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	<title>Patricia Wegmann | Passion 4my.horse</title>
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	<title>Patricia Wegmann | Passion 4my.horse</title>
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		<title>Reiten und der eigene Körper</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patricia Wegmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 05:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Pferd zu reiten bedeutet auch konstante Beobachtung und Schulung meines eigenen Körpers, vor allem in Bezug auf Körperbewusstsein und Körperbeherrschung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_0 et_pb_section et_section_regular et_block_section">
<div class="et_pb_row_0 et_pb_row et_block_row">
<div class="et_pb_column_0 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
<div class="et_pb_text_0 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><!--more--></p>
<h2>Der Körper des Reiters</h2>
<p><strong><em>Autorin: Patricia Wegmann, im September 2016</em></strong></p>
<p>Heute möchte ich den Blick ein wenig vom Pferd abwenden und stattdessen dem Menschen und seinem Körper zuwenden.</p>
<p>Ein Pferd zu reiten bedeutet für mich auch konstante Beobachtung und Schulung meines eigenen Körpers - vor allem in Bezug auf Körperbewusstsein und Körperbeherrschung...</p>
<p>Wenn Pferd und Mensch sich gemeinsam bewegen, dann ist das<strong> wie ein Tanz.</strong></p>
</div></div>

<div class="et_pb_image_0 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/09/reiten_ist_tanz.jpg" width="800" height="1331" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/09/reiten_ist_tanz.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/09/reiten_ist_tanz-480x799.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-6622" alt="Körperbewusstsein beim Reiten" title="Körperbewusstsein beim Reiten" /></span></div>

<div class="et_pb_text_1 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><!--more--></p>
<blockquote>
<p>Zwei Körper - zwei Wesen - versuchen zu verschmelzen und zu einer neuen Einheit zu werden.</p>
</blockquote>
<p>Dazu kann ich nicht einfach nur oben sitzen und bestimmen - ich muss mein Pferd auch spüren und auf es eingehen... Ich muss lernen zu erkennen, welche Fertigkeiten mir noch fehlen, um klarer, besser und verständlicher mit meinem Pferd zu kommunizieren - durch meinen Körper. Und ich muss lernen zu spüren, wo ich mein Pferd möglicherweise blockiere oder was mein Pferd braucht um die gewünschte Lektion oder Bewegung "herauszutanzen".</p>
<h3>Vom Unsinn fixer Hilfengebungen</h3>
<p>Daher bin ich auch kein Anhänger von starren oder fixen Vorstellungen der Hilfengebung. Für mich ergibt eine fixierte Hilfengebung (bspw. konstanter Gewichtsdruck auf eine Seite innerhalb einer Bewegung mit fast schon fixiertem Becken) einfach keinen Sinn, da die Reiterei etwas Fliessendes ist. Eben, es ist: <strong>BEWEGUNG</strong> - und Bewegung steht komplett im Widerspruch zu Starrheit oder Fixiertheit...</p>
<p>Und gerade weil es um BEWEGUNG geht, bin ich auch kein Fan von fixierten Vorgaben, wie ein Reiter zu sitzen haben soll. Jeder Mensch hat einen anderen Körperbau und bringt dadurch andere Voraussetzungen mit - weshalb dann nur eine einzige stoische Haltung als korrekt bezeichnen? Was bringt dem Pferd ein "korrekt" sitzender Reiter, wenn dieser dabei die Hüfte blockiert?</p>
<h3>Das Pferd nicht blockieren</h3>
<p>Für mich gilt daher grundsätzlich: Ein entspannter Sitz, der das Pferd nicht blockiert, bildet die Basis. Darauf aufbauend wirkt der flexibel, aber gezielt eingesetzte Körper als Hilfengebung.</p>
<p>Als Reiter ist es unsere Aufgabe, nicht nur zu dirigieren, sondern eben <strong>auch zu kommunizieren</strong> und dies machen wir beim Reiten vor allem durch unseren Körper.</p>
<h3>Der Bodyscan</h3>
<p>Um unser eigenes Körperbewusstsein zu schulen, empfehle ich den eigenen Körper immer wieder mit einem kurzen Bodyscan zu überprüfen. Folgende Fragen helfen dabei:</p>
<p><a class="fmh-colorbox rechts" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/09/patricia_wegmann.jpg" title="Mit dem ganzen Körper reiten"><img decoding="async" class=" alignright size-full wp-image-6623" alt="Mit dem ganzen Körper reiten" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/09/patricia_wegmann.jpg" style="height: 450px; width: 300px; float: right;" width="800" height="1200" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/09/patricia_wegmann.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/09/patricia_wegmann-480x720.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /></a></p>
<ul>
<li>Atme ich entspannt und tief? Oder halte ich den Atem womöglich fest?</li>
<li>Bin ich entspannt oder angespannt, verbissen oder lächelnd,....?</li>
<li>Was macht mein Blick, mein Kopf, mein Nacken?</li>
<li>Was machen meine Arme und Hände, meine Schultern?</li>
<li>Was macht mein Rücken, mein Becken, meine Beine - ja sogar meine Füsse?</li>
</ul>
<p>Reiten wird dann zum Paartanz, wenn ich lerne meine einzelnen Körperteile möglichst unabhängig zu bewegen und bewusst zu steuern und dies im Einklang mit dem Körper des Pferdes. Wenn ich beispielsweise lerne ein Bein zu öffnen, um den Weg frei zu geben, während das andere Bein treibende Impulse fürs vorwärts oder seitwärts gibt.</p>
<p>Und dabei ist manchmal jeder einzelne Tritt wie ein Neuanfang zu bewerten - deshalb gilt es jeden Schritt möglichst bewusst zu reiten. Was vor 2-3 Tritten vielleicht wichtig und hilfreich war, ist danach möglicherweise schon nicht mehr sinnvoll. Bewegung ist etwas Dynamisches! Jeder Schritt lädt uns dazu ein <strong>zu spüren, zu horchen, zu reagieren </strong>und vor allem - selbst zu lernen und das Pferd zu lehren!</p>
<h3>Ein Lebensprojekt</h3>
<p>Es ist eine grosse Aufgabe für uns Reiter und vermutlich auch ein Lebensprojekt, diese Form der Körperbeherrschung zu erarbeiten. Doch meine Vision und mein Antrieb ist das Bild, wie Zwei zu Einem verschmelzen.</p>
<p>Durch die bewusste Wahrnehmung der Pferdebewegungen und unserer eigenen Bewegungen eröffnen wir den Weg zur feinen Reiterei und beginnen den Traum "<strong>nur mit Gedanken zu reiten</strong>" zu manifestieren.</p>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
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		<title>Dominanz?!?</title>
		<link>https://passion.4my.horse/dominanz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Patricia Wegmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jul 2016 07:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Jahren wird im Umgang mit Pferden immer wieder gerne von „Dominanz“ gesprochen. Der Begriff "Dominanz hat zu vielen Missverständnissen geführt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section_1 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_1 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_1 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_2 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h1>Was bedeutet eigentlich Dominanz?</h1>
<h2>Ein irritierendes Modewort</h2>
<p><strong><em>Autorin: Patricia Wegmann</em></strong></p>
<p>Seit Jahren und noch immer wird im Umgang mit Pferden immer wieder gerne von „Dominanz“ gesprochen. Der Begriff "Dominanz" wurde in den letzten Jahren regelrecht zum Modewort und hat in meinen Augen zu vielen Missverständnissen oder falschen Ansichten über das Wesen - und die eigentlichen Bedürfnisse! - der Pferde geführt.</p>
<p><a class="fmh-colorbox rechts" title="Freundschaft" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/pferde_freundschaft.jpg"></a></p>
</div></div></div></div><div class="et_pb_row_2 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_2 et_pb_column et_pb_column_3_5 et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_3 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Immer wieder begegnen mir ratlose Pferdebesitzer, die Schwierigkeiten mit ihrem Pferd haben. Dann heisst es schnell: <strong>„Mein Pferd ist eben dominant“.</strong></p>
<p>Tatsache ist jedoch: In all den bisherigen Jahren meiner Arbeit mit solchen Pferden ist mir noch fast nie ein wirklich dominantes Pferd begegnet! Viel mehr handelte es sich in den allermeisten Fällen eher um verwirrte Pferde. Pferde, die sich<strong> vom Menschen unverstanden fühlten, </strong>die seine Führungsqualitäten einfach nur instinktiv überprüften bzw. hinterfragten oder denen schlicht das Vertrauen in den Menschen fehlte. Und nur weil ein Pferd womöglich einen starken Charakter hat, ist es deswegen noch lange nicht dominant.</p>
</div></div></div><div class="et_pb_column_3 et_pb_column et_pb_column_2_5 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_image_1 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/steigendes_pferd.jpg" class="et_pb_lightbox_image" alt="Dominant oder nicht?"><span class="et_pb_image_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/steigendes_pferd.jpg" width="732" height="720" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/steigendes_pferd.jpg 732w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/steigendes_pferd-480x472.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 732px, 100vw" class="wp-image-6559" alt="Dominant oder nicht?" title="Dominant oder nicht?" /></span></a></div></div></div><div class="et_pb_row_3 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_4 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_4 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Ursprung des Wortes „Dominanz“ und der Beginn der Missverständnisse</h2>
<p>Beginnen wir mit der Herkunft des Wortes „Dominanz“.</p>
<p>Die Worte „dominieren“ bzw. „Dominanz“ stammen vom lateinisch „dominus = Herr/Gebieter“ bzw. „dominare = beherrschen“ ab. Dieser Hintergrund ist wohl auch dafür ausschlaggebend, weshalb für mich persönlich die Bezeichnung „Dominanz“ einen fahlen Beigeschmack hinterlässt. Denn ich möchte meine Pferde weder beherrschen, noch ihr Gebieter sein. Viel mehr wünsche ich mir Pferde, die <strong>sich mir freiwillig anschliessen, </strong>weil sie mir VERTRAUEN.</p>
<p>Früher – und leider auch noch heute – ging es aber leider tatsächlich oft darum, ein Pferd zu beherrschen, seinen Willen zu brechen und ihm den Willen des Menschen aufzuzwingen, so dass es funktioniert wie ein <strong>Roboter</strong>, der seine Lektionen gehorsam abspult. Doch wo bleiben dabei die Freude und Motivation des Pferdes?</p>
<p>In meinen Augen ist es absolut keine Kunst ein Pferd zu beherrschen. Die Kunst besteht viel mehr darin, das Pferd als Verbündeten für sich zu begeistern.</p>
<h2>Die Natur als Wegweiser</h2>
<p>In einer wildlebenden Herde ist es nicht der "dominante" Hengst, der die Führung übernimmt. Obwohl das noch immer sehr viele glauben. Vielmehr ist es die erfahrene Leitstute, die für die Herde verantwortlich ist. Sie führt die Herde mit Erfahrung und Souveränität und ist für das Überleben der gesamten Gruppe verantwortlich, indem sie die Herde zu Futterstellen und Trinkwasser führt. Die Aufgaben des Hengstes bestehen in der Fortpflanzung und Verteidigung seiner Stuten, viel mehr aber auch nicht. Und zwischen Leitstute und Hengst steht der ganze Rest der Herde, also die meisten Pferde an sich.</p>
</div></div></div></div><div class="et_pb_row_4 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_5 et_pb_column et_pb_column_3_5 et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_5 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Nur wenige Pferde erheben wirklich Anspruch auf die Führungsposition. Da diese Position immer auch mit Stress verbunden ist. Wer die Führung hat, <strong>trägt die Verantwortung für die Anderen</strong>. Das bedeutet somit im Vergleich zu einer rangniederen Position vor allem eines: Ständige Wachsamkeit und Achtsamkeit. Das rangniedere Pferd hingegen kann sich viel mehr entspannen, weil es sich und sein Leben dem Ranghöheren anvertraut hat.<a class="fmh-colorbox rechts" title="Freundschaft" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/pferde_freundschaft.jpg"></a></p>
</div></div></div><div class="et_pb_column_6 et_pb_column et_pb_column_2_5 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_image_2 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/pferdeherde.jpg" class="et_pb_lightbox_image" alt="Dominant oder nicht?"><span class="et_pb_image_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/pferdeherde.jpg" width="800" height="533" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/pferdeherde.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/pferdeherde-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-6560" alt="Dominant oder nicht?" title="pferdeherde" /></span></a></div></div></div><div class="et_pb_row_5 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_7 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_6 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Im Prinzip ist es ganz einfach:  Wenn sich ein Pferd seinem Gegenüber nicht anvertrauen kann, dann sieht es sich instinktiv gezwungen, die Führung selbst zu übernehmen und somit auch Entscheidungen zu treffen. Denn trotz Domestikation geht es für das Pferd letztendlich immer um’s Überleben. Und wenn das Gegenüber nicht führen will oder kann oder schlicht nicht vertrauenswürdig ist, dann müssen sie dies<strong> gezwungenermassen selbst tun</strong>, auch wenn sie dies eigentlich noch nicht einmal wollen. Dies liegt in ihrer Natur, ihrem Instinkt.</p>
<blockquote>
<p>Frage Dich also selbst: Würdest Du Dir Dein Leben anvertrauen, so wie Du Deinem Pferd begegnest?<a class="fmh-colorbox rechts" title="Freundschaft" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/pferde_freundschaft.jpg"></a></p>
</blockquote>
</div></div><div class="et_pb_image_3 et_pb_image et_pb_module et_block_module preset--module--divi-image--9df46e9d-ef62-4e4c-86d6-844ec4f92e46"><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/die_wahre_frage.png" class="et_pb_lightbox_image"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/die_wahre_frage.png" width="940" height="788" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/die_wahre_frage.png 940w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/die_wahre_frage-480x402.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 940px, 100vw" class="wp-image-6561" title="die_wahre_frage" /></span></a></div><div class="et_pb_text_7 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Verhalten ist gelebte Kommunikation</h2>
<p>Wir müssen begreifen, dass Pferdeverhalten nichts anderes ist als eine Form der Kommunikation! Pferde verfügen über keine Sprache, so wie wir Menschen. Und dennoch kommunizieren sie ständig mit uns – durch ihr <strong>Verhalten</strong>.</p>
<p>Widersetzlichkeit und andere für den Menschen unangenehme Verhaltensweisen sind also letzten Endes nichts anderes als Botschaften an uns und der oftmals verzweifelte Versuch uns mitzuteilen, dass etwas nicht stimmt. Der Wandlungsprozess beginnt damit, dass wir <strong>lernen zuzuhören </strong>und uns darum bemühen zu verstehen, was sie uns mitteilen möchten, worauf sie uns aufmerksam machen möchten. Denn (fast) immer liegt der Schlüssel zu einer vertrauensvollen Beziehung in den Händen des Menschen.</p>
<blockquote>
<p>Vergiss nicht: Tiere kennen keine Machtspielchen – im Gegensatz zum Menschen.</p>
</blockquote>
</div></div><div class="et_pb_image_4 et_pb_image et_pb_module et_block_module preset--module--divi-image--9df46e9d-ef62-4e4c-86d6-844ec4f92e46"><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/pferde_freundschaft.jpg" class="et_pb_lightbox_image"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/pferde_freundschaft.jpg" width="800" height="533" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/pferde_freundschaft.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/pferde_freundschaft-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-6562" title="pferde_freundschaft" /></span></a></div></div></div></div>
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			</item>
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		<title>Wo Wissen aufhört, fängt Gewalt oft an</title>
		<link>https://passion.4my.horse/wo-wissen-aufhoert-faengt-gewalt-oft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Patricia Wegmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2016 10:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun, da Wissen so vielfach und frei zugänglich ist, sollte man nicht einfach gedankenlos an alten Gewohnheiten oder Gegebenheiten festhalten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section_2 et_pb_section et_section_regular et_block_section"><div class="et_pb_row_6 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_8 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_8 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h1>Macht und Kontrolle</h1>
<h2>Wieso Vertrauen besser ist als Macht</h2>
<p><em><strong>Autorin: Patricia Wegmann</strong> (erstmals veröffentlicht am 6.7.2016 auf 4my.horse)</em></p>
<p>Der Mensch war bzw. ist leider seit je her sehr kreativ wenn es darum geht, Macht und Kontrolle zu besitzen. Leider sieht es da im Umgang mit unseren Pferden oft nicht wirklich anders aus...</p>
<ul>
<li>Wenn das Pferd <strong>nicht genug vorwärts läuft</strong>, kommen halt Sporen oder auch heftige Peitschenhiebe zum Einsatz.</li>
<li>Wenn das Pferd sich <strong>schlecht bremsen</strong> lässt, wird ein schärferes Gebiss eingesetzt.</li>
<li>Wenn das Pferd irgendwo <strong>nicht durchlaufen</strong> will, wird es einfach hindurch geprügelt.<a class="fmh-colorbox rechts" style="line-height: 20.8px" title="Eisberg" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/eisberg.jpg">​​</a><a class="fmh-colorbox rechts" style="line-height: 20.8px" title="Eisberg" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/eisberg.jpg">​</a></li>
</ul>
<h2>Nur die Spitze des Eisberges</h2>
<p>Zugegebenermassen geschieht Vieles aus Unwissenheit und ich möchte auch sagen <strong>Unbewusstheit</strong> heraus. Doch ich finde:</p>
<blockquote>
<p>Es ist Zeit, damit aufzuhören und endlich aufzuwachen!</p>
</blockquote>
</div></div><div class="et_pb_image_5 et_pb_image et_pb_module et_block_module preset--module--divi-image--9df46e9d-ef62-4e4c-86d6-844ec4f92e46"><span class="et_pb_image_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/eisberg.jpg" width="600" height="387" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/eisberg.jpg 600w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/eisberg-480x310.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 600px, 100vw" class="wp-image-6546" alt="Eisberg" title="Eisberg" /></span></div><div class="et_pb_text_9 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>In der heutigen Zeit, in der Wissen so vielfach und frei zugänglich ist, sollte man nicht einfach gedankenlos an alten Gewohnheiten oder Gegebenheiten festhalten. Stattdessen sollte man sein Handeln und den Nutzen und die Wirkung jeglicher „Hilfsmittel“<strong> stets hinterfragen. </strong>Jeder Pferdebesitzer ist ausserdem fähig, mit ein bisschen Empathie und gesundem Menschenverstand abzuschätzen, welche Wirkung verschiedene Massnahmen haben. Man muss dafür eigentlich nur eines tun: <strong>Seinen Kopf einschalten </strong>und einmal genauer darüber nachdenken, was man da eigentlich tut! Und es nicht einfach tun,</p>
<blockquote>
<p>weil alle Anderen es ja auch tun...</p>
</blockquote>
</div></div></div></div><div class="et_pb_row_7 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_9 et_pb_column et_pb_column_3_5 et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_10 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Oder um es an einem einfachen Beispiel zu erklären: Nur weil ein neu gekaufter Zaum einen <strong>Sperrriemen</strong> hat, muss man ihn noch lange nicht gedankenlos verwenden und dem Pferd damit das Maul zuschnüren.</p>
<p><strong>Im Strom mitzuschwimmen ist sehr viel bequemer </strong>als zu hinterfragen, was man tut. Doch ich bin davon überzeugt, dass sich für diejenigen, die lernen zu hinterfragen und bereit sind, sich für neue Wege zu öffnen, eine völlig neue Welt auftun wird. Eine Welt im Umgang mit ihrem Pferd, von der sie bisher womöglich noch nicht einmal zu träumen wagten. Eine Welt, in der die Arbeit <strong>im Einklang MIT dem Pferd</strong> stattfindet und das Wort „Zusammenarbeit“ eine gänzlich neue Bedeutung erhält.</p>
<p>Denn nur wer bereit ist, sich und sein Handeln stetig zu hinterfragen, kann sich für einen Weg des wirklichen Miteinanders öffnen.</p>
</div></div></div><div class="et_pb_column_10 et_pb_column et_pb_column_2_5 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_image_6 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/sperrriemen.jpg" width="600" height="900" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/sperrriemen.jpg 600w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/sperrriemen-480x720.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 600px, 100vw" class="wp-image-6547" title="sperrriemen" /></span></div></div></div><div class="et_pb_row_8 et_pb_row et_block_row"><div class="et_pb_column_11 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough"><div class="et_pb_text_11 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Sinn-volles Verhalten</h2>
<p>Erinnern wir uns daran: Das Pferd zeigt jedes Verhalten aus einem instinktiven, natürlichen Bedürfnisses heraus - es will uns dabei etwas mitteilen! Zeigt es Widerwillen, sollten wir uns fragen, wogegen und <strong>die Ursache </strong>für das gezeigte Verhalten suchen. Lässt es sich schlecht bremsen, sollten wir uns fragen, <strong>weshalb das so ist </strong>und uns womöglich wieder auf die Grundausbildung konzentrieren und lernen mehr mit dem Sitz zu reiten. Läuft es schlecht vorwärts, sollte man sich fragen, was das Pferd ausbremst – ein schlechter Sattel, ein blockierender Reiter, mangelnde Motivation? Es gibt viele Gründe, die einem Pferd das Vorwärts rauben können.</p>
</div></div><div class="et_pb_image_7 et_pb_image et_pb_module et_block_module preset--module--divi-image--9df46e9d-ef62-4e4c-86d6-844ec4f92e46"><span class="et_pb_image_wrap"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/wegmann.png" width="800" height="670" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/wegmann.png 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2016/07/wegmann-480x402.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-6548" title="wegmann" /></span></div><div class="et_pb_text_12 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Problemlösung</h2>
<p>Statt das Pferd also mundtot zu machen, sollte man sich lieber im Verstehen der Pferdesprache bemühen und lernen zuzuhören. Mein Plädoyer lautet deshalb: <strong>Ursachenforschung statt Symptombekämpfung</strong> zu betreiben!</p>
<p>Zugegeben, dieser Weg erscheint oft länger und manchmal auch anstrengender. Dafür ist er jedoch nachhaltig! Denn eine prompte Wirkung eines "Hilfsmittels" zeugt eben noch lange nicht von dessen Nachhaltigkeit. Und aus meiner Erfahrung kann ich bezeugen, dass eine nachträgliche Korrektur eines unsachgemässen Umgangs mit dem Pferd oft sehr viel länger dauert, als es stattdessen von Anfang an<strong> im Sinne des Pferdes</strong> - also PRO PFERD – zu machen.</p>
<p>Wir Alle haben die Wahl - in jedem Moment - für welchen Weg wir uns entscheiden!</p>
<blockquote>
<p>Wofür entscheidest DU Dich?</p>
</blockquote>
</div></div><div class="et_pb_text_13 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h4>Beiträge zu diesem Thema</h4>
<ul>
<li><a href="https://passion.4my.horse/der-sperrriemen/" target="_blank" rel="noopener" title="Zum Beitrag">Der Sperrriemen</a><em> (Autor: Michael Geitner)</em></li>
<li><a href="https://passion.4my.horse/nasenriemen/" target="_blank" rel="noopener" title="Zum Beitrag">Sperr-Riemen und Nasenriemen – die eingeschränkte Maulfreiheit</a><em> (Autorin: Anke Roso)</em></li>
<li><a href="https://passion.4my.horse/ist-die-2-finger-regel-noch-zeitgemaess/" target="_blank" rel="noopener" title="Zum Beitrag">Ist die 2-Finger-Regel noch zeitgemäss?</a> <em>(Autorin: Anke Roso)</em></li>
<li><a href="https://passion.4my.horse/der-nasenriemen-sperrriemen-selbstversuch" target="_blank" rel="noopener">Der Nasenriemen/Sperrriemen-Selbstversuch</a> <em>(Autorin: Anke Roso)</em></li>
<li><a href="https://passion.4my.horse/pferde-duerfen-ruhig-ihr-maul-aufmachen" target="_blank" rel="noopener">Pferde dürfen ruhig ihr Maul aufmachen</a><em> (Autorin: Doris Paschke)</em></li>
<li><a href="https://passion.4my.horse/wo-wissen-aufhoert-faengt-gewalt-oft/" target="_blank" rel="noopener">Wo Wissen aufhört, fängt Gewalt an</a> <em>(Autorin: Patricia Wegmann) </em></li>
</ul>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Der sichere Hafen</title>
		<link>https://passion.4my.horse/der-sichere-hafen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Patricia Wegmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2018 07:06:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Heutzutage werden viele (junge) Tiere, aber auch Kinder, schon sehr früh überreizt und überfordert. Die Anforderungen und Ansprüche sind so unglaublich hoch geworden! Der sichere Hafen Autorin: Patricia Wegmann, Wolfsgeist Heutzutage werden viele (junge) Tiere, aber auch Kinder, schon sehr früh überreizt und überfordert. Die Anforderungen und Ansprüche sind so unglaublich hoch geworden! Alles mögliche [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heutzutage werden viele (junge) Tiere, aber auch Kinder, schon sehr früh überreizt und überfordert. Die Anforderungen und Ansprüche sind so unglaublich hoch geworden!</p>
<p><span id="more-7037"></span></p>
<h1>Der sichere Hafen</h1>
<p><em>Autorin: <a href="https://www.4my.horse/online-praesenz/wolfsgeist" target="_blank" rel="noopener">Patricia Wegmann, Wolfsgeist</a></em></p>
<p>Heutzutage werden viele (junge) Tiere, aber auch Kinder, schon sehr früh überreizt und überfordert. Die Anforderungen und Ansprüche sind so unglaublich hoch geworden!</p>
<p>Alles mögliche sollen die (jungen) Tiere und Kinder schon kennenlernen, erleben, machen, sein, erlernen oder &#8211; noch besser &#8211; doch bitte direkt können.</p>
<blockquote>
<p>Doch was ist mit dem sicheren Hafen?</p>
</blockquote>
<p>Warum spricht niemand davon?</p>
<p><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/04/hafen_abend.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-7035" alt="Der sichere Hafen" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/04/hafen_abend.jpg" style="height: 492px; width: 800px;" width="1280" height="787" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/04/hafen_abend.jpg 1280w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/04/hafen_abend-980x603.jpg 980w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/04/hafen_abend-480x295.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1280px, 100vw" /></a></p>
<h2>Stress und Druck statt unbeschwertem Heranwachsen</h2>
<p>Die ständige Reizflut, gepaart mit den hohen Erwartungen, führen zu unglaublichem Druck und Überreizung und somit unweigerlich zu Stress. Dass das &#8211; nicht zuletzt aufgrund der vermehrt ausgeschütteten Stresshormone &#8211; auch den Körper beeinflusst, sollte logisch sein.</p>
<h2>Bist Du Dir überhaupt bewusst, was Stress wirklich bedeutet?</h2>
<p>Es sei mir an dieser Stelle kurz erlaubt, mich noch dem Wort Stress zu widmen.</p>
<p>Ich glaube nämlich, dass dieses Wort heute nicht mehr wirklich in seinem Gehalt wahrgenommen wird. Vermutlich weil wir uns eine so gestresste Welt erschaffen haben, dass Stress ja alltäglich/gewöhnlich zu sein scheint.</p>
<p>Falls Du auch zu dieser Gruppe Menschen gehörst, die also das Wort Stress einfach liest, mit wenig körperlich wahrgenommener Regung dazu, hier eine bildliche Vorstellung: Stress ist das, was Du spürst, wenn Du Dich schutzlos im Angesicht eines hungrigen Raubtiers widerfindest.&nbsp;Dein gesamter Organismus schaltet in diesem Moment auf Kampf oder Flucht. Adrenalin schiesst durch Deinen Körper und mobilisiert ungeahnte Kräfte. Du steckst gänzlich in Aktivität, an Entspannung ist in diesem Moment nicht zu denken.</p>
<p>Mit diesem kleinen Exkurs erhoffe ich mir, dass das Wort Stress nun nicht mehr gefühlslos gelesen (oder gar überlesen?) wird&#8230;</p>
<h2>Viel hilft viel – oder eben doch nicht?</h2>
<p>Doch zurück zum sicheren Hafen. Ich bin der Meinung, dass viel zu viel Zeit und Aufwand in die Aktivität von Tier und Kind gesteckt wird. Dass viel zu viel, und das meist noch ständig, mit ihnen irgendwas gemacht wird. Und dass sie schon viel zu viel und viel zu früh alles Mögliche lernen und können sollen.</p>
<p>In dieser Einseitigkeit fehlt jedoch der Gegenpol. Ruhe und Entspannung.&nbsp;Innerhalb von so viel Aktivität kommt die bewusste Bildung eines ruhigen, sicheren Hafens für Tier und Kind oftmals leider viel zu kurz.</p>
<p>Dabei wäre doch gerade die Erschaffung eines sicheren Hafens für Tier und Kind so immens wichtig! Denn von dort aus würden wir sie befähigen, die auf sie zukommenden Dinge zu bewältigen. Mit einem Gefühl der Sicherheit im Rücken könnten sie in die grosse, weite Welt hinaus gehen und sich allen Herausforderungen voller Selbstbewusstsein stellen. Vom sicheren Hafen aus hätten sie alles, was sie benötigen, um im Leben klar zu kommen. Und das ganz ohne vorherige Reizüberflutung. Wobei diese wohl sowieso eher als Symptombekämpfung statt als Ursachenwirkung zu betrachten ist.</p>
<h2>In diesem Sinne:</h2>
<blockquote>
<p>Reifung ist ein Prozess, der sich nicht beschleunigen lässt!<br />
Reifung befähigt.<br />
Reifung braucht Zeit.<br />
Schenkt Euren (jungen) Tieren und Kindern also das, was sie wirklich und natürlicherweise benötigen: Zeit!</p>
</blockquote>
<p><a href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/04/stute_mit_fohlen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-7036" alt="" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/04/stute_mit_fohlen.jpg" style="width: 800px; height: 466px;" width="800" height="466" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/04/stute_mit_fohlen.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/04/stute_mit_fohlen-480x280.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Gehst Du Reiten oder gehst Du zu Deinem Pferd?</title>
		<link>https://passion.4my.horse/gehst-du-reiten-oder-gehst-du-zu-deinem-pferd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patricia Wegmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Feb 2018 08:37:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Gehst Du Reiten oder gehst Du zu Deinem Pferd?&#160;Diese Frage mag auf den ersten Blick banal wirken. Sie ist es aber ganz und gar nicht. Denn die Antwort gibt einen wichtigen Hinweis darauf, wie wir Pferde betrachten. Was bedeutet eigentlich &#8218;pferdegerecht&#8216;? Für das zweite 4my.horse Magazin haben sich unsere Autoren Gedanken darüber gemacht, was der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gehst Du Reiten oder gehst Du zu Deinem Pferd?&nbsp;Diese Frage mag auf den ersten Blick banal wirken. Sie ist es aber ganz und gar nicht. Denn die Antwort gibt einen wichtigen Hinweis darauf, wie wir Pferde betrachten.</p>
<p><span id="more-6946"></span></p>
<h1>Was bedeutet eigentlich &#8218;pferdegerecht&#8216;?</h1>
<p><strong>Für das zweite 4my.horse Magazin haben sich unsere Autoren Gedanken darüber gemacht, was der Begriff &#8218;pferdegerecht&#8216; für sie bedeutet.&nbsp;</strong></p>
<p><em>Autorin: Patricia Wegmann</em></p>
<h2>Gehst Du Reiten oder gehst Du zu Deinem Pferd?</h2>
<p>Diese Frage mag auf den ersten Blick banal wirken. Sie ist es aber ganz und gar nicht. Denn die Antwort gibt einen wichtigen Hinweis darauf, wie wir Pferde betrachten.</p>
<p>Vermutlich würdest Du die Frage, weshalb Du ein Pferd hast, schnell und ohne lange nachzudenken wie folgt beantworten:</p>
<blockquote>
<p>Weil ich sie liebe UND weil ich gerne reite.</p>
</blockquote>
<p><a class="fmh-colorbox rechts" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/02/patricia_wegmann_dialog.jpg" title="Im Dialog mit dem Pferd"><img loading="lazy" decoding="async" class=" alignright size-full wp-image-6944" alt="Im Dialog mit dem Pferd" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/02/patricia_wegmann_dialog.jpg" style="float: right; height: 400px; width: 400px;" width="800" height="800" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/02/patricia_wegmann_dialog.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/02/patricia_wegmann_dialog-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /></a></p>
<p>Schnell wird spürbar, dass gerade das Reiten mit dieser Liebe eng verknüpft zu sein scheint. Reiten ist auch tatsächlich etwas ganz wundervolles, ohne Frage. Doch werden wir unseren Pferden gerecht, wenn wir sie darauf reduzieren? Wenn wir vielleicht sogar so weit gehen, dass wir unsere Liebe zu ihnen vom Reiten abhängig machen?</p>
<p>Heute wissen wir, dass Pferde von Natur aus nicht dafür geschaffen wurden, geritten zu werden. Wir können sie im Rahmen einer sinnvollen Gymnastizierung jedoch dafür trainieren. Und doch sehe ich noch immer so viele<br />
Pferde, die körperlich gar nicht in der Lage sind, einen Reiter schmerzfrei zu tragen. Sei es, weil sie alt oder anderweitig körperlich geschwächt sind, weil sie schlecht oder gar falsch trainiert werden, weil das Material nicht passt, der Reiter zu schwer ist oder die Reiteinheiten schlichtweg zu lang sind. Dennoch wird auf diesen Pferden scheinbar achtlos weiter geritten.</p>
<p>Und da frage ich mich:</p>
<h2>Was genau hat das mit (bedingungsloser) Liebe zu tun?</h2>
<p>So manches Pferd verliert spätestens dann komplett an Wert, wenn es als unreitbar gilt. Unreitbare Pferde, die aber durchaus noch ein glückliches Leben als Pferd führen könnten, werden teilweise wie schmutzige Socken ausgetauscht oder gar weggeworfen.</p>
<p>Wir haben uns in den letzten Jahrzehnten – ja vielleicht sogar Jahrhunderten – eine Pferdewelt erschaffen, in der es viel zu selten um das eigentliche Wesen des Pferdes an sich geht. Um das Individuum, um den vierbeinigen Partner, um unseren Wegbegleiter. Wir haben zugelassen, dass Pferde in unserem Bewusstsein allzu schnell auf eine einzige Fähigkeit reduziert werden. Eine Fähigkeit, die ihnen noch nicht einmal natürlicherweise gegeben ist!</p>
<p><strong>«Ist er krank?» </strong>höre ich so manches Mal Passanten verblüfft fragen, wenn ich mit meinem Pferd gemeinsam zu Fuss unterwegs bin. Also in der wohl natürlichsten Form der gemeinsamen Fortbewegung. Doch auch ich hätte das früher vermutlich gefragt, wenn mir jemand spazierend mit einem Pferd begegnet wäre. Weil auch mir als Kind kaum etwas Anderes beigebracht oder vorgelebt wurde. Die Pferde selbst waren es, die meinen Blick geöffnet und meinen Horizont erweitert haben. Sie haben mich dazu aufgefordert Dinge zu hinterfragen und hinter die Kulissen zu blicken. Dafür bin ich ihnen unendlich dankbar.</p>
<p>Denn Pferde helfen uns auf beinahe magische Weise zu uns selbst und unseren ganz eigenen Wurzeln zurück zu finden. Sie lehren uns viel über Führung und Gemeinschaft. Über Demut und Einfachheit. Sie vermögen unseren Schmerz und unsere Wunden zu heilen. Und sie<br />
bringen uns auf wundersame Weise in eine friedvolle, ausgeglichene Stimmung. Pferde sind also nicht nur Objekte, die man besitzt. Sie sind vielmehr Freunde, Partner und Weggefährten!</p>
<blockquote>
<p>Und wer das einmal erkennt, für den wird Reiten zu einem Geschenk.</p>
</blockquote>
<p><a class="fmh-colorbox rechts" href="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/02/patricia_wegmann_reiten.jpg" title="Reiten ist ein Geschenk"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-6945" alt="Reiten ist ein Geschenk" src="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/02/patricia_wegmann_reiten.jpg" width="800" height="533" srcset="https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/02/patricia_wegmann_reiten.jpg 800w, https://passion.4my.horse/wp-content/uploads/2018/02/patricia_wegmann_reiten-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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