Bist Du bereit?

von Beatrice Hohl | 5. Aug. 2018 | Uncategorized

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Es ist ein toller Fortschritt, dass sich mittlerweile viele Reiter darüber Gedanken machen, wie sich das Pferd fühlt oder ob es noch mehr Zeit braucht, um eine höhere Lektion ausführen zu können. Auch die sturen 1-stündigen Reitstunden werden mit pferdegerechteren Übungssequenzen ersetzt. Dennoch höre ich noch viel zu oft: „Der ist faul und stur“ oder, netter ausgedrückt, „wenig kooperativ“.

Erkennst Du den Spiegel?

Antoinette Haering schrieb diesen Artikel für das 4my.horse Magazin 2017

Es ist ein toller Fortschritt, dass sich mittlerweile viele Reiter darüber Gedanken machen, wie sich das Pferd fühlt oder ob es noch mehr Zeit braucht, um eine höhere Lektion ausführen zu können. Auch die sturen 1-stündigen Reitstunden werden mit pferdegerechteren Übungssequenzen ersetzt. Dennoch höre ich noch viel zu oft: „Der ist faul und stur“ oder, netter ausgedrückt, „wenig kooperativ“.

Hat der Mensch dann ehrgeizigere Ziele, wird nach wie vor sehr schnell zu spitzigeren Sporen, engeren Ausbindern oder stärkeren Peitschenhieben gegriffen. Von Einfühlen ist dann nicht mehr die Rede.

Antoinette Haering

1000 kleine Signale

Was geschieht da? Ganz einfach, der Mensch hat die tausend kleinen Signale, die ihm das Pferd schickt, übersehen, respektive „überfühlt“, nicht wahrgenommen.

Der Schlüssel zu nachhaltigen pferdefreundlichen Mensch-Pferd-Begegnungen liegt darin, das jeder „Pferde“-Mensch sich mit dem Prinzip des Spiegels, den uns die Pferde vorhalten, auseinandersetzt. Dabei geht es darum zu lernen, mit den Reaktionen, die er in uns auslöst, umzugehen. Viele Menschen wissen um die körpersprachliche Kommunikation mit dem Pferd. Der wirklich relevante und wertvolle Spiegel umfasst jedoch viel mehr Facetten auf der energetischen und der emotionalen Ebene. Pferde leisten hier eine enorme, unbezahlbare Arbeit für die Entwicklung von uns Menschen – und leider werden sie nur allzu oft dafür gebüsst.

Gefährlich für das Pferd wird es, wenn wir direkt aus der Emotion oder aus dem Ego heraus agieren, denn dies führt meist zu physischem Druck, letztendlich aber vor allem auch zu starkem emotionalen Missbrauch.

Unsere Emotionen

Wenn ich von Emotionen spreche, dann meine ich nicht nur Wut, Verzweiflung oder Überforderung. Auch übertriebene Fürsorge, getarnt unter dem Deckmantel „Pferdeliebe“, sind meist Kompensationshandlungen von uns Menschen und führen dazu, dass wir dem Pferd unsere Emotionen überstülpen und nciht mehr wahrnehmen, was das Pferd wirklich braucht, z.B. Ruhe, Abstand oder Aktivierung der eigenen Heilkräfte.

Die Pferde spiegeln unser Verhalten auch in solchen Situationen wunderbar.

Bist Du bereit, den Spiegel deines Pferdes anzunehmen und Dich auf Deine persönliche Entwicklungsreise zu begeben?

Das Pferd als Spiegel

Aberglaube

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Überall auf der Welt gibt es Pferde – aber auch Männer, die meinen, so ein Tier müsse unterworfen sein, damit es sich reiten lasse. ­Caroline Wolfer praktiziert den umgekehrten Weg. Sie hat gelernt, die subtile Sprache der Pferde zu verstehen und zu führen wie eine Leitstute.

«Doña Carolina, die Gauchos warten auf Sie.»

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Der Geruch von Pferdenasen – Caroline Wolfer kann sich ein Leben ohne Pferde nicht vorstellen. Bereits als Kind galoppierte sie auf allen Vieren durchs heimische Wohnzimmer. Ihr Weg führte sie nach Feuerland und ihre einzigartigen Erlebnisse hat sie nun in einem Buch festgehalten!

Von Stummelbeinen und Riesenköpfen

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Die heutigen Handykameras haben eine unglaubliche Qualität erreicht! In einigen Situationen ist das Smartphone einer „richtigen“ Kamera bereits überlegen. Doch es gibt immer noch einige Herausforderungen, die besonders in der Pferdefotografie deutlich werden.

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