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	<title>Psychologie | Passion 4my.horse</title>
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	<title>Psychologie | Passion 4my.horse</title>
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	<item>
		<title>Heilkunst mit Pferden</title>
		<link>https://passion.4my.horse/heilkunst-mit-pferden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Caroline Wolfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 06:46:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Pferde – auch domestizierte Pferde – sprechen nicht mit unserem Verstand, auch nicht mit unseren zivilisierten Verhaltensweisen. Ihre Sprache ist eine Herzenssprache und redet auch nur mit unserem Herzen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_0 et_pb_section et_section_regular et_flex_section">
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<div class="et_pb_text_0 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Schon als Kind habe ich viel von Wildpferden geredet und allen erzählt, dass ich sie einmal zähmen werde. Das hat mir niemand geglaubt, aber heute ist das so. Es ging mir nie aus dem Kopf und ich habe meinen Traum sehr beharrlich mit vielen Herausforderungen verfolgt, bis er zur Berufung wurde. Was ich mit meiner Arbeit mitgeben will, ist die Sicherheit, dass im Leben alles möglich ist. Auf verschiedenen Ebenen.</strong></p>
<p>Seit mehr als 20 Jahren bin ich mehrere Monate pro Jahr in Argentinien, wo ich die Wildpferde kennen gelernt habe und sehr schnell erkennen konnte, wie man mit ihnen umgehen muss, um sie zu zähmen. Sie sind sehr stark mit der geistigen Welt verbunden und auch mit der der Erde. Sie wissen, wie man Informationen «von oben» herunterlädt. Ohne Wlan.</p>
<p>Wildpferde sind die Essenz der Pferde. Sie sind rein, nicht menschenbelastet durch ihre Themen, Schatten und Inkohärenzen. Sie sind tatsächlich frei. Frei von Zäunen, frei von energetischen Belastungen. Nicht nur, weil sie in der Wildnis leben. Auch wenn ich sie schon lange kenne, lerne ich immer wieder Neues dazu. Sie sind geistige Meister und wenn wir die inneren und äusseren Augen und Ohren offen haben, erkennen wir durch sie sehr viel, was wir vorher nicht wussten.</p>
</div></div>

<div class="et_pb_text_1 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Die Sprache des Herzens</h3>
<p>Pferde – auch domestizierte Pferde – sprechen nicht mit unserem Verstand, auch nicht mit unseren zivilisierten Verhaltensweisen. Ihre Sprache ist eine Herzenssprache und redet auch nur mit unserem Herzen. Das ist eine ganz andere Frequenz und Schwingungsebene, als die Mentalebene. Da liegt unser Potential.</p>
<p>Unsere Herzebene ist das Zuhause unserer Seele und die hat auch einen «Radiokanal». Der ist aber leiser als unser gewohntes Kopf-Radio. Pferde helfen uns, den leisen Kanal langsam wieder zu hören und somit unsere Seele zu verstehen, ihr zuzuhören und ihren Weg einzuschlagen.<br />Weil ich diesen Weg selbst gegangen bin, schon mein ganzes Leben lang, weiss ich auch, wie rein und frei man selbst werden kann auf diese Weise. Anders gesagt: Man wird heil. Oder geheilt. Körperlich, geistig und energetisch.</p>
<p>Heilkunst ist eine Form von Kunst, deine kreativen Urkräfte und deine Anbindung an die göttliche Quelle wieder zu erwecken, damit du in deine Schöpferkraft kommst. Es bedarf dafür viele Einsichten und Verfeinerungen deiner Wahrnehmung, damit das überhaupt geschehen kann. Es ist ein Lebensweg, der sich lohnt.</p>
</div></div>

<div class="et_pb_image_0 et_pb_image et_pb_module et_flex_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" fetchpriority="high" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/Heilpferde2.png" title="Heilpferde2" width="1920" height="1080" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/Heilpferde2.png 1920w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/Heilpferde2-1280x720.png 1280w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/Heilpferde2-980x551.png 980w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/Heilpferde2-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" class="wp-image-4410805" /></span></div>

<div class="et_pb_text_2 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Mein eigener Weg als Beispiel</h3>
<p>Wenn man etwas selbst erfahren hat und durch gegangen ist, kann man es auch wahrhaftig vermitteln. So ist das bei mir.</p>
<p>Mich hat das Leben einige Male «an den Ohren genommen», um mir etwas zu zeigen. Die heftigste Lektion war meine Nahtoderfahrung. Das ist jetzt erst vier Jahre her und hat mich zu einem anderen Menschen gemacht. Jedoch musste ich ganz viele Herausforderungen meistern, sonst wäre ich nicht mehr auf der Erde. Ich lag mit Schädelbruch und Gehirnthrombose im Krankenhaus im Koma. Längere Zeit. Da ich ausserhalb meines Körpers war, sah ich den Körper von oben. Ich war im himmlischen Paradies gelandet, weiss dadurch auch bestens was Geistwesen sind und was sie alles machen für uns. Durch diese Umstände war ich vollkommen geführt von der göttlichen Quelle, welche durch mich wirkte. Die Arztprognose war, dass ich nicht mehr wieder komme. Doch da meine Hellsinne voll offen waren, wurde mir «von oben» klar gesagt, welche Medikamente ich nehmen soll, welche nicht, was ich machen soll und wohin ich gehen soll, damit ich überlebe. Ich war im Rollstuhl, konnte nicht gehen, nicht gut reden, hören und überhaupt nicht riechen. Und so würde es bleiben, hiess es im Krankenhaus.</p>
<p>«So wird es nicht bleiben!» war meine Antwort und ich fing selbst an, laufen, reden, hören und riechen wieder zu lernen. Viele Monate lang hing ich noch an einem Faden und dann wusste ich, jetzt muss ich zu den Pferden nach Hause. Die Ärzte wollten mich nicht gehen lassen in meinem Zustand, und ich hielt es energetisch nicht mehr aus im Krankenhaus. Zuhause empfing mich mein Pferd galoppierend, meine Katze, welche verschwunden war, stand vor der Tür und die Rosen blühten knallrot Ende Oktober. Ein so herzlicher Empfang von der ganzen Schöpfung, die dauernd mit mir in Herzenssprache redete, «da oben und hier unten», war herzerwärmend und bestärkte mich, hier zu bleiben. Mehr Informationen dazu kann man bald in einem weiteren Buch von mir lesen.</p>
<p>Ich beschreibe hier noch ein Beispiel, was Pferde für uns machen, wenn man das Geistwesen in ihnen hören kann: Meine Stute Reina hat mich empfangen, als ich vom Krankenhaus heimkam. Sie ist das höchst schwingende Pferd, das ich kenne. Das heisst, sie ist hauptsächlich mit der Quelle verbunden und wirkt «von oben». Man kann es auch Gott auf vier Hufen nennen.</p>
<p>Wenn ich jeweils nicht weiterwusste, wie ich meinen Körper, meine Emotionen und meine Psyche heilen konnte, fragte ich Reina. Meine linke Gehirnhälfte war ziemlich inaktiv und das verursachte unzählige Schwierigkeiten, weil sie nicht mehr wirklich steuern konnte. Ich brauchte verschiedenartig Hilfe, ging zu Reina und wir standen unter einem Wallnussbaum. Ich hatte tausend Fragezeichen um den Kopf, was Reina natürlich wahrnahm und nach Möglichkeiten suchte, mir eine Lösung anzubieten. Sie lief an mir vorbei und ich hörte es am Boden knacken. Dann lief sie um mich herum und es knackte fortwährend. Ich begriff es nicht. Beim nächsten Schritt setzte sie behutsam einen Huf auf eine Baumnuss, welche am Boden lag, stand aber nicht drauf, sondern knackte sie. Dann schaute sie mich an. Und ich sie. Fragezeichen. Also nahm sie die Baumnuss in ihren Mund und reichte sie mir hin. «Wie komisch, dass Pferde Nüsse fressen», dachte ich mir. Aber sie frass sie nicht, sondern legte sie mir in die Hand. Ich schaute die Nuss an und erkannte, dass sie die Form eines Gehirns hat. Darauf nahm sie Reina wieder und frass sie. Also hiess das, dass ich Baumnüsse essen sollte. «Ja, sagte Reina, «das ist für dein Gehirn und Chestnut Bachblüten dazu.» Nun hatte ich ihre Botschaft verstanden. Natürlich ist das nur eine von Tausenden von geistigen Botschaften, die ich erwähnen könnte. Als Beispiel zum Verstehen.</p>
<p>Aufgrund dieser Erfahrungen weiss ich, dass alles geheilt werden kann und habe eine Ausbildung kreiert, welche dir hilft, diesen Weg zu finden und zu gehen in deinem Leben.</p>
</div></div>

<div class="et_pb_text_3 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Voraussetzungen</h3>
<p>Dafür musst du offen und bereit sein, deine Blockaden und Steine im Weg zu erkennen und weg zu räumen. Es ist auch ratsam, die Kanäle der Hellsinne zu öffnen und die Sprache des Herzens zu lernen. Meine Idee ist, dir zu helfen, in Zukunft dich hauptsächlich selbst heilen zu können. Der Unterricht ist nicht nur mit Pferden. Aber sie bieten sich an, als sehr direkter Kanal, wo du nicht drum herumkommst, bei dir hin zu schauen. Dafür brauchst du Zeit, Konsequenz, Kohärenz und ein offenes Herz.</p>
<p>Du darfst neue Entscheidungen treffen in deinem Leben, ganz egal wie gross oder klein diese sind.</p>
</div></div>

<div class="et_pb_image_1 et_pb_image et_pb_module et_flex_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/Heilpferde3.png" title="Heilpferde3" width="1920" height="1080" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/Heilpferde3.png 1920w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/Heilpferde3-1280x720.png 1280w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/Heilpferde3-980x551.png 980w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/09/Heilpferde3-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" class="wp-image-4410810" /></span></div>

<div class="et_pb_text_4 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--group--divi-text--divi-font-body--h1yjkjr--nested--r060qjfx82 preset--module--divi-text--135414ef-035a-4f87-9dca-5c6d19acfbc3"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Was die Ausbildung beinhaltet</h2>
<p>Ich habe verschiedene Module kreiert, wobei du diejenigen machen kannst, welche dich ansprechen und zu dir passen. Auf jeden Fall geht es immer darum, mit deiner Seele Kontakt aufzunehmen. Das kann über Malereien sein, Seelenschreiben, über meditative Naturverbindung und/oder mit den Pferden. Alles muss Freude bereiten, sonst fliesst es nicht.</p>
<p>Von Pferden muss man bei mir keine Ahnung haben. Sie treffen «das Rote in der Scheibe» sowieso. Zudem suchen sie in jedem Menschen die weiblichen und männlichen Urkräfte und zeigen sehr schnell an, wenn diese noch nicht oder nur zum Teil vorhanden sind. Wir werden geistig und energetisch vorarbeiten, damit deine Hellsinne sich langsam öffnen. Erst so kriegst du eine Verbindung zur Quelle, zu dir und zum Pferd.</p>
<p>Danach geht es darum, die empfangenen Eingebungen in deinem Leben umzusetzen. Wir Menschen sind auf der Erde, um unsere Berufung zu leben. Deshalb haben wir einen Körper geschenkt bekommen.</p>
<h3>Verschiedene Ebenen</h3>
<p>Mit den Pferden lernst du sowohl die telepathische Kommunikation, aber auch die körperliche. Beide Ebenen sind wichtig und ich helfe dir auch, sie zu verbinden. So wirst du eins mit dir, den Pferden und der Natur. In der Einheit gibt es keine Krankheiten mehr, wahre Probleme auch nicht.</p>
<p>Als optionales Schlussmodul kannst du mit mir nach Patagonien zu den Wildpferden kommen. Da wirst du auf höhere Stufe geprüft, ob du die vorherigen Module begriffen hast. Denn Wildpferde sind um ein Vielfaches feinfühliger und hellsichtiger als domestizierte Pferde, reagieren auf jeden Millimeter Bewegung und auf jeden Gedanken.</p>
<p>Für mich ist das die beste «Droge». Schöner gesagt ist es eben eine Kunst, die heilt.</p>
<p>Du stehst vor einem Wildpferd und es spricht mit deiner Essenz. Denn auch wir Menschen waren einst eine Urnatur, genauso verbunden mit der Quelle und den Urkräften wie die Wildpferde. Auch wenn du dich nicht mehr daran erinnerst, was die Ur-Essenz der Menschheit ist.</p>
<h3>Bewusstseins-Erweiterung</h3>
<p>Ich kann meine Arbeit auch als eine Erweiterung des Bewusstseins nennen. Kein Pferd ist unbewusst. Schon gar nicht ein Wildpferd, sonst wäre es nicht überlebensfähig. Wenn du unbewusst in deine Gedanken abschweifst, wird das sofort erkannt und du wirst daran erinnert, dass du «weg gegangen bist». Das ist eine nette Erinnerung an das bewusste Hier Sein. Nach einiger Übungszeit wird das wieder zur Normalität, hier im Jetzt zu sein. Was für uns einmal normal war. Du wirst durch die Pferde auch wieder daran erinnert und ermahnt, was wir daraus gemacht haben.</p>
<blockquote>
<p>Je mehr Bewusstes Sein, desto mehr in der Einheit, desto lichter und leichter wirst du und dein Leben. Das ist die Heilkunst.</p>
</blockquote>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Podcast: Die Pferdedolmetscherin &#8211; Was will mein Pferd mir sagen?</title>
		<link>https://passion.4my.horse/podcast-die-pferdedolmetscherin-was-will-mein-pferd-mir-sagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[4my. Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 15:36:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicole Luzar ist Expertin für Persönlichkeitsentwicklung und die Kommunikation mit Pferden. Nicole hat eine Technik entwickelt, mit der sie theoretisch auch mit Pinguinen oder Nashörnern kommunizieren könnte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_1 et_pb_section et_section_regular et_block_section">
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<div class="et_pb_text_5 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2 class="wp-block-heading">Mit den Pferden sprechen und sie verstehen – das geht.</h2>
<p><strong>Sagt Nicole Luzar. Sie ist Expertin für Persönlichkeitsentwicklung und die Kommunikation mit Pferden. Nicole hat eine Technik entwickelt, mit der sie theoretisch auch mit Pinguinen oder Nashörnern kommunizieren könnte. Aber, weil so viele Pferdebesitzer mit dem Wunsch an sie herangetreten sind, hat sie sich auf Pferde spezialisiert. Deswegen nennt man Nicole auch die Pferdedolmetscherin.</strong></p>
<p><em>Podcast von Karen Golz</em> - auf 4my.horse im Januar 2023 zuerst veröffentlicht</p>
<p>Wie verlässlich die Aussagen der Pferde in dem Gespräch dann sind und wie Nicole Kritikern begegnet, die das alles als „Humbug“ bezeichnen – das erfährst Du in der neuen Podcast-Folge mit der Pferdedolmetscherin.</p>
<p>Wenn Du auch den Wunsch hast, Dein Pferd besser lesen zu lernen, zu verstehen, was es Dir wirklich sagen will, die innere Verbundenheit mit Deinem Pferd zu stärken und so für ein gutes Vertrauensverhältnis zu sorgen - dann solltest Du Dir die Folge unbedingt anhören.</p>
<p><em>Karen Golz: <a href="https://golz-ps.at/" target="_blank" rel="noopener">www.golz-ps.at</a>, <a href="mailto:karen@golz-ps.at">karen@golz-ps.at</a></em></p>
<p><em></em></p>
<p><em>Den Podcast kannst Du hier öffnen:</em></p>
</div></div>

<div class="et_pb_code_0 et_pb_code et_pb_module"><div class="et_pb_code_inner"></div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gefahrlos Reiten und Unfälle vermeiden</title>
		<link>https://passion.4my.horse/gefahrlos-reiten-und-unfaelle-vermeiden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Matti]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 07:27:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/fachbeitrag/gefahrlos-reiten-und-unfaelle-vermeiden/</guid>

					<description><![CDATA[Ein Pferd, das sich erschrickt, kann Reiter und sich selbst verletzen. Ist ein Pferd jedoch daran gewöhnt, dass viele neue und unerwartete Dinge und Ereignisse passieren können, ist das für alle sehr hilfreich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_2 et_pb_section et_section_regular et_block_section">
<div class="et_pb_row_2 et_pb_row et_block_row">
<div class="et_pb_column_2 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
<div class="et_pb_text_6 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Das sichere Reitpferd</h2>
<h3>Wo fängt man an?</h3>
<p><em>Autorin: Sarah Matti</em> <em>, erstmals anfangs 2023 veröffentlicht</em></p>
<p><strong>In jeder Disziplin - ob Dressur, Vielseitigkeit, Westernreiten oder Freizeit-Hacking - besteht eine der größten Herausforderungen in einem Pferd, das sich erschrickt. Ein unberechenbares, in Panik geratenes Pferd kann in ein Auto springen oder einen Berghang hinunterfallen und es besteht grundsätzlich ein deutliches Verletzungs-Risiko. </strong><strong>Ist ein Pferd hingegen daran gewöhnt, dass viele neue und unerwartete Dinge und Ereignisse passieren können, ist das für alle sehr hilfreich.</strong></p>
<p>Pferde haben sich als Flucht-Tiere entwickelt. Ihre erste Reaktion auf jede Bedrohung – real oder eingebildet – besteht darin, sich entweder auf die Gefahr zu konzentrieren, wenn sie sich in einiger Entfernung befindet oder vor ihr davonzulaufen, wenn sie sich in ihrer Nähe befindet. Pferde haben unterschiedliche Ebenen dieser "Wachsamkeit" und einige Pferde haben eine sehr starke Neugier, was bedeutet, dass sie weniger anfällig dafür sind, vor Dingen davonzulaufen, aber selbst diese ruhigen und neugierigen Pferde können reagieren, wenn die Provokation groß genug ist.</p>
<p>Pferden zu helfen, in einen Zustand zu kommen, in welchem sie sich mit neuen Situationen und unerwarteten Dingen möglichst wohl fühlen, ist sowohl für die Freude im Umgang mit ihnen als auch für die Sicherheit absolut entscheidend.</p>
</div></div>
</div>
</div>

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<div class="et_pb_column_3 et_pb_column et_flex_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et_flex_column_3_5 et_flex_column_3_5_tablet et_flex_column_24_24_phone">
<div class="et_pb_image_2 et_pb_image et_pb_module et_flex_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Sarah-im-Gelaende-26.jpg" title="Sarah im Gelände 26" width="720" height="1280" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Sarah-im-Gelaende-26.jpg 720w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Sarah-im-Gelaende-26-480x853.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 720px, 100vw" class="wp-image-4410588" /></span></div>
</div>

<div class="et_pb_column_4 et_pb_column et-last-child et_flex_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et_flex_column_2_5 et_flex_column_2_5_tablet et_flex_column_24_24_phone">
<div class="et_pb_text_7 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>Anmerkung</strong>: </em></p>
<p><em>Pferde sind und bleiben Fluchttiere. Auch mit bestmöglicher Vorbereitung kann es zu gefährlichen Situationen kommen. Ein Wildtier, das unerwartet die Galoppstrecke überquert oder ein gesundheitliches Problem (z.B. Kissing Spines), das sich irgendwann bemerkbar macht, können Anlass genug sein, um im hohen Bogen vom Pferd zu fliegen.</em></p>
</div></div>
</div>
</div>

<div class="et_pb_row_4 et_pb_row et_block_row">
<div class="et_pb_column_5 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
<div class="et_pb_text_8 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Pferden helfen, sicher zu werden</h3>
<p>Pferde kommen werden nicht automatisch sicher und diejenigen, bei denen dies scheinbar der Fall ist, können eher "heruntergefahren" als wirklich bequem sein. Pferde, die ständig einem hohen Maß an Stress <em>(Informations-Überflutung)</em> ausgesetzt sind, ohne die Möglichkeit zu haben, davor davonzulaufen, kommen schließlich an einen Punkt, an dem sie abschalten oder sogar mit erlernter Hilflosigkeit enden. Sie werden roboterhaft, unbeteiligt und haben einen tiefgreifenden, psychischen Stress – aber für den oberflächlichen Betrachter können sie als erfolgreich "gebrochen" oder als sehr gut ausgebildet erscheinen.</p>
</div></div>

<div class="et_pb_image_3 et_pb_image et_pb_module et_flex_module preset--group--divi-image--divi-box-shadow--hr81m0w--nested--1ajx1y2wos preset--module--divi-image--3qujr0ip0y"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Matti_Gefahr1.png" title="Matti_Gefahr1" width="800" height="350" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Matti_Gefahr1.png 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Matti_Gefahr1-480x210.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-4410560" /></span></div>

<div class="et_pb_text_9 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Was ist also ein ethischer, kollaborativer Ansatz zum Schutz Deines Pferdes? Wie lernen Pferde? Woraus besteht ein solides "Proofing"?</p>
<h3>Hier sind die Schritte:</h3>
<ul>
<li>Lerne, dich selbst zu kontrollieren</li>
<li>Lies das Pferd richtig</li>
<li>Beachte Spiegelfüße und Körper</li>
<li>Berücksichtige Tempo und dann Führung</li>
<li>Verwende positive Verstärkung zur Entspannung</li>
<li>Kontrollle der Exposition</li>
</ul>
<h2>Lerne, dich selbst zu kontrollieren</h2>
<p>Bevor wir unser Pferd lesen oder uns an seine aktuelle Befindlichkeit anpassen können, ist es wichtig, dass wir uns in die richtige Stimmung versetzen. Pferde werden subtile Hinweise in Emotionen und Körpersprache aufgreifen und wenn wir mental an einem schlechten Ort oder übermässig gestresst sind, werden wir nicht in der Lage sein, uns richtig auf das Pferd zu konzentrieren.</p>
<p>Es ist nützlich, sich bei jeder Interaktion mit einem Pferd - sei es auf dem Boden oder im Sattel - zu fragen:</p>
<blockquote>
<p>"Wo ist mein Pferd heute, gerade jetzt? Ist es interessiert? Neugierig? Heruntergefahren? Müde? Verbunden?"</p>
</blockquote>
<p>Indem Du jede Interaktion mit dem <strong>Fokus auf das ZUHÖREN</strong> dessen beginnst, was das Pferd "sagt", vermeidest Du es, Deinem Pferd Deine eigene Agenda aufzubürden. Es ermöglicht Dir, Anzeichen von Schmerzen und Beschwerden schnell zu erkennen und Du beginnst, Dein Training so abzustimmen, dass es genau das ist, was Dein Pferd braucht, um innerlich zu wachsen und sich zu entwickeln.</p>
<p>Pferde lernen von Menschen und anderen Pferden um sie herum. Wenn Du also Angst vor etwas hast oder Dir darüber Sorgen machst, wie sich dies auf Dein Pferd auswirken könnte, wird Dein Pferd diese Spannung aufnehmen und sie Dir spiegeln. Wenn Du liebst, was Du tust, wird Dein Pferd auch dies aufgreifen und es wird mit Dir gehen.</p>
</div></div>

<div class="et_pb_image_4 et_pb_image et_pb_module et_flex_module preset--group--divi-image--divi-box-shadow--hr81m0w--nested--1ajx1y2wos preset--module--divi-image--3qujr0ip0y"><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Sarah-happy.png" class="et_pb_lightbox_image"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Sarah-happy.png" title="Sarah happy" width="1200" height="675" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Sarah-happy.png 1200w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Sarah-happy-980x551.png 980w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Sarah-happy-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" class="wp-image-4410585" /></span></a></div>

<div class="et_pb_text_10 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Das Pferd richtig lesen</h2>
<p>Das Pferd kommuniziert mit seinem ganzen Körper, aber es ist nützlich, Anzeichen von Anspannung, Erregung oder Angst in jedem einzelnen Körperteil zu erkennen. Die bekanntesten wäre:</p>
<ul>
<li><strong>Körperhaltung</strong> – Spannung im Körper, die oft mit hohlem Rücken und den Muskeln, die ihre Umrisse zeigen, demonstriert wird. Einige Pferde "frieren" ein – sie halten Spannung im Körper und weigern sich, sich zu bewegen, aber es kann eine "eingedämmte" Spannung sein. Dies wird oft mit Sturheit verwechselt.</li>
<li><strong>Kopfhaltung</strong> – Kopf sehr hoch gehalten ODER hängend<em> (ein heruntergefahrenes Pferd kann seinen Kopf niedriger als normal tragen)</em></li>
<li><strong>Augen</strong> – zeigt das Weiss der Aussenseiten der Augen. Oft werden Sie auch erhöhte Falten über den Augen sehen.</li>
<li><strong>Nasenlöcher</strong> – ausgestellt und oval mit viel Spannung</li>
<li><strong>Mund</strong> – straffer Mund mit kurzer Unterlippe</li>
<li><strong>Atemfrequenz</strong> – erhöht</li>
<li><strong>Herzfrequenz</strong> – erhöht</li>
</ul>
<p>Die Art und Weise, wie das Gehirn sowohl für uns als auch für das Pferd funktioniert, ist, dass wir innerlich ruhig sein müssen, um lernen zu können. Wenn wir besorgt, ängstlich oder sehr angespannt sind, sinkt unsere Lernfähigkeit dramatisch.</p>
<p>Um einem Pferd beizubringen, bei neuen Dingen ruhig zu sein, müssen wir sicherstellen, dass es niemals an den Punkt gedrängt wird, an dem es wirklich Angst bekommt. Der erste Schritt besteht darin, erkennen zu können, wann die Spannung im Pferd ankommt, damit Du Dich entspannen und an den Zustand des Pferdes anpassen kannst.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Spiegelfüße und Körper</h2>
<p>Wenn wir starke Verbindungen zu anderen haben und sie mögen, neigen wir dazu, das zu spiegeln, was sie tun. Wir sitzen ähnlich, wir bewegen uns ähnlich. Pferde tun das Gleiche und wenn Sie sich Pferdeherden ansehen, können Sie herausfinden, welche Pferde paarweise gebunden sind - sie bewegen sich synchron. Eine gut funktionierende Pferdeherde wird Dinge zusammen tun und sie werden abwechselnd verschiedene Aktivitäten initiieren.</p>
<p>Wir können diese Bindung replizieren, indem wir uns darauf konzentrieren, was das Pferd mit seinen Vorderfüssen macht, und indem wir die Fußplatzierung mit unseren eigenen spiegeln. Indem wir uns MIT dem Pferd bewegen, unseren Körper auf ähnliche Weise halten, in die gleiche Richtung wie das Pferd schauen, sagen wir zu ihm: <em>"Ich bin hier. Ich bin bei dir."</em></p>
<p>Eine starke Verbindung kann Pferden helfen, sich schneller durch ihre Kampf- / Flucht- / Einfrieraktionen zu bewegen. Sie stossen weniger zurück, sie hören schneller auf zu rennen oder laufen überhaupt nicht erst los, und sie kommen viel schneller aus ihrem Frostzustand heraus oder gehen nicht erst da hinein.</p>
</div></div>

<div class="et_pb_image_5 et_pb_image et_pb_module et_flex_module preset--group--divi-image--divi-box-shadow--hr81m0w--nested--1ajx1y2wos preset--module--divi-image--3qujr0ip0y"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Ritt-im-Dreierpack.jpg" title="Ritt im Dreierpack" width="1200" height="675" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Ritt-im-Dreierpack.jpg 1200w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Ritt-im-Dreierpack-980x551.jpg 980w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Ritt-im-Dreierpack-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" class="wp-image-4410587" /></span></div>

<div class="et_pb_text_11 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2 class="wp-block-heading">Tempo, dann Führung</h2>
<p>Sobald Du die Haltung und Fussplatzierung des Pferdes gespiegelt hast, kannst Du damit beginnen, die Haltung zu ändern, um dem Pferd zu helfen, sich zu entspannen.</p>
<p>Ein klassisches Beispiel ist ein Pferd, das sich dreht, um etwas zu betrachten – man folgt ihm im selben Moment, schaut mit dem gleichen Grad an Spannung auf das, was das Pferd sieht – und dann atmet man aus und entspannt seinen ganzen Körper. Du hast soeben dem Pferd gesagt: <em>"JA – das habe ich gesehen! Oh – es ist in Ordnung. Wir können uns entspannen."</em></p>
<h3 class="wp-block-heading">Verwende positive Verstärkung zur Entspannung</h3>
<p>Positive Verstärkung wurde als ein Schlüsselinstrument anerkannt, um Pferden zu helfen, positiv und engagiert zu arbeiten. Die korrekte positive Verstärkung ist ein sehr präzises Werkzeug, das normalerweise verwendet wird, um ein bestimmtes Verhalten zu belohnen. Es verwendet ein "Brückensignal" <em>(ein "Klickern" oder ein Wort)</em>, bei welchem das Pferd gelernt hat, es mit einem leckeren Leckerbissen zu assoziieren. Dem Brückensignal folgt dann die Verabreichung der Leckerei.</p>
<p>Mit einem Brückensignal kannst Du das Pferd im Moment der Aktion belohnen, egal wo Du Dich befindest. Solange die Assoziation zwischen dem Brückensignal und dem Leckerbissen stark ist, funktioniert es wirklich gut. Du hast normalerweise etwa 3 Sekunden Zeit, wenn das Pferd das Verhalten ausführt, bis zu dem Zeitpunkt, an dem Du das Brückensignal geben musst - alles, was länger dauert, wird das Pferd nicht verstehen.</p>
<p>Wenn Du positive Verstärkung zur Entspannung verwendest, gehe weiter. Im Wesentlichen belohnst Du eine physiologische Reaktion - <em>"Jedes Mal, wenn ich mich entspanne, kommt etwas Schönes auf mich zu"</em>. Das Pferd kann mit dieser Erfahrung "experimentieren" und herausfinden, was dieses Gefühl der Entspannung erzeugt. Damit entwickelt es ein Toolkit, wie es in angespannten Situationen reagieren kann.</p>
<p>Wenn Du in der Nähe des Pferdes bist, brauchst Du kein Brückensignal - Du kannst Leckereien dann alleine verwenden. Diese Übung wird durchgeführt, wenn sich das Pferd anspannt, aber bevor es mit dem Laufen beginnt. Du hältst inne, spiegelst die Körperhaltung, entspannst deine eigene – und wartest. Sobald das Pferd auch nur den geringsten Hauch von Entspannung gibt, belohnst Du es mit einem Leckerbissen. Und dann wartest Du. Mehr Entspannung – mehr Leckereien. Sobald sich das Pferd beruhigt hat, bittest Du es, wieder nach vorne zu treten und genau auf Spannungen zu achten. Wenn die Spannung kommt – hör auf. Warte. Warte auf das kleinste Zeichen der Entspannung – Belohnung. Und wiederholen. Wenn sich das Pferd nicht entspannt, hast Du es zu weit getrieben – nimm das Pferd aus der Situation und arbeite an einem anderen Tag daran weiter.</p>
</div></div>

<div class="et_pb_image_6 et_pb_image et_pb_module et_flex_module preset--group--divi-image--divi-box-shadow--hr81m0w--nested--1ajx1y2wos preset--module--divi-image--3qujr0ip0y"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Matti_Gefahr2.png" title="Matti_Gefahr2" width="800" height="350" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Matti_Gefahr2.png 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Matti_Gefahr2-480x210.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-4410561" /></span></div>

<div class="et_pb_text_12 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Kontrolliere die Exposition</h2>
<p>Die beste Reaktion auf das Training kommt, wenn wir das Pferd in einem relativ ruhigen Zustand halten können. Das bedeutet, dass wir ständig bewerten müssen, wie das Pferd mit dem umgeht, was wir fragen. Die meisten ethischen Methoden verwenden eine Form der Desensibilisierung. Dies kann eine positive Verstärkung oder eine Druckfreisetzung (negative Verstärkung) sein. Die Methoden sind kombinierbar und bei richtiger Anwendung sind sie beide sehr hilfreich für das Pferd.</p>
<p>Um eine gute Desensibilisierung zu erreichen, müssen wir erkennen, dass es eine Reihe von zu beachtenden Komponenten gibt:</p>
<ul>
<li><strong>Entfernung</strong> – in welcher Entfernung fühlt sich das Pferd wohl? <em>(Zum Beispiel, wo beginnt sich das Pferd zu verspannen, wenn es sich einem Objekt, z.B. einer Flagge, nähert.)</em></li>
<li><strong>Dauer</strong> – wie lange fühlt sich das Pferd wohl dabei, das Verhalten auszuführen? <em>(Zum Beispiel - fühlt sich das Pferd wohl in der Nähe der Flagge oder muss es sich wieder entfernen.)</em></li>
<li><strong>Standort</strong> – Wiederholung des Trainings an verschiedenen Orten<em> (z. B. das Mitnehmen der Flagge, wenn Du woanders hin fährst und den gesamten Vorgang dort wiederholst.)</em></li>
</ul>
<p>Um das Pferd erfolgreich zu desensibilisieren, ist es wichtig, jeweils nur eine Sache zu ändern.</p>
<p>Nehmen wir an, wir benutzen eine Flagge, um dem Pferd beizubringen, wie es sich beruhigen kann. Wir können mit dem Pferd in Freiheit und mit der Flagge an einem Ende der Arena beginnen. Zu Beginn können wir das Pferd jedes Mal belohnen, wenn es auf die Flagge schaut und sich ein kleines bisschen entspannt. Wenn er dann beginnt, die Gegend zu erkunden, können wir es jedes Mal belohnen, wenn es einen Schritt näher an die Flagge herankommt; vorausgesetzt, es ist nicht zu angespannt.</p>
<p>Allmählich kommt es der Flagge immer näher und wir belohnen es, wenn es sie berührt – und es tritt prompt weg. Jetzt können wir die Flagge aufheben und damit von ihm weggehen, sie rhythmisch bewegen <em>(dies erfordert zwei Personen)</em> und es jedes Mal belohnen, wenn es sich entspannt. Mit der Zeit beginnt es, sich um die Flagge herum zu entspannen, während Du Dich um es herum bewegst. Jetzt kannst Du ein wenig näher kommen und Dich dann wieder entfernen - und dies wiederholen, bis das Pferd die Flagge berührt.</p>
<p>Der absolute Schlüssel hier ist, dass das Pferd entspannt sein MUSS, bevor wir irgendetwas voranbringen und dass wir das Thema nicht erzwingen - das Pferd hat die Wahl und kann weit genug von der Flagge entfernt sein, so dass es sich sicher fühlt.</p>
<p>Sobald sich das Pferd mit der Flagge am ersten Ort wohl fühlt, können wir es zu einem Feld oder einer anderen Arena bringen und das Ganze wiederholen. Jedes Mal, wenn wir den Standort wechseln, verläuft der Prozess schneller und das Pferd wird selbstbewusster.</p>
</div></div>

<div class="et_pb_image_7 et_pb_image et_pb_module et_flex_module preset--group--divi-image--divi-box-shadow--hr81m0w--nested--1ajx1y2wos preset--module--divi-image--3qujr0ip0y"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Dreierbande.jpg" title="Dreierbande" width="1200" height="675" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Dreierbande.jpg 1200w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Dreierbande-980x551.jpg 980w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Dreierbande-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" class="wp-image-4410590" /></span></div>

<div class="et_pb_text_13 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Schlusspunkt – Verbindung</h2>
<p><strong>Eines der wichtigsten Ergebnisse, die wir erzielen, wenn wir unserem Pferd wirklich zuhören, ist, dass wir anfangen, eine echte Verbindung aufzubauen.</strong> Das Pferd erfährt, dass wir anwesend sind. Darauf achten wir. Dass es gehört wird. Dass wir ernst nehmen, worüber es besorgt ist. Und so beginnt das Pferd mit der Zeit zunehmend, bei uns nach Antworten zu suchen. Wenn es auf ein neues Objekt trifft, beginnt das Pferd, sich an uns zu orientieren: <em>"Sollte ich mir Sorgen machen?" "Ist das in Ordnung?" "Mit welcher Geschwindigkeit wollen wir das Objekt passieren?"</em></p>
<p>Diese Art von tiefer Verbindung dauert Monate bis Jahre, um aufgebaut zu werden – und sie ist nicht übertragbar. Nur weil ein Pferd die Verbindung zu einem Individuum hat, bedeutet das nicht, dass es auf die gleiche Weise auf ein anderes Individuum reagiert.</p>
<p>Pferde sind loyal und schaffen Beziehungen auf einer Eins-zu-Eins-Basis. In der Herde sehen wir, wie sie sich paaren und wir sehen, dass jedes Individuum eine Art Beziehung zu jedem anderen Individuum hat. Ein Pferd hat in einer Situation das Sagen. Ein anderes in einer anderen Situation.</p>
<p>Es gibt keine "Dominanz" oder Gesamtführung in einer Pferdeherde – nur die Beziehungen zwischen Individuen. Einige Pferde können diejenigen sein, die in bestimmten Situationen die Initiative ergreifen. Und das ist es, was wir oft mit "Führung" verwechseln.</p>
<blockquote>
<p>Wahre Führung entsteht dadurch, dass man zuerst zuhört – und dann vormacht, was zu tun ist, damit sich das Pferd gesehen, gehört und verstanden fühlt.</p>
</blockquote>
</div></div>

<div class="et_pb_image_8 et_pb_image et_pb_module et_flex_module preset--group--divi-image--divi-box-shadow--hr81m0w--nested--1ajx1y2wos preset--module--divi-image--3qujr0ip0y"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Matti_quinn.png" title="Matti_quinn" width="800" height="350" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Matti_quinn.png 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/08/Matti_quinn-480x210.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-4410562" /></span></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wir müssen üben, aktiv zuzuhören</title>
		<link>https://passion.4my.horse/wir-muessen-ueben-aktiv-zuzuhoeren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Passion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 08:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/fachbeitrag/wir-muessen-ueben-aktiv-zuzuhoeren/</guid>

					<description><![CDATA[Geduld ist für Andrea Eschbach ein tragendes Element im Pferdetraining: „Wer keine Geduld hat, sollte es lassen. Das mag arrogant klingen, aber Geduld muss man zwingend lernen, wenn man nachhaltige Ergebnisse mit Pferden erzielen möchte.“]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_3 et_pb_section et_section_regular et_block_section">
<div class="et_pb_row_5 et_pb_row et_block_row">
<div class="et_pb_column_6 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
<div class="et_pb_text_14 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Unachtsamkeit führt zu Unsicherheit und Resignation</h3>
<h2>Ein absoluter Lernkiller!</h2>
<p><em>Autorin: Lily Merklin für das Schweizer Reitmagazin PASSION im 2012</em></p>
<p><strong>Andrea Eschbach ist vermutlich eine der bekanntesten Horsemanship-Trainerinnen der Schweiz. Sie bildet seit über 20 Jahren Pferde und Reiter aus und leitet mit ihrem Mann Markus einen Ausbildungsbetrieb im Aargau. Lily Merklin hat sich mit ihr für PASSION über gutes Pferdetraining unterhalten.</strong></p>
<p>Obwohl der Begriff „Horsemanship“ bereits etwas abgedroschen ist, findet Andrea ihn trotzdem passend, weil er das enge Beziehungsgeflecht zwischen Mensch und Pferd beschreibt, das Grundlage für gutes Training ist. Wobei Beziehung nicht nur „Wohlfühl-Kuschelzeit“ meint, sondern auch Zeiten zusammen auszuhalten, wo es nicht so viel Spass macht, wo es schwierig wird, in denen man an sich und/oder dem andern zweifelt usw.</p>
<p>Sie plädiert für Ehrlichkeit gegenüber sich selber und dem Pferd.Traurig, verzweifelt, genervt oder resigniert zu sein, ist normal und darf auch seinen Platz haben. Wir sind keine Übermenschen und Pferde merken genau, ob wir versuchen, unsere Gefühle zu unterdrücken oder zu verdrängen. Manchmal hilft es, wenn wir einfach ehrlich und transparent sind. Andrea rät dazu, diese Gefühle durchaus in Worte zu packen: „Ich rede viel mit meinen Pferden und spreche manchmal auch einfach aus, was ich grad denke oder empfinde. Das hilft mir, ruhiger und entspannter zu werden, wenn ich es gerade nicht bin.“</p>
<p>Auch das Pferd soll sich beim Lernen wohlfühlen. Deshalb übt die erfahrene Pferdefrau sehr entspannt in kleinsten Schritten. Sie möchte möglichst wenig Verständigungs- und Verständnislücken haben und die Aufgaben für ihre Schüler so nachvollziehbar machen wie möglich. So kommt sie nur selten in die Verlegenheit, körperliche Kraft anwenden zu müssen. Sie selber hat schon viele Situationen erlebt, in denen der Grössen- und Kraftunterschied zwischen Mensch und Pferd so deutlich wurde, dass es für sie an ein echtes Wunder grenzt, dass es nicht mehr Unfälle gibt.</p>
</div></div>

<div class="et_pb_image_9 et_pb_image et_pb_module et_flex_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2012/01/Andrea_Eschbach.png" alt="Andrea Eschbach" title="Andrea Eschbach" width="800" height="533" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2012/01/Andrea_Eschbach.png 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2012/01/Andrea_Eschbach-480x320.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-7931" /></span></div>

<div class="et_pb_text_15 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Informationslücken führen zu Widerstand</h3>
<p>Meistens erlebt sie Pferde aber auch als extrem geduldig, nachsichtig mit uns Menschen und sehr achtsam. Sie scheinen sich ihrer Kraft durchaus bewusst, setzen sie aber nicht gegen uns ein. Allerdings erlebt sie ab und zu auch Pferde, die gelernt haben, ihre körperliche Überlegenheit gegen Menschen einzusetzen. Dahinter steckt ihrer Erfahrung nach immer ein Verlauf: Pferde haben oft keine anderen Erfahrungen gesammelt, wie sie mit einer Situation umgehen sollen, als sich zu entziehen, sich zur Wehr zu setzen und sowohl mental als auch körperlich Widerstand zu leisten. Dann ist es wichtig, dass wir rechtzeitig mitbekommen, dass der Widerstand vom Kopf in den Körper übergeht. Sonst wird es schnell gefährlich. Wenn Andrea merkt, dass ein Pferd typische „Widerstandsmuster“ entwickelt hat, dann versucht sie möglichst schnell herauszufinden, wo Informationslücken sitzen: „Das heisst, ich möchte dem Pferd die fehlende Information geben, die es benötigt, um nicht in Flucht- oder Abwehrmuster zu kommen oder wie daraus heraus zu kommen.“ Dabei behält sie immer im Hinterkopf, dass Pferde nie einfach „zum Spass“ mit Rückzug, Misstrauen, Zögern oder auch Abschalten, Abwehr oder gar Angriff reagieren. Sobald solche Instinkte aktiv werden, wurde eine für das Pferd aktuell problematische Grenze überschritten.</p>
<p>Ihre Arbeit als Trainerin sieht sie als „Dolmetscher“. Sie möchte es dem Pferd bei allem, was es für sie und mit ihr tun soll, immer möglich machen, wach, entspannt und konzentriert zu bleiben: „Ich achte also bewusst darauf, dass ich den Verständigungsweg nicht störe oder rasch wieder verständliche Informationen liefern kann. Diese sollen immer verpackt sein in Freundlichkeit, Entspanntheit und signalisieren, dass nichts Bedrohliches damit verbunden ist.“</p>
<p>Dabei kommt es natürlich auch zu Situationen, in denen wir Informationen auch mal mit mehr Kraft anbringen müssen. Wir können unseren Pferden auch mal energisch die Meinung sagen. Und wir müssen uns mit allen Mitteln schützen, wenn eine Situation eskaliert. Ein Fragezeichen setzt sie aber, wenn der Mensch immer oder immer häufiger Kraft einsetzen muss, um dem Pferd eine Botschaft verständlich zu machen. Dann stimmt etwas Grundsätzlich nicht.</p>
</div></div>

<div class="et_pb_image_10 et_pb_image et_pb_module et_flex_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2012/01/grasen.png" alt="Die zwei sind unterschiedlicher Meinung" title="Die zwei sind unterschiedlicher Meinung" width="800" height="533" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2012/01/grasen.png 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2012/01/grasen-480x320.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-7932" /></span></div>

<div class="et_pb_text_16 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Beobachten will gelernt sein</h2>
<p>Damit es gar nicht erst so weit kommt, müssen wir lernen, genau hinzuschauen und hinzuhören. Wir wollen, dass unser Pferd stets aufmerksam ist, sind aber selber nicht mit voller Konzentration bei der Sache, was für ein Pferd extrem demotivierend sein muss.</p>
<p>Andrea beschreibt eine typische Situation: „Ich erlebe sehr oft, dass man dem Pferd zwar eine Frage stellt oder es auffordert, etwas zu tun, aber seine Antwort nicht abwartet. <strong>Oft erlischt 1-2 Sekunden nach der Aufforderung unsere Bereitschaft, zuzuhören, und das muss sich für das Pferd anfühlen, also ob wir ihm eine Tür vor der Nase zuschlagen</strong>.“ Ziel ist natürlich, dass unser Pferd auf eine Aufforderung möglichst prompt reagiert. Trotzdem müssen wir seine Antwort abwarten, damit es bei der Sache bleibt. Warum sollte es sonst unsere Wünsche verstehen und erfüllen wollen? Stattdessen führt unsere Unachtsamkeit zu Unsicherheit und Resignation. Ein absoluter Lernkiller!</p>
<p>Die Fähigkeit zuzuhören müssen wir aktiv üben, indem wir nicht müde werden, Pferde bei jeder Gelegenheit mit allen Sinnen zu beobachten.</p>
<ul>
<li>Wie verhalten sie sich untereinander?</li>
<li>Was sind ihre Eigenarten und individuellen Gewohnheiten?</li>
<li>Wie drücken sie sich in Alltagssituationen aus?</li>
<li>Was kann ich ablesen, wenn ich sie im Training und in Bewegung sehe, am Boden und im Sattel?</li>
</ul>
<p>Daraus können wir ein Gespür dafür entwickeln, wie sie selber Fragen und Antworten managen, und uns davon was abschauen.</p>
</div></div>

<div class="et_pb_image_11 et_pb_image et_pb_module et_flex_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="andrea relax" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2012/01/Andrea_relax.png" title="Andrea_relax" width="800" height="533" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2012/01/Andrea_relax.png 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2012/01/Andrea_relax-480x320.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-7933" /></span></div>

<div class="et_pb_text_17 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Geduld: ein Schlüssel zum Erfolg</h2>
<p>Auch in anderer Hinsicht können wir uns von unseren vierbeinigen Lehrmeistern etwas abschauen: Geduld.</p>
<p>Geduld ist für Andrea ein tragendes Element im Pferdetraining: „Wer keine Geduld hat, sollte es lassen. Das mag arrogant klingen, aber Geduld muss man zwingend lernen, wenn man nachhaltige Ergebnisse mit Pferden erzielen möchte.“</p>
<p>Andrea geht prinzipiell davon aus, dass jeder ihrer Schüler sich so viel Mühe gibt, wie er gerade kann. Wenn er ihre Anweisungen nicht so ausführt, wie sie das gerne hätte, versucht sie zurück zu blenden und die Situation mit seinen Augen zu sehen. Sie stellt sich vor, wie es ihr in dieser Situation gehen würde. Dann versucht sie, ihrem Schüler nochmal anders zu erklären, was sie gerne möchte. Sie lobt bereits kleinste Schritte und freut sich mit echter Begeisterung über kleinste Erfolge. Es ist ihr sehr wichtig, dass sie ihren Pferdeschülern möglichst immer erklären kann, warum sie etwas tun sollen. „Und manchmal muss man einfach eine einzige Sekunde länger Geduld haben. Das ist oft der Schlüssel zum Erfolg,“ verrät sie ihre Durchhalteparole.</p>
<p>Wenig Geduld hat sie hingegen bei abgedroschenen Phrasen wie „Das hat man immer schon so gemacht!“ oder „Der will nur nicht!“ oder „Den musst du nur richtig anpacken!“ Da kann sich die sonst so geduldige Person regelrecht in Rage reden: „Wer solche Sätze nur nachplappert, hat sein Gehirn einfach nicht eingeschaltet. Dahinter steht lähmende Trägheit. Selber denken ist anstrengend und darum gewöhnen sich viele Menschen daran, lieber weniger nachzudenken oder zu hinterfragen. Sie treiben im Strom bequemer Klischees. Wir sind unbewusst zu schnell bereit, in eine üble Mentalität der Unterstellung zu geraten. Wir unterstellen in diesem Fall dem Pferd mangelnden Einsatz oder absichtlich nicht zu kooperieren, uns „sicher nur nerven“ zu wollen.“ Diese Haltung unterstellt den Pferden unsere menschliche Wahrnehmung. Sobald wir sie aber mit menschlichen Massstäben messen, haben die Pferde ein Problem.</p>
<p>Wir müssen versuchen, unsere Welt mit <em>ihren</em> Augen zu sehen. Dann können wir besser verstehen, warum die Pferde vielleicht nicht kooperieren können. Wir sind nicht immer „schuld“, aber wir müssen Pferde als Pferde sehen und was das bedeutet, ist nicht immer so leicht zu verstehen und auch umzusetzen.</p>
<h2>Mit kleinen Schritten zum Ziel</h2>
<p>Nach dem Rezept für gutes Training gefragt, meint Andrea lachend, dass sie sich auch manchmal ein „Kochrezept“ wünschte, und nennt dann eine Reihe von Zutaten, die unabhängig vom jeweiligen Reitstiel sind: „Man nehme freudige Erwartung, was kommen könnte. Die Überzeugung, dass sich der Schüler so gut bemüht, wie es gerade geht. Dazu gebe man die entspannte Bereitschaft, soviel Zeit zu investieren, wie es halt braucht. Geduld füge man besonders reichlich hinzu, wenn der vierbeinige Schüler sehr kleinschrittig lernt. Die Fähigkeit, sich über kleinste Erfolge und Fortschritte zu freuen, gibt unserem Rezept die entscheidende Würze. Erfahrung, wie klein oder gross die Lernschritte sein können, und das Berücksichtigen der Individualität des Schülers runden das Gelingen des Rezeptes ab. Daraus ergibt sich, auf welche Weise vielleicht etwas mit Zielanpassung, Abwechslung, Konsequenz oder noch mehr Zeit nachgewürzt und verfeinert werden kann.“</p>
</div></div>

<div class="et_pb_image_12 et_pb_image et_pb_module et_flex_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="andrea schimmel" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2012/01/Andrea_Schimmel.png" title="Andrea_Schimmel" width="800" height="533" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2012/01/Andrea_Schimmel.png 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2012/01/Andrea_Schimmel-480x320.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-7934" /></span></div>

<div class="et_pb_text_18 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Lebenslanges Lernen</h2>
<p>Wenn man guten Pferdemenschen zuschaut, sieht Training meistens leicht aus. Aber wie kommt man dort hin. Kann man das lernen? Oder gibt es einfach Menschen, die über eine sagenhafte Intuition verfügen? Natürlich gibt es Menschen, die von Natur aus ein gutes Gespür fürs Pferd haben. Aber auch sie müssen lernen und üben.</p>
<p>„Ein musikalisches Wunderkind übt meist noch intensiver als solche, die ein Klavier knapp von einer Trompete unterscheiden können,“ so Andreas anschaulicher Vergleich, der gleichzeitig ein Plädoyer für lebenslanges Lernen beinhaltet. Pferde sind anders und wir sollten nicht aufhören, uns weiterzubilden und uns Wissen und Fähigkeiten anzueignen. Das ist immer mit einem gewissen Aufwand verbunden. Sein Pferd echt zu lieben zeigt sich für sie auch darin, sich dauernd selber verbessern zu wollen. Nicht umsonst heisst es ja: „Gewalt beginnt, wo Wissen endet.“</p>
<p>Sich selber verändern, Neues zu lernen und aus Gewohnheitsmustern herauszukommen, ist anstrengend, aber es kommt letztlich unserem Pferd zugute. Wissen zu haben reicht aber nicht. Allerdings ist Wissen nur ein Werkzeug, das erst mit Intuition und Gefühl ins Leben umgesetzt wird. Ein Gefühl fürs Pferd und auch fürs Individuum entwickelt sich meist erst durch Erfahrung. Und Erfahrung wächst meist erst durch Zeit…</p>
<p>Für alle, die beim Stichwort lebenslanges Lernen verzweifeln wollen, hat die geduldige Lehrerin einen wertvollen Tipp: „Je kleiner die Lernschritte sind, desto eher erreicht man sein Lernziel. Das braucht wieder einmal – Zeit und Geduld. Abkürzungen rächen sich meist und davon profitiert das Pferd nicht. Die Freude an kleinsten Erfolgen beflügelt mich und gibt mir Motivation, weiter zu machen. Es ist beinahe eine Erfolgsgarantie.“</p>
<h2>Die Sache mit dem Timing</h2>
<p>Um ihren Schülern das richtige Timing näher zu bringen, setzt Andrea wieder zuerst beim Wissen an. Erst wenn der Anfänger die Situation und ihre Bedeutung versteht und ihre Wirkung auch durch die Augen des Pferdes betrachten kann, versteht er, warum ein bestimmtes Manöver nicht funktioniert hat. Sie hat dabei beobachtet, dass es oft drei Anläufe braucht: „Beim ersten Mal ist der Schüler zu spät, dann sprechen wir es zusammen durch. Beim zweiten Versuch ist das Timing, im Bemühen, es besser zu machen, meist zu früh. Und beim dritten Mal stimmt es oft schon recht gut.“</p>
</div></div>

<div class="et_pb_text_19 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--group--divi-text--divi-font-body--h1yjkjr--nested--r060qjfx82 preset--module--divi-text--135414ef-035a-4f87-9dca-5c6d19acfbc3 preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Zur Person</h3>
<p>Andrea Eschbach ist seit über 20 Jahren Pferdetrainerin und Reitlehrerin. Sie ist Physiotherapeutin und zertifizierte Dualaktivierung-und Equikinetic-Trainerin nach Michael Geitner. Zusammen mit ihrem Mann Markus hat sie sechs Bücher und eine DVD veröffentlicht. Auf ihrem Hof im Aargau bieten sie diverse Kurse und Ausbildungen an. Weitere Infos unter www.eschbach-horsemanship.com</p>
<h4>Der kleine Erziehungsratgeber für Pferde:</h4>
<p style="box-sizing: border-box; margin: 0px 0px 20px; padding: 0px; color: #483a37; font-family: Lato, sans-serif; font-size: 14px;"><a class="fmh-links" href="https://amzn.to/33PshEi" style="font-family: sans-serif, Arial, Verdana, 'Trebuchet MS'; font-size: 13px;" target="_blank" title="Der kleine Erziehungsratgeber" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-7935" alt="Der kleine Erziehungsratgeber" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2012/01/Erziehungsratgeber.png" width="638" height="800" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2012/01/Erziehungsratgeber.png 638w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2012/01/Erziehungsratgeber-480x602.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 638px, 100vw" /></a></p>
<p> </p>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wildpferde und Urkräfte in Patagonien</title>
		<link>https://passion.4my.horse/wildpferde-und-urkraefte-in-patagonien/</link>
					<comments>https://passion.4my.horse/wildpferde-und-urkraefte-in-patagonien/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Caroline Wolfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 12:29:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Begegnung mit Wildpferden und Gauchos in Patagonien zeigt, wie Urkräfte und innere Freiheit jenseits der Komfortzone neu erwachen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section_4 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_6 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_7 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_20 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Wildpferde und Urkräfte in Patagonien</h2>
<h3>Was wir davon lernen können</h3>
<p><strong><em>Ich soll ein Wildpferdereservat in Gang setzen, damit die Freiheit leben darf. So hiess es. Von oben. Sozusagen ist diese Botschaft mir auf den Kopf gefallen. Allerdings zeigt mir die geistige Welt ihre Aufforderungen oft durch Botschaften der Pferde. Die sind nicht immer schön, aber sie haben einen Sinn. </em></strong></p>
<p>Was heisst das denn: «Damit die Freiheit leben darf?» Auf jeden Fall werden mir meistens Metaphern gezeigt oder gesagt. Ganz klar geht es um unsere innere Freiheit. Aber die hat eben mit dem Entdecken der Urkräfte zu tun, was um einiges schwieriger ist in einem bequemen 1. Welt-Land.  Da sind diese Kräfte schon lange nicht mehr gefragt beziehungsweise vermeintlich nicht mehr nötig. Stimmt aber nicht. Im Gegenteil.</p>
<p>Gerade in so einem Land, wo man so viel Komfort und Luxus hat, und es gar nicht mal wirklich so wahrnimmt, da stumpfen viele Menschen ab und verwandeln sich in einen Komfortzonen-Roboter. Dieser ist aber nicht glücklich oder fröhlich. Er funktioniert noch. Aber er lebt kaum mehr, oder nicht mehr in Verbindung mit seiner Essenz. Wenn Kontrolle die Oberhand nimmt oder Methoden und konditionierte Wahrheiten, dann entfernt man sich von seinem Selbst, von den Urkräften und vom «Universum». Man ist nicht in seiner Kraft und kann auf der Erde nicht umsetzen, für was man hergekommen ist.</p>
</div></div><div class="et_pb_text_21 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Wieso erzähle ich das?</h3>
<p>Das hat mir ein Ereignis in Argentinien klar aufgezeigt. Wie das so ist, auch mit urindigenen Menschen wieder in Kontakt zu kommen. Mit solchen,wo die Urkräfte, die uns vom Universum geschenkt wurden, noch voll aktiv sein müssen. Denn sonst überleben diese Menschen nicht. Sie leben noch so, wie wir vor einem Jahrhundert gelebt haben. So sind sie es gewohnt, so sind sie aufgewachsen und ein Badezimmer, welches wir an die Hütte gebaut haben, wollen sie nicht benutzen. Mit Pferden gehen sie so um, wie es früher üblich war. Das ist nicht immer schön, aber für sie wichtig. Denn ein Pferd ist ein Überlebensinstrument, um auf diesen enorm grossen Flächen Kühe oder Schafe zu züchten, treiben, Pumas oder andere Tiere töten, ins Dorf einkaufen gehen und alles erledigen, was zum Überleben notwendig ist.</p>
<p>Auf der Estancia (<em>Farm</em>), wo ich vom Besitzer hin gebeten wurde, weil er weiss, wie fein ich mit Pferden umgehen und kommunizieren kann, habe ich nach 2 Tagen direkt mit seinen indigenen Gauchos zu tun gehabt – als Frau. Ich kenne die Situation in dieser urigen Männerwelt zwar schon Jahrzehnte, aber immer kommt wieder mal was neues dazu, was ich erkennen soll. Für sie bin ich wie ein Hollywood-Film, den sie noch nie gesehen haben. Denn eine Frau, dann noch blond, hat doch mit Pferden nichts am Hut…</p>
<blockquote>
<p>Als ich ankam hiess es, man würde Wildpferde in den Korral treiben. Ob ich mitreiten wolle.</p>
</blockquote>
<p>«Klar», sagte ich. Mit einer ganz anderen Vorstellung dahinter, als sich mir zeigte.</p>
</div></div></div></div><div class="et_pb_row_7 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_8 et_pb_column et_pb_column_1_2 et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_image_13 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/06/Patagonien_Wolfer_1.jpg" class="et_pb_lightbox_image"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/06/Patagonien_Wolfer_1.jpg" width="320" height="240" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/06/Patagonien_Wolfer_1.jpg 320w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/06/Patagonien_Wolfer_1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 320px) 100vw, 320px" class="wp-image-4409725" title="Patagonien_Wolfer_1" /></span></a></div></div><div class="et_pb_column_9 et_pb_column et_pb_column_1_2 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_22 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Also ritt ich mit fünf jungen Gauchos der Wildnis entlang. Das Landstück des Besitzers, wo sie angestellt sind, ist 25 000 Hektaren gross. Ungefähr zwei Schweizer Kantone.</p>
<p>«Nur» einen Teil davon ritten wir ab, denn es hatte verschiedene «Weiden», die auf dem Land eingezäunt waren. Und die Wildpferde waren eben auf dieser.</p>
</div></div></div></div><div class="et_pb_row_8 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_10 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_23 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Lange fanden wir keine Pferde, zwischen Felsen und Hochebenen und weiter Flur. Alle gingen wir in andere Richtungen und galoppierten ein paar Pferden nach, die wir entdeckten. Es gelang nicht, sie entkamen. Bis auf zwei, drei, die völlig erschöpft waren und wir dann zum Korral trieben. Dann grillten wir Fleisch – wie das so ist – ich verabschiedete mich und ging zum Haupthaus auf der Farm. Irgendetwas stimmte nicht für mich.</p>
<p>Nach einer Weile hörte ich einen Lastwagen anfahren, in dem ein paar Pferde hin und her rumpelten. Die Wildpferde wurde zu den Korrals beim Haupthaus gebracht. Nach einem weiteren Moment hörte ich Schreie und viel Krach. Ich ging raus. Eines der Wildpferde wurde mit dem Lasso eingefangen. Die Männer schrien auf es ein, es stieg und versuchte sich zu wehren. Ich konnte leider nicht gegen steuern und ging wieder rein. Dann war es ruhig. Nach einer Weile ging ich wieder raus, um zu schauen, was da war. Das Wildpferd wurde geschlachtet. Zum Essen. Denn die indigenen Männer sind sich gewohnt, alles zu essen, was über den Weg läuft. Um zu überleben. So sind sie auch aufgewachsen.</p>
</div></div><div class="et_pb_image_14 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/06/Patagonien_Wolfer_2.jpg" width="800" height="600" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/06/Patagonien_Wolfer_2.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2026/06/Patagonien_Wolfer_2-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-4409727" title="Patagonien_Wolfer_2" /></span></div><div class="et_pb_text_24 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Das neue Projekt</h3>
<p>Ich brauchte die ganze Nacht, um es zu begreifen, warum ich genau jetzt hier hin bestellt wurde, und was ich hier zu tun hatte.</p>
<p>Am Morgen stand ich auf und begriff, dass ich nun das Projekt umsetzen soll, von dem ich schon über 10 Jahre rede: ein Wildpferdereservat zu machen, wo Wildpferde einfach leben dürfen, ohne Gegner sein zu müssen von Kühen oder Menschen. Weil sie Gras fressen.</p>
<p>Auf den meisten Farms in Argentinien werden diese abgeschlachtet, so wie es geht. Das ist auch in Nordamerika ähnlich. Da ich aber die unglaublich Urkraft, die in den Wildpferden noch lebt, und auch in den Zellen der domestizierten Pferden gespeichert ist, gerne anders «nutze» als zum Essen, habe ich dieses Projekt in Gang gesetzt.</p>
<p>Mit Wildpferden gebe ich schon viele Jahre Kurse, um Menschen beizubringen, was die Essenz der Pferde ist, wie man ihr begegnet, und dass man danach auch ganz anders versteht, was domestizierte Pferde sind. Und auch ganz anders, viel authentischer mit ihnen umgehen kann. Und mit sich selbst.</p>
<blockquote>
<p>Denn in einer Begegnung mit einem Wildpferd in der unglaublichen Weite von Argentinien oder anders gesagt – in einem echten Wild-West-Film – lernt man seine eigene Essenz und Kraft unweigerlich kennen. Dieses Erlebnis kann ich in Europa nicht bieten.</p>
</blockquote>
<p>Nun bin ich mit dem Estancia Besitzer daran, ein neues Landstück zu kaufen, wo diese Pferde dann hingetrieben werden, und in Ruhe leben dürfen. Einige werden ab und zu geholt, um einzureiten, weil auf der Estancia mit ein paar tausend Kühen und Schafen Pferde eben gebraucht werden. Den Gauchos zeige ich einen feineren Umgang mit den Pferden, was eine grosse Herausforderung für mich ist als Frau. Aber auch das ist möglich.</p>
<p>Dieses grosse Projekt kann gut Hilfe gebrauchen, oder Unterstützung, damit es in Gang kommt. Man kann ein Wildpferd adoptieren, einen Adoptionsbetrag pro Monat bezahlen, und es auch mal besuchen kommen mit mir zusammen. Natürlich könnte man auch Stunden über Stunden mit einem Pferd hin reiten, falls es gewünscht ist.</p>
<blockquote>
<p>Von meiner Seite her, weil ich auch feinstofflich mit Pferden reden kann, biete ich ein Gespräch an mit seinem Adoptionspferd. Pferde erzählen dir immer viel über deine Essenz, benutzen dein «Seelenradio» dazu, wo du deine innere Wahrheit hast und wie du sie leben kannst.</p>
</blockquote>
<h3>Zusammengefasst zum Projekt:</h3>
<p>Die Urkräfte und Essenz der Pferde live erleben, und die eigene auch – in Patagonien. <strong>Wildpferde frei leben lassen und dabei die eigenen auferlegten Realitäts-Konditionierungen hinterfragen.</strong></p>
</div></div></div></div><div class="et_pb_row_9 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_11 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_team_member_0 et_pb_team_member et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module"><div class="et_pb_team_member_image et-waypoint et_pb_animation_off"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2024/08/caroline-Wolfer.webp" alt="Caroline Wolfer" width="702" height="465" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2024/08/caroline-Wolfer.webp 702w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2024/08/caroline-Wolfer-480x318.webp 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 702px, 100vw" class="wp-image-4404042" /></div><div class="et_pb_team_member_description"><h4 class="et_pb_module_header">Caroline Wolfer</h4><div class="et_pb_team_member_description_content"><p>Erfahre mehr über Carolines Arbeit:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.natural-horses.com/" target="_blank" rel="noopener">Webseite natural-horses</a></li>
<li><a href="https://www.youtube.com/@swissnaturalhorses" target="_blank" rel="noopener">youtube</a></li>
<li><a href="https://t.me/lovingwildhorse" target="_blank" rel="noopener">Kontakt via Telegram</a></li>
</ul>
<p>Oder ruf Caroline an: +41 79 423 7004</p>
</div></div></div></div></div></div>
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			</item>
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		<title>Emotionen</title>
		<link>https://passion.4my.horse/emotionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[4my. Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 04:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigene Emotionen wahrnehmen: Teil 5 unserer zeitlosen Challenge für Pferdefreunde. Finde mehr innere Klarheit und stärke deine emotionale Fitness im Alltag mit Pferden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_5 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_10 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_12 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_25 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Eigene Emotionen wahrnehmen: Dies ist Teil 5 einer kleinen, zeitlosen Challenge, die wir im 2018 für Pferdefreunde lancierten.</p>
<p><!--more--></p>
<h2>Eigene Emotionen wahrnehmen</h2>
<p><strong>Dies ist Teil 5 einer kleinen, zeitlosen Challenge, die wir im 2018 für Pferdefreunde lancierten. </strong><em>(Erstveröffentlichtung am 7. August 2022)</em></p>
<h3>Auf dem Weg zu emotionaler Fitness</h3>
<p><em>Eine Inspiration von <a href="https://www.estherodermatt.ch/home" target="_blank" rel="noopener">Esther Odermatt - Pferdegestütztes Psychologisches Coaching &amp; Psychologische Beratung</a></em></p>
<h3>Die Aufgabe</h3>
<p><a class="fmh-colorbox rechts" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/08/emotionen.png" title="Emotionen"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-7991" alt="Emotionen" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/08/emotionen.png" width="800" height="533" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/08/emotionen.png 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/08/emotionen-480x320.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /></a></p>
<p>Wenn du heute zu deinem Pferd kommst, spüre in dich hinein.</p>
<ul>
<li>Wie geht es dir?</li>
<li>Welche Emotion steht aktuell im Vordergrund?</li>
<li>Was geht in dir vor, wenn du dein Pferd putzt?</li>
<li>Wenn du es zum Reitplatz führst?</li>
<li>Wie steht es um deine Emotionen, wenn du von deinem Pferd etwas verlangst, beispielsweise eine Aufgabe durchzuführen oder dir aus dem Weg zu gehen?</li>
<li>Was passiert in dir, wenn das Pferd nicht so antwortet, wie du es dir wünschst?</li>
</ul>
<p>Nimm die Emotionen wahr, ohne sie oder dich selber dafür zu verurteilen, sondern wie ein ganz neutraler Beobachter.</p>
<blockquote>
<p>Ziel ist es, dir deiner eigenen Emotionen bewusst zu werden und sie zu akzeptieren.</p>
</blockquote>
<p><a class="fmh-colorbox rechts" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/08/emotionen.png" title="Emotionen"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-7991" alt="Emotionen" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/08/emotionen.png" width="800" height="533" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/08/emotionen.png 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/08/emotionen-480x320.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /></a></p>
<h3>Die Achtsamkeit</h3>
<p>Nimm wahr, wie du durch deine Achtsamkeit innerlich einen Schritt zurück machst, wie du innehältst und ruhiger wirst. Achte dich als nächstes darauf, wie dein Pferd reagiert, wenn du dir deiner Gefühle bewusster wirst.</p>
<p>Keine Bewertung und kein Urteil!</p>
<blockquote>
<p>Akzeptanz ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg.</p>
</blockquote>
<p><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/08/Portrait_klein_1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" alignright size-full wp-image-7992" alt="Esther Odermatt" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/08/Portrait_klein_1.jpg" style="float: right; width: 400px; height: 258px;" width="1662" height="1071" /></a></p>
<h3>Die Expertin</h3>
<p>Als Psychologin und Physiotherapeutin war es schon immer mein Wunsch, Menschen auf verschiedenen Ebenen zu unterstützen und zu begleiten. Mit meinem ersten eigenen Pferd wurde mir klar, wie stark uns diese Tiere in unseren eigenen Entwicklungsprozessen beeinflussen und fördern, wenn wir dafür offen sind. Wenn wir unsere Pferde auch auf dieser Ebene als Partner akzeptieren, können sich uns ganz neue Welten eröffnen. Dies möchte ich mit meiner Arbeit an meine Klienten und Klientinnen weitergeben - damit Mensch und Pferd ihren Weg gehen können.</p>
<p>Neugierig? <a href="http://www.estherodermatt.ch" target="_blank" rel="noopener">Besuche meine Webseite</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/08/Challenge-Esther-Odermatt.pdf" target="_blank" rel="noopener">Das PDF zur Aufgabe findest Du hier</a></h4>
<h6></h6>
<hr />
<h3>Hier findest Du alle Teile der Challenge:<a href="https://passion.4my.horse/emotionen/"></a></h3>
<ul class="kopf_li">
<li><a href="https://passion.4my.horse/prioritaeten/" target="_blank" rel="noopener">Prioritäten</a></li>
<li><a href="https://passion.4my.horse/prioritaeten/" target="_blank" rel="noopener">Zirkuslektionen</a></li>
<li><a href="https://passion.4my.horse/inhaltsstoffe-beurteilen/">Inhaltsstoffe beurteilen</a></li>
<li><a href="https://passion.4my.horse/futter/">Futter</a></li>
<li><a href="https://passion.4my.horse/emotionen/">Emotionen</a></li>
</ul>
</div></div></div></div></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pferde kommunizieren sehr klar</title>
		<link>https://passion.4my.horse/pferde-kommunizieren-sehr-klar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Verena Schläfli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 08:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/fachbeitrag/pferde-kommunizieren-sehr-klar/</guid>

					<description><![CDATA[Pferde kommunizieren sehr klar. Mit zunehmender Erfahrung lernen wir, wie wir ihre Sprache «lesen» können. Wenn sie realisieren, dass wir auf ihre Signale achten und sie ernst nehmen, wird die Kommunikation immer feiner – wie in einer vertrauten Herde. Da reicht ein Ohrenzucken, ein kurzes Blinzeln der fast geschlossenen Augen, um mir zu bestätigen, dass sich «dort etwas befindet», das nicht ganz in Harmonie ist.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section_6 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_11 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_13 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_26 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><!--more--></p>
<h2>Pferde kommunizieren sehr klar</h2>
<h3>Schau hin und lerne davon</h3>
<p><em><strong>Autorin: Verena Schläfli,</strong> Akari Tiershiatsu (zuerst veröffentlicht auf 4my.horse | 30.11.2018)</em></p>
<p>Pferde sind meine grössten Lehrmeister. Jeden Tag bin ich aufs Neue dankbar, dass es diese wunderbaren Wesen gibt. <strong>Sie eröffnen uns eine neue Welt</strong>, wenn wir bereit dazu sind.</p>
<p>Als Fluchttier ist das Pferd mit einer äusserst feinen Mimik ausgestattet. So ist eine Shiatsu-Massage beim Pferd meist eine innige, fast meditative Begegnung. Wenn ich sehe, wie sich ein Pferd entspannt, nachdem ich eine verspannte Stelle gelöst habe, wenn ich die Erleichterung spüre, nachdem ich traumatische Erlebnisse ‘entfernt’ habe, wenn mir nach einer Behandlung berichtet wird, dass das Pferd <em>«noch nie so frei gelaufen ist»,</em> dann ist das einfach ein riesiges Geschenk.</p>
<h3>Pferde 'lesen'</h3>
<p>Pferde kommunizieren sehr klar. Mit zunehmender Erfahrung lernen wir, <strong>wie wir ihre Sprache «lesen» können</strong>. Wenn sie realisieren, dass wir auf ihre Signale achten und sie ernst nehmen, wird die Kommunikation immer feiner – wie in einer vertrauten Herde.</p>
<blockquote>
<p>Da reicht ein Ohrenzucken, ein kurzes Blinzeln der fast geschlossenen Augen, um mir zu bestätigen, dass sich «dort etwas befindet», das nicht ganz in Harmonie ist.</p>
</blockquote>
<p>Ich habe mich schon vor vielen Jahren von der Vorstellung verabschiedet, dass ich Tiere ‘heile’. Ich halte nur meine Hände hin und berühre sie. Ich lasse Energie fliessen und auch sie lassen Energie fliessen – oder auch nicht, wenn zum Beispiel ein Thema, eine gesundheitliche Störung noch nicht reif ist für die Heilung. Daher sind beim Shiatsu oft mehrere Termine notwendig.</p>
<p>Manchmal gelingt ein gemeinsamer Heilungsprozess schon nach wenigen Behandlungen, manchmal - gerade bei tiefsitzenden Ängsten oder Traumatas oder bei schon lang bestehenden physischen Beeinträchtigungen - braucht es länger. Doch der Weg hin zu einem gelassenen, beschwerdefrei laufenden Pferd lohnt sich!<em><a href="https://www.4my.horse/online-praesenz/jessica-freymark-photography"></a></em></p>
</div></div><div class="et_pb_image_15 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/11/Jack2017c.jpg" alt="Pferd Jack im Gespräch mit seinem Menschen" title="Pferd Jack im Gespräch mit seinem Menschen" width="800" height="533" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/11/Jack2017c.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/11/Jack2017c-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-7196" /></span></div><div class="et_pb_text_27 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><em>Foto: <a href="https://www.jessica-freymark.de" target="_blank" rel="noopener">Jessica Freymark Photography</a></em></p>
</div></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tier oder Mensch behandeln?</title>
		<link>https://passion.4my.horse/tier-oder-mensch-behandeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert W. Haas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2026 14:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/fachbeitrag/tier-oder-mensch-behandeln/</guid>

					<description><![CDATA[Im Bezug auf energetische Arbeit sind der Mensch und sein Tier eine Einheit, wie Mann und Frau, Tag und Nacht oder Yin und Yang: also als unzertrennliches Paar.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section_7 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_12 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_14 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_28 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><!--more--></p>
<h2>Wenn der Mensch ebenso einer Behandlung bedarf</h2>
<p><strong>Im Bezug auf energetische Arbeit sind der Mensch und sein Tier eine Einheit, wie Mann und Frau, Tag und Nacht oder Yin und Yang: also als unzertrennliches Paar.</strong></p>
<p><em>Autor: Robert W. Haas, Energetische Behandlung von Tieren (zuerst veröffentlicht im 2016 auf 4my.horse)</em></p>
<p>Viele Leute fragen mich, ob es bei manchen Tieren nicht sinnvoller wäre, deren Menschen zu behandeln. Es liegt nahe, dass Menschen, welche (<em>psychische</em>) Probleme haben, diese zum Teil auf ihre Tiere übertragen und daher die Behandlung der Menschen fast sinnvoller als die der Tiere wäre.</p>
<p>Doch manchmal ergeben sich auch völlig unerwartete Situationen: Es ist mir schon passiert, dass ich die Haustiere einer sehr netten Familie behandeln durfte und bei zwei dieser Tiere ein gewisses aggressives Verhalten hätte etwas mindern sollen. <strong>Die Tiere wehrten sich jedoch</strong> gegen diese verhaltensverändernde Behandlung und ich war etwas verwundert darüber.</p>
<p>Ein Gespräch mit den Menschen ergab, dass die Hauptbezugsperson zu diesem Zeitpunkt beruflich sehr gestresst und daher auch zu Hause immer in Gedanken bei der Arbeit war. Eine Untersuchung mit dem Pendel bei den Tieren bestätigte dies. Die Tiere wollten wieder <strong>die Aufmerksamkeit der Hauptperson </strong>haben und rebellierten deshalb in gewissen Situationen. Ein Gespräch mit der betroffenen Person löste das Problem, da sie sich der Situation bewusst wurde und ihre Arbeit nicht mehr mit nach Hause zu ihren Tieren nahm. Bei Ihren Tieren lebt sie wieder <strong>im hier und jetzt.</strong></p>
</div></div><div class="et_pb_image_16 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/06/cat.jpg" width="800" height="533" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/06/cat.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/06/cat-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-6542" alt="Tiere können auch mal ärgerlich sein" title="Tiere können auch mal ärgerlich sein" /></span></div><div class="et_pb_text_29 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><!--more--></p>
<h3>Die Erlaubnis des Tieres oder des Menschen?</h3>
<p>Während meiner Ausbildung lernte ich, dass man Tiere nur mit der Erlaubnis ihrer „<em>Besitzer</em>“ behandeln darf. Das erschien mir immer als selbstverständlich, doch ist dies auch eine Regel unserer menschlichen <em>„Besitz-Gesellschaft“.</em></p>
<h3>Eigene Lebensregeln</h3>
<p>Ich selbst – oder mein Pendel – betrachten dies jedoch als ebenso normal wie das Einverständnis des Besitzers. Ein Tier ist kein Objekt, sondern <strong>ein Lebewesen mit seinen eigenen Lebensregeln</strong>. Ich stelle mich deshalb immer zuerst dem Tier vor und teile ihm energetisch mit, was meine Absichten sind. <em>(Manchmal zeigt mir ein Tier auch, dass es Hilfe benötigt und da ist diese Frage natürlich bereits beantwortet.)</em></p>
<p>Wenn die Tiere eine gute Absicht spüren <em>(und sie <u>spüren</u> es wirklich!)</em>,<strong> öffnen sie sich </strong>mir und meinen Behandlungen meistens. Ist der „Besitzer“ anwesend, geht es noch besser, denn das Tier vertraut ihm und daher dann auch mir. Es ist wie wenn ein Erwachsener sein Kind zum Arzt bringt: das Kind vertraut dem Entscheid von Vater oder Mutter. <em>(Wenn ich meine Katzen zum Tierarzt bringen muss, bezweifle ich diese Ansicht jedoch des Öfteren.)</em></p>
<h3>Mensch und Tier als Vertrauenseinheit</h3>
<p>Nach diesen ersten zwei Erkenntnissen betrachte ich Mensch und Tier immer mehr als <strong>eine Einheit</strong>, wie Mann und Frau, Tag und Nacht oder Yin und Yang: also als unzertrennliches Paar.</p>
<p>Einen Menschen kann ich alleine behandeln, doch bei einem Tier ist die Anwesenheit „seines Menschen“ wirklich wichtig <em>(leider nicht immer möglich).</em> Es ist eine Vertrauensbasis und das Tier spürt sofort ob ich eine gute Verbindung zu „seinem Menschen“ habe oder nicht. Die meisten Tiere wollen mich auch immer zuerst beschnuppern (<em>„<strong>Kann ich den Typen da riechen?</strong>“</em>, sagen wir Menschen ja auch) und das ist richtig und wichtig: damit spüren sie instinktiv, ob wir miteinander auskommen werden. Sollte es einmal zu einer Ablehnung kommen, so muss ich dies akzeptieren, so schmerzhaft dieser Moment auch sein mag.</p>
</div></div><div class="et_pb_image_17 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/06/begleiter.png" width="940" height="788" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/06/begleiter.png 940w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/06/begleiter-480x402.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 940px, 100vw" class="wp-image-6543" title="begleiter" /></span></div><div class="et_pb_text_30 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><!--more--></p>
<h3>Das Vertrauensdreieck</h3>
<p>Tiere und Ihre Menschen sind also irgendwie eine Einheit, die es zu wahren gilt. Es geht nicht nur um die Information die ich vom Menschen verbal erhalte – und die wichtig ist – sondern um den temporären Aufbau eines <strong>Vertrauendreiecks Tier-„Besitzer“-Behandler.</strong> Beim Erwachsenen, welcher mit seinem Kind zum Arzt geht, ist es doch auch nicht anders! Und wenn wir einen Tierarzt für unser Tier benötigen doch auch nicht. Der „<em>Tierbesitzer</em>“ wird auch nach der Behandlung weiterhin viel Zeit mit „<em>seinem</em>“ Tier verbringen. Ich als Behandler jedoch nicht.</p>
<p>Daher ist es mir besonders wichtig, dass diese Person gut informiert ist und die Veränderung oder allfällige Genesung verfolgen kann. Ich arbeite auf einer anderen Ebene als ein Arzt oder Tierarzt <em>(und kann keinen der zwei ersetzen!),</em> doch mit der gleichen Vertrauensbasis wie dieser. Und: Vertrauen ist eine reine Gefühlssache und<strong> dabei sind uns die Tiere bei weitem überlegen</strong>!</p>
<h3>Ich heile nicht – ich behandle</h3>
<p>Genauso wie ich von Vertrauen oder von Erlaubnis spreche, sage ich auch, dass ich nicht heile, sondern behandle. Ein gebrochenes Bein wird mit einer Fixierung <em>(Gips oder Schiene)</em> behandelt. Geheilt ist es aber damit noch nicht:<strong> Die Heilung kommt nicht vom Behandler!</strong> Solange ich Tiere oder Menschen behandle muss ich demütig bleiben und mir immer wieder dieses Beispiel vor Augen führen.</p>
<p>Vertrauen bedeutet nämlich auch, dass man nichts Unerwünschtes macht oder keine unhaltbaren Versprechen abgibt. Ich behandle und hoffe, dass dadurch die Genesung positiv unterstützt wird. Sehr oft geschieht es so, doch manchmal tritt die erhoffte Wirkung auch nicht ein. Da braucht es viel Demut, um zu akzeptieren, dass die Heilung nicht von uns kommt. Verbesserungen bewegen mich jedoch dazu, weiter zu behandeln, denn die positiven Erfahrungen sind unbeschreiblich schöne Gefühle.</p>
<blockquote>
<p>Und was gibt es Schöneres als mit Gefühl zu behandeln und Erfolge zu sehen? Oder sollte ich sagen: „zu spüren“?</p>
</blockquote>
<p><em>Robert W. Haas / Energetische Behandlungen von Tieren / www.ebvt.ch</em></p>
</div></div></div></div><div class="et_pb_row_13 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_15 et_pb_column et_pb_column_1_2 et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_31 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Robert W. Haas, der Autor des wunderbaren Buches <a href="https://www.aquamarin-verlag.de/medien/1064" target="_blank" rel="noopener">"Der Tierheiler"</a></p>
</div></div><div class="et_pb_image_18 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2015/11/robert_haas.jpg" width="380" height="413" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2015/11/robert_haas.jpg 380w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2015/11/robert_haas-276x300.jpg 276w" sizes="(max-width: 380px) 100vw, 380px" class="wp-image-6393" alt="Healing Touch for Animals® von Robert Haas ausgeführt" title="Healing Touch for Animals® von Robert Haas ausgeführt" /></span></div></div><div class="et_pb_column_16 et_pb_column et_pb_column_1_2 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_image_19 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><a href="https://www.aquamarin-verlag.de/medien/1064" target="_blank"><span class="et_pb_image_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2015/11/Buch_Robert.png" width="572" height="898" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2015/11/Buch_Robert.png 572w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2015/11/Buch_Robert-480x754.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 572px, 100vw" class="wp-image-6394" alt="Zu den Büchern" title="Zu den Büchern" /></span></a></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nervöse Pferde im Winter</title>
		<link>https://passion.4my.horse/nervoese-pferde-im-winter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beatrice Hohl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 10:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fütterung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/fachbeitrag/nervoese-pferde-im-winter/</guid>

					<description><![CDATA[Die Winterzeit naht, die Pferde sind aktiver und so mancher Reiter ist mit dem Temperament seines Sportfreundes überfordert. Kann hier ein ultimatives Wunderfutter Abhilfe schaffen?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_8 et_pb_section et_section_regular et_block_section">
<div class="et_pb_row_14 et_pb_row et_block_row">
<div class="et_pb_column_17 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
<div class="et_pb_text_32 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><!--more--></p>
<h2>Gibt es das ultimative Wunderfutter?</h2>
<p><em>Autorin: Beatrice Hohl im Dezember 2016 </em></p>
<p>Die Winterzeit naht, die Pferde sind aktiver und so mancher Reiter ist<strong> mit dem Temperament seines Sportfreundes überfordert.</strong></p>
<p>Im schlimmsten Fall sieht man draussen im Schnee unregelmässige und versetzte Hufabdrücke, gefolgt von Schuhabdrücken des Reiters, die Rückschlüsse auf eine ungewollte Trennung von Reiter und Pferda zulassen.</p>
<p>Spätestens dann, wenn solche Eskapaden öfters eintreten, fühlt sich der Pferdebesitzer zum Handeln gezwungen. In der Hoffnung auf schnelle Besserung wird dann gerne ein dafür speziell empfohlenes Zusatzfutter verabreicht.</p>
<p>Doch nicht bei jedem Pferd erzielen die dafür angepriesenen Zusätze den erwünschten Effekt. <strong>Warum ist das so?</strong></p>
</div></div>

<div class="et_pb_image_20 et_pb_image et_pb_module et_flex_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/12/schneereiter.jpg" alt="Reiten im Schnee" title="Reiten im Schnee" width="800" height="600" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/12/schneereiter.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/12/schneereiter-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-6691" /></span></div>

<div class="et_pb_text_33 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Verschiedene Pferdetypen – verschiedene Charaktere</h3>
<p>Glücklicherweise gibt es auch bei den Pferdetypen Unterschiede! Vom phlegmatischen, schnelldenkenden, gutmütigen bis zum ehrgeizigen Charakter ist in unseren Ställen alles zu finden.</p>
<h3>Pferde sind harmoniebedürftige Tiere...</h3>
<p>...doch es gibt sie; diese Spezies Pferd, die es nicht mit der Gemütlichkeit nimmt, sondern es lustig mag. Da wird eine kleine Pfütze ausgenutzt, um dem Reiter die Existenz von Krokodilen zu beweisen. Oder ein Laubblatt, das von oben herab flattert, reicht aus, um einen Adlerangriff zu vorherzusagen.</p>
<p>Dann gibt es die Workaholics, die es total gähnend finden, durch die Wälder zu pendeln oder aber die gegenteilige Fraktion, die ihre Bestimmung als Spazier- und Weidetier gefunden hat und es nervig findet, die Hallenecken auszureiten und über Diagonalen zu fliegen.</p>
<h3>Sie alle haben etwas gemeinsam</h3>
<p>Sie benötigen nicht nur angepasste Arbeit, einen idealen Stall, Pflege, Liebe und Luft, NEIN! <strong>Sie brauchen alle auch die richtige Fütterung.</strong></p>
<p>Im Sommer können sich die meisten Pferde auf der Weide nach Gutdünken bewegen und austoben. Fliegen, Bremsen und Mücken motivieren unsere Lieblinge zusätzlich. Nun in der Winterstallung angelangt, verschwindet dieser Luxus der eigentlich artgerechten Haltung in gut gerechneten 16 m2.</p>
<p>Und weil der eher faule Boxennachbar oder der Spitzensportler gegenüber Kraftfutter in der Krippe erhält, muss der Stallruhe zuliebe allen Pferden etwas in den Trog gekippt werden. Auch gibt es einem selber<strong> ein gutes Gefühl</strong>, dem Pferd in die zufriedenen Augen zu sehen, wenn es schmatzend und mit Freude das ihm verabreichte Futter zwischen den Zähnen mahlt.</p>
<h3>Weshalb wir Kraftfutter füttern</h3>
<p>Woher kommt überhaupt die Idee, dem Pferd Kraftfutter zu verfüttern? Dazu ein Auszug aus Helmut Meyer Pferdefütterung, 3., aktualisierte Auflage:</p>
<p><em>Die intensivere Nutzung des Pferdes zwang zweifellos zu einer besseren Futterauswahl und Fütterungstechnik, da:</em></p>
<ul>
<li><em>mit steigenden Leistungen der zunehmende Energiebedarf nicht mehr allein über Raufutter oder Gras gedeckt werden kann</em></li>
<li><em>das Pferd bei ausschliesslicher Gras oder Raufutterzuteilung durch die lange Futteraufnahmezeit nur begrenzt nutzbar ist</em></li>
<li><em>bei massierter Pferdehaltung in futterarmen Gebieten die logistischen Probleme nur durch teilweisen Einsatz konzentrierter, energiereicher und lagerfähiger Futtermittel zu lösen waren.</em></li>
</ul>
<p>Nun leben wir heute weder in futterarmen Gebieten, noch haben unsere Pferde zu wenig Zeit, um die benötigte Futtermenge aufzunehmen.</p>
<p>Und so erhalten überaus gut gelaunte Pferde oftmals <strong>zu viel Energie über das Grundfutter, </strong>welches mit Kraftfutter wie Hafer oder Fertigmüslis ergänzt wird. Diese Energie muss entweder über die Eigeninitiative des Pferdes mit unerwünschtem Verhalten abgebaut werden oder idealerweise kontrolliert über die Arbeit.</p>
<p>Wenn Pferde infolge ihres fortgeschrittenen Alters mehr Energie benötigen als sie über das Raufutter aufnehmen können oder wegen Stoffwechselerkrankungen sowie einem überempfindlichen Magen getreidefrei gefüttert werden müssen, eignet sich <em>Reiskleie stabilisiert.</em></p>
<h3>Eine goldene Regel</h3>
<blockquote>
<p>Was auf der Wiese nicht wächst, landet nicht im Futtertrog</p>
</blockquote>
<p>Damit Vitamin-Mineralstoff-Mängel vermieden werden, die zu unerwünschten Verhaltensweisen und anderen Schäden führen können, sollte die Grundfutterration mit Ergänzungsfutter vervollständigt werden. Diese liefern in der Regel keine Energie.</p>
<p>Welche Zusätze in welcher Dosierung notwendig sind, muss für jedes Pferd individuell berechnet und an den Futterplan, Arbeitseinsatz und an allfällige Krankheiten angepasst werden.</p>
</div></div>

<div class="et_pb_text_34 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Nehmen wir als bekanntes Beispiel <strong>Magnesium</strong>. Dieses Element ist wasserlöslich. Ist in der Grundfütterung genügend Magnesium vorhanden, wird das nicht benötigte Magnesium über Urin, Schweiss und Kot ausgeschieden.</p>
<p>Somit wird klar, dass dieses Mengenelement nur wirken kann, wenn ein Mangel im Futter vorliegt. Aus diesem Grund sollte als erstes die Grundfutterration errechnet werden. Da nicht jeder Organismus die Nahrungsbestandteile gleich verwertet, können zur Sicherheit eine <strong>Blutanalyse</strong> sowie in zertifizierten Laboren ausgewertete <strong>Haarmineralanalysen</strong> wertvolle Informationen liefern.</p>
<h3>Geduld ist gefragt</h3>
<p>Tryptophan - Zink - B-Vitamine oder Kräuter als <strong>Dimmer des Nervensystems</strong> können eine Hilfe sein, sofern der Futterplan stimmt. Diese Zusätze entfalten ihr Wirkspektrum erst nach 10 Tagen bei täglicher Verfütterung.</p>
<h3>Weitere Gründe für Nervosität</h3>
<p>Beschwerden im Bewegungsapparat, Erkrankungen von Organen, falscher Beschlag und noch viele Ursachen mehr können Nervosität bis zur Unreitbarkeit hervorrufen. Der Beizug eines <strong>Tierarztes, Physiotherapeuten, Chiropraktikers, Sattlers oder Hufschmiedes</strong> kann durchaus Sinn machen!</p>
<p><strong>Der Futterplan stimmt und das Pferd ist kerngesund. </strong>Und trotzdem funktioniert das Pferd immer noch nicht so, wie <em><u>wir</u></em> es <em><u>uns vorstellen?</u></em> Es spukt immer noch?</p>
<p>Genau, Du liest richtig. Es ist keine Schande, sondern das ganz normale Erwartungsverhalten, das dem Menschen in die Wiege gelegt wurde.</p>
<blockquote>
<p>Manchmal sollte man vielleicht seine Erwartungen etwas zurück stellen, sich fragen, ob diese allenfalls zu hoch gesteckt wurden und ob das Pferd als Partner die von ihm erwarteten Ziele überhaupt erfüllen kann.</p>
</blockquote>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Prioritäten</title>
		<link>https://passion.4my.horse/prioritaeten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antoinette]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Oct 2025 15:26:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://passion.4my.horse/fachbeitrag/prioritaeten/</guid>

					<description><![CDATA[Wie setze ich Prioritäten und stärke die Verbindung zu meinem Pferd? Die spannende Challenge von Antoinette Hitzinger wartet auf Dich!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_9 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_15 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_18 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_35 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Prioritäten stimmig setzen führt zum Erfolg</h2>
<p><strong>Dies ist Teil 1 einer kleinen, zeitlosen Challenge, die wir im 2018 für Pferdefreunde lancierten.</strong></p>
<h3><strong> Challenge Nr. 1: "Prioritäten stimmig setzen führt zum Erfolg."</strong></h3>
<h5><em><a href="https://herzenssachepferd.ch/" target="_blank" rel="noopener">Eine Inspiration von Antoinette Hitzinger</a></em></h5>
<h3>Die Aufgabe</h3>
<p><a class="fmh-colorbox rechts" title="Mein Weg" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/05/meinweg.png"><img loading="lazy" decoding="async" class=" alignright size-full wp-image-7981" style="float: right; height: 300px; width: 300px;" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/05/meinweg.png" alt="Mein Weg" width="480" height="480" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/05/meinweg.png 480w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/05/meinweg-300x300.png 300w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/05/meinweg-150x150.png 150w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/05/meinweg-100x100.png 100w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a></p>
<ul>
<li>Lass die letzten drei Trainingseinheiten mit Deinem Pferd vor Deinem inneren Auge nochmals erscheinen. Dann stell Dir vor, Du wärest ein Beobachter ausserhalb gewesen und hättest aus 30 Meter Entfernung zugesehen. Was wäre Dir aufgefallen?</li>
<li>Jetzt nimm einen Punkt heraus, der dem Beobachter besonders gut gefallen hat und einen, wo er noch Steigerungspotential erkennt.</li>
<li>Setzte Dir diese beiden Punkte als Prioritäten – auch den positiven, daran darfst Du Dich freuen. Und behalte sie während der ganzen Einheit im Fokus. Was heisst das, was verändert sich dadurch?</li>
</ul>
<p>Wenn Du in dem Punkt mit Steigerunspotential eine Veränderung zum positiven erreichst, bist Du grandios. Dann kannst Du Dich zu Recht erfolgreich fühlen. Beim nächsten mal machst Du das wieder und so wirst Du Dich Deinem Ziel mit einem guten Gefühl annähern können.</p>
<h3>Die Achtsamkeit</h3>
<p>Wie Du die Prioritäten in Deinem Zusammensein mit dem Pferd heute setzt, wird entscheidend sein für Dein Gefühl, ob ihr heute erfolgreich wart oder nicht.</p>
<p>Wenn Du mit einem guten Gefühl vom Pferd weggehst, kannst Du das nächste mal dort wieder anknüpfen. Genauso wie das Pferd.</p>
<p>Ein Ziel für die Zukunft zu setzen, ist etwas anderes. Das darf durchaus gross sein. Beispielsweise also, ich möchte, dass ich im Sommer mit meinem Pferd entspannt ins Gelände gehen kann. Gehe ich mit diesem Ziel im Kopf heute zum Pferd und es ist eben noch nicht so weit, dann ist Frust vorprogrammiert.</p>
<p>Ich könnte mir aber als Priorität etwas setzen, das einen kleinen Schritt in diese Richtung führt. Wiederum als Beispiel: Aufmerksam sein, wann das Stresslevel bei Mensch und Pferd beginnt anzusteigen. Und dann rechtzeitig eine Pause zu machen, durchzuatmen und eventuell den Heimweg unter die Hufe zu nehmen, bevor der Stress durchbricht.</p>
<blockquote>
<p>Wider Erwarten wirst Du so langfristig viel weiterkommen. Und erst noch entspannt.</p>
</blockquote>
<p>Viel Spass!</p>
<h3>Die Expertin:</h3>
<p><a class="fmh-colorbox rechts" title="Antoinette Hitzinger" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/05/antoinette_hitzinger.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" alignright size-full wp-image-7982" style="float: right; height: 200px; width: 300px;" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/05/antoinette_hitzinger.jpeg" alt="Antoinette Hitzinger" width="426" height="284" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/05/antoinette_hitzinger.jpeg 426w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/05/antoinette_hitzinger-300x200.jpeg 300w" sizes="(max-width: 426px) 100vw, 426px" /></a></p>
<p><strong>Antoinette Hitzinger</strong> ist wohl auf die Erde gekommen, weil es hier Pferde gibt. Die Verbindung zu diesen wunderbaren Wesen beflügelt ihren Weg seit 45 Jahren.</p>
<p>Die Kombination zwischen fundiertem Wissen und der Beziehung zwischen Mensch und Pferd machts. Antoinette unterstützt leidenschaftlich gerne Menschen darin, den für sie und ihr Pferd individuell passenden Weg zu finden.</p>
<p>Online mit <a href="https://herzenssachepferd.ch/">Herzenssache Pferd</a> und offline über Unterricht vor Ort oder mit ihren eigenen Pferden im Elsass.</p>
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<h4><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2022/05/Challenge-Antoinette-Hitzinger.pdf">Das PDF zur Aufgabe findest Du hier.</a></h4>
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<h3>Hier findest Du alle Teile der Challenge</h3>
<ul class="kopf_li">
<li><a href="https://passion.4my.horse/prioritaeten/" target="_blank" rel="noopener">Prioritäten</a></li>
<li><a href="https://passion.4my.horse/prioritaeten/" target="_blank" rel="noopener">Zirkuslektionen</a></li>
<li><a href="https://passion.4my.horse/inhaltsstoffe-beurteilen/">Inhaltsstoffe beurteilen</a></li>
<li><a href="https://passion.4my.horse/futter/">Futter</a></li>
<li><a href="https://passion.4my.horse/emotionen/">Emotionen</a></li>
</ul>
</div></div></div></div></div>]]></content:encoded>
					
		
		
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