.</p>
<p><strong>Ausgeglichenheit</strong><br />
Der Seelenlauf hilft Dir, Dein inneres Gleichgewicht zwischen Verstand und Intuition herzustellen. Diese innere Harmonie überträgt sich auch auf Dein Pferd.</p>
</div></div><div class="et_pb_text_15 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default" id="anker_stallwechsel"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Tipps für einen stressfreien Stallwechsel - so kannst Du Dein Pferd vorbereiten</h3>
<p>Damit auch Dein Stallwechsel stressfrei abläuft, habe ich einige bewährte Tipps für Dich zusammengestellt:</p>
<ol>
<li><strong>Frühzeitig mit der Tierkommunikation beginnen</strong><br />
Je eher Du Dein Pferd in die Planung einbeziehst, desto besser kann es sich auf den Wechsel einstellen. Sprich mit Deinem Pferd über die Veränderungen und lass es wissen, dass Du seine Gefühle respektierst.</li>
<li><strong>Verladetraining als Ritual</strong><br />
Wenn Dein Pferd Schwierigkeiten beim Verladen hat, ist es wichtig, dieses Training entspannt und regelmäßig zu wiederholen. Mach kleine Schritte und unterstütze mit positiver Verstärkung.</li>
<li><strong>Geduld und Vertrauen</strong><br />
Vertraue auf die Verbindung zwischen Dir und Deinem Pferd. Deine innere Ruhe und Klarheit wird sich auf Dein Pferd übertragen, genauso wie Deine Unsicherheit.</li>
<li><strong>Seelenlauf nutzen</strong><br />
Wenn Du Dir unsicher bist, ob der Wechsel der richtige Schritt ist, hilft der Seelenlauf dabei, Klarheit zu schaffen. Du kannst so sicherstellen, dass Deine Entscheidungen aus einer Position der Ruhe und Überzeugung getroffen werden.</li>
</ol>
</div></div><div class="et_pb_text_16 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default" id="anker_fazit"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Fazit - Dein Pferd als Partner in Entscheidungen</h2>
<p>Egal, ob es um einen Stallwechsel, einen Klinikaufenthalt oder andere große Veränderungen geht - Dein Pferd sollte immer in die Entscheidungen mit einbezogen werden. Die Kombination aus Tierkommunikation und Seelenlauf-Coaching ist ein kraftvolles Werkzeug, um solche Herausforderungen gemeinsam mit Deinem Pferd und ohne Stress zu meistern.</p>
<p>Wenn Du und Dein Pferd vor einem Stallwechsel oder einer anderen Herausforderung stehen und Du Unterstützung brauchst, melde Dich gerne bei mir. Ich helfe Dir, die Verbindung zu Deinem Pferd zu stärken und Klarheit in Deinen Entscheidungen zu finden.</p>
<p><a href="https://www.katjahammerschmidt.de/stallwechsel-stressfrei" target="_blank" rel="noopener">👉 Hier findest Du detaillierte Infos zu meinem Angebot "Stallwechsel stressfrei meistern"</a></p>
<blockquote><p>"Mir gefällt sehr, daß wir immer gemeinsam entscheiden, was wir machen. Das ist richtig toll. Ich werde nicht gezwungen zu irgendwas.“ Zitat von Curly Sue</p></blockquote>
</div></div><div class="et_pb_module et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_1_wrapper preset--module--divi-button--c42aeb89-9814-44d7-8e84-a9abcb86d45f_wrapper"><a class="et_pb_button_1 et_pb_button et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-button--c42aeb89-9814-44d7-8e84-a9abcb86d45f" href="https://www.katjahammerschmidt.de/stallwechsel-stressfrei" target="_blank">Her mit den Infos!</a></div><div class="et_pb_image_0 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2025/04/Stressfreier_Stallwechsel.jpg" class="et_pb_lightbox_image"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" fetchpriority="high" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2025/04/Stressfreier_Stallwechsel.jpg" width="800" height="399" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2025/04/Stressfreier_Stallwechsel.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2025/04/Stressfreier_Stallwechsel-480x239.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-4406625" title="Stressfreier_Stallwechsel" /></span></a></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Spazierengehen mit Pferd&#8230; Vergnügen oder Stress und Kampf?</title>
		<link>https://passion.4my.horse/spazierengehen-mit-pferd-vergnuegen-oder-stress-und-kampf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja Hammerschmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2025 13:25:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/?p=4406554</guid>

					<description><![CDATA[Was kannst Du tun, um noch entspannter mit Deinem Pferd spazieren zu gehen? Können Euch Pferdegespräche und traumasensibles Coaching mittels Seelenlauf helfen?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section_3 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_3 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_3 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_17 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Raus aus dem Stall und ab in die Natur</h2>
<h1>Spazierengehen mit Pferd...</h1>
<p><em>Autorin: Katja Hammerschmidt</em></p>
<h2>Vergnügen oder Stress und Kampf?</h2>
<p>Die dunkle Jahreszeit ist bald vorbei und der Frühling klopft ganz leise an die Tür. An der Elbe habe ich bereits die ersten Weidenkätzchen gesehen. Sobald sich die Sonne ein wenig zeigt, fahre ich in den Stall, hole mein Pferd und es geht ab in den Wald. Nee - nicht reiten, sondern spazieren gehen. Ich liebe es.</p>
<p>Mein Pferd Maël ist nicht von Anfang an gern vom Hof gegangen. Mit zwei Pferden war es kein Problem, aber alleine ging es in der ersten Zeit mit ihm nur schleppend vorwärts. Seine Strategie war: einfach stehen bleiben und sich auf keinen Fall auch nur einen Schritt weiterbewegen. Ganz schön anstrengend. Aber wir haben uns Schritt für Schritt herangetastet und inzwischen klappt es prima - von ein paar Aufregern seinerseits abgesehen.</p>
<p>Also... was kannst Du tun, um noch entspannter mit Deinem Pferd spazieren zu gehen und wie können Euch dabei Pferdegespräche und traumasensibles Coaching mittels Seelenlauf helfen?</p>
<h4>Inhaltsverzeichnis</h4>
<ul>
<li>Spazierengehen mit Deinem Pferd kann so schön sein...</li>
<li>Hört sich super an! Wenn das Spazierengehen nicht immer wieder in Stress ausarten würde...</li>
<li>Was steckt dahinter, wenn Dein Pferd sich beim Spazierengehen widersetzt?</li>
<li>5 Tipps, was Du tun kannst, damit die Spaziergänge mit Deinem Pferd zukünftig harmonischer ablaufen<br />1. Tipp - Fang mit kleinen Ausflügen an<br />2. Tipp - Lenk die Aufmerksamkeit Deines Pferdes auf Dich<br />3. Tipp - Führtraining<br />4. Tipp - Lerne Grenzen zu setzen mit Hilfe des Seelenlauf-Coaching<br />5. Tipp - Überprüfe, ob Dein Pferd beim Spazierengehen durch Erlebnisse aus der Vergangenheit verunsichert wird</li>
<li>Zu guter Letzt...</li>
</ul>
<h2>Spazierengehen mit Deinem Pferd kann so schön sein...</h2>
<ul>
<li>Es ist eine <strong>wunderbare Abwechslung</strong> zum Reiten oder der Beschäftigung am Boden. Unser Job wird uns Job langweilig, wenn wir immer nur das Gleiche machen müssen. Deinem Pferd geht's genauso, wenn es tagein tagaus nur in der Halle oder auf dem Platz bewegt wird. Ein Spaziergang im Wald bringt viele unterschiedliche Eindrücke mit sich: ungewohnte Geräusche, neue Gerüche oder Begegnungen mit den Tieren im Wald. Da kommt bestimmt keine Langeweile auf.</li>
<li>Spaziergänge sind Beziehungsarbeit. Dein Pferd und Du meistern gemeinsam neue Herausforderungen. Das <strong>stärkt Respekt und Vertrauen</strong>. Etwas, das sich später auch in anderen Bereichen, z.B. beim Reiten, bemerkbar machen wird.</li>
<li>Ihr beide allein im Wald - keine Ablenkung, keine anderen Reiter oder Stallkolleginnen um Euch herum. Ihr könnt Euch ganz achtsam aufeinander fokussieren. Vielleicht sogar ins Zwiegespräch gehen. Horch mal in Dich hinein, Dein Pferd sendet Dir bestimmt die eine oder andere Botschaft. Das <strong>schafft Verbundenheit</strong> zwischen Euch beiden.</li>
<li>Spazierengehen <strong>verbessert</strong> die <strong>Körperwahrnehmung</strong> (Propriozeption) Deines Pferdes, z.B. durch das Laufen auf unterschiedlichen Untergründen.</li>
<li>Auf meinen Spaziergängen mit Maël verbinde ich <strong>Spass und Training.</strong> Wir klettern über Baumstämme, üben Seitengänge, gehen querfeldein, rückwärts den Berg rauf, Slalom um die Bäume oder machen Pfützentraining.</li>
<li>Zur Belohnung gibt es dann leckere Kräuter oder Äste, die am Waldrand stehen. So <strong>erweiterst</strong> Du <strong>das Futterangebot</strong> für Dein Pferd.</li>
<li>Und ein ausgezeichnetes Workout für Euch beide ist es auch.</li>
</ul>
<h3>Hört sich super an! Wenn das Spazierengehen nicht immer wieder in Stress ausarten würde...</h3>
<p>Dein Pferd will gar nicht erst vom Hof gehen und bleibt alle naselang stehen. Super nervig, da Ihr nur im Schneckentempo voran kommt, geschweige denn, den Wald erreicht - stöhn!</p>
<p>Bist Du ein Stückchen vom Hof weg, ist Dein Pferd super schreckhaft und fängt an, sich wegen jeder Kleinigkeit tierisch aufzuregen. Das macht Dir Angst. Du hast Sorge, dass Dein Pferd sich losreisst und nach Hause rennt.</p>
<p>Dein Pferd zieht ständig nur zum Gras, um zu fressen. Dabei nimmt es keine Rücksicht darauf, ob Du noch am anderen Ende vom Strick hängst oder nicht.</p>
<p>Bei einer meiner Kundinnen war es so, dass ihr Pferd sie beim Spazierengehen im Wald immer geschubst und gezwickt hat, so daß sie gar nicht ruhig nebeneinander gehen konnten.</p>
<h3>Was steckt dahinter, wenn Dein Pferd sich beim Spazierengehen widersetzt?</h3>
<p>Pferde sind <strong>Fluchttiere</strong> und fühlen sich am sichersten innerhalb ihrer Herde. Allein mit ihrem Menschen <strong>vom Hof zu gehen</strong>, sprich, die Herde zu verlassen, <strong>ist eine Herausforderung.</strong></p>
<p>Ist die <strong>Beziehung</strong> zwischen Pferd und Mensch <strong>nicht gefestigt</strong> oder gibt der Mensch seinem Pferd nicht genug Sicherheit, wird das Pferd in einer kritischen Situation auf seinen Fluchtinstinkt vertrauen und nicht dem Menschen folgen. Das gleiche gilt für den Fall, dass der Mensch mit seinen Gedanken<strong> nicht achtsam im Hier und Jetzt</strong> - sprich bei seinem Pferd und dem Spaziergang - ist.</p>
<p>Einen <strong>Situation</strong> kann<strong> für uns Menschen ganz harmlos erscheinen,</strong> unser <strong>Pferd</strong> aber i<strong>n allerhöchste Alarmbereitschaft</strong> versetzen. Hat Dein Pferd noch nie Kühe gesehen, findet es die Kühe vielleicht gruselig, weil sie komische Geräusche und Bewegungen machen und anders riechen. Hat Dein Pferd in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen oder sogar einen Unfall mit einem Trecker erlebt, sitzt das Trauma vermutlich noch tief in seinem Unterbewusstsein und macht ihm bei jeder neuen Begegnung mit einem Trecker große Angst. Und das Knacken eines Astes im Wald könnte ja aus Sicht Deines Pferdes auch der Säbelzahntiger sein, der an der nächsten Ecke lauert und angreifen will.</p>
<p>Aber es kann auch etwas ganz anderes hinter dem Verhalten Deines Pferdes stecken...</p>
<p>Das Pferd meiner Kundin erzählte im Pferdegespräch, dass es seine Menschin beim Spazierengehen immer schubst oder zwickt, weil sie mit ihrem Gedanken abschweift und nicht mehr bei ihrem Pferd ist. Das Schubsen/Zwicken war also ein <strong>liebevoller Reminder, mit den Gedanken</strong> bei der Sache bzw. <strong>beim Pferd zu bleiben.</strong></p>
<p>Beispielhaft für viele, kommt hier die Antwort eines Pferdes auf die Frage, warum es beim Spazierengehen alle zwei Minuten stehen bleibt:</p>
<blockquote>
<p>"... Mag nicht gerne weg vom Hof. Bin unsicher, wohin es geht. Habe gerne das Gewohnte. Kann mich ... (der Pferdebesitzerin) ... nicht in dem Maße unterordnen, dass ich ihr überall hin folge. Sie müsste mehr Sicherheit und Entschlossenheit ausstrahlen und den Ton angeben. Dann könnte ich ihr sicherer folgen."</p>
</blockquote>
<p>Warum verlaufen die Spaziergänge mit Deinem Pferd nicht harmonisch? <strong>Anstatt sich den Kopf zu zerbrechen,</strong> was der Grund sein könnte, <strong>kannst Du auch Dein Pferd fragen</strong>. Das Gespräch wird Dir ganz bestimmt Klarheit und Lösungsansätze bringen. Dein Pferd wird glücklich sein, Dir seine Sicht der Dinge schildern zu können.</p>
</div></div><div class="et_pb_image_1 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2025/04/Hammerschmidt_Angelika.png" class="et_pb_lightbox_image"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2025/04/Hammerschmidt_Angelika.png" width="800" height="533" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2025/04/Hammerschmidt_Angelika.png 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2025/04/Hammerschmidt_Angelika-480x320.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-4406566" title="Hammerschmidt_Angelika" /></span></a></div><div class="et_pb_text_18 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>5 Tipps - so werden die Spaziergänge mit Deinem Pferd zum Vergnügen für Euch beide</h3>
<p>Wenn Euch das Spazierengehen Probleme bereitet, solltet ihr es genauso üben, wie das Reiten. Auch die Auseinandersetzung mit Dir selbst und der Vergangenheit Deines Pferdes bringt Euch Eurem Ziel näher.</p>
<h5>1. Tipp - Fang mit kleinen Ausflügen an</h5>
<p>Geh solange bzw. so weit mit Deinem Pferd spazieren, wie es sich wohlfühlt. Am Anfang sind das vielleicht nur ein paar Schritte, die Ihr Euch vom Hof entfernt. Das macht gar nichts. Du kannst den Radius mit der Zeit immer ein Stückchen weiter ausdehnen. Wichtig ist, dass Ihr den Spaziergang in der Wohlfühlzone Deines Pferdes beendet. So könnt Ihr den Ausflug als positives Erlebnis abschließen.</p>
<h5>2. Tipp - Lenk die Aufmerksamkeit Deines Pferdes auf Dich</h5>
<p>Ist Dein Pferd sehr aufgeregt beim Spazierengehen, kann es helfen die Aufmerksamkeit von der Umgebung auf Dich zu lenken. Hilfreich sind dann z.B. kleine Übungen wie Seitengänge. Dein Pferd konzentriert sich dann mehr auf die Bewegung und "vergisst" dabei, warum es sich so aufgeregt hat.</p>
<h5>3. Tipp - Führtraining</h5>
<p>Ein Pferd führen, kann doch jeder... denkst Du jetzt vielleicht. Tatsächlich haben viele Pferdemenschen Probleme damit, ihr Pferd kompetent zu führen. Es wird am Führstrick gezerrt und gezogen. Das Pferd rennt dem Menschen voraus oder es drängelt und schubst von hinten. Kannst Du Dein Pferd kompetent führen, gibst Du ihm Sicherheit. Es wird sich dann auch in aufregenden Situationen eher auf Deine Einschätzung verlassen. WICHTIG: Hier geht es nicht um Dominanz (wer sagt wem, was er zu tun hat), sondern um Höflichkeit und Respekt Deines Pferdes Dir gegenüber.</p>
<h5>4. Tipp - Lerne Grenzen zu setzen mit Hilfe des Seelenlauf-Coachings</h5>
<p>Viele von uns haben Schwierigkeiten damit, Grenzen zu setzen. "Bis hierhin und nicht weiter, weil ich es mir wert bin." Es geht nicht darum, Dein Pferd von Dir wegzuschicken. Es geht darum, von Deinem Pferd einzufordern, dass es Deine Wohlfühlgrenze akzeptiert. Rennt Dein Pferd voraus oder schiebt es Dich von hinten? Drängelt es Dich weg, wenn es aufgeregt wird und hält nicht genug Abstand zu Dir? Dann hast Du vermutlich Deine Grenzen nicht klar genug formuliert. Wie es um Deine Fähigkeit "Grenzen zu setzen" bestellt ist, können wir hervorragend in einem Seelenlauf-Coaching anschauen und verbessern.</p>
<h5>5. Tipp - Überprüfe, ob Dein Pferd beim Spazierengehen durch Erlebnisse aus der Vergangenheit verunsichert wird</h5>
<p>Kommst Du trotz Führtraining und "Grenzen setzen" immer wieder an einen Punkt, an dem es brenzlig wird? Es kann sein, dass Dein Pferd in der Vergangenheit, Dinge erlebt hat, die erschreckend oder vielleicht sogar traumatisch waren. Diese Erlebnisse hat Dein Pferd in seinem Unterbewusstsein gespeichert. Eine für Dich vielleicht ganz harmlose Situation kann die Erinnerung daran aufleben lassen und Dein Pferd regt sich dann, vermeintlich ohne Grund, tierisch auf. Mit meiner Unterstützung kannst Du überprüfen, ob Dein Pferd in der Vergangenheit etwas erlebt hat, das Deinem Pferd immer noch auf der Seele liegt und diesen traumatischen Erinnerungen ihren Schrecken nehmen.</p>
<h2>Zu guter Letzt...</h2>
<p>Spaziergänge mit Deinem Pferd sind zu wunderbaren Erlebnisse, wenn Ihr gemeinsam an Eurer Beziehung arbeitet und Euch gegenseitig vertraut.</p>
<p>Trau Dich, mit Deinem Deinem Pferd zu sprechen und Lösungen zu finden - sei es durch Training, Coaching oder einfach nur durch liebevolles Verständnis.</p>
<blockquote>
<p>Dein Pferd wird es Dir danken!</p>
</blockquote>
<hr />
<h3>Brauchst Du Unterstützung?</h3>
<p>Schreib mir <a href="https://www.katjahammerschmidt.de/kontakt">eine Nachricht</a> oder schick 'ne Whatsapp auf +49 175 1020304. Wir finden gemeinsam Wege zu entspannten Spaziergängen mit Deinem Pferd.</p>
</div></div></div></div></div>
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